6 gute SEO Plugins für Wordpress

Die 6 besten SEO-Plugins für WordPress

Mit einem Marktanteil von rund 60 Prozent zählt das Content-Management-System WordPress mittlerweile als Spitzenreiter. Früher hauptsächlich Anlaufstelle für Blogs, zeichnet sich der Anbieter bis heute durch eine riesige Bandbreite unterschiedlicher Themes und eine hohe Funktionalität aus.

Diese Plugins helfen dir mit der Suchmaschinenoptimierung!

Wer viel Wert auf Sichtbarkeit legt, wird mit der Plattform ebenso glücklich: Von Grund auf recht suchmaschinenfreundlich angelegt, lassen über 55.000 zusätzliche Erweiterungen die Herzen vieler SEO-Marketer höher schlagen. Klar, darunter die besten SEO-Plugins auszuwählen, kann vielleicht eine Weile dauern.

Keine Sorge: Wir haben bereits eine kleine Vorauswahl getroffen.

WordPress SEO Plugin von Yoast

Das, was WordPress für CMS ist, ist das SEO Plugin von Yoast für seine Erweiterungen. Als beliebtestes SEO-Plugin stellt es die Grundlage für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung, indem es alle wichtigsten Funktionen für die Onpage-Optimierung vereint.

Hier kann beispielsweise sowohl die Beschreibung als auch der Meta-Titel festgelegt und schon während des Schreibens der Text anhand eines Hauptkeywords analysiert werden. Verbesserungsvorschläge hinsichtlich der Verlinkung, Textlänge und Lesbarkeit helfen mittels eines leicht verständlichen Ampelsystems auch Fachfremden.

Auf diese Weise hat der Nutzer die Möglichkeit, seinen Beitrag noch vor der Veröffentlichung zu optimieren – eine gute Positionierung in den Suchergebnissen inklusive. Damit Du konkret auf ein Ziel hinarbeiten kannst, wird Dir eine Vorschau des Google-Suchmaschinenergebnisses angezeigt.

Besonders praktisch: Die Bulk-Funktion, die den Nutzer viele Posts gleichzeitig bearbeiten lässt. Mithilfe der Premium-Version werden interne Links sogar vorgeschlagen. Zusätzlich erhältst Du hier unter anderem die Möglichkeit, mehrere Fokus-Keywords festzulegen. Duplicate Content etwa wird vom Yoast Plugin automatisch erkannt.

Leider muss auch das beliebteste SEO-Plugin einen Haken mit sich bringen: In der Vergangenheit ist es vorgekommen, dass größere Updates der Entwickler nur unzureichend getestet worden sind. Die Folge: Webseiten, denen plötzlich sämtliche Meta-Beschreibungen fehlten oder die gar nicht angezeigt werden konnten.

Wenn also mal wieder eine Aktualisierung ansteht, solltest Du lieber Vorsicht walten lassen und Backups erstellen.

The SEO Framework

Auf der Suche nach einem unkomplizierten SEO-Plugin, das ohne Werbung und Upsells auskommt? Dann dürfte das SEO Framework-Plugin eine gute Wahl für dich sein. Insbesondere dann, wenn Dir eine gute Pagespeed besonders am Herzen liegt.

Dank seiner verständlichen Aufmachung und bedienungsfreundlichen Benutzeroberfläche ist der Umgang schnell beherrscht – und eine gute Alternative zu bekannten Erweiterungen wie dem Yoast Plugin gefunden. Ein Beispiel dafür: Die Registerkarten, mit denen die Post-SEO-Optionen kategorisiert werden.

Eine Farbskala zeigt Dir all jene Stellen an, an denen Du noch arbeiten könntest, darunter auch innerhalb eines Artikels. Besonders praktisch sind die automatischen Weiterleitungen – 404-Fehlerseiten können sich negativ auf Dein Ranking auswirken, weshalb die Kunst der Umleitungen nicht unterschätzt werden sollte. Umso schöner, wenn die Erweiterung sich bereits darum gekümmert hat.

Auch bietet das Plugin eine sehr interessante Anti-Spam-Funktion mittels Kommentar Caching. So brauchst Du für diesen Bereich kein zusätzliches Plugin.
Alles in allem liegt der große Reiz im SEO Framework, dass alle wichtigen Funktionen bereits enthalten sind. Das bedeutet gleichzeitig, dass Dir nicht in regelmäßigen Abständen eine Premiumversion aufgedrängt wird.

Wie auch schon der Name andeutet, handelt es sich beim SEO Framework gewissermaßen um ein „Gerüst“ aus allen wichtigen Funktionen – doch können diese auch mithilfe von Extensions erweitert werden. Besonders hervorgehoben werden muss die Local SEO-Funktion, die insbesondere ortsabhängigen Webseiten wie etwa denen von Restaurants oder Bars in die Hände spielt.

