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Warum Gamification Deiner Werbung helfen kann

Viele Begriffe rund um das Online-Marketing sind auf Englisch. Das ist auch gut so; zumindest, wenn es um Gamification geht. Zu Deutsch etwas ungelenk „Spielifizierung“ genannt, versteht man unter diesem Schlagwort spielerische Elemente in nicht-spielerischen Kontexten. Was zunächst abstrakt und ziemlich wissenschaftlich klingt, kann richtig viel Spaß machen – und ganz nebenbei noch zum Erfolg Deiner Website beitragen. Was genau unter Gamification verstanden wird und wie Du sie Dir zu Nutze machen kannst, verraten wir Dir im folgenden Artikel!

Das Spiel mit dem Spielen – Gamification als Teil der Werbestrategie

Spielerische Elemente begegnen uns in unserem digitalisierten Alltag immer wieder. Ob als Puzzle, das vor der Teilnahme an einem Online-Gewinnspiel gelöst werden muss, Badges in der Sprachlern-App oder auch als Level, die es auf der Lernplattform der Universität abzuschließen gilt. Der Grund dafür ist nicht nur, dass Spielen eben Spaß macht. Auch, wenn die Definition häufig reinen Zeitvertreib voraussetzt. Die Freude am Spiel ist fest in der menschlichen Psyche verankert und setzt Prozesse in Gang, die für die Werbetreibenden hilfreich sein können. Mit ziemlicher Sicherheit gibt es auf der ganzen Welt keinen Menschen, der noch nie gespielt hat.  Das Bedürfnis, unterhalten zu werden, ist uns gewissermaßen angeboren. Damit gehen noch weitere Eigenschaften einher: Meist eine Belohnung, manchmal auch ein Wettkampf. All diese Faktoren sorgen dafür, dass unser Ehrgeiz aktiviert wird – Spiele bewegen uns zu einer Handlung, ohne dass wir uns gezwungen fühlen. Diese Motivation, die im Spieler selbst entsteht, kommt natürlich auch Unternehmen gelegen: Zum Beispiel kann sie die Hemmschwelle, ein teures Produkt zu kaufen, senken. Komplizierte Inhalte lassen sich im Spiel ebenfalls viel einfacher vermitteln. Zugleich sorgen der Spaß sowie die Befriedigung, die ein Gewinn auslöst, für ein positiveres Empfinden gegenüber dem Unternehmen. Interaktive Inhalte auf einer Website binden den Nutzer ein und verringern das Gefühl, lediglich mit Informationen überhäuft zu werden. Obwohl viele Elemente von Gamification ursprünglich aus der Welt der Videospiele kommen, sollen sie selbstverständlich nicht nur erfahrene Gamer ansprechen. Im Gegenteil: Durch intuitive Benutzeroberflächen und relativ leichten Aufgaben konzentriert sich die sogenannte Spielifizierung vorrangig auf Menschen, die sonst nicht besonders viel mit Gaming am Hut haben. Dieser inklusive Ansatz sorgt dafür, dass im Endeffekt alle Spaß haben – die Kunden, weil sie mit Punkten, dem nächsten Level oder Unterhaltung belohnt werden, und die Unternehmen natürlich dank der erfolgreichen Kundenwerbung.

Verschiedene Arten der Spielifizierung

Generell lässt sich eher schwierig sagen, was genau unter dem Wort „Spielen“ verstanden wird. Elemente der Spielifizierung lassen sich im Online-Marketing allerdings ziemlich leicht ausmachen: So lässt sich zum Beispiel das Storytelling unterhaltsam zu Werbezwecken einsetzen. Wenn Dein Unternehmen den Kunden eine spannende Geschichte bietet, die sie gerne verfolgen, kann dies maßgeblich zu eurer Kundenbindung beitragen. Genau so, wie manche Videospiele mit einer fesselnden Handlung bestechen, kannst Du ebenfalls mit einer spannenden Story Lust auf mehr machen. Zugleich kann die Einbindung eines Inhalts in eine Geschichte auch helfen, in Erinnerung zu bleiben: Manche Schulen in den USA rahmen beispielsweise den Geografieunterricht in die Szenen einer Zombie-Apokalypse – mit Erfolg!

Besonders interessant wird es, wenn der Spieler beziehungsweise Kunde mittels interaktiver Elemente Einfluss auf den Verlauf der Handlung nehmen darf – indem er zum Beispiel für die neue Geschmacksrichtung Deines Produkts abstimmt. Auch sogenannte Quests lassen sich ohne viel Aufwand in Deine Online-Präsenz einbinden: Wenn Dein Content bestimmte Informationen bietet, kannst beispielsweise am Ende der Seite ein kleiner Test eingebunden werden, der diese nach dem Lesen noch einmal abfragt. Eine kleine Belohnung in Form eines Lobs, eines Abzeichens oder eines höheren Levels sorgt für Glücksgefühle und somit auch für mehr Sympathie für Dein Unternehmen! Handelt es sich bei Deiner Website um einen