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Social Media Automatisierung – So findest auch Du Zeit für Instagram und Co.

Soziale Netzwerke haben nicht nur unser Miteinander verändert, sondern sich im Laufe der Zeit auch als großartiges Werbetool für Unternehmen entpuppt: Mit kreativen, originellen Postings lassen sich in Echtzeit deutlich mehr Menschen erreichen und langfristig an die eigene Marke binden. Wäre da nicht diese eine Bedingung, an die Erfolg in sozialen Medien immer geknüpft ist – die Regelmäßigkeit.

Im Tagesgeschäft fallen genug Dinge an, die es sich zu bearbeiten lohnt. Kontinuierlich alle Social-Media-Kanäle überwachen und sich um Follower kümmern kann da schon mal etwas zu knapp kommen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, diese Prozesse automatisiert ablaufen zu lassen. Du willst wissen, wie Social Media Automatisierung funktioniert und worauf man dabei achten muss? Dann solltest Du weiterlesen!

Was ist Social Media Automatisierung?

Immer mehr Unternehmen lassen sich davon überzeugen, dass ohne Internet heutzutage gar nichts mehr geht. Eine Homepage ist für das Gros der Firmen eine Selbstverständlichkeit, bei den sozialen Netzwerken steigen aber noch nicht alle durch. Kein Wunder: Schon für Privatpersonen bedeutet ein gepflegter Auftritt auf Instagram, Facebook und Co. jede Menge Zeitaufwand.

Hier gibt es bis auf ein paar Follower weniger jedoch kaum Konsequenzen, wenn man sich nach monatelanger Abstinenz mit einem Sätzchen wie „Ich hatte Wichtigeres zu tun“ zurückmeldet. Natürlich sehen sich Unternehmen ebenfalls vor wichtigere Dinge gestellt – das sollten die Follower allerdings nicht zu spüren bekommen.

Schließlich soll es für das Publikum jederzeit wirken, als sei es das höchste Gut des Betriebs. Was im Grunde genommen ja auch stimmt. Doch wie soll zwischen all den dringenden Aufgaben im Betriebsablauf genug Zeit übrig bleiben, sich originelle redaktionelle Inhalte aus den Fingern zu saugen und dies auch noch in regelmäßigen Abständen?

Die Lösung versprechen spezielle Tools, die das Posten für Dich übernehmen. Auf diese Weise können Beiträge schon Wochen zuvor abgearbeitet und auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig gepostet werden. Selbst die Interaktionen mit der eigenen Community lassen sich mit bestimmten Hilfsmitteln automatisieren – so werden beispielsweise mithilfe künstlicher Intelligenz Schlagworte in Fragen herausgefischt und eine standardisierte Antwort gepostet.

Auch, was den Grundstein für eine erfolgreiche Präsenz in sozialen Medien – den Content – angeht, lassen sich bestimmte Prozesse automatisieren. Beispielsweise die Ideenfindung: Mit Tools wie Google Alert können themenverwandte Schlagwörter abonniert werden.

Auf diese Weise lassen sich Neuigkeiten aus verschiedenen Quellen auffangen und zu eigenen redaktionellen Beiträgen verarbeiten. Ein besonders hohes Automatisierungspotential hat das sogenannte Social Listening: Selbstverständlich will jedes Unternehmen wissen, wie es um seinen Ruf bestellt ist.

Sich mühselig durch Erfahrungsberichte zu fuchsen, nimmt jedoch zu viel Zeit in Anspruch. Mit speziellen Tools lässt sich der eigene Firmenname aus verschiedenen Kanälen herausfiltern und Meinungen ordentlich gelistet und zusammengefasst durchlesen. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel auch leichter reagieren, wenn ein Kunde ein defektes Produkt erwischt hat und seinem Ärger bei Facebook Luft macht.

Worauf muss ich bei der Social Media Automatisierung achten?

So schön ein komplett automatisierter Prozess in den Ohren vieler Werbetreibenden klingen mag – ganz so einfach ist es schlussendlich doch nicht. Zwar lassen sich Dinge wie das soeben beschriebene Social Listening sehr gut für das Online-Marketing nutzen; automatisierte Antworten und Inhalte sollten jedoch mit Vorsicht genutzt werden.

Diese Aspekte können unter Umständen nämlich sogar rufschädigend sein. Wer zum Beispiel seine Postings gänzlich einem Tool überlässt, nimmt sich die Möglichkeit, spontan auf aktuelle Geschehnisse zu reagieren und somit tagesaktuelle Inhalte zu posten.

