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Markennavigation bei Google Maps

Neutrale Navigation?

Sowohl als Suchmaschine als auch als Routendienst nimmt Google eine überragende Stellung ein. Eine kleine Änderung, die die Navigationssoftware Google Maps heimgesucht hat, gibt jedoch – erneut – Anlass zur Sorge. Denn ab sofort nennt Google Maps auch Marken à la Burger King & Co., um seine Nutzer sicher, eventuell aber auch manipulierend, ans Ziel zu führen.

Google Maps sagt Marken an

Kaum ein anderes Unternehmen weiß so viel über uns, wie es der hiesige Google-Konzern tut. Nicht zuletzt die gespeicherten Suchanfragen, mit der wir alltäglich die Suchmaschine füttern, erlauben es dem Global Player aus Übersee, umfangreiche Nutzerprofile zu erstellen. Zudem bestehen schon lange Zweifel, inwieweit Google lediglich der Aufklärung dient. Denn durch das Auflisten der Suchtreffer bei der Online-Suche beispielsweise scheinen zahlungskräftige Anbieter bevorzugt zu werden und in den Top-Rankings oberhalb der Konkurrenz aufzutauchen. Ähnliches könnte nun auch für die Navigation per Google Maps gelten: Google Maps sagt Marken ab sofort während der Wegbeschreibung via Smartphone, Tablet und Smartwatch an. Dies gibt zumindest ein Post einer Redakteurin von TechCrunch wieder: Megan Rose Dickey veröffentlichte vor wenigen Tagen einen Screenshot, auf dem Google Maps Marken beziehungsweise Geschäfte während der Navigation aufruft. So wird der Redakteurin empfohlen, dass sie rechts hinter dem Möbelhaus „Room & Board“ abbiegen solle, um anschließend an „Burger King“ vorbeizufahren und letztendlich nach der „Apotheke“ links abbiegen solle. Dickey zufolge rufe Google Maps Marken auch während der Navigation aus: Ähnlich wie Straßennamen und öffentliche Plätze scheinen nun auch hiesige Konzerne wie eben Fast-Food-Ketten und Einrichtungshäuser den Weg in Google Maps Sprachvokabular geschafft zu haben.

Bisher nennt Google Maps Marken nur in den USA

Neben diesem ersten Hin- beziehungsweise Nachweis, dass und wie Google Maps Marken in die Routenplanung einbezieht, gibt es mittlerweile auch eine Stellungnahme aus dem Hause Google: Man prüfe zurzeit, inwieweit sich Namen bekannter Hersteller und Dienstleister sinnvoll in die Kartensoftware integrieren ließen, verkündete ein Sprecher aus Mountain View, dem Herzen des Google-Imperiums. Für die hiesige Netzgemeinde bedeutet dies, dass es keineswegs gewiss ist, ob uns Google Maps Marken demnächst wortwörtlich ins Gedächtnis ruft und zu unterbewussten Handlungen verführt. Der spontane Snack bei Burger King auf Geheiß der Suchmaschine könnte manch einem manipulierbaren Maps-Nutzer allerdings durchaus das eine oder andere Extrapfündchen auf die Rippen bringen. Dennoch sollten wir nicht vergessen: Wenn Google Maps Marken nennt, bekommt der Mensch von heute lediglich eine kleine Schüppe medialer Angebote „oben drauf“. Die verführerische Navigation dürfte schon bald als Spam-Mail 2.0 ausgefiltert werden – entweder durch den eigenen Verstand oder mit der passenden App. Und: Google Maps sagt Marken derweil lediglich in den USA an. Ob, und wann das Update auch hierzulande greift, steht noch nicht fest.

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Infinite Scroll und das Ende der traditionellen Serps?

