Du willst dein SEA Budget möglichst profitabel einsetzen? Negative Keywords sorgen dafür, dass deine Anzeigen an der richtigen Stelle erscheinen. Andernfalls kann eine Google Ads Kampagne schnell kostenintensiv und wenig erfolgreich enden. Wie du negative Keywords erfolgreich für dich nutzt, zeigen wir dir folgend.
Zielgruppe anvisieren – Negative Keywords für SEA
Negative Keywords bzw. ausschließende Keywords beschreiben Wörter und Phrasen, die als Filter für verwandte Themen dienen. Im Kontext von Google Ads handelt es sich dabei um ein Feature, welches hilft, SEA Budget einzusparen und die Relevanz zu erhöhen.
Deine Google Ads Anzeige bekommt jede Menge (teurer) Klicks, die nicht in abgeschlossenen Käufen enden? Wenn deine Webpräsenz bereits optimiert wurde, wirst du vermutlich bei irrelevanten Suchanfragen angezeigt. Viele Suchmaschinen-Nutzer wollen nur recherchieren und vergleichen; daher könnten einige deiner Klicks stammen.
Negative Keywords wie zum Beispiel „Test“ oder „Vergleich“ können dem vorbeugen. Aber auch wort- und themenverwandte Suchbegriffe können irrelevante Anfragen hervorrufen. Als Beispiel: Wenn Waagen zum Sortiment gehören, kann mithilfe negativer Keywords eine „Horoskop“ oder „Sternzeichen“ Anfrage ausgeschlossen werden. Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass häufiger nach einem Produkt gesucht wird, welches du nicht anbietest? Wenn du diesen Kundenwunsch nicht bedienen kannst bzw. willst, kannst du auch in diesem Fall negative Keywords einbeziehen.
Wenn du Sneaker anbietest, aber keine für Kinder im Sortiment hast, kannst du unter anderem mit „Kinder Sneaker“ Anfragen ausschließen. Deine Zielgruppe lässt sich damit kontrolliert begrenzen, die Relevanz wird automatisch erhöht und spart Klickkosten. Häufig musst du nach diesen ausschließenden Keywords nicht lange suchen, sondern wirst eher von diesen gefunden.
Die Vorteile im Überblick:
- Höhere Klickrate: Die passende Zielgruppe wird sich den Inhalt deiner Anzeige genauer anschauen und nicht direkt wieder abspringen. Je passender, desto höher fällt deine Click-through-Rate (CTR) aus, was wiederum die Qualität der Anzeige erhöht.
- Steigerung der Relevanz: Eine hohe Relevanz bzw. Qualität deiner Anzeige sorgt dafür, dass dir weniger Cost-per-Click (CPC) bzw. Cost-per-Action (CPA) berechnet und die Anzeige öfter geschaltet wird.
- Kosten einsparen: Wieviel Umsatz du pro eingesetztem Ads Budget gemacht hast, zeigen dir die „Return on Investment“ (ROI) Metrik an. Wenn du negative Keywords für dich zu nutzen weißt, wird das automatisch Einfluss auf deine ROI Werte haben. Du kannst also mit niedrigem CPC noch mehr Nutzer-Conversions hervorrufen, als wenn du keine negativen Keywords nutzt.
Häufige negative Keywords
Je nach Thema der Ads-Kampagne bieten sich andere negative Keywords eher an. Zur Veranschaulichung können dir diese Keywords dennoch hilfreich sein:
- Definition
- Synonym
- Youtube
Der Nutzer dieser Suchanfrage wird sich sehr unwahrscheinlich lange auf einer Webseite aufhalten, geschweige denn einen Kauf vornehmen. In diesen Suchanfragen wird nach schnellen und informativen Ergebnissen gesucht und nicht nach konkreten Konsuminteressen.
- Vergleich
In dem Fall könnte deine Anzeige bzw. dein Produkt irgendwann interessant sein, aber vermutlich noch nicht zu diesem Zeitpunkt.
Generell empfiehlt sich kein Abarbeiten einer Liste an negativen Keywords: Je nach Informationsgehalt deiner Anzeige kann diese sogar hilfreich für noch recherchierende Nutzer sein, die später wieder auf das Produkt zurückkommen werden. Wie immer entscheidet sich individuell, welche negativen Keywords sich für dich speziell eignen. Eine Google Ads Strategie für einen lokalen Dienstleister, sollte unbedingt ausschließende Städte festlegen, während ein üblicher Online-Shop an möglichst allen ausliefernden Orten Relevanz hat.
Match Types beachten
Auch negative Keywords sind den drei Match Types unterworfen – Breit (Broad Match), Phrase (Phrase Match) und Exakt (Exact Match).
Kurz: Über Match Types wird die Höhe der Übereinstimmung zwischen Keyword und Suchbegriff definiert, damit die Google Ads Anzeige in einer Suchanfrage erscheint. Diese legen also fest, bei wie vielen unterschiedlichen Suchbegriffen pro Keyword eine Anzeige sichtbar werden kann.
Normalerweise ist auch im Fall der negativen Keywords Broad Match festgelegt, was allerdings automatisch ein gutes Keyword durch das festgelegte negative Keyword blockieren könnte. Häufig empfiehlt sich, einen Fokus auf das Ausschließen von Kombinationen mit dem negativen Keyword – also Phrase Match – zu legen.
Eine Überschneidung verschiedener Match Types zum selben Keyword sollte möglichst vermieden werden – und auch hier können negative Keywords hilfreich sein. Zum Verständnis: Wenn ein Keyword, sowohl im Exakt als auch im Broad Match, in verschiedenen Anzeigen festgelegt wurde, kann das Keyword als (negatives) Exact Match mit dem Broad Keyword eingefügt werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass das Exact Keyword stets auch von den exakten Anfragen bedient wird.
Wie lassen sich ausschließende Keywords finden?
Die Frage, wie du die besten negativen Keywords findest, brauchst du dir selten stellen. Meistens finden diese Keywords dich, bevor du überhaupt nach ihnen suchen musst. In den Google Ads Search Reports kannst du die Performance verschiedener Suchbegriffe testen und so ausschließende Keywords ausfindig machen. Ausschlaggebend können eine hohe CPA, ein niedriger CTR und niedrige Conversions sein.
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