Auch ist es nicht empfehlenswert, zwar regelmäßige und vielleicht auch hochqualitative Beiträge zu erstellen, darüber hinaus aber nicht aktiv in dem entsprechenden Netzwerk zu sein. Das interessanteste an dieser Form der Kundenkommunikation ist die Nähe und Erreichbarkeit des Unternehmens, die durch fehlgeleitete Maßnahmen in den Boden gestampft werden. Das wirkt auf die Followerschaft unnatürlich und wirkt sich nachteilig auf die Kundenbindung aus. Wer am Interesse seiner Anhänger vorbei postet, braucht natürlich auch keine großartige Interaktion zu erwarten. Noch brisanter ist es mit automatischen Antworten.

Es ist natürlich, dass wenn alles reibungslos abläuft, Kunden meist keinen Grund haben, sich persönlich mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen. Wird beispielsweise ein Produkt bestellt, das dann zügig und in perfektem Zustand beim Kunden ankommt, ist eine positive Bewertung das höchste der Gefühle.

Auch kommentieren die meisten Menschen Beiträge von betrieblichen Profilen eher selten. So gut wie jeder weiß, dass hinter dem vermeintlich freundschaftlichen Ton, den viele Unternehmen in sozialen Medien einschlagen, ein weiterer Marketer steckt, der lediglich versucht, seinen Job zu machen. Anders sieht es allerdings aus, wenn es etwas zu bemängeln gibt:

In diesen Situationen neigen viele Menschen dazu, das Anliegen diskutieren zu wollen. Ob schlechter Service, Produktschäden oder allgemeine Fragen und Unsicherheiten – meist wendet man sich im Internet an ein Unternehmen, weil man auf die Lösung eines Problems hofft. Verwendest Du an dieser Stelle automatische Nachrichten, kann das schnell in die Hose gehen.

Chatbots und Konsorten können sich mittlerweile ziemlich gut auf Anfragen einstellen und mit einer vorgefertigten Lösung antworten, doch trifft diese nicht immer den Nagel auf den Kopf. Schlimmstenfalls enthält diese keinerlei Auskunft, die dem Fragenden weiterhelfen könnte, was das Vertrauen in Dein Unternehmen massiv schädigen kann. Am schlimmsten ist es, wenn die automatische Nachricht auch eine Form mehr oder minder subtiler Werbung enthält. Deshalb solltest Du gut überlegen, ob Du die Pflege Deiner Community wirklich in die Hände eines Computers legen möchtest.

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Segmentierung im E-Mail-Marketing: Persönlichere Mails!

Jaja, mittlerweile wissen wir alle: Für eine gute Conversion Rate braucht es auch gute Inhalte. Was genau diese sind, ist aber gar nicht so leicht zu beantworten. Auch, wenn individuelle Persönlichkeiten an sich etwas sehr Schönes sind – im Marketing können sie manchmal ziemlich anstrengend werden.

Laut einer im Jahre 2012 durchgeführten Studie der Marketing-Plattform Epsilon werden lediglich 27,4 Prozent von über 7 Milliarden versendeten Mails unterschiedlicher Branchen nicht geöffnet. Bei der Klickrate sieht es umso trauriger aus: Etwas unter 5 Prozent der Adressaten wagen überhaupt, einen Link anzuklicken.

Deshalb zerbrechen sich Werbetreibende am laufenden Band den Kopf darüber, wie sie den Reiz zu klicken, lesen oder kaufen für die unterschiedlichsten Zielgruppen erhöhen.  Wie schön, dass sich E-Mail-Listen segmentieren lassen! Was genau darunter zu verstehen ist und wie Du die Segmentierung zu Deinem Vorteil nutzen kannst, erfährst Du hier.

Was bedeutet Segmentierung im E-Mail-Marketing?

Die Grüppchen, die sich in Schulklassen bilden, kennt jeder. Fernab von den in Hollywoodfilmen dargestellten Stereotypen der beliebten Mädchen, Nerds und Sportler, gibt es im wahren Leben teilweise deutlich spezifischere und individuellere Anhäufungen von Menschen, die nicht alle für dieselben Dinge zu begeistern sind.

Solche Zugehörigkeiten lösen sich nach der Schulzeit nicht plötzlich auf – wer sich jemals mit Zielgruppen beschäftigt hat, weiß das. Auch, wenn Du eine kaum überblickbare Summe an E-Mail-Adressen in Deinem Verteiler hast – die Hoffnung, dass Deine Mails auch bei allen Adressaten gleich gut ankommen, verraucht meist ziemlich schnell.

