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Wie Sie den Pagespeed Ihrer Website optimieren können

//Wie Sie den Pagespeed Ihrer Website optimieren können

In der SEO Branche hört man einen Satz sehr häufig: „Optimiere für den Nutzer, nicht für Google und Co!“. An diesem Satz ist auch etwas dran. Man sagt, dass es über 200 Rankingfaktoren bei Google gibt – und ein Großteil dieser Faktoren basiert auf Usersignalen. Es wird also das Verhalten der Besucher einer Website ausgewertet, die über eine Google-Suchanfrage auf einer Internetseite landen. Ein erster wichtiger Anhaltspunkt ist hier der CTR-Wert (Click-Through-Rate). Dieser zeigt die Anzahl der Klicks auf ein Suchergebnis auf. Im Gegensatz dazu steht die sogenannte Bounce-Rate – auf Deutsch Absprungrate. Anhand dieses Wertes kann Google feststellen wie relevant Ihre Seite tatsächlich für das eingegebene Keyword ist indem beobachtet wird wie schnell ein User nach dem Klick auf ein Suchergebnis zu Google zurückkehrt.

Ein wesentlicher Grund für eine hohe Absprungrate ist häufig die Geschwindigkeit, also der Pagespeed einer Internetseite. In den Pagespeed fließen verschiedene Faktoren mit ein. Zum einen ist es die Serverantwortzeit und zum anderen die Zeit die eine Website für das Laden weiterer Inhalte benötigt. Diese Werte misst Google im Rahmen des Crawlings und bewertet diese anschließend. Die Ergebnisse dieser Bewertung fließen dann, zusammen mit zahlreichen weiteren Faktoren in die Rankings mit ein. Das bedeutet kurz gefasst: Je langsamer eine Seite ist, desto schlechter ist Sie bei Google positioniert – oder: Eine Website mit schlechtem Pagespeed wird immer schlechter positioniert sein, als eine Seite mit einem guten Pagespeed-Wert.

Wenn man dieses Thema von außen betrachtet, macht die Bewertung der Geschwindigkeit einer Website für Google sehr viel Sinn, da es ein wirklicher Mehrwert für den User ist. Und das Problem langsamer Internetseiten kennen Sie sicher selbst aus dem eigenen Suchverhalten. Sie gelangen über Google auf eine Seite, die sehr lange braucht um zu laden und die für Sie relevanten Informationen zu zeigen – es dauert sicher nicht lange bis Sie zurück zu den Suchergebnissen gehen und in der Hoffnung, die benötigten Informationen schneller zu erhalten, auf ein anderes Suchergebnis klicken.

Wie optimiere ich den Pagespeed meiner Seite?

Als Besitzer einer Website können Sie vieles selbst optimieren um den Pagespeed Ihrer Website zu verbessern. Wir haben uns Gedanken gemacht und haben ein paar Faktoren aufgelistet – dies sind bei weitem nicht alle Faktoren die in den Wert des Pagespeeds einfließen – trotzdem werden Sie bei einer Optimierung dieser Faktoren eine deutliche Verbesserung des Pagespeeds erkennen.

Nutzen Sie einen schnellen Server

Für viele zählt beim Webhosting der Preis. Das günstigste Angebot erhält oft den Zuschlag. Leider sind in der Regel die günstigsten Anbieter aber auch die, die die langsamsten Server nutzen. Und da sind die paar Euro im Monat definitiv an der falschen Stelle gespart.

Vermeiden Sie Weiterleitungen (Redirects)

Häufig ergeben Weiterleitungen sehr viel Sinn. Beispielsweise, wenn Sie mit alten URLs noch gut in Google positioniert sind, der Content aber mittlerweile auf einer anderen URL platziert ist. Wenn man sein gutes Ranking nicht verlieren möchte, richtet man eine Weiterleitung von der alten zu der neuen URL ein. Häufig wird mit den Weiterleitungen aber falsch umgegangen. So haben wir schon häufig erkennen können, dass Weiterleitungen von „URL 1“ auf „URL 2“ auf „URL 3“ eigerichtet wurden. Hier kann man sich die Weiterleitung auf „URL 2“ sparen und sollte ohne Umwege direkt auf das Ziel weiterleiten – in diesem Fall „URL 3“. Weiterleitungen sind nämlich immer mit Ladezeiten verbunden.

Verringern Sie die Dateigrößen der Bilder auf Ihrer Website

Bei diesem Punkt handelt es sich vermutlich um den häufigsten Fehler. Für die Darstellung von Bildern und Fotos im Internet reicht eine Auflösung von 72dpi. Häufig werden Fotos direkt von der Kamera, nicht komprimiert auf einer Website platziert und dies löst häufig massive Ladezeiten aus. Im Internet finden sich diverse Tools, um Bilder und Fotos verlustfrei zu komprimieren. Die Besucher auf Ihrer Internetseite werden, wenn Bilder korrekt komprimiert wurden, keinen Unterschied feststellen und sich sehr über schnellere Ladezeiten freuen – und Google natürlich auch.

Vermeiden Sie so gut es geht Plugins in ihrem CMS (Content Management System)

In der Regel sind die Plugins in einem CMS, beispielsweise bei WordPress, gute Helfer, um das CMS den eigenen Wünschen entsprechend anzupassen und die Funktionalität zu verbessern. Allerdings benötigen die Plugins zusätzliche Ressourcen, was zu längeren Ladezeiten der Webseite führt. Mit dem nötigen Know-How kann man durchaus auf das ein oder andere Plugin verzichten indem man Anpassungen selbst in den PHP-Dateien oder im CSS vornimmt.

Sie können den Pagespeed Ihrer Seite hier überprüfen! Ab einem Wert von über 80 wird Google Ihren Pagespeed als positiv bewerten.

2017-06-30T08:35:17+00:00