Social Media – Alle Beiträge

Beiträge

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-Content Curation

Content Curation: Andere die Arbeit machen lassen?

Wenn der Blog zur Ausstellung wird…

Es gibt eine alte, deutsche Wahrheit, die dem Volk schon seit Generationen in verschiedenen Lebensumständen weiterhilft: „Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, soll man den Mund halten“. Wie schwierig dieser vermeintlich freundliche Leitspruch werden kann, weiß vor allem eine erst vor Kurzem entstandene Menschengruppe: Content Creator.

Natürlich will jeder ausschließlich brillante Inhalte posten, die alle für sich Meisterwerke sind. Ob es sich nun um einen Instagram-Post oder Blogbeitrag handelt, ist dabei unerheblich.

Der Stressfaktor erhöht sich jedoch, wenn man an die Aktualitätssucht des Internets denkt: Die Möglichkeit, Informationen jederzeit und von überall aus in Echtzeit zu übertragen, hat dafür gesorgt, dass Updates regelmäßig kommen müssen – sonst verschwindet man schnell in der Datenflut.

Einen Weg, die eigenen Inhalte etwas zu strecken, haben wir bereits vorgestellt – doch es gibt noch einen weiteren. Content Curation macht Blogs, Social Media-Kanäle sowie alle weiteren Plattformen zu kleinen Galerien.

Was ist Content Curation?

Vermutlich ist „Kuratieren“ Dir bereits ein Begriff, vermutlich jedoch nicht im Zusammenhang mit Online-Content. Ursprünglich aus der Kunstwissenschaft stammend, bezeichnet er sonst die Tätigkeit von Galeristen, die interessante Werke für Ausstellungen zusammenstellen und diese betreuen.

Ähnlich sieht es auch bei Content Curation aus: Inhalte, die nicht selbst kreiert worden sind, werden auf eine bestimmte Weise zusammengeführt oder aufbereitet und über den eigenen Account veröffentlicht. Idealerweise handelt es sich dabei um Inhalte, die für die eigene Zielgruppe relevant sein könnten – erweitert durch eigene Kommentare etwa bekommen die fremden „Werke“ einen zusätzlichen Mehrwert.

Ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Nutzung liefern soziale Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter: Lustige Textbeiträge werden durch ein passendes Bild zu sehr lustigen Memes, Experteninterviews machen informative Beiträge besonders glaubwürdig, Infografiken untermalen die Posts anderer Autoren.

Auch werden interessante Beiträge von anderen Seiten geteilt oder gar ganze Profile verlinkt. Diese Strategie kann jedoch auch konkret für das Online-Marketing genutzt werden. Unterscheiden lassen sich dabei verschiedene Arten von Content Curation:

 

  1. Elevation: Wenn Der Betreiber des Kanals das Augenmerk seiner Followerschaft auf einen aktuellen Trend legen möchte, kann er Beiträge verschiedener Quellen hierzu sammeln und gemeinsam posten. Ein Beispiel hierfür sind Artikel in Blogs, die eine Art „weiterführender Literatur“ zum behandelten Thema per Linkliste anbieten.
  2. Aggregation: Ähnlich sieht es auch bei der „Aggregation“-Methode aus: Hier liegt der Unterschied allerdings darin, dass die Inhalte in einem einzigen Beitrag gesammelt werden.
  3. Chronology: Du berichtest schon seit einiger Zeit von einem bestimmten Thema? Dann wäre die chronologische Herangehensweise an Content Curation vielleicht eine Idee wert. Hier wird die Entwicklung der Beiträge über das Thema im Verlauf dargestellt.
  4. Destillation: Weniger ist mehr! Bei der „Destillation“ genannten Methode macht man sich eine quasi wissenschaftliche Herangehensweise zu Nutze, indem man aus die Quintessenzen verschiedener, fremder Beiträge in einem Post vereint.
  5. Mashups: Zum Schluss wählen einige Kuratoren einen wilden Mix verschiedener Beiträge. Manchmal kann eine solche Zusammenstellung dafür sorgen, dass ein Thema beispielsweise in einem anderen Kontext dargestellt wird – und somit auch anders diskutiert.

 

Was sind die Vorteile von Content Curation?

