Erzähl‘ mal was von Dir!

Klar, Instagram ist ein visuelles Medium. Zugleich wird der Feed als Komposition immer wichtiger und rückt die Qualität der einzelnen Beiträge in den Schatten.

Trotzdem solltest Du eines im Auge behalten: Noch ehe sich jemand mit Deinem fotografischen Talent auseinandersetzen wird, kannst Du ihn schon von Dir überzeugen – mit Deiner Instagram-Steckbrief (auch schlicht und schön „Bio“ genannt).

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie das in 150 Zeichen überhaupt möglich sein soll. Schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte, warum dann mit zwei, drei Sätzen begnügen? Im folgenden Artikel erklären wir Dir, warum!

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Die Funktion Deines Instagram-Steckbriefs

Kurze, prägnante Sätze können Dich und Dein Unternehmen besser beschreiben als lange Ausführungen. In Deiner Instagram-Bio erhält der Leser alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

Gleichzeitig bietet sich hier die Möglichkeit, eine persönliche Note einfließen zu lassen, die Deinen Charakter kurz umreißt – und Dich mit wenig Aufwand sympathisch macht. Ebenso bergen Business-Profile die Möglichkeit, eine unmittelbare Kontaktmöglichkeit einzurichten und auf die Unternehmenswebsite zu verweisen.

Kein Wunder, dass der gefühlt häufigste Satz bei gewerblichen Profilen „Link in Bio“ ist. Ebenso sinnvoll: Schon im Steckbrief zur Handlung auffordern. Ob Du auf ein neues Produkt hinweist oder ein Gewinnspiel ankündigst, mit Reaktionen bist Du immer gut beraten.

Allerdings reicht es nicht, zu wissen, wofür die Kurzbeschreibung über Deinem Instagram-Feed gut sein kann. Konkret entscheiden die untenstehenden Faktoren, ob Deine Bio hilfreich ist oder nicht.

Dein Profilbild

Nicht nur hat Dein Profilbild eine Position, die kaum übersehen werden kann – nämlich krönend über Deinen Beiträgen –, gleichzeitig bildet das ausgewählte Foto Deine Visitenkarte und somit Deinen ersten Eindruck, solltest Du etwas kommentieren, jemandem folgen oder Gefällt-Mir-Angaben verteilen.

Ein gutes Profilbild allein kann Nutzer neugierig auf Dein Profil machen, wenn sie beispielsweise in der „Folge Ich“-Liste anderer Nutzer zufällig über Deinen Account stolpern. Idealerweise sollte also sofort zum Ausdruck gebracht werden, was den User auf Deinem Profil erwartet. Doch solltest Du bedenken, dass das Bild in Listen ziemlich klein angezeigt wird.

Für Unternehmen eignen sich aus diesem Grund besonders gut das Logo oder eine gut erkennbare (!) Aufnahme Deiner Produkte. Als Unternehmen kannst Du Dich zusätzlich verifizieren lassen, was eine gute Erkennbarkeit verspricht und mit einem blauen Häkchen neben dem Profilbild angezeigt wird.

Instagram Steckbrief

Der Username

Die menschliche Kreativität ist erst auf ihrem Höhepunkt, seit das Internet Usernamen fordert. Insbesondere in Portalen, in denen sehr viele Nutzer registriert sind und man wirklich sehr kreativ werden muss, um noch einen verfügbaren Nickname zu finden.

Als Unternehmen jedoch solltest Du insbesondere Wert darauf legen, dass du problemlos gefunden werden kannst. Auch, wenn ein lustiger Spruch Dein größter Wunsch ist – Dein Business-Profil ist nicht „Dein Baby“, sondern eine Deiner Werbemaßnahmen.

Sollte der Name Deines Unternehmens nicht verfügbar sein, kannst Du auf neutrale Ergänzungen zurückgreifen: So ist es denkbar, Deinen Firmennamen mit einem Wort wie „official“ oder „gmbh“ zu ergänzen oder Deinen Standort hinzuzufügen.

Dein Name

Wenn Du ein betriebliches Instagram-Profil pflegst, kannst Du das Namensfeld für Deine Reichweite nutzen. Statt einfach Dein Unternehmen einzutippen, lohnt es sich, Hashtags zu verwenden, mit denen Du assoziiert werden möchtest.

Der Steckbrief selbst

Wie bereits erwähnt, beschränkt sich die Instagram-Bio auf lediglich 150 Zeichen und bietet somit nicht allzu viel Spielraum. Im Vergleich zu den anderen Formalitäten, die sich bei Instagram bearbeiten lassen, hast Du an dieser Stelle den größten kreativen Spielraum.

Ein Instagram-Profil ist so etwas wie die neue Homepage, weshalb sie in wenigen Worten auch ungefähr dieselben Inhalte wiederspiegeln sollte. Natürlich ist die grundlegende Information, die auf keinen Fall fehlen darf, wer Du bist. Freiberuflicher Autor? Pflegedienst? Restaurantkette? Für jemanden, der auf Deinem Profil landet, sollte blitzschnell erkennbar sein, was Du auf Deinem Profil anbieten möchtest.

Um aus der Masse herauszustechen, solltest Du diese Information mit einer Besonderheit Deines Unternehmens ergänzen. So kannst Du zum Beispiel Werte aufzählen, die in Deinem Betrieb besonders wichtig sind, Dein Spezialgebiet nennen oder eine kurze Auskunft darüber geben, was Dich in Deiner Region besonders macht – Du bist der einzige Hundefriseur Deiner Stadt? Erwähne es in Deinem Steckbrief!

Natürlich solltest Du Dir auch an dieser Stelle Deiner Zielgruppe bewusst sein und auf ein angemessenes Wording achten, auch wenn Dir nur wenige Wörter zur Verfügung stehen. Hast Du es eher mit einer älteren, konservativen Zielgruppe zu tun, solltest Du wohl lieber auf mehrdeutige Witze in Deiner Instagram-Bio verzichten und bei einer förmlichen Ansprache bleiben.

Möchtest Du aber die jüngeren Nutzer ansprechen, sind Hashtags Dein Freund. Ein strategisch gewählter Hashtag, den Du selbst für Dein Unternehmensprofil kreiert hast, kann mit etwas Glück auch gleich Deine Reichweite erhöhen. Gut sichtbar über dem Instagram-Feed platziert, spornt er Deine Follower an, ihn auch selbst zu nutzen.

Um Deine Instagram-Bio optisch hervorzuheben, kannst Du auch zu Deinem Unternehmen passende Emojis nutzen. Mit diesen lässt sich die kleine Fläche auch gleich besser strukturieren. Alternativ kannst Du auch Aufzählungszeichen oder Symbole in Deine Instagram-Bio einfügen.

Möchtest Du einen noch individuelleren Online-Auftritt, lassen sich auch verschiedene Schriftarten in Deinen Steckbrief kopieren. Hierbei helfen spezielle Generatoren, bei denen Du den gewünschten Text eintippen und dann formatiert kopieren kannst.