SEO – Alle Beiträge

Beiträge

Quality Content – Klasse statt Masse

Viel hilft viel? Nicht ganz!

Am Ende des Tages ist jeder von uns ein kleiner Abenteurer, der Schritt für Schritt die Füllen des Internets erkundet. Allerdings haben all diese größeren und kleineren Suchen eines gemein – eine Absicht. Wer ein Keyword in die Suchmaschine eintippt, erwartet auch passgenaue Ergebnisse. Und natürlich sind Google und Co. bestrebt, diese Suchanfragen Update für Update erfolgreicher auslaufen zu lassen.

Somit ist es naheliegend, dass auch die Anforderungen an die Betreiber der Webseiten steigen: „Quality Content ist hierbei ein besonders wichtiges Schlagwort. Wichtig, aber irgendwie auch nichtssagend – schließlich lädt man in der Regel ausschließlich Inhalte hoch, die man selbst gut findet. Doch kann es sein, dass Google hierbei anderer Meinung ist. Quality Content entscheidet in einem hohen Maße über die Position in den Suchergebnissen – wir erklären Dir, worauf es dabei zu achten gilt.

Das macht Quality Content aus

Vorbei sind die Tage, an denen sich ein gutes Ranking schon ganz einfach mit hundertfacher Erwähnung des Keywords erzielen ließ! Auf der Suche nach hilfreichen Informationen zu Dingen wie Kaffeevollautomaten oder Boxspringbetten musste sich der Nutzer häufig durch zahllose Seiten fuchsen, für die ein korrekter Satzbau anscheinend Zeitverschwendung bedeutete. Mit einer konkreten Kaufabsicht ein ziemlich frustrierendes Unterfangen. Einige Updates später hat Google die Suche deutlich benutzerfreundlicher gemacht – Webseiten, die einen echten Mehrwert bieten, werden mit einer guten Positionierung belohnt. Doch bleibt die Frage, was genau unter Quality Content zu verstehen ist.

Organischer Einbau von Keywords

Während die übermäßig häufige Erwähnung eines und desselben Keywords früher die gewünschten Erfolge einbrachte, ist das nun definitiv zu vermeiden. Stattdessen haben SEO-versierte Webmaster zweierlei Möglichkeiten: Entweder, man achtet auf eine geringere, aber merkliche Keyworddichte (circa 2-3 Prozent gelten oft als Optimum), oder man wandelt die Schlagwörter hin und wieder ab, um Natürlichkeit in einen Text zu bringen. Seit einiger Zeit scheint Google es nämlich zu tolerieren, wenn ein Keyword nicht exakt der Suchanfrage gleicht und leicht abgewandelt ist. Zum Teil werden Inhalte besser bewertet, in denen Keywords organisch eingepflegt und hin und wieder auch abgewandelt werden. Statt die Grammatik zugunsten der Schlagwörter zu ignorieren und einfach zu hoffen, dass die falsch benutzten Fälle schon niemandem auffallen werden, erkennt Google das allgemeine Thema, von welchem der Text handelt. Zusammengefasst sorgen beide Varianten für eine bessere Lesbarkeit der Texte. Welche Methode allerdings schnellere Erfolge verspricht, lässt sich abschließend nicht sagen. Manchmal kann es hilfreich sein, von einer Methode auf die nächste zu switchen – etwa, wenn der organische Text ohne besondere Keyworddichte kein gutes Ranking erzielt. Da es für Content dieser Art besonders viel Fingerspitzengefühl braucht, kann es schnell passieren, dass der Text für Google irrelevant wird. In diesem Fall kann es sich lohnen, eventuell eine höhere Keyworddichte zu nutzen.

Offensichtlich, dass der Mehrwert für den Leser auf diese Weise höher ist. Doch profitierst Du ebenso von der sogenannten semantischen Suche: Erstens, weil Du keine Verbrechen mehr an der deutschen Sprache verüben musst und zweitens, weil natürlich wirkende Texte deutlich mehr Vertrauen beim Nutzer wecken und ihn bestimmt eher dazu bewegen, Dein Kunde zu werden.