Im Grunde genommen überwiegen bei Content Curation eindeutig die Vorteile, weshalb sich die Strategie für viele kreative Köpfe lohnen kann. Selbstverständlich muss zunächst die Tatsache benannt werden, dass die eigenen Ideen für Beiträge mithilfe eingestreuter Fremdinhalte etwas gestreckt werden können.

Das hat nicht einmal etwas mit Faulheit oder einem Mangel an Kreativität zu tun – viel eher liegt es den meisten Content Creators am Herzen, ihrer Zielgruppe möglichst spannende und differenzierte Inhalte zu bieten. Indem man hin und wieder die Aufmerksamkeit auf andere interessante Personen des Internets lenkt, erweitert man den Online-Horizont der eigenen Follower.

Das sorgt in jedem Fall für positive Reaktionen: Schließlich freut sich doch jeder, wenn er beispielsweise einen interessanten Blog dank eines anderen interessanten Blogs findet. Wer sich mit dieser Art des Postings auseinandersetzt, findet natürlich auch hin und wieder interessanten neuen Input für sich selbst – und erweitert seinen Horizont, was unter Umständen wieder Inspiration für den nächsten eigenen Post bedeuten kann. Eine Win-Win-Situation!

Damit wären wir auch schon bei dem zweiten Vorteil, den Content Curation bietet: Natürlich wird nichts ohne Zustimmung geteilt. Indem man also andere Ersteller von Content freundlich bittet, ihre Inhalte aufbereiten und teilen zu dürfen, schafft man sich ein Netzwerk – und somit eine größere Reichweite. Content Curation ist eine Art Solidaritätspakt unter Internetmenschen.

Doch wird nicht nur der Kontakt mit den Urhebern der fremden Beiträge aufrechterhalten: Das Teilen von Content fördert die Kommunikation mit Deinen Followern und auch bei ihnen untereinander. Somit wird nicht nur Deine Reichweite größer, auch für Deine Conversion Rate kann Content Curation förderlich sein!

Kuratieren, ja – aber nicht stehlen!

Eigentlich sollte man meinen, dass wir alle über die Jahre, die es das Internet schon gibt, auch genug Netiquette gesammelt haben, um fremde Beiträge nicht einfach ohne Zustimmung zu teilen. Jedoch gibt es trotzdem laufend neue Webseiten, die zugunsten der eigenen Popularität gut und gerne Urheberrechtsverletzungen hinnehmen.

Ein Beispiel hierfür sind Instagram-Profile, die regelmäßig fremde Inhalte zu einem bestimmten Thema hochladen, ohne auf die Quelle des Contents hinzuweisen. Dabei handelt es sich selbstverständlich nicht um Content Curation – sondern um das Schmücken mit fremden Federn.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-social-media-planung

So planst Du Social Media Posts im Voraus!

Social Media Auszeit – ohne Risiken?

Das Internet schläft nicht. Das weiß zumindest jeder, der ein süßes Katzenvideo geguckt und sich um fünf Uhr morgens in der dunkelsten Ecke YouTubes wiedergefunden hat. Als Content Creator kann dies eine ziemliche Hürde sein: So schnell wie Inhalte auftauchen, ist Regelmäßigkeit das A und O des Postings.

Wenn Du Deinen Job gut machst, warten Deine Abonnenten sehnsüchtig auf neue Posts von Dir. Und natürlich willst Du keinen einzigen davon enttäuschen müssen. Hart arbeitende Menschen verdienen jedoch auch mal Urlaub. Mit unseren Tipps kannst Du Dir diesen getrost nehmen – und Deine Postings problemlos vorausplanen!

social media posts vorplanen

Darum brauchst Du einen Redaktionsplan

Vor geraumer Zeit haben wir an dieser Stelle empfohlen, den Redaktionsplan beiseite zu schieben und Dich dem lebendigen, sympathischeren Storytelling zu widmen. Schnelle Updates, Reaktion und Einblicke in Deine Arbeit binden Deine Follower enger an Dein Unternehmen. Dabei bleiben wir!

