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Facebook Groups: Das digitale Clubhaus

Warum Facebook-Gruppen jetzt zum Thema werden

Die Menschheit entdeckt die Weiten des Internets ähnlich, wie sie auch einst die Welt entdeckte. Kulturen besetzten Landflächen, die eins den Namen MySpace trugen, bis ein unausgesprochenes Ereignis sie alle zu Facebook weiterziehen lässt. Dort fängt ein neues Leben an, bis auch die älteren Generationen nachziehen und die Jüngeren wieder in neue Gebiete aufbrechen.

Ja, es geht unter anderem darum, dass kaum jemand noch Facebook benutzt, seit sämtliche Tanten und Onkel auch dort sind und den Unterschied zwischen Chronik und privater Nachricht nicht verstehen. Doch ist Facebook noch nicht Geschichte – zumindest nicht für Online Marketer. Stattdessen macht das soziale Netzwerk Veränderungen durch, die sich für Werbetreibende als sehr nützlich erweisen können.

Zunächst wollen wir aber über ein eigentlich altes Thema sprechen, das die Werbewelt neu entdeckt zu haben scheint: Facebook Groups. Warum die guten, alten Gruppen jetzt ein Revival erleben, kannst Du im Folgenden nachlesen.

Warum auf einmal Facebook Groups?

Wo die Menschen sind, steckt auch das Geld. Das erkannten vor allem in Social Media Bereich zahlreiche Unternehmen, deren Accounts teilweise beliebter sind als die von Prominenten.

Ähnlich sollte es Facebook ergehen: Einst als soziales Netzwerk gegründet, das insbesondere den Kommilitonen Mark Zuckerbergs weiterhelfen sollte, mündete die Popularität des Social-Media-Riesen schnell in einer Flut an Werbemöglichkeiten.

Letztes Jahr machte sich bei Gründer Zuckerberg ein Umdenken bemerkbar – aus dem fast nur noch für Werbung und Bilder mit Sprüchen genutztem Netzwerk soll wieder eine soziale Plattform werden, wie sie es einst war. Umgesetzt werden sollte dies mithilfe eines Algorithmus, der die Bedeutung von bezahlter Werbung schwächt und den Posts von Freunden und Bekannten wieder Vorrang im Newsfeed überlässt.

Zusätzlich kommunizierte Facebook deutlich, dass gerade Gruppen die Seele der Plattform widerspiegeln. Während Beiträge im Newsfeed immer seltener geteilt werden und sich Nutzer für Updates über ihr Leben immer häufiger an Instagram, Snapchat und Co. wenden, ist die Hemmschwelle hierfür in Gruppen deutlich niedriger.

Das macht den Austausch intensiver und regelmäßiger, weshalb sie stärker in den Fokus des Netzwerks rücken – gewünscht sich vor allem „meaningful interactions“. Geplant ist ebenso, eine Gruppe für jede Nische und jedes Interesse bieten zu können.

Auf diese Weise macht Facebook es selbst den spezifischsten Neigungen unmöglich, keine Gleichgesinnten zu finden. Zumindest in der Theorie. Auf Facebook soll sich jeder aufgehoben fühlen und die Möglichkeit haben, sich mit anderen auszutauschen.

Wie fügt sich Online Marketing in die Facebook Groups?

Bei all der Intimität und Friede, Freude, Eierkuchen in den wiederentdeckten Facebook-Gruppen stellen sich Marketer an dieser Stelle wahrscheinlich die Frage – wie soll es ein Unternehmen schaffen, hier nicht unangenehm dazwischen zu grätschen?

Die Antwort auf diese Frage geht einher mit den Entwicklungen, die sich auch in anderen Bereichen des Online Marketings feststellen lässt: Indem man sich nicht ausschließlich als Unternehmen präsentiert. Ähnlich wie beim Storytelling, sollen Deine Follower nicht nur eine Zahl bleiben, sondern sich durch Identifikation an dich binden.