Hier kann die Segmentierung Deiner Mailing-Liste Abhilfe schaffen: Indem Du Deinen Verteiler in kleinere Blöcke unterteilst (im Fachjargon auch „clustern“ genannt) und für diese speziell angefertigte E-Mails verschickst, kannst Du Deine Conversion Rate um bis zu 203 Prozent erhöhen.

Der Grund dafür ist denkbar einfach – damit eine E-Mail geöffnet wird und sich ihr Leser zu einer Handlung entschließt, muss ihm ein Mehrwert geboten werden. Ist dieser optimal an eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet, bessert sich demgemäß auch die Conversion.

Wie viele Segmente sind sinnvoll?

Zum Glück erfolgt der Versand von Newslettern dank spezieller Anbieter fast von allein. Deshalb ist es ein leichtes, E-Mails vollautomatisiert und individuell versenden zu lassen. Das machen sich auch viele Marketer zu Nutze: Aufgrund der technischen Möglichkeiten ist es für viele Unternehmen lohnenswert, selbst kleinste Segmente anzusprechen.

Dies geht zum Teil soweit, dass von One-To-One-Marketing gesprochen wird – etwa, wenn exklusive Geburtstagsglückwünsche versendet werden sollen. Eine derart persönliche Ansprache schafft eine tiefe Kundenbindung und – Du hast es erraten – auch mehr Klicks.

Wie sollten E-Mails segmentiert werden?

Im ersten Moment wird dich der Erfolg segmentierter E-Mails wohl kaum überraschen. Natürlich öffnen Menschen lieber Werbemails, die ihnen interessant vorkommen. Die Kunst ist, herauszufinden, was für wen überhaupt ansprechend wirkt.

Dieser Aussiebungsprozess kann schon bei der Anmeldung beginnen: Datenfelder im Anmeldeformular sortieren die potentiellen Leser von Anfang an. Je nachdem, in welche Kategorien Du Deine E-Mail-Liste zusammenfassen möchtest, kannst Du beispielsweise Informationen wie Berufsgruppe, Alter oder auch Wohnort erfragen. Somit wären schon branchen- und altersspezifische sowie lokale Inhalte denkbar. Wenn Dein Angebot sich in geschlechtstypische Produkte einteilen lässt, kannst Du auch einen gesonderten Newsletter für Frauen und für Männer anbieten.

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Dies ist zum Beispiel sinnvoll, wenn Du Kleidung oder Pflegeprodukte vertreibst. Doch Achtung: Hierbei sollte es sich nicht um Pflichtfelder handeln. In einem solchen Fall kann es schnell passieren, dass ein eigentlich interessierter Nutzer auf Dein Angebot verzichtet. Freiwillig hingegen machen viele Menschen gerne persönliche Angaben – schließlich wird so direkt suggeriert, dass der Newsletter für sie auch interessant sein wird.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Leser selbst entscheiden zu lassen, für welche Informationen er sich am meisten interessiert. Dafür erstellst Du von Anfang an Inhalte für unterschiedliche Interessengruppen, die Du im Anmeldeformular in einer Liste darstellen kannst.

So kann der angehende Leser einfach aus einer Bandbreite verschiedener Angebote auswählen und sichergehen, dass er den Content bekommt, den er auch bekommen möchte. Ob aus verschiedenen Themenbereichen oder unterschiedlichen Arten von Newslettern (etwa Angeboten, redaktionellen Beiträgen oder nur Gutscheincodes) bleibt dabei Dir überlassen.

Doch nicht nur Newsletter, die nicht interessieren, können ein Problem darstellen. Teilweise bestimmt auch die Häufigkeit den Erfolg Deiner E-Mails. Somit kann es auch eine gute Idee sein, diese vom Nutzer auswählen zu lassen: Mittels eines Häkchens kann sich Dein angehender Leser entscheiden, ob er täglich auf dem Laufenden gehalten werden möchte oder sich von permanenten Updates genervt fühlt und lieber wöchentlich oder gar monatlich von Dir hören möchte.

Diese Wahlmöglichkeit stellt schon bei der Anmeldung sicher, dass Deine E-Mails nicht irgendwann aus Verdrossenheit ignoriert werden. Allerdings gibt es viele Werbetreibende, die sich voller Motivation an die Erstellung eines Newsletters machen und die Segmentierung erst einmal außer Acht lassen.