Ein Problem ist nur, dass  Erreichbarkeit und Aktualität eben nicht immer möglich sind. In jedem Betrieb kommen Faktoren zusammen, die Dich kurz- oder längerfristig von Social Media fernhalten können. Um nicht in Vergessenheit zu geraten, solltest Du trotzdem über einen Pool aus Beiträgen verfügen. Dieser lässt weiterhin Platz für spontane Postings, kann Dich aber auch bei Abwesenheit entlasten.

Auch, wenn Du keinen ausgiebigen Urlaub planst, kann Dir ein guter Content Plan im Arbeitsalltag weiterhelfen. Sind ein paar Beiträge schon vorbereitet, musst Du nicht auf das Posten verzichten, wenn etwas in einem anderen Bereich schiefläuft oder sich eine besonders stressige Woche einschleicht.

Ein weiterer Vorteil: Wer seine Posts plant, plant auch seinen Erfolg. Mit einer Strategie lässt sich deutlich leichter auf etwaige Ziele hinarbeiten. Nicht nur, was die Statistiken bei Google Analytics anbelangt – auch hilft ein Redaktionsplan, die Inhalte für die Leser verständlich zu machen. Etwa, indem Du sie aufeinander aufbaust.

Gleichzeitig wird es für Dich einfacher, den Überblick zu behalten. Thematisch ähnliche Beiträge kommen anfangs selten vor, wenn die Nutzung sozialer Medien noch neu und aufregend ist. Nach ein paar Jahren oder gar Monaten kann es anders aussehen. Peinlich wird es dann, wenn Dich einer Deiner Abonnenten auf die Dopplung hinweist.

Erstellung eines Redaktionsplans

Wenn Du jetzt beschließt, einen Plan für Deine Beiträge zu erstellen – wunderbar! Im Vorfeld solltest Du Dir aber über einige Dinge Gedanken machen, die in ihm enthalten sein müssen.

Bevor es an die Themenfindung geht, klärst Du zunächst einige Formalia: Das geplante Veröffentlichungsdatum, das Format, die gewünschte Zielgruppe, und idealerweise die Aktion, die auf Deinen Beitrag folgen soll.

Steht alles fest, kannst Du Dir die inhaltlichen Schwerpunkte Deiner Postings überlegen. Um Dir etwas Arbeit zu sparen, kannst Du Deinen Content mit ein paar Tricks strecken: Wie wäre es beispielsweise, einen älteren Beitrag zu aktualisieren? Oder auf einen interessanten Post hinzuweisen, der nicht von Dir ist?

Auch Fixpunkte im Kalender können eine gute Hilfe sein: Feiertage, ein Firmenjubiläum oder anstehende Ereignisse in Deiner Stadt. Wenn Du ein paar dieser Taktiken mit neuen Ideen vermischst, hast Du wahrscheinlich schon genügend Posts für einen ganzen Monat angesammelt. Jetzt musst Du sie nur noch in eine für Dich sinnvolle Reihenfolge bringen.

Batching – das „Vorkochen“ im Online Marketing

Das, was das Internet so spannend macht, ist seine Intermedialität: Textbeiträge gesellen sich zu Bildern, Videos und Podcasts. Wenn mehrere Sinne angesprochen werden, steigt auch die Aufmerksamkeit des Rezipienten.

Dieser psychologische Faktor macht sich im Online Marketing bezahlt – die Arbeit mit verschiedenen Medien gleichzeitig kann aber sehr zeitaufwändig sein. Deshalb ist es sinnvoll, Arbeit zu bündeln.

„Batching“ heißt das Zauberwort, das Deine Planung um einiges einfacher machen wird. Genauso, wie sich manche Leute sonntags in die Küche schleppen und Essen für die ganze Woche vorkochen (#mealprep), kannst Du die Arbeit an Deinen Beiträgen in einzelne Bereiche aufteilen.

Statt nur einem Foto für Instagram machst Du noch ein paar weitere, wenn Du eh schon die Kamera ausgepackt hast. Ebenso kreierst Du auf einen Streich eine Handvoll Grafiken, schneidest mehrere Videos oder schreibst ein paar Beiträge vor.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Hin und Her zwischen verschiedenen Medien raubt viel Zeit und Konzentration. Bündelst Du die einzelnen Aufgaben, hast Du auf einen Streich deutlich mehr Material, das Du am Ende nur noch zusammenfügen musst.