Die Erweiterung „Focus“ lässt Dich, genau wie Yoast, ein Fokus-Keyword bestimmen. Entscheidest Du dich jedoch für das Premium-Paket, entfaltet sich erst die Raffinesse dieser Extension: Über eine Programmierschnittstelle ist die Verbindung mit einem Lexikon möglich – und etwaige Synonyme fließen automatisch mit ins Ranking.

wpSEO

Mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und einem sorgfältig aufgebauten Hilfecenter ist das deutsche Plugin wpSEO besonders für Amateure geeignet. Wer kein besonders gutes Englisch spricht, dürfte sich mit diesem Plugin anfreunden: Auch der Support ist deutschsprachig und kann bei größeren und kleineren Problemen weiterhelfen. Doch ist nicht die Problembehebung die interessanteste Eigenschaft von wpSEO:

Der Funktionsumfang ist dem Yoast SEO-Plugin ähnlich, doch bietet es auch ein paar praktische Eigenheiten. So werden beispielsweise die SEO-Metadaten automatisch generiert und die Reihenfolge der Platzhalter kann ganz einfach per Drag & Drop bestimmt werden. Allerdings handelt es sich dabei um ein kostenpflichtiges Tool. Lediglich die ersten 10 Tage lässt sich wpSEO kostenlos austesten. Neben der klassischen Version hat der User zusätzlich die Wahl zwischen der Deluxe- oder Premium-Version.

All in One SEO Pack

Wenn es um die Beliebtheit geht, ist das All in One SEO Pack mit dem Yoast-Plugin fast gleichauf. Besonders überzeugt es diejenigen, die am liebsten mit allen Tools ausgestattet wären und sich nicht nur auf die elementaren Funktionen beschränken mögen.

Neben dem kostenlosen Basis-Plugin kannst Du Dich auch für den Premium-Support entscheiden, der 57 US-Dollar im Jahr kostet. Hauptargument hierfür ist die Unterstützung von WooCommerce – also speziell für Online-Shops eine sehr interessante Option. Alternativ kannst Du auch eine Geschäfts- oder Agenturlizenz erwerben.

Diese erlauben die Nutzung auf bis zu 10 bzw. einer unbegrenzten Anzahl von Websites. Für die Betreiber lediglich einer Webseite kann Yoast die kostengünstigste Option sein, während sich das All in One SEO Pack oft als vorteilhaft für Agenturen beweist.

Grundsätzlich jedoch funktioniert das Plugin für Amateure und Erfahrene gleich gut: Mit automatisch generierten Metatags und der automatischen Einsendung aller Sitemaps an Bing und Google hält die Erweiterung zahlreiche interessante Funktionen bereit.

SEOPress

Auch SEOPress hat schon zum Einstieg den Vorteil, dass es sich nicht auf die Ladezeiten Deiner Webseite auswirkt. Das white-label Plugin besticht mit einer unkomplizierten Bedienung, einer großen Bandbreite an Funktionen sowie der Tatsache, dass es keinerlei Footprints hinterlässt.

Dank der intuitiven Nutzung ist es ein Leichtes, alle Deine Titel und Meta-Beschreibungen zu verwalten. Auch die Erstellung von HTML- und XML-Sitemaps ist ein interessantes Feature, welches für das vergleichsweise neue Plugin spricht. Für bessere SEO-Beiträge ist auch die in der Standard-Version enthaltene Inhaltsanalyse hilfreich.

Die Premium-Version beinhaltet ebenso den WooCommerce-Support wie die Möglichkeit, automatisch strukturierte Datentypen (schemas.org) zu generieren. Zusätzlich werden Dir die Statistiken aus Deinem Google Analytics-Account im WordPress-Dashboard angezeigt. Das erleichtert nicht nur Deine Arbeit, sondern spart auch ordentlich Zeit.

SEO Squirrly

Hinter dem niedlich anmutenden Namen SEO Squirrly verbirgt sich ein effizientes Plugin für Deine Webseite. Während die bisher erwähnten Erweiterungen meist für Anfänger und Experten gleichermaßen beworben werden, richtet sich Squirrly mit dem Verzicht auf komplizierte Elemente hauptsächlich an Amateure.

Schon die Funktionsweise Squirrlys macht das Plugin besonders: SEO-Empfehlungen werden in Echtzeit generiert. Nachdem Du Dein Keyword festgelegt hast, signalisiert Dir eine Reihe grüner Lichter die Qualität des Beitrags. Ebenso nennenswert ist die Konkurrenzanalyse, die Dir gleich die passenden Tipps mitliefert, wie du Dich hervorheben kannst.