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Infinite Scroll war bisher eine sehr beliebte Methode, um Inhalte auf einer Seite zu laden. Dies gilt insbesondere für Webseiten, die mehrere Tausend Einträge haben und den Usern mit dem unendlichen Rollen eine sinnvolle Anwendung zur Übersicht der Beiträge bieten. Eine Paginierung fällt daher aus, da dank Infinite Scroll nicht nur Artikel, sondern auch Bilder und andere Inhalte liefert

Infinite Scroll versus Paginierung?

Google hat sich anscheinend über die Sinnhaftigkeit von Infinite Scroll und dem SERP Gedanken gemacht. Denn derzeitig gibt es eine Testphase, bei der die Ergebnisse einer Suche auf einer Seite angezeigt werden sollen. Hierfür wurde ein Button installiert, der „More Results“ anbietet. Damit verschiebt sich die Situation der Ergebnisseiten. In der Praxis bedeutet dies, das über den „More Results“ Button alle bereits vorhandenen Ergebnisse einer Webseite sichtbar werden – sofern der User das wünscht. Aus der Praxis heraus verändert sich tatsächlich die klassische Google Ergebnisseite, Seite 1 der Suchergebnisse rückt daher noch mehr in den Fokus. Die Prognose: Wer nun auf Seite 2 steht, wird kaum gesehen werden.

Die neue Ergebnisseite fördert Infinite Scroll

Diese Option ist vor allem für spezifische Seiten interessant. Alle bisher behandelten Artikel eines Themas werden unter dem ersten Ergebnis angezeigt. Dort, wo sich Seo-Agenturen bisher größte Mühe gegeben haben, sinnvolle und aussagekräftige Serps zu formulieren, fällt sie jetzt zugunsten von Infinite Scroll herunter. Damit verändert sich ein weiteres Mal die Herangehensweise, um Position 1 zu erreichen. Zugleich kommt Google auch der Forderung, userfreundliche Texte zu erstellen, ein Stück näher. Wer Inhalte nur nach hoher Keyworddichte erarbeitet, wird mit unterschiedlichen Ergebnissen seine Schwierigkeiten haben. Anders jene Content-Manager, die Texte unter ganzheitlichen Aspekten erstellen und die variablen Aspekte eines Textes miteinbeziehen. Die Vermutung, dass die interne Verlinkung hier ebenfalls höhere Beachtung verdient, wird die Zukunft zeigen. Bisher testet Google diese Phase mit einer begrenzten Nutzeranzahl.

Infinite Scroll der Ergebnisseiten in der Testphase

Vorwiegend ist die Testphase in der mobilen Version zu finden. Ein weiteres Indiz dafür, dass Google mobil-freundlichen Webseiten den Vorzug gibt. In der Tat vereinfacht der neue Button die Suche und das Finden passender Antworten. Doch der neue Button der Google Suche bringt noch mehr. Denn voraussichtlich kommt auch ein Button „ähnliche Suchanfragen“ in diesem Kontext zum Einsatz. In Verbindung mit Infinite Scroll erhält der User dann bereits in der Google Suche die gewünschten Suchergebnisse. Damit wird das Scrollen oder weiterklicken in der Navigation drastisch reduziert. Auch das navigieren und die Ladezeiten werden mit dieser neuen Option indirekt angesprochen. Die Stimmen zur neuen Infinite Scroll Option von Google sind sehr unterschiedlich. Nicht von allen Usern wird sie positiv aufgenommen, da sie die tatsächliche Suche und verschiedenen Ergebnisseiten beachtlich einschränkt.

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Der Google Mibile First Index wird ausgerollt

Google Mobile First Index wird jetzt eingespielt

Der Mobile First Index wurde von Google bereits eineinhalb Jahre getestet, nachdem das Update im November 2016 angekündigt wurde. Nun hat die Firma mit dem Rollout-Prozess begonnen und die Betreiber der migrierten Seiten über die Search-Console benachrichtigt.  Seit Montag wird mit und mit eine größere Anzahl an Webseiten in den mobilen Index migriert, wobei die erste Handvoll Seiten bereits im Oktober testweise im Index aufgenommen wurden.

Wie die mobile Version einer Webseite von Googles Mobile First Index bewertet wird

Google wird damit von nun an die mobile Version einer Webseite als Kriterium für die Relevanz für die mehrheitlich mobilen Nutzer heranziehen. Somit sollten sich die Betreiber von Webseiten spätestens jetzt darum bemühen, dass ihre Seite über eine responsive und optimierte mobile Version verfügt. Ein solches responsive Design und die korrekte Implementierung der dynamischen Bereitstellung von Inhalten sorgen dafür, dass die Nutzung des Webangebotes durch mobile Hardware für den Besucher besonders leicht ist.

Alle Webseitenbetreiber, die in den Mobile First Index aufgenommen werden, wird Google direkt über die Search-Console informieren. Man muss sich laut Google nicht direkt um die Positionen in den Rankings sorgen, nur weil man nicht in der ersten Welle der Indexierungen mit dabei war. Laut dem Suchmaschinenbetreiber gibt es für mobilen Content im Mobile First Index keine Vorteile gegenüber anderen mobilen oder Desktop-Angeboten.

Die Optimierung für den Mobile First Index sollte ernst genommen werden

Trotzdem werden die Webseitenbetreiber durch Google noch einmal dazu aufgerufen, ihre Inhalte für die Nutzung durch mobile User zu optimieren. Bei der mobilen Suche wird mobil-optimierter Content bereits seit 2015 zum Teil bevorzugt. Solche Seiten, die langsam laden, sollen ab Juli 2018 benachteiligt werden können, und zwar sowohl in den Rankings am Smartphone als auch bei denen am Desktop.

Google bietet ein eigenes Tool an, mit dem Webseitenbetreiber testen können, inwieweit die eigene Webseite für die neue Indexierung bereit ist.

Update am Google COre Algorithmus

Neues Google Update: Core Algorithmus geändert

Ganz normal im SEO-Alltag sind mittlerweile die kleinen Updates von Google geworden, nicht aber Eingriffe in den Core Algorithmus. Danny Sullivan von Google twitterte am 12. März, dass Änderungen im Core Algorithmus vorgenommen worden seien. Grundsätzlich kann man also von keinem Update sprechen. Nichtsdestoweniger haben die Eingriffe dazu geführt, dass es in den Suchergebnissen deutliche Gewinner und Verlierer gab. Eines darf man bei der Suchmaschinenoptimierung nämlich nie vergessen: Google kennt keinen Daten-Stillstand. Aber was genau ist passiert? Worauf müssen Webseitenbetreiber in Zukunft achten?

Versuche das Muster zu erkennen – Google Update

Mit den letzten Updates wie Penguin oder Panda haben einige Webseiten deutlich an Relevanz verloren. Hier wurde der unnatürliche Backlinkaufbau überprüft und mit Sanktionen bestraft. Man kann sich diese Updates als „Filter“ vorstellen, die über die Suchergebnisse laufen und spezifische Schwachstellen bzw. Unregelmäßigkeiten bei Webseiten aufdecken. Bei dem jetzigen „Update“ ging es allerding keineswegs darum, Webseiten abzumahnen, sondern die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern. Die Ursachen für das Core-Update liegen wahrscheinlich nicht bei Faktoren wie Backlinks oder Mobile-First-Index. Damit geht Google eher auf die jeweiligen Suchintentionen und nicht auf z. B. Rankingfaktoren wie HTTPS oder Ladegeschwindigkeit ein. Die wichtigsten Stellschrauben zum besseren Ranking in den organischen Suchergebnissen betrifft das Google Update somit nicht. Ziel ist es also weiterhin, dies hat Google dazu noch preisgegeben, dem User Content mit Mehrwert zu liefern und den User-Intentionen zu entsprechen. Damit muss grundsätzlich an den Verlierer-Webseiten nichts „repariert“ werden; es gibt bis dato keinen Fix für SEO-Maßnahmen. Wie kann ich also erkennen, ob meine Webseite betroffen ist? Der Sichtbarkeitsindex sollte einen charakteristischen Anstieg oder Abfall des Wertes in diesem Zeitraum markieren. Interessant ist, dass viele betroffene Webseiten bereits auf das Unknown-Update aus 2017 reagiert haben.

Beispiel Entwicklung des Sichtbarkeitsindex durch das Core Aupdate

Anschauungsbeispiel: semtrix.de hat sich durch das Core Update im Sichtbarkeitsindex sichtlich verbessern können.
Der Wert ist um 56,9% auf ein Allzeithoch von 1,442 gestiegen. (Quelle: SISTRIX Toolbox)

Google Core Update – wer hat verloren, wer hat gewonnen?

In der Welt der Suchmaschinenoptimierung muss man extrem anpassungsfähig bleiben. Gleichzeitig benötigt SEO auch Zeit und Geduld. Nicht nach jedem Update müssen Webseiten-Betreiber in Panik geraten und die SEO Strategie umstrukturieren, denn durchschnittlich führt Google jährlich rund 500 Verbesserungen durch. Deutlichere Auswirkungen auf die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen und langfristige Entwicklungen werden sich auch bei diesem „Update“ erst mit der Zeit zeigen. Mitgedacht werden muss, dass Google niemals aufhören wird, die Suchergebnisse qualitativ zu verbessern. Damit wird das System weiterhin ausgebaut, um Muster in den gelieferten (inhaltlichen) Daten zu finden und diese Signale effizient auszulesen (Google-Index). Denn man muss sich vorstellen, dass es zu einem Suchbegriff tausende bzw. Millionen von Webseiten gibt. Diese manuell nach dem gesuchten Inhalt zu durchforsten, wäre unmöglich. So werden Anfragen von Nutzern in Zukunft immer besser beantwortet werden. Dazu hat Google circa 200 Ranking-Faktoren bestimmt, die die Qualität und Relevanz einer Webseite beurteilen, zugleich aber auch einen Maßnahmenkatalog für die Suchmaschinenoptimierung geben. Gewinner des Google Core Updates, wie z. B. Kategorie- und Beratungsverzeichnisse, große Marken oder populäre Domains, haben hier scheinbar einiges richtig gemacht.

FAKE Google Bewertungen

Fake Bewertungen bei Google

Wie gehe ich mit Fake Bewertungen auf Google um?

Gefälschte oder unberechtigte Bewertungen auf Google werden besonders für kleine und mittelständische Unternehmen zu einem immer größer werdenden Problem. In der anonymen Welt des World Wide Web ist es sehr leicht, einen Account zu erstellen und mit diesem Bewertungen zu schreiben – sowohl positive wie auch negative und dabei spielt es keine Rolle, ob man mit dem bewerteten Unternehmen jemals zusammengearbeitet oder generell Erfahrungen gemacht hat.

Es existieren unzählige Richtlinien für User, die auf Google Bewertungen schreiben möchten. Was Google aber sehr schwer zu fallen scheint: Eine automatische Erkennung und Filterung von Bewertungen, die gegen die Richtlinien verstoßen. Als Online Marketing Agentur haben wir immer wieder mit den Bewertungen unserer Kunden zu tun und es passiert nicht selten, dass die wir eine Anfrage bekommen, die die Entfernung negativer Bewertungen beinhaltet: „Ich habe eine 1-Sterne-Bewertung von einer Person bekommen, die ich nicht kenne.“ Die gute Nachricht ist, dass es tatsächlich möglich ist, negative Bewertungen entfernen zu lassen. Dazu benötigt man allerdings eine genaue Dokumentation der Ereignisse und muss detailliert aufzeigen können, in welchen Bereichen die Bewertung gegen die Richtlinien verstößt. Der schnellste Weg ist, Google über die Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook oder über das Forum zu kontaktieren.

Vor einigen Wochen wurde einer unserer Kunden mit mehreren gefälschten Bewertungen innerhalb eines Tages konfrontiert. Es waren 3 Bewertungen mit je einem Stern, davon zwei ohne Text. Eine Bewertung ohne Text von Google entfernen zu lassen ist allerdings ein äußerst schweres Unterfangen, da man von Google immer hören wird, dass diese Bewertungen gegen keinerlei Richtlinien verstoßen, da es keinen Text gibt, der gegen etwas verstoßen kann. Selbstverständlich wusste unser Kunde, dass diese 3 Bewertungen von keinem seiner Kunden kommen konnten – so hat er einen ausgewählten Kundenstamm und wäre darüber informiert, wenn einer seiner Kunden unzufrieden mit ihm wäre.

Negativen Bewertungen – was ist das größte Problem?

Google kann nicht wissen, wer Ihre Kunden sind und wer nicht – und somit wird die Aussage „Das ist nicht mein Kunde!“ niemals als Grund für eine Entfernung der Bewertung akzeptiert. Unter anderem gestattet es Google, anonyme Benutzernamen für die Konten zu verwenden – dass Sie in solchen Fällen die echte Identität des Nutzers herausfinden und nachweisen können ist dementsprechend nicht möglich.

Die andere Problematik besteht darin, dass man letztendlich kein Kunde Ihres Unternehmens sein muss, um es schlecht bewerten zu können. Vielleicht hat jemand versucht Sie anzurufen und ist nicht durchgekommen? Vielleicht haben Sie eines Tages beim Abbiegen vergessen zu blinken und haben Ihr Logo auf der Heckklappe? – Gründe für schlechte Bewertungen sind mannigfaltig.

Wie geht es weiter?

Für viele Unternehmen im kleinen und mittelständischen Segment stellt jede schlechte Bewertung eine echte Gefahr dar. Selbstverständlich spielt dabei auch immer die Gesamtanzahl der Bewertungen eine Rolle. Hat man aber, wie unser Kunde, insgesamt nur 12 Bewertungen, so tun 3 negative Bewertungen doppelt und dreifach weh – denn aus einer Gesamtbewertung von 4,6 Sternen entwickelte sich eine nicht mehr ganz so schöne 3,8. Was in diesen Fällen nicht hilft, ist in Panik zu verfallen. Wie wir weiter oben beschrieben haben, wird es nicht möglich sein, die Bewertungen ohne Text entfernen zu lassen. Man könnte also sagen, dass sie bis auf weiteres in Stein gemeißelt sind.

Die Lösung: Auf das Problem aufmerksam machen!

Wir haben unserem Kunden in diesem Fall empfohlen, über Twitter und Facebook auf sein Problem aufmerksam zu machen. Das Feedback darauf war sehr gut. So hat sein Aufruf dazu geführt, dass er von ehemaligen Kunden und Bekannten, die sein Geschäft kennen, viele neue und positive Bewertungen erhalten hat, welche die negativen Bewertungen kompensiert und „nach hinten“ geschoben haben.

Aber was ist mit der Entfernung von Bewertungen?

Wir haben es in der Vergangenheit bereits geschafft, offensichtlich gefälschte, böswillige oder unwahre Bewertungen von Google löschen zu lassen. Hierzu benötigt man eine genaue Dokumentation, die auf Regelverstöße hinweist. Leider ist es aber häufig nicht möglich, Bewertungen zu entfernen (Stichwort: Bewertung ohne Text). In diesem Fall empfehlen wir, auf jede der Bewertungen eine Antwort zu schreiben, welche entweder aufzeigen wird, dass die Bewertung von einer Person verfasst wurde, die Sie nicht kennen bzw. nie Kunde war oder im Fall von Unwahrheiten auf die Wahrheit hinweist. Die gleiche Empfehlung gilt selbstverständlich auch für zurecht abgegebene negative Bewertungen – nobody is perfect 😉 –, aber wenn Sie Fehler einsehen und dem Verfasser der Bewertung entgegenkommen, wird sich ggf. eine Lösung finden.

Übrigens: Studien haben bewiesen, dass bei Bewertungen ein Durchschnitt zwischen 4,2 und 4,5 ideal ist. So ruft ein Bewertungsdurchschnitt von 5,0 bei vielen Besuchern Misstrauen hervor.

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Rankingfaktoren 2018 – Neuigkeiten aus der SEO-Welt

Suchmaschinenoptimierung ist ein Bereich, der sich ständig im Wandel befindet und von Updates des Google Algorithmus betroffen ist. Google ist immer noch Marktführer bei der weltweiten Suche im Internet, sodass SEO-Gurus wie Rand Fishkin bereits zu Beginn des Jahres einen Einblick in die Prophezeiungen der Google-Welt gegeben haben. Auch für das neue Jahr gibt es Tendenzen, die bei einer Suchmaschinenoptimierung beachtet werden sollten. Für Webseiten-Besitzer ist es daher wichtig, den Überblick zu behalten, wenn durch die organische Suche weiterhin Anfragen und Kunden gewonnen werden sollen.

Unser Tipp: Bei jeder SEO Optimierung muss der Ist-Zustand einer Webseite vorab klar sein, bevor die technischen, strukturellen oder redaktionellen Elemente verändert werden. Die Frage, die sich jeder Webseiten-Betreiber stellen sollte, lautet also: Was ist der Status quo meiner Webseite?

Mobile First – mobile Versionen für Webseiten sind entscheidend

Das sog. Responsive Webdesign war schon 2017 in aller Munde und wurde in vielen SEO-Ratgebern empfohlen. Analysen des Nutzerverhaltens haben verstärkt gezeigt, dass der Zugriff auf die Suchfunktion von Google zunehmend über mobile Endgeräte erfolgt. Künftig wird der Mobile Index also nicht nur wichtig sein, sondern die Suchmaschinenoptimierung erheblich beeinflussen. Gerade Shop-Besitzer sollten Inhalte und Struktur sowie auch die Ladegeschwindigkeit an die mobile Darstellung anpassen. Unter https://testmysite.withgoogle.com/intl/de-de kann die Ladegeschwindigkeit für mobile Endgeräte kostenlos getestet werden.

Content is king – Inhalte mit Mehrwert liefern

Bereits im letzten Jahr heiß diskutiert, ist es dieses Jahr kein Geheimnis mehr, dass hochwertiger und einzigartiger Content zu einer besseren Positionierung bei Google führen. Grundsätzlich ist es ratsam, den Content einer Seite – dazu gehören auch Bilder, Videos oder Tabellen – einheitlich, zielführend und auf die Zielgruppe ausgerichtet zu präsentieren. Damit der Text einen Mehrwert für den Besucher einer Webseite bietet, ist es sinnvoll, diesen mit Überschriften und Absätzen zu strukturieren und das Keyword gekonnt einzusetzen. Zudem sollte der Text zu den angebotenen Produkten oder der Dienstleistung passen. Es ist wichtig, dem Besucher die erwarteten Ergebnisse benutzerfreundlich zu präsentieren. Nicht vergessen: Google ist immer noch eine textbasierte Suchmaschine und orientiert sich an den hinterlegten Datensätzen. Sind diese gut strukturiert, hat dies einen Einfluss auf das Ranking. Ein stimmiges Gesamtkonzept ergibt sich ebenfalls, wenn die Bilder einer Webseite durch gute Bildunterschriften mit ALT-Tags, einer passenden Größe und Auflösung sowie auf die optimale Position optimiert werden. Die verbesserte Übersichtlichkeit lässt sich entsprechend am positiven Benutzerverhalten ablesen. Duplicate Content zählt weiterhin zu den SEO-Sünden und hat im schlimmsten Fall eine schlechtere Position in den Suchergebnissen zur Folge.

Sicherere Webseiten – HTTPS/ SSL-Zertifikat verbessern das Ranking

Auch die Verschlüsselung von Webseiten ist für Google ein wichtiger Rankingfaktor. SSL-Zertifikate sind insbesondere für Online-Shops wichtig, denn hier werden sensible Kundendaten verarbeitet. Das Vertrauen zwischen Besuchern und Webseite sollte von Anfang hergestellt sein. Schon jetzt werden unsichere Webseiten mit einer Markierung in der Adressleiste gekennzeichnet und sind optisch sofort von verschlüsselten Seiten zu unterscheiden. Datensicherheit ist ein mediales Thema, dass über eine deutliche Verschlüsselung für den Besucher klare Signale sendet.

Featured Snippets und längere Description

Featured Snippets sind neben den üblichen organischen Suchergebnissen und den bezahlbaren AdWords ein weiteres Mittel, die Anfragen von Nutzern zu beantworten, und damit auf Platz 0 zu rutschen. Eine Möglichkeit von Google, die Suchergebnisse weiter zu verbessern und dem Nutzer eine direkte Antwort auf seine W-Fragen zu geben, z.B. mithilfe von einem Text-Block, Videos, Listen oder Tabellen. Interessant ist, dass Google bisher selbständig entscheidet, bei welcher Suchanfrage Features Snippets angezeigt und welche Domain verwendet wird. Eine andere Möglichkeit bieten die Rich Snippets: Über Bewertungssterne, Öffnungszeiten, Veranstaltungen etc. kann die Sichtbarkeit für die eigene Webseite gesteigert und die Klickrate erhöht werden.

Daneben bietet aber auch die Description erweiterte Optionen, die bei einer Optimierung beachtet werden müssen. Mithilfe der Description und des Title Tags wird dem Besucher ein erster Eindruck über die Inhalte der Webseite vermittelt. Qualitativ hochwertig und mit dem zugehörigen Keyword kann damit das Klickverhalten beeinflusst werden. Die bisherige Reduzierung auf ca. 150 Zeichen pro Description stellte manche Webseitenbetreiber vor eine Herausforderung. 300 Zeichen, also 4 Zeilen im Suchergebnis, bieten Webmastern mehr Freiheiten, ein Produkt oder eine Dienstleistung mit prägnanten Phrasen, Unicode-Symbolen und dem zielgruppen- sowie wettbewerbsabhängigen Keyword informativ, werbend und „klickbar“ zu formulieren.

Linkmarketing – thematische Verlinkungen verhelfen zu mehr Präsenz

Wenn alle oben genannten Punkte beachtet wurden, ist natürliches Linkbuilding immer noch ein entscheidender Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung. Hier ist es wichtig, für eine Domain verschiedene qualitative und thematisch relevante Verlinkungen, also Empfehlungen, sukzessiv zu generieren. Domains mit guten metrischen Werten und hoher Domain-/Page-Authority liefern der eigenen Webseite starke Verlinkungen, die sich positiv auf das Ranking auswirken. Linkmarketing zählt also zu den strategischen Mitteln der Suchmaschinenoptimierung und kann in Kombination mit einer durchdachten Onpage Optimierung die Internetpräsenz einer Webseite dauerhaft verbessern.

Suchmaschinenoptimierung 2018 – Qualität ist entscheidend

Keiner der vorgestellten Bereiche ist neu, dennoch kann man feststellen, dass Suchmaschinenoptimierung genau wie Google an Tiefe gewinnt und es wichtig ist, Suchergebnisse mit Qualität und Mehrwert zu liefern – für Google und die Nutzer. Sobald die Daten einer Webseite sinnvoll in das semantische Konzept eingepflegt wurden, die Webseite rein optisch an Übersichtlichkeit gewinnt, kann auch Google besser auf die Struktur zugreifen und die Seite nach dem Indexieren in den ersten Sucherergebnissen positionieren.