Hilfsmittel: So macht sich die Arbeit (fast) von allein

Leider reicht es nicht, Content nur postfertig aufzubereiten. Irgendwie will er ja auch hochgeladen werden. In einem Betrieb hast Du vielleicht das Glück, die Arbeit delegieren zu können: Vielleicht möchte ein freundlicher Kollege ja hin und wieder auf „Veröffentlichen“ klicken, solange Du nicht da bist.

Andernfalls gibt es zahlreiche Apps und Anwendungen, die Beiträge zu einer bestimmten Zeit veröffentlichen. Ein Beispiel hierfür ist Buffer, eine Art Warteschlange für Beiträge. Dienste wie Spokal ermöglichen Dir sogar, einen Katalog aus Posts anzulegen, deren Veröffentlichungsreihenfolge dann von der App selbst bestimmt wird.

Ebenfalls interessant: Tools, die Beiträge auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig posten. Mithilfe automatischen Crosspostings sparst Du Dir gleichzeitig die Arbeit, individuellen Content für jede einzelne Plattform zu erstellen.

Die Automatisierung im Bereich sozialer Medien hat allerdings nicht nur Vorteile – weitere Informationen zur Social Media Automatisierung findest du hier.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-social-media-automatisierung

Social Media Automatisierung – So findest auch Du Zeit für Instagram und Co.

Soziale Netzwerke haben nicht nur unser Miteinander verändert, sondern sich im Laufe der Zeit auch als großartiges Werbetool für Unternehmen entpuppt: Mit kreativen, originellen Postings lassen sich in Echtzeit deutlich mehr Menschen erreichen und langfristig an die eigene Marke binden. Wäre da nicht diese eine Bedingung, an die Erfolg in sozialen Medien immer geknüpft ist – die Regelmäßigkeit.

Im Tagesgeschäft fallen genug Dinge an, die es sich zu bearbeiten lohnt. Kontinuierlich alle Social-Media-Kanäle überwachen und sich um Follower kümmern kann da schon mal etwas zu knapp kommen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, diese Prozesse automatisiert ablaufen zu lassen. Du willst wissen, wie Social Media Automatisierung funktioniert und worauf man dabei achten muss? Dann solltest Du weiterlesen!

Was ist Social Media Automatisierung?

Immer mehr Unternehmen lassen sich davon überzeugen, dass ohne Internet heutzutage gar nichts mehr geht. Eine Homepage ist für das Gros der Firmen eine Selbstverständlichkeit, bei den sozialen Netzwerken steigen aber noch nicht alle durch. Kein Wunder: Schon für Privatpersonen bedeutet ein gepflegter Auftritt auf Instagram, Facebook und Co. jede Menge Zeitaufwand.

Hier gibt es bis auf ein paar Follower weniger jedoch kaum Konsequenzen, wenn man sich nach monatelanger Abstinenz mit einem Sätzchen wie „Ich hatte Wichtigeres zu tun“ zurückmeldet. Natürlich sehen sich Unternehmen ebenfalls vor wichtigere Dinge gestellt – das sollten die Follower allerdings nicht zu spüren bekommen.

Schließlich soll es für das Publikum jederzeit wirken, als sei es das höchste Gut des Betriebs. Was im Grunde genommen ja auch stimmt. Doch wie soll zwischen all den dringenden Aufgaben im Betriebsablauf genug Zeit übrig bleiben, sich originelle redaktionelle Inhalte aus den Fingern zu saugen und dies auch noch in regelmäßigen Abständen?

Die Lösung versprechen spezielle Tools, die das Posten für Dich übernehmen. Auf diese Weise können Beiträge schon Wochen zuvor abgearbeitet und auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig gepostet werden. Selbst die Interaktionen mit der eigenen Community lassen sich mit bestimmten Hilfsmitteln automatisieren – so werden beispielsweise mithilfe künstlicher Intelligenz Schlagworte in Fragen herausgefischt und eine standardisierte Antwort gepostet.