Das muss kein Hindernis sein: Schließlich lassen sich mit der Auswertung von Datensätzen auch nachträglich noch Zielgruppen zusammenfassen. Wenn Du im Blick behältst, welche Links häufiger von welchen Adressaten geklickt werden, kannst Du Deine nächsten Mails nachhaltiger planen.

Manche Leser öffnen jede Deiner E-Mails, andere überhaupt keine? Wunderbar! In diesem Fall bieten sich spezielle Newsletter an, welche die aktive Gruppe beispielsweise mit einem speziell auf sie ausgerichtetem Angebot entlohnen (etwa weiterführender Content, ein Belohnungs-Rabatt etc.) oder solche, die sich explizit an die Gruppe richten, die länger nichts mehr von Dir gelesen hat.

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E-Mail-Marketing: So umgehst Du Spam-Filter!

Newsletter sind ein sinnvolles und gleichzeitig auch nettes Instrument, um Kunden und Interessenten auf Dein Unternehmen aufmerksam zu machen. Als digitale Weiterentwicklung der Briefkastenwerbung bieten sie zahlreiche Möglichkeiten, Deinen Umsatz zu stärken – wenn sie denn ankommen. Ein durchschnittlicher Internetnutzer bekommt am Tag einen großen Haufen digitaler Post, die er eigentlich gar nicht haben möchte: Spam-Mails. Damit diese nicht Überhand nehmen, statten E-Mail-Anbieter ihre Nutzer in der Regel mit einem Spam-Ordner aus, der unerwünschte Post vor dem Auge des arglosen Users verbirgt. Manchmal leider auch Deinen liebevoll gestalteten Newsletter. Ein Glück, dass sich diese Spam-Filter oft auch umgehen lassen!

Was sind die Vorteile eines Newsletters?

spamfilter-umgehenWährend der Briefkasten eines Menschen früher die zuverlässigste Andockstelle für Werbung von Unternehmen war, ist es heute der Eingang seines E-Mail-Kontos. Das Versenden von Newslettern und anderer Werbemails ist mittlerweile so gängig, dass die altbekannte Briefpost sich zu einer eigenen, außergewöhnlichen Werbestrategie entwickelt hat. Warum dies Unternehmen sehr gelegen kommt, liegt eigentlich auf der Hand: Da weder Verpackung noch Versand bezahlt werden muss, kann mithilfe von E-Mails nahezu der gleiche Content versendet werden, ohne etwas zu kosten. Auch lassen sich Kunden und solche, die es werden wollen, mittels E-Mail-Marketing leichter erreichen: Ihre Adresse geben Menschen prinzipiell eher ungern her, weshalb sich so für Deinen Betrieb nur mühselig ein großer Pool an Adressaten ergibt. Die E-Mail-Adresse fliegt Dir jedoch an vielen Kontaktstellen Deiner Website zu, wenn Du höflich fragst – ob schon bei der Registrierung auf Deiner Seite, einer Bestellung, durch ein eingebundenes Newsletter-Formular oder auch im Rahmen verschiedener Aktionen wie Gewinnspielen oder Wartelisten für ein Produkt. Meist trennt Dich nur ein kleines Häkchen der Einwilligung von der Adresse, an die Du Deine digitale Post verschicken kannst. Zudem gestaltet sich die Herstellung eines solchen Newsletters mittlerweile recht einfach und kostensparend: Spezielle Plattformen lassen Dich ohne große Mühe E-Mails planen, gestalten und automatisiert versenden. Auf diese Weise können auch kleine Unternehmen vom Marketing per Mail profitieren, ohne sich in Unkosten zu stürzen.

Spam-Filter: Worauf muss ich achten?

Eigentlich sollten wir uns zunächst freuen, dass unser E-Mail-Account uns Spam-Mails in der Regel sehr zuverlässig vom Leibe hält. Generell als unerwünschte Post verstanden, birgt Spam meist noch böse Absichten: Ob schädliche Inhalte, Betrugsmaschen oder weitere kriminelle Machenschaften – E-Mails sind nicht nur ein Sprachrohr für Unternehmen, sondern leider auch für weniger vertrauenswürdige Quellen. Auch unbestellte Werbe-Mails reihen sich in die Schiene der unehrenhaften Absichten, weshalb die Zusage Deiner Adressaten so wichtig ist. Aus diesem Grund ist der erste Schritt zu erfolgreichem E-Mail-Marketing, sicherzugehen, dass Deine Mails vertrauenswürdig sind. Dies beginnt schon bei den technischen Voraussetzungen: Der Quellcode der Mail sollte möglichst zielführend und durchsichtig sein. Erstellst Du diesen nicht selbst, sondern lässt Dir von Plattformen wie Mailchimp helfen, kannst Du davon aber meist schon ausgehen. Zusätzlich kann es helfen, sich als Mitglied der Certified Senders Alliance (CSA) eintragen zu lassen – hierbei handelt es sich um eine Organisation, welche sich seriösen Mailings verpflichtet und von vielen Providern grundsätzlich toleriert wird. Doch auch beim Inhalt Deiner Mail gibt es einige Dinge zu beachten, die helfen können, den Spam-Ordner zu umgehen.