Die Menge macht’s – über die Wortanzahl bei Content

Es gibt Suchanfragen, wo lange Texte tatsächlich eher störend als hilfreich sein können – etwa kurze Nachfragen nach der Einwohnerzahl von Gütersloh oder der Körpergröße von Wolfgang Petry. Diese Ergebnisse erfahren jedoch eine gesonderte Behandlung, da hier kurze Texte dem Nutzer schneller diejenigen Informationen bieten, nach denen er sucht. Für alles Weitere gilt jedoch: Je länger, desto besser. Texte unter 300 Wörtern sieht der Suchmaschinen-Gigant nicht allzu gern – sie deuten häufig darauf hin, dass das behandelte Thema nur oberflächlich angerissen wurde.

Möchtest Du also an Deiner Positionierung arbeiten, lohnt es sich, den Experten in Dir herauszuholen: Genaue Beschreibungen und Liebe zum Detail werden in Sachen Qualitätsbewertung oft belohnt. Auch werden Inhalte prinzipiell besser bewertet, die für Google wirken, als stammen sie aus der Feder eines Experten (oder zumindest eines leidenschaftlichen Amateurs). Eine etwas ältere Studie des Portals Backlinko aus dem Jahre 2016 kann dies bestätigen: Hierbei zeigte sich bei der Auswertung von rund einer Million Blogposts ein deutlicher Zusammenhang zwischen Textlänge und Ranking. Schlussendlich gilt auch hier: Positiv bewertet wird das, was die Frage des Users beantwortet. Und natürlich ist die Wahrscheinlichkeit hierfür höher, wenn tiefergehende Informationen angeboten werden.

Gut verpackt: Die Leserlichkeit und ihre Bedeutung für Dein Ranking

An dieser Stelle wissen wir bereits, dass lange und informative Texte bevorzugt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Blogpost einer akademischen Arbeit gleichen sollte – im Gegenteil. Ein wichtiger Faktor in Sachen Quality Content ist auch die Leserlichkeit. Natürlich bezieht sie sich nicht auf die ausgesuchte Schriftart. Viel eher ist wichtig, wie sich der Text lesen lässt. Lange Schachtelsätze, komplizierte Fachwörter sowie ein häufiger Gebrauch des Passivs machen das Lesen anstrengend. Zu einfach sollte es dann aber auch nicht sein – auch das kann den Leser verschrecken. In der Regel haben alle Top-Ergebnisse im Ranking gemeinsam, dass sie sich gut lesen lassen. Und wenn Nutzer lange auf einer Seite verweilen, suggeriert das Google, dass sie gefunden haben, wonach sie suchten. Ein guter Grund, die Seite besser zu bewerten und eventuell auch ein paar Positionen höher zu schieben.

Allerdings ist es für viele Menschen nicht einfach, die Qualität ihrer Texte zu bewerten – selbst professionelle Redakteure neigen manchmal dazu, ihre Texte falsch einzuschätzen. Der Grund dafür ist einfach: Natürlich versteht man selbst, was man gemeint hat. Andere müssen das jedoch nicht tun. Deshalb ist es sinnvoll, den Content zuvor von jemandem lesen zu lassen. Alternativ helfen Tools wie das Yoast SEO Plugin für WordPress weiter – hier wird die Leserlichkeit mit einer übersichtlichen Farbskala bewertet.

Nichts für Nachmacher – Duplicate Content vermeiden

Angenommen, Du hast einen Foodtruck, mit dem Du Feste in ganz Deutschland bewirtest. Weil Du auf Local SEO setzen möchtest, befinden sich auf Deiner Webseite spezifische Landing Pages für alle großen Städte, damit Du auch für lokale Suchanfragen gefunden wirst. Der erste Text zu „Foodtruck München“ läuft erstaunlich gut – da wäre es doch verlockend, ihn für alle anderen Städte wiederzuverwenden.

Diese Faulheit allerdings gefällt Suchmaschinen eher nicht so. Duplicate Content, also Inhalte, die sich innerhalb einer Seite mehrfach finden lassen. Auch, wenn es dasselbe Thema ist und ohnehin nur als Seite dient, die Kunden abfangen soll: Du solltest in jedem Fall alle Texte abwandeln (lassen). Weitere Tipps und Erläuterungen kannst Du auch bei Google nachlesen.