Deswegen ist die Erstellung einer eigenen Gruppe für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung eine gute Idee. Auf diese Weise können sich Menschen in Deiner Gruppe austauschen und beraten, während Du als Admin und Experte zum Thema bereitstehst und Fragen beantwortest.

Da Facebook-Gruppen auch ein höheres Maß an Exklusivität mit sich bringen, versprechen sie den Nutzern auch einen höheren Mehrwert. Ein besonderes Anliegen sollte aber sein, diese Exklusivität und Netiquette der Gruppe auch aufrechtzuerhalten. Nur so bietest Du den Mitgliedern einen geschützten Raum, der auch tatsächlich zu regen Diskussionen einlädt.

Das bedeutet: Verhaltensregeln sollten für jeden einsehbar schon zur Eröffnung der Gruppe feststehen, gleichzeitig solltest Du stets ein Auge darauf haben, ob sich unangenehme Menschen oder Fake-Accounts unter den Mitgliedern tummeln. Community Management ist ein besonderer Faktor bei Facebook-Gruppen, den es zu beachten gilt.

Vorteile von Facebook Groups für Dein Marketing

In den bisherigen Absätzen haben wir die Vorteile für Dein Online Marketing bereits angerissen. So etwa die deutlich größere Reichweite der Facebook-Gruppen, die sich daraus ergibt, dass Ihre Diskussionen als bedeutsamer gewertet werden als jene im Newsfeed.

Dies ist zu einem großen Teil der Exklusivität geschuldet: Nicht nur finden sich hier Leute zusammen, die ähnliche Interessen und einander ergo mehr zu sagen haben, auch ist die Bereitschaft, eigene Beiträge zu verfassen statt nur still mitzulesen, aus diesem Grund höher.

Ein weiteres Argument für die Gruppen ist auch ihr Vorrang im Newsfeed, der eine Folge dieser Exklusivität ist. Likes zählen für Facebook zu sogenannter passiver Interaktion – es kostet kaum Aufmerksamkeit, einfach auf den Like-Button zu klicken. Ebenso schnell ist der entsprechende Beitrag auch wieder aus dem Gedächtnis verschwunden.

Einen höheren Stellenwert hingegen haben beispielsweise Kommentare, die als aktive Interaktion gelten. Die Reichweite einer solide aufgebauten Facebook-Gruppe kann also sehr interessant für Werbetreibende sein. Daraus ergibt sich auch ein attraktiver Werbeplatz für die eigene Webseite: Wer neue Beiträge auf seiner Seite in einer regen Community postet, kann sich in der Regel über eine hohe Conversion Rate freuen.

Schließlich kommt der Content zielgerichtet bei einem Publikum an, das sich genau für dieses Thema interessiert. Das Gefühl, mit Werbung bombardiert zu werden, bleibt gering – stattdessen freuen sich die Mitglieder über spannenden Input.

Die logische Konsequenz ist letztendlich, dass auch die Kundenbindung maßgeblich von einer starken Community profitiert. Das Gemeinschaftsgefühl entsteht vielleicht durch den Austausch mit Gleichgesinnten und ist nicht ganz von Dir als Marketer abhängig, doch zählt Deine Facebook-Gruppe für immer als Initiator, der all diese Menschen zusammengebracht hat, und wird aus diesem Grund auch stets erinnert.

Selbst von denjenigen, für die die Gruppe eigentlich keine Relevanz mehr hat: Das Gemeinschaftsgefühl bei Gruppen sorgt dafür, dass Menschen jahrelang in der Community bleiben, obwohl sie sich vom Thema eigentlich nicht mehr angesprochen fühlen. Diese starke Bindung wird im Endeffekt auch Deinem Unternehmen entgegengebracht, weswegen die Erstellung von Facebook Groups definitiv als nächstes auf Deinem Plan stehen sollte!