  1. Die Betreffzeile

Wenn wir schon Post bekommen, möchten wir auch wissen, warum. Ein gesundes Misstrauen legen wir schließlich auch offline an den Tag, wenn uns ein zwielichtiger Umschlag eines unbekannten Absenders in die Hände fällt und uns dann nicht einmal seine Absichten verrät. Dasselbe gilt natürlich auch für E-Mails. Reißerische Formulierungen, die den Nutzer auf aggressive Art zum Öffnen der Mail motivieren sollen, haben beim Spam-Filter schlechte Karten. Zugleich ist die Betreffzeile nicht der Ort für kryptische Botschaften. Mit einem offenherzigen, seriösen Titel beförderst Du dich nicht nur viel sicherer in den normalen Posteingang, sondern wirst auch eher gelesen. (Beispiele für unseriöse Betreffzeilen: https://onlinemarketing.de/news/spam-trigger-vermeiden-besten-schlechtesten-betreffzeilen-e-mails)

  1. Das Adressbuch

Bekannten trauen wir eher über den Weg. Aus diesem Grund kann es helfen, schon in Deiner ersten Registrierungs-Mail den Wunsch zu äußern, in das Adressbuch des Empfängers eingetragen zu werden. In der Praxis stehen die Chancen hierfür nicht besonders hoch – aus verständlichen Gründen, schließlich begreifen nur wenige ihren liebsten Online-Shop als „Freund oder Bekannten“. Einen Versuch ist es jedoch trotzdem wert!

  1. Die Beschwerden

E-Mail-Provider schützen uns nicht nur vor vielen Spam-Mails, sondern geben uns auch eine kleine Waffe in die Hand. Mittels Spam-Button können User unerwünschte Mails markieren. Eine Beschwerde wird somit unmittelbar an den Anbieter weitergeleitet. Naheliegend, dass Mails mit vielen Beschwerden auch den Ruf des Absenders zerstören können. Wirklich beeinflussen lässt sich dies zwar nicht, doch sind Beschwerden bei gutem, transparentem Content auch eher unüblich.

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  1. Gute Inhalte

Ebenso fließt in die Klassifizierung als Spam ein, wie die Reaktion auf bestimmte Mails ausfällt. Unmittelbares Löschen oder die Markierung als Spam sind hier sozusagen der Gnadenstoß. Damit das nicht passiert, sollten Deine Mails dem Adressaten also einen Mehrwert bieten und ihn dazu anregen, sie auch zu öffnen!

  1. Die Verteilerliste

Doch nicht nur Deine Mail an sich, auch Deine Verteilerliste sollte stets aktuell und gepflegt sein. E-Mail-Provider werten nämlich auch aus, wie erfolgreich Deine Zusendungen sind. Dies erfolgt anhand sogenannte Bounce-Rates, welche Aufschluss darüber geben, wie viele Deiner Mails nicht zugestellt werden konnten, da zum Beispiel inaktuelle Adressen in Deinem Verteiler sind. Hast Du nur bei der Hälfte Deiner Adressaten Erfolg, kannst Du schnell als Spammer gewertet werden.

  1. Der Ruf

Informationen verbreiten sich in Zeiten des Internets sehr schnell, darunter eben auch negative. IP-Adressen, die häufiger mit unerwünschten Spam-Mails in Verbindung gebracht wurden, haben beim E-Mail-Marketing auch deutlich weniger Erfolg. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn Du automatisierende Newsletter-Plattformen benutzt: Es kann sein, dass andere Unternehmen durch diese Spam versenden, was auch Deinen Ruf schädigen kann. Handeln kannst Du zum Beispiel, indem Du Dir eine eigene IP-Adresse sicherst oder gegebenenfalls prüfst, von wem Deine IP-Adresse sonst noch genutzt wird. Größere Unternehmen lassen sich manchmal von Providern als vertrauenswürdig einstufen, indem mehrere Mails an einem Tag verschickt werden, die eine gute Öffnungsrate aufweisen – das ist gut für den Ruf.