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Linkbuilding 2018: Welche Backlinks wirklich zählen

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Backlinks gehören seit den Anfängen von Google zu den wichtigsten Faktoren der Suchmaschinenoptimierung. Trotzdem wird ihre Bedeutung regelmäßig infrage gestellt. Mal heißt es, Linkbuilding sei tot, mal, es spiele nur noch eine untergeordnete Rolle. Doch wie sieht die Realität aus? Gerade im Jahr 2018 lohnt sich ein genauer Blick darauf, wie Google Links bewertet und warum sie weiterhin ein zentraler Bestandteil nachhaltiger SEO sind.

Gute und schlechte Backlinks

Nicht jeder Backlink ist automatisch wertvoll. Entscheidend ist nicht die bloße Existenz eines Links, sondern dessen Qualität. Schlechte Backlinks entstehen häufig ohne Konzept: zufällig platziert, thematisch unpassend oder ausschließlich mit dem Ziel gesetzt, Rankings künstlich zu beeinflussen. Gute Backlinks hingegen erfüllen eine klare Funktion. Sie sind sinnvoll in Inhalte eingebettet, verweisen auf weiterführende Informationen und bieten Nutzern echten Mehrwert. Genau dieses Nutzerverhalten ist es, das Google zunehmend analysiert und bewertet.

Ein Backlink entfaltet seine Wirkung also nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel mit Kontext, Inhalt und Interaktion.

Diese Arten von Backlinks gibt es

Backlinks lassen sich grob nach Herkunft und Einbindung unterscheiden. Für Google spielt dabei weniger die technische Form als vielmehr die inhaltliche Einordnung eine Rolle.

Typische Arten von Backlinks sind unter anderem:

  • redaktionelle Links aus themenrelevanten Artikeln

  • Verlinkungen aus Ratgebern, Studien oder Fachbeiträgen

  • Empfehlungen aus Branchenverzeichnissen oder Portalen

  • natürliche Erwähnungen im Rahmen von Content-Marketing

Allen gemeinsam ist: Sie sollten organisch entstehen oder zumindest organisch wirken. Künstlich erzeugte Links ohne Bezug zum Inhalt verlieren nicht nur an Wert, sondern können langfristig sogar schaden.

Wie sehen gute Links für Suchmaschinen aus?

Google betrachtet Backlinks als Vertrauenssignal. Dieses Signal wird umso stärker, je glaubwürdiger und relevanter die verlinkende Seite ist. Gary Illyes, Google Webmaster Trends Analyst, hat dies Anfang 2018 noch einmal deutlich gemacht: PageRank spielt weiterhin eine Rolle und Backlinks sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Bewertung.

In der Praxis zeigt sich: Für umkämpfte Keywords gibt es kaum erfolgreiche Rankings ohne ein solides Backlinkprofil. Dabei zählt weniger die Anzahl der Links als deren Qualität.

Gute Backlinks zeichnen sich dadurch aus, dass sie:

  • thematisch zur Zielseite passen

  • aus einem sinnvollen inhaltlichen Kontext stammen

  • realistisch angeklickt und genutzt werden

Google kann erkennen, welche Links tatsächlich Traffic generieren und positive Nutzersignale auslösen. Kommentare, Klicks und Verweildauer fließen indirekt in die Bewertung ein.

Spezifische Kriterien für hochwertige Backlinks

Ob ein Backlink als hochwertig gilt, hängt von mehreren Faktoren ab. Google bewertet nicht nur die Zielseite, sondern auch die Quelle des Links. Besonders wertvoll sind Verlinkungen von Seiten, die selbst als Autorität in ihrem Themenfeld gelten.

Zu den wichtigsten Bewertungskriterien zählen:

  • thematische Nähe zwischen Quelle und Ziel

  • Vertrauenswürdigkeit und Autorität der verlinkenden Domain

  • natürliche Platzierung im redaktionellen Umfeld

  • langfristige Existenz des Links

Backlinks von starken, etablierten Seiten fungieren als Empfehlung. Sie signalisieren Google, dass Inhalte relevant, glaubwürdig und für Nutzer interessant sind.

Gute Backlinks = gutes Ranking?

Ein hochwertiges Backlinkprofil ist eine wichtige Voraussetzung für gute Rankings, aber kein Selbstläufer. Backlinks wirken immer im Zusammenspiel mit anderen Faktoren wie Content-Qualität, Technik und Nutzererlebnis. Was häufig übersehen wird: Das Internet basiert auf Verlinkungen. Inhalte werden erst durch Links auffindbar, verbreitet und eingeordnet. Auch Googles Crawling- und Indexierungsprozesse beruhen im Kern auf Verlinkungen zwischen Webseiten. Ohne Links gäbe es keine Struktur im Web.

Deshalb ist es wenig überraschend, dass Google Backlinks weiterhin als Rankingfaktor nutzt. Ein dauerhaft positives Ranking mit nachhaltigem Effekt lässt sich auch 2018 kaum ohne hochwertige Verlinkungen erreichen.

Kontext schlägt Masse

Die Zeiten des unkontrollierten Linkaufbaus sind vorbei. Heute entscheidet der Kontext. Links müssen sinnvoll eingebettet sein, zur Suchintention passen und dem Nutzer helfen. Zufällige oder themenfremde Verlinkungen verlieren zunehmend an Bedeutung.

Für eine nachhaltige SEO-Strategie bedeutet das: Linkbuilding darf kein isolierter Prozess sein. Es ist Teil einer ganzheitlichen Content- und Offpage-Strategie, die auf Qualität statt Quantität setzt.

Backlinks bleiben ein fester Bestandteil von SEO

Trotz aller Diskussionen ist die Lage eindeutig: Backlinks sind nicht tot. Sie haben sich verändert. Google bewertet sie differenzierter, strenger und stärker nutzerorientiert. Wer diesen Wandel versteht und berücksichtigt, kann Links gezielt als Vertrauenssignal nutzen.

An guten Backlinks führt auch 2018 kein Weg vorbei. Sie sind kein Ersatz für guten Content – aber ein entscheidender Verstärker. Wer langfristig sichtbar bleiben will, sollte Linkbuilding strategisch, sauber und mit Blick auf echten Mehrwert betreiben.

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