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Old but Gold

Old but gold: Warum auch alter Content Aufmerksamkeit verdient

Löschen, bearbeiten, behalten?

Erfolgreich bloggen bedeutet, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Im Laufe der Zeit jedoch sammeln sich in den düstersten Ecken des Archivs haufenweise Beitragsleichen, die still und geduldig im ewigen Nichts verweilen.

Auf den Straßen heißt es, einige wenige von uns würden ihr Archiv regelmäßig ausmisten – der durchschnittliche Content Creator weiß aber, wie viel Arbeit in jedem einzelnen Beitrag steckt. Ein Kompromiss: Aktualisieren statt löschen!

Ganz dem Zeitgeist gemäß lassen wir die Wegwerfkultur auch online hinter uns und gewöhnen uns an das Recycling. Was, wie und wieso überhaupt kannst Du in diesem Artikel nachlesen.

Wie sich veralteter Content auf Dein Ranking auswirkt

Wie so oft in den Kreisen der Online-Marketer orientieren wir uns zunächst an unseren Besuchern. Angenommen, jemand betreibt Recherche zu einem bestimmten Thema.

Bei den Suchergebnissen taucht Deine Seite auf einem der vorderen Plätze auf; dem Nutzer wird suggeriert, dass er nun alle Antworten findet, die er braucht.

Tatsächlich aber handelt es sich bei dem Suchergebnis um einen längst vergessenen Beitrag von 2002, der aus heutiger Sicht absoluten Quatsch erzählt. Würdest Du an Stelle des Besuchers so gütig sein, noch weiter auf Deiner Webseite zu suchen? Vermutlich nicht. Deine Webseite wird als inaktuell gebrandmarkt, der Nutzer springt ab und kommt nie wieder.

Nicht nur hast Du auf diese Weise die Chance auf einen neuen Stammleser vertan, gleichzeitig registriert Google den Abbruch und straft Dich mit einer höheren Absprungrate. Halb so schlimm, wenn es einmal geschieht. Doch wie viele Besucher kommen Dir aus diesem Grund abhanden?

Dabei braucht es nicht unbedingt eine solche Situation, damit Google Deine Schludrigkeit mit altem Content bemerkt. Dies wird von dem Suchmaschinen-Giganten auch ohne fremde Beihilfe zur Kenntnis genommen: Die Basis dafür ist der sogenannte Freshness Score.

Angestrebt wird, jeder Suchanfrage die aktuellsten und passendsten Ergebnisse zu liefern. Somit werden Seiten, die regelmäßige Updates bekommen, selbstverständlich bevorzugt. Berücksichtigt wird hierbei nicht nur, wie häufig neue Beiträge auf Deiner Seite landen oder ältere aktualisiert werden – auch wird beispielsweise geprüft, wie sich die Anzahl Deiner Backlinks im Laufe der Zeit verhält. Wenn der Trend absteigt, bedeutet das für Google, dass Dein Beitrag allem Anschein nach nicht mehr relevant ist.

Gleichzeitig ist der Freshness Score der Seiten relevant, die Verlinkungen zu Deiner herstellen. Sind diese veraltet, wird auch Deine als wenig aktuell eingestuft. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf. Zum Glück musst Du nicht untätig zusehen, auf einige dieser Faktoren kannst Du aktiv einwirken!

Dann solltest Du Beiträge löschen

Die Aufräum-Ikone Marie Kondo, die dank ihrer eigenen Netflix-Serie tausenden Wohnzimmern weltweit zur Ordentlichkeit verhelfen konnte, peilte mit ihren Methoden vermutlich keinen Content an. Doch lassen sich ihre Prinzipien beinahe übergangslos auf die Netzwelt anwenden: Das, was Dir (oder Deinen Besuchern) keine Freude mehr macht, muss gehen.

Dabei musst Du nicht rigoros alles eliminieren, sondern kannst Dich in Gedanken nochmals für seinen Nutzen bedanken und eine meditative Zeremonie daraus machen. Musst du aber nicht. Was Du allerdings schon tun solltest, ist prüfen, ob der Beitrag nicht doch noch Leser hat. Andernfalls würdest Du Traffic verschenken – was Du selbstverständlich nicht willst. Content, der noch aktiv gelesen wird, braucht meist nicht mehr als eine kleine Aktualisierung hinsichtlich der Daten.

Anders sieht es jedoch aus bei Beiträgen, die gar nicht mehr aktuell sein können: Eine Kritik für eine längst geschlossene Cocktailbar etwa. Content wie diesen kannst Du bedenkenlos löschen, doch solltest Du vernünftige Umleitungen einrichten. Ein 404-Fehler kann Deine Absprungrate unnötig in die Höhe treiben. Auch zu häufige Umleitungen auf Deine Startseite können für Besucher frustrierend werden. Besser ist es, diese Beiträge auf potentiell themenverwandte Postings umzuleiten.

Update and republish: Die Strategie für Wiederverwerter

Neben den Beiträgen, die stehenbleiben können und dringend wegmüssen, gibt es noch eine dritte, äußerst interessante Kategorie: Jene Posts, die bis auf wenige Elemente „allgemeingültig“ sind. An dieser Stelle erinnern wir uns erneut an den Freshness Score, der ein aktuelleres Veröffentlichungsdatum bevorzugt.

Hast Du also einen Beitrag gefunden, der mit wenigen Handgriffen wieder in vollem Glanz erstrahlt, solltest Du ihn überarbeiten, neu hochladen und den alten Post schlussendlich auf den neuen Beitrag umleiten. Wenn Du WordPress benutzt, kannst Du auch das Veröffentlichungsdatum auf den Tag der Überarbeitung setzen.