 

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Instagram für Unternehmen

Chancen auf der wachsenden Plattform

Unkompliziert ein Label schaffen, Reichweite erzielen, Fans und Kunden binden: Instagram für Unternehmen hilft auf moderne Art, zielgruppengerechte Werbung zu machen. Vorteil dieser Plattform ist die ständig wachsende Zahl an Benutzern. Fast explosionsartig hat sie sich seit 2016 verdoppelt und Mitte 2018 die unglaubliche Zahl von einer Milliarde überschritten.

Visuelles Marketing auf Instagram

Die Plattform steht für visuelle Kommunikation. Was im Elevator Pitch, der berühmten Zeitspanne von 60 Sekunden vom Interessenten erfasst werden kann, macht ihn aufmerksam und wird ihn, wenn das Bildmaterial repräsentativ ist, auch überzeugen. Zusätzlich zu der Möglichkeit, aussagekräftige Bilder auf Instagram zu posten, kommt seit August 2016 die Option der Instagram Stories. Hier wird in kurzen Spots auf das Unternehmen, seine Produkte oder die Dienstleistung aufmerksam gemacht. Das Story Telling per Video sorgt dafür, dass nicht nur die direkte Botschaft bei den Interessenten ankommt, sondern sich auch Branding, Firmenphilosophie und Produkte im Unterbewusstsein gespeichert werden. Marketing über Instagram spricht die emotionale Seite der Besucher an, ein wichtiger Faktor für den Verkaufserfolg.

Instagram für Unternehmen – die Zielgruppen

Es ist überwiegend die jüngere Generation, die auf Instagram aktiv ist. Wer seine Zielgruppe in der Altersklasse zwischen 18 und 34 Jahren findet, hat deshalb mit Instagram für Unternehmen ein ideales Tool zur Hand. Jedoch steigt auch die Zahl der älteren User ständig. Noch haben hier die Männer einen leichten zahlenmäßigen Vorsprung. Darüber hinaus werden auf Instagram unabhängig vom Alter Menschen erreicht, denen junge Themen wie Fashion und Beauty, Lifestyle, Auto und Motorsport aber auch der Outdoorbereich liegen. Es lohnt sich, sich die neuesten Zahlen über regionale Nutzung anzusehen. Hamburg bringt es bereits auf über 40 %, während in anderen Gebieten nur die Hälfte der Social-Media-Teilnehmer einen Instagram-Account haben.

Themen bündeln mit Hashtags

Ein Unternehmens-Account auf Instagram kann nicht nur mit dem auf Facebook verknüpft werden, auch eigene Werbung lohnt sich. Die Analysefunktionen werden immer klarer auf den Businessbereich abgestimmt. Instagram Insights verraten nicht nur, welche Personengruppen sich für den Auftritt interessieren. Auch die Reichweite der einzelnen Post wird detailliert ermittelt. Die eigene Reichweite unterstützt man durch Hashtags. So gewinnt man neue Follower, und Fans können alle Beiträge mit einem Hashtag aufrufen. Marketing-Themen runden sich ab, können aufgebaut und ergänzt werden. Abwechslung zu schaffen ist damit leicht, denn trotz unterschiedlicher Storys laufen alle Maßnahmen wie gewünscht wieder an einem Punkt zusammen.

Netzwerke knüpfen – Instagram für Unternehmen

Bei den eigenen Bildern, den eigenen Stories darf es aber nicht bleiben. Wer erfolgreich sein will, braucht ein Netz, genauer gesagt, ein Netzwerk. Über die eigenen Hashtags auch Beiträge anderer User zu liken, besser noch zu kommentieren, ist wichtiger Bestandteil des Instagram-Auftritts. Denn auch hier gilt: Sharing is caring. Solodarsteller werden rasch langweilig, Gegenseitigkeit ist auch im unternehmerischen Bereich angesagt. Auch Kooperationen sind auf Instagram sinnvoll, denn gemeinsam wird mehr erreicht.