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So planst Du Social Media Posts im Voraus!

Social Media Auszeit – ohne Risiken?

Das Internet schläft nicht. Das weiß zumindest jeder, der ein süßes Katzenvideo geguckt und sich um fünf Uhr morgens in der dunkelsten Ecke YouTubes wiedergefunden hat. Als Content Creator kann dies eine ziemliche Hürde sein: So schnell wie Inhalte auftauchen, ist Regelmäßigkeit das A und O des Postings.

Wenn Du Deinen Job gut machst, warten Deine Abonnenten sehnsüchtig auf neue Posts von Dir. Und natürlich willst Du keinen einzigen davon enttäuschen müssen. Hart arbeitende Menschen verdienen jedoch auch mal Urlaub. Mit unseren Tipps kannst Du Dir diesen getrost nehmen – und Deine Postings problemlos vorausplanen!

social media posts vorplanen

Darum brauchst Du einen Redaktionsplan

Vor geraumer Zeit haben wir an dieser Stelle empfohlen, den Redaktionsplan beiseite zu schieben und Dich dem lebendigen, sympathischeren Storytelling zu widmen. Schnelle Updates, Reaktion und Einblicke in Deine Arbeit binden Deine Follower enger an Dein Unternehmen. Dabei bleiben wir!

Ein Problem ist nur, dass  Erreichbarkeit und Aktualität eben nicht immer möglich sind. In jedem Betrieb kommen Faktoren zusammen, die Dich kurz- oder längerfristig von Social Media fernhalten können. Um nicht in Vergessenheit zu geraten, solltest Du trotzdem über einen Pool aus Beiträgen verfügen. Dieser lässt weiterhin Platz für spontane Postings, kann Dich aber auch bei Abwesenheit entlasten.

Auch, wenn Du keinen ausgiebigen Urlaub planst, kann Dir ein guter Content Plan im Arbeitsalltag weiterhelfen. Sind ein paar Beiträge schon vorbereitet, musst Du nicht auf das Posten verzichten, wenn etwas in einem anderen Bereich schiefläuft oder sich eine besonders stressige Woche einschleicht.

Ein weiterer Vorteil: Wer seine Posts plant, plant auch seinen Erfolg. Mit einer Strategie lässt sich deutlich leichter auf etwaige Ziele hinarbeiten. Nicht nur, was die Statistiken bei Google Analytics anbelangt – auch hilft ein Redaktionsplan, die Inhalte für die Leser verständlich zu machen. Etwa, indem Du sie aufeinander aufbaust.

Gleichzeitig wird es für Dich einfacher, den Überblick zu behalten. Thematisch ähnliche Beiträge kommen anfangs selten vor, wenn die Nutzung sozialer Medien noch neu und aufregend ist. Nach ein paar Jahren oder gar Monaten kann es anders aussehen. Peinlich wird es dann, wenn Dich einer Deiner Abonnenten auf die Dopplung hinweist.

Erstellung eines Redaktionsplans

Wenn Du jetzt beschließt, einen Plan für Deine Beiträge zu erstellen – wunderbar! Im Vorfeld solltest Du Dir aber über einige Dinge Gedanken machen, die in ihm enthalten sein müssen.

Bevor es an die Themenfindung geht, klärst Du zunächst einige Formalia: Das geplante Veröffentlichungsdatum, das Format, die gewünschte Zielgruppe, und idealerweise die Aktion, die auf Deinen Beitrag folgen soll.

Steht alles fest, kannst Du Dir die inhaltlichen Schwerpunkte Deiner Postings überlegen. Um Dir etwas Arbeit zu sparen, kannst Du Deinen Content mit ein paar Tricks strecken: Wie wäre es beispielsweise, einen älteren Beitrag zu aktualisieren? Oder auf einen interessanten Post hinzuweisen, der nicht von Dir ist?

Auch Fixpunkte im Kalender können eine gute Hilfe sein: Feiertage, ein Firmenjubiläum oder anstehende Ereignisse in Deiner Stadt. Wenn Du ein paar dieser Taktiken mit neuen Ideen vermischst, hast Du wahrscheinlich schon genügend Posts für einen ganzen Monat angesammelt. Jetzt musst Du sie nur noch in eine für Dich sinnvolle Reihenfolge bringen.

Batching – das „Vorkochen“ im Online Marketing

Das, was das Internet so spannend macht, ist seine Intermedialität: Textbeiträge gesellen sich zu Bildern, Videos und Podcasts. Wenn mehrere Sinne angesprochen werden, steigt auch die Aufmerksamkeit des Rezipienten.

Dieser psychologische Faktor macht sich im Online Marketing bezahlt – die Arbeit mit verschiedenen Medien gleichzeitig kann aber sehr zeitaufwändig sein. Deshalb ist es sinnvoll, Arbeit zu bündeln.

„Batching“ heißt das Zauberwort, das Deine Planung um einiges einfacher machen wird. Genauso, wie sich manche Leute sonntags in die Küche schleppen und Essen für die ganze Woche vorkochen (#mealprep), kannst Du die Arbeit an Deinen Beiträgen in einzelne Bereiche aufteilen.

Statt nur einem Foto für Instagram machst Du noch ein paar weitere, wenn Du eh schon die Kamera ausgepackt hast. Ebenso kreierst Du auf einen Streich eine Handvoll Grafiken, schneidest mehrere Videos oder schreibst ein paar Beiträge vor.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Hin und Her zwischen verschiedenen Medien raubt viel Zeit und Konzentration. Bündelst Du die einzelnen Aufgaben, hast Du auf einen Streich deutlich mehr Material, das Du am Ende nur noch zusammenfügen musst.

Hilfsmittel: So macht sich die Arbeit (fast) von allein

Leider reicht es nicht, Content nur postfertig aufzubereiten. Irgendwie will er ja auch hochgeladen werden. In einem Betrieb hast Du vielleicht das Glück, die Arbeit delegieren zu können: Vielleicht möchte ein freundlicher Kollege ja hin und wieder auf „Veröffentlichen“ klicken, solange Du nicht da bist.

Andernfalls gibt es zahlreiche Apps und Anwendungen, die Beiträge zu einer bestimmten Zeit veröffentlichen. Ein Beispiel hierfür ist Buffer, eine Art Warteschlange für Beiträge. Dienste wie Spokal ermöglichen Dir sogar, einen Katalog aus Posts anzulegen, deren Veröffentlichungsreihenfolge dann von der App selbst bestimmt wird.

Ebenfalls interessant: Tools, die Beiträge auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig posten. Mithilfe automatischen Crosspostings sparst Du Dir gleichzeitig die Arbeit, individuellen Content für jede einzelne Plattform zu erstellen.

Die Automatisierung im Bereich sozialer Medien hat allerdings nicht nur Vorteile – weitere Informationen zur Social Media Automatisierung findest du hier.