Dies signalisiert Google, dass etwas passiert ist und somit Aktualität an den Tag legt. Der Vorteil der Aktualisierung liegt auf der Hand: Wenn sich ein Beitrag mit etwas Überarbeitung auf den neuesten Stand setzen lässt, hast Du ein großes Repertoire an neuem Content, ohne ihn von Grund auf erstellen zu müssen.

Gleichzeitig bedeutet das sowohl für Deine Leser als auch für die Suchmaschinen, dass Dein Blog gepflegt wird und Aufmerksamkeit verdient. Idealerweise solltest Du regelmäßige Suchen nach aktualisierungswürdigen Beiträgen in Deinen Workflow integrieren.

Als Extra-Tipp kannst Du Deine Leser explizit bitten, Dich auf ihre Aktualisierungswünsche hinzuweisen – so bekommst Du nicht nur Interaktion, gleichzeitig werden Dir Deine Leser aufgrund der persönlichen Kommunikationsweise treu bleiben.

Shopware Optimierung

Die Shopware Optimierung mit vielen Neuerungen und neuen Systemen

Shopware ist ein modulares Online-Shopsystem, das es seinen Nutzern ermöglicht, einen oder mehrere Online-Shops effizient zu managen und zu optimieren. Seit der ersten Version im Jahr 2004 entwickelt Shopware sein System kontinuierlich weiter. Die kürzlich auf dem Shopware Community-Day vorgestellte Version 5.5 bringt zahlreiche nützliche Weiterentwicklungen. Zusätzlich deutet sich an, dass im Rahmen der Shopware Optimierung ein kompletter Systemwechsel ansteht.

Mit der intelligenten Analysefunktion in die Zukunft

Die vielleicht wichtigste Shopware Optimierung in der Version 5.5 ist die intelligente Analysefunktion. Shopware setzt damit konsequent auf Zukunftstrends und verschreibt sich der Einbindung von künstlicher Intelligenz und Automatisierung. Das neue Analysetool wertet nicht mehr nur Statistiken aus der Gegenwart aus, sondern gibt nun auch Prognosen über die Zukunft ab. Dabei greift Shopware auf vorhandene Informationen und Daten zurück und hilft dem Shopbetreiber, nützliche neue Zusammenhänge zu erkennen. Mit der Neuinterpretation der historischen Daten gibt das System nun Ausblicke auf neue Zielgruppen und Kundenstrukturen.

Shopware Optimierung durch mehr Performance und dem Ende von Ioncube

Zwei Punkte, die den Nutzern auf dem Community-Day besonders gefallen haben, sind die Performanceverbesserungen und der Wegfall der Ioncube-Verschlüsselung. Die neue Version gewinnt an Performance unter anderem durch Updates des Jquery Frameworks. Weitere Verbesserungen sind eine Ausweitung von Elasticsearch, ein überarbeiteter Warenkorb sowie ein verbessertes Caching. Die Shopware Optimierung setzt außerdem an einem Punkt an, der viele Nutzer schon lange gestört hat: Die Einschränkung der Quellen durch die Ioncube Verschlüsselung ist endgültig Geschichte.

Internationalisierung und verbesserte B2B-Suite bringen Shopware voran

Shopware drängt bei der Weiterentwicklung auf die Internationalisierung seines Angebots und seiner Kunden. Hierzu hat das Unternehmen das Handling unterschiedlicher Steuersätze vereinfacht. Auch können nun Kategorien, Shopseiten und Formulare schlicht übersetzt werden, ohne dass eine aufwendige Duplizierung nötig ist. Der Trend zur Internationalisierung zeigt sich auch in den Zahlen: Mehr als 50 Prozent aller Neuinstallationen des vergangenen Monats wurden im Ausland vorgenommen. Auch bei der B2B-Suite treibt Shopware seine Optimierung voran: So können Kunden eines B2B-Shops zukünftig Bestellungen anhand ihrer kundenspezifischen Artikelnummer vornehmen.

Shopware Optimierung bedeutet neu denken

Die Shopware Optimierung an der Version 5.5 geht über eine simple Modellpflege weit hinaus – dennoch scheint es, als hätte Shopware noch deutlich mehr in der Hinterhand. Hinweise darauf gibt die Vorstellung der neuen Plattform „Playground“.

Mit dem Playground bindet Shopware seine Community ein, um eine komplett neue technische Basis für sein System zu entwickeln. Die Vision: Shopware soll in Zukunft nicht mehr nur ein System sein, sondern ein ganzes Netz an untereinander verknüpften System abdecken. Wie das funktionieren soll? Um den schnellen Wandel in der Online-Shoppingwelt gerecht zu werden, möchte Shopware in Zukunft Systeme in verschiedenen Kategorien anbieten. Während klassische Shop-Software ein Bündel aus Frontend und Backend anbietet, könnten diese Kategorien in Zukunft aufgesplittet werden. Als neue Systemkategorien würden sich beispielsweise Software-as-a-Service oder Plattform-as-a-Service beziehungsweise E-Commerce-Frameworks anbieten. Durch die Shopware Optimierung möchte das Unternehmen all diese Systemkategorien abdecken.

Zur Zeit testet die Community die neue technische Basis in dem Playground intensiv, bis es im Herbst 2018 zur finalen Feedbackrunde kommt. Es bleibt also spannend in Sachen Shopware Optimierung!