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Wie 301-Weiterleitungen Ihre Rankings beeinflussen

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Zufälliger SEO-Test: Wie 301-Weiterleitungen Ihre Seite beeinflussen

Beim SEO Optimierer Semtrix versteht man eine Menge von SEO-Tests. Laufende Strategien stehen unter ständiger Beobachtung und werden anhand von Messergebnissen analysiert und bewertet. Ab und an jedoch, entstehen „zufällige SEO-Tests“. Dies geschieht in der Regel, wenn fehlerhafter Code die Suchmaschinenoptimierung negativ beeinflusst. Manchmal stolpert man in solchen Fällen zufällig über Fehler und kann am Ende noch etwas daraus lernen.

Zehntausende 301-Weiterleitungen

Einer dieser zufälligen Tests beinhaltet auch zehntausende Produktseiten mit 301-Weiterleitungen. Festgestellt wurde dabei ein durchschnittlicher, permanenter Traffic-Verlust von etwa 15% für URLs mit 301-Weiterleitung. In Vergangenheit sagte Google, dass eine geringe Menge des Page Rank durch eine 301-Weiterleitung verloren geht, ebenso viel, wie durch einen Link. Jetzt kann man erstmalig feststellen, wie hoch dieser Verlust wirklich ist.

Struktur diese zufälligen SEO-Tests

Wie bei jeder guten Suchmaschinenoptimierung werden Produktnamen in zugehörigen URLs der Produktseiten verwendet. Wenn sich aber aus irgendeinem Grund ein Produkt ändert, wird die alte URL ersetzt und automatisch umgeleitet. Wenn Produktnamen umbenannt werden, wie etwa, um die Informationen für Kunden zu optimieren, entstehen eine Menge 301-Weiterleitungen. Wenn in einem Online-Shop mit mehreren hunderten oder sogar tausenden Produkten zum Beispiel bei einer Aktualisierung ein Begriff geändert wird, entstehen ebenso viele 301-Weiterleitungen. Oft entschließt man sich dann, die Produktnamen sogar noch einmal mehr zu ändern und so entsteht wieder ein neuer Satz URLs.

Messung der Auswirkungen

Nach der Neugestaltung der URL Struktur kann man anhand des Projekts genau herausfinden, wie 301-Weiterleitungen den Traffic der Seite beeinflussen. Es gibt genaue Daten der Änderungen in Gruppen von hunderten bis tausenden Seiten, mit tausenden organischen Besuchen. Die überraschende Konsequenz ist, dass ein messbarer Rückgang von bis zu 15% für die geänderten URLs auftritt. Manchmal passiert so ein Rückgang sofort, manchmal auch erst nach ein paar Wochen. Eine Erholung dieser Auswirkungen ist auch nach einigen Monaten nicht festzustellen. Das Gegenteil ist der Fall, bei der ersten Namensänderungen verliert man 15% Traffic, weitere 15% bei einer weiteren Änderung zu späterem Zeitpunkt.

Besonders faszinierend an diesen 15% ist, dass es genau die Menge an Page Rank Verlust ist, die Google ursprünglich beschrieben hat.

Was dies bedeutet:

Ein geringer Verlust ist immer einzuplanen bei 301-Weiterleitungen, aber dieser zufällige SEO-Test hat gezeigt, dass der Verlust ganz erheblich ist und dass dieser mit jeder Umleitungskette größer wird. Zu betonen ist jedoch, dass der Verlust von 15% nicht für jede einzelne Seite gelten muss. Wenn eine Seite aber zum Beispiel an Rang #1 ist, könnte eine Umleitung zu einem Abfall auf Position #2, 3 oder 4 bedeuten. Das würde weit mehr als 15% an organischem Traffic kosten. Auf der anderen Seite ist eine Webseite vielleicht so stark, dass sie nach einer Umleitung gar keine Verluste im Ranking verzeichnet.

Die Daten deuten also darauf hin, dass es bei einer Weiterleitung einen Traffic-Verlust von 15% gibt. Bei einer toten oder geänderten Seite muss man dies trotzdem in Kauf nehmen, damit die Seite weiterhin gefunden werden kann. Am besten ist aber, erst gar keine URLs zu ändern.

2017-06-30T08:42:30+00:00