Auch, was den Grundstein für eine erfolgreiche Präsenz in sozialen Medien – den Content – angeht, lassen sich bestimmte Prozesse automatisieren. Beispielsweise die Ideenfindung: Mit Tools wie Google Alert können themenverwandte Schlagwörter abonniert werden.

Auf diese Weise lassen sich Neuigkeiten aus verschiedenen Quellen auffangen und zu eigenen redaktionellen Beiträgen verarbeiten. Ein besonders hohes Automatisierungspotential hat das sogenannte Social Listening: Selbstverständlich will jedes Unternehmen wissen, wie es um seinen Ruf bestellt ist.

Sich mühselig durch Erfahrungsberichte zu fuchsen, nimmt jedoch zu viel Zeit in Anspruch. Mit speziellen Tools lässt sich der eigene Firmenname aus verschiedenen Kanälen herausfiltern und Meinungen ordentlich gelistet und zusammengefasst durchlesen. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel auch leichter reagieren, wenn ein Kunde ein defektes Produkt erwischt hat und seinem Ärger bei Facebook Luft macht.

Worauf muss ich bei der Social Media Automatisierung achten?

So schön ein komplett automatisierter Prozess in den Ohren vieler Werbetreibenden klingen mag – ganz so einfach ist es schlussendlich doch nicht. Zwar lassen sich Dinge wie das soeben beschriebene Social Listening sehr gut für das Online-Marketing nutzen; automatisierte Antworten und Inhalte sollten jedoch mit Vorsicht genutzt werden.

Diese Aspekte können unter Umständen nämlich sogar rufschädigend sein. Wer zum Beispiel seine Postings gänzlich einem Tool überlässt, nimmt sich die Möglichkeit, spontan auf aktuelle Geschehnisse zu reagieren und somit tagesaktuelle Inhalte zu posten.

Auch ist es nicht empfehlenswert, zwar regelmäßige und vielleicht auch hochqualitative Beiträge zu erstellen, darüber hinaus aber nicht aktiv in dem entsprechenden Netzwerk zu sein. Das interessanteste an dieser Form der Kundenkommunikation ist die Nähe und Erreichbarkeit des Unternehmens, die durch fehlgeleitete Maßnahmen in den Boden gestampft werden. Das wirkt auf die Followerschaft unnatürlich und wirkt sich nachteilig auf die Kundenbindung aus. Wer am Interesse seiner Anhänger vorbei postet, braucht natürlich auch keine großartige Interaktion zu erwarten. Noch brisanter ist es mit automatischen Antworten.

Es ist natürlich, dass wenn alles reibungslos abläuft, Kunden meist keinen Grund haben, sich persönlich mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen. Wird beispielsweise ein Produkt bestellt, das dann zügig und in perfektem Zustand beim Kunden ankommt, ist eine positive Bewertung das höchste der Gefühle.

Auch kommentieren die meisten Menschen Beiträge von betrieblichen Profilen eher selten. So gut wie jeder weiß, dass hinter dem vermeintlich freundschaftlichen Ton, den viele Unternehmen in sozialen Medien einschlagen, ein weiterer Marketer steckt, der lediglich versucht, seinen Job zu machen. Anders sieht es allerdings aus, wenn es etwas zu bemängeln gibt:

In diesen Situationen neigen viele Menschen dazu, das Anliegen diskutieren zu wollen. Ob schlechter Service, Produktschäden oder allgemeine Fragen und Unsicherheiten – meist wendet man sich im Internet an ein Unternehmen, weil man auf die Lösung eines Problems hofft. Verwendest Du an dieser Stelle automatische Nachrichten, kann das schnell in die Hose gehen.

Chatbots und Konsorten können sich mittlerweile ziemlich gut auf Anfragen einstellen und mit einer vorgefertigten Lösung antworten, doch trifft diese nicht immer den Nagel auf den Kopf. Schlimmstenfalls enthält diese keinerlei Auskunft, die dem Fragenden weiterhelfen könnte, was das Vertrauen in Dein Unternehmen massiv schädigen kann. Am schlimmsten ist es, wenn die automatische Nachricht auch eine Form mehr oder minder subtiler Werbung enthält. Deshalb solltest Du gut überlegen, ob Du die Pflege Deiner Community wirklich in die Hände eines Computers legen möchtest.