Cool bleiben – Warum Clickbait-Überschriften nicht gut sind

Wie bereits erwähnt, ist Google meist gütiger zu den Seiten, die dem Leser einen Mehrwert bieten. So ist es naheliegend, dass der Titel des Posts mit dem Inhalt übereinstimmen sollte. Andernfalls kann es schnell passieren, dass der Content nicht als themenrelevant eingestuft wird und dementsprechend auch in den Suchergebnissen nach unten wandert. Das gilt natürlich auch für übertriebene oder mutwillig schockierende Headlines. In der Theorie mag Clickbaiting gut funktionieren; die reißerische Überschrift bewegt viele Menschen zum Klick. Jedoch solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass solche Mittel meist sehr schnell auffliegen – und so für eine hohe Bounce Rate sorgen, die Dich ebenso nach unten befördert.

Stehe zu Deinem Werk – ausreichende Informationen zum Inhaber

Es gibt manchmal gute Gründe, im Internet anonym zu bleiben. Sind diese für Google jedoch nicht ersichtlich, wird Dein Content eventuell schlechter bewertet. Schlussendlich kommt es nämlich nicht nur darauf an, wie gut der faktische Inhalt ist. Auch der Rest der Seite ist wichtig und sollte Aufschluss über Deine Person und Deine Absichten schildern. Dies macht Dich nicht nur für den Leser vertrauenswürdig, sondern im Endeffekt auch für die Suchmaschinen.

 

Old but Gold

Old but gold: Warum auch alter Content Aufmerksamkeit verdient

Löschen, bearbeiten, behalten?

Erfolgreich bloggen bedeutet, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Im Laufe der Zeit jedoch sammeln sich in den düstersten Ecken des Archivs haufenweise Beitragsleichen, die still und geduldig im ewigen Nichts verweilen.

Auf den Straßen heißt es, einige wenige von uns würden ihr Archiv regelmäßig ausmisten – der durchschnittliche Content Creator weiß aber, wie viel Arbeit in jedem einzelnen Beitrag steckt. Ein Kompromiss: Aktualisieren statt löschen!

Ganz dem Zeitgeist gemäß lassen wir die Wegwerfkultur auch online hinter uns und gewöhnen uns an das Recycling. Was, wie und wieso überhaupt kannst Du in diesem Artikel nachlesen.

Wie sich veralteter Content auf Dein Ranking auswirkt

Wie so oft in den Kreisen der Online-Marketer orientieren wir uns zunächst an unseren Besuchern. Angenommen, jemand betreibt Recherche zu einem bestimmten Thema.

Bei den Suchergebnissen taucht Deine Seite auf einem der vorderen Plätze auf; dem Nutzer wird suggeriert, dass er nun alle Antworten findet, die er braucht.

Tatsächlich aber handelt es sich bei dem Suchergebnis um einen längst vergessenen Beitrag von 2002, der aus heutiger Sicht absoluten Quatsch erzählt. Würdest Du an Stelle des Besuchers so gütig sein, noch weiter auf Deiner Webseite zu suchen? Vermutlich nicht. Deine Webseite wird als inaktuell gebrandmarkt, der Nutzer springt ab und kommt nie wieder.

Nicht nur hast Du auf diese Weise die Chance auf einen neuen Stammleser vertan, gleichzeitig registriert Google den Abbruch und straft Dich mit einer höheren Absprungrate. Halb so schlimm, wenn es einmal geschieht. Doch wie viele Besucher kommen Dir aus diesem Grund abhanden?

Dabei braucht es nicht unbedingt eine solche Situation, damit Google Deine Schludrigkeit mit altem Content bemerkt. Dies wird von dem Suchmaschinen-Giganten auch ohne fremde Beihilfe zur Kenntnis genommen: Die Basis dafür ist der sogenannte Freshness Score.

Angestrebt wird, jeder Suchanfrage die aktuellsten und passendsten Ergebnisse zu liefern. Somit werden Seiten, die regelmäßige Updates bekommen, selbstverständlich bevorzugt. Berücksichtigt wird hierbei nicht nur, wie häufig neue Beiträge auf Deiner Seite landen oder ältere aktualisiert werden – auch wird beispielsweise geprüft, wie sich die Anzahl Deiner Backlinks im Laufe der Zeit verhält. Wenn der Trend absteigt, bedeutet das für Google, dass Dein Beitrag allem Anschein nach nicht mehr relevant ist.

Gleichzeitig ist der Freshness Score der Seiten relevant, die Verlinkungen zu Deiner herstellen. Sind diese veraltet, wird auch Deine als wenig aktuell eingestuft. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf. Zum Glück musst Du nicht untätig zusehen, auf einige dieser Faktoren kannst Du aktiv einwirken!

Dann solltest Du Beiträge löschen

Die Aufräum-Ikone Marie Kondo, die dank ihrer eigenen Netflix-Serie tausenden Wohnzimmern weltweit zur Ordentlichkeit verhelfen konnte, peilte mit ihren Methoden vermutlich keinen Content an. Doch lassen sich ihre Prinzipien beinahe übergangslos auf die Netzwelt anwenden: Das, was Dir (oder Deinen Besuchern) keine Freude mehr macht, muss gehen.

Dabei musst Du nicht rigoros alles eliminieren, sondern kannst Dich in Gedanken nochmals für seinen Nutzen bedanken und eine meditative Zeremonie daraus machen. Musst du aber nicht. Was Du allerdings schon tun solltest, ist prüfen, ob der Beitrag nicht doch noch Leser hat. Andernfalls würdest Du Traffic verschenken – was Du selbstverständlich nicht willst. Content, der noch aktiv gelesen wird, braucht meist nicht mehr als eine kleine Aktualisierung hinsichtlich der Daten.

Anders sieht es jedoch aus bei Beiträgen, die gar nicht mehr aktuell sein können: Eine Kritik für eine längst geschlossene Cocktailbar etwa. Content wie diesen kannst Du bedenkenlos löschen, doch solltest Du vernünftige Umleitungen einrichten. Ein 404-Fehler kann Deine Absprungrate unnötig in die Höhe treiben. Auch zu häufige Umleitungen auf Deine Startseite können für Besucher frustrierend werden. Besser ist es, diese Beiträge auf potentiell themenverwandte Postings umzuleiten.

Update and republish: Die Strategie für Wiederverwerter

Neben den Beiträgen, die stehenbleiben können und dringend wegmüssen, gibt es noch eine dritte, äußerst interessante Kategorie: Jene Posts, die bis auf wenige Elemente „allgemeingültig“ sind. An dieser Stelle erinnern wir uns erneut an den Freshness Score, der ein aktuelleres Veröffentlichungsdatum bevorzugt.

Hast Du also einen Beitrag gefunden, der mit wenigen Handgriffen wieder in vollem Glanz erstrahlt, solltest Du ihn überarbeiten, neu hochladen und den alten Post schlussendlich auf den neuen Beitrag umleiten. Wenn Du WordPress benutzt, kannst Du auch das Veröffentlichungsdatum auf den Tag der Überarbeitung setzen.

Dies signalisiert Google, dass etwas passiert ist und somit Aktualität an den Tag legt. Der Vorteil der Aktualisierung liegt auf der Hand: Wenn sich ein Beitrag mit etwas Überarbeitung auf den neuesten Stand setzen lässt, hast Du ein großes Repertoire an neuem Content, ohne ihn von Grund auf erstellen zu müssen.

Gleichzeitig bedeutet das sowohl für Deine Leser als auch für die Suchmaschinen, dass Dein Blog gepflegt wird und Aufmerksamkeit verdient. Idealerweise solltest Du regelmäßige Suchen nach aktualisierungswürdigen Beiträgen in Deinen Workflow integrieren.

Als Extra-Tipp kannst Du Deine Leser explizit bitten, Dich auf ihre Aktualisierungswünsche hinzuweisen – so bekommst Du nicht nur Interaktion, gleichzeitig werden Dir Deine Leser aufgrund der persönlichen Kommunikationsweise treu bleiben.

Shopware Optimierung

Die Shopware Optimierung mit vielen Neuerungen und neuen Systemen

Shopware ist ein modulares Online-Shopsystem, das es seinen Nutzern ermöglicht, einen oder mehrere Online-Shops effizient zu managen und zu optimieren. Seit der ersten Version im Jahr 2004 entwickelt Shopware sein System kontinuierlich weiter. Die kürzlich auf dem Shopware Community-Day vorgestellte Version 5.5 bringt zahlreiche nützliche Weiterentwicklungen. Zusätzlich deutet sich an, dass im Rahmen der Shopware Optimierung ein kompletter Systemwechsel ansteht.

Mit der intelligenten Analysefunktion in die Zukunft

Die vielleicht wichtigste Shopware Optimierung in der Version 5.5 ist die intelligente Analysefunktion. Shopware setzt damit konsequent auf Zukunftstrends und verschreibt sich der Einbindung von künstlicher Intelligenz und Automatisierung. Das neue Analysetool wertet nicht mehr nur Statistiken aus der Gegenwart aus, sondern gibt nun auch Prognosen über die Zukunft ab. Dabei greift Shopware auf vorhandene Informationen und Daten zurück und hilft dem Shopbetreiber, nützliche neue Zusammenhänge zu erkennen. Mit der Neuinterpretation der historischen Daten gibt das System nun Ausblicke auf neue Zielgruppen und Kundenstrukturen.

Shopware Optimierung durch mehr Performance und dem Ende von Ioncube

Zwei Punkte, die den Nutzern auf dem Community-Day besonders gefallen haben, sind die Performanceverbesserungen und der Wegfall der Ioncube-Verschlüsselung. Die neue Version gewinnt an Performance unter anderem durch Updates des Jquery Frameworks. Weitere Verbesserungen sind eine Ausweitung von Elasticsearch, ein überarbeiteter Warenkorb sowie ein verbessertes Caching. Die Shopware Optimierung setzt außerdem an einem Punkt an, der viele Nutzer schon lange gestört hat: Die Einschränkung der Quellen durch die Ioncube Verschlüsselung ist endgültig Geschichte.

Internationalisierung und verbesserte B2B-Suite bringen Shopware voran

Shopware drängt bei der Weiterentwicklung auf die Internationalisierung seines Angebots und seiner Kunden. Hierzu hat das Unternehmen das Handling unterschiedlicher Steuersätze vereinfacht. Auch können nun Kategorien, Shopseiten und Formulare schlicht übersetzt werden, ohne dass eine aufwendige Duplizierung nötig ist. Der Trend zur Internationalisierung zeigt sich auch in den Zahlen: Mehr als 50 Prozent aller Neuinstallationen des vergangenen Monats wurden im Ausland vorgenommen. Auch bei der B2B-Suite treibt Shopware seine Optimierung voran: So können Kunden eines B2B-Shops zukünftig Bestellungen anhand ihrer kundenspezifischen Artikelnummer vornehmen.

Shopware Optimierung bedeutet neu denken

Die Shopware Optimierung an der Version 5.5 geht über eine simple Modellpflege weit hinaus – dennoch scheint es, als hätte Shopware noch deutlich mehr in der Hinterhand. Hinweise darauf gibt die Vorstellung der neuen Plattform „Playground“.

Mit dem Playground bindet Shopware seine Community ein, um eine komplett neue technische Basis für sein System zu entwickeln. Die Vision: Shopware soll in Zukunft nicht mehr nur ein System sein, sondern ein ganzes Netz an untereinander verknüpften System abdecken. Wie das funktionieren soll? Um den schnellen Wandel in der Online-Shoppingwelt gerecht zu werden, möchte Shopware in Zukunft Systeme in verschiedenen Kategorien anbieten. Während klassische Shop-Software ein Bündel aus Frontend und Backend anbietet, könnten diese Kategorien in Zukunft aufgesplittet werden. Als neue Systemkategorien würden sich beispielsweise Software-as-a-Service oder Plattform-as-a-Service beziehungsweise E-Commerce-Frameworks anbieten. Durch die Shopware Optimierung möchte das Unternehmen all diese Systemkategorien abdecken.

Zur Zeit testet die Community die neue technische Basis in dem Playground intensiv, bis es im Herbst 2018 zur finalen Feedbackrunde kommt. Es bleibt also spannend in Sachen Shopware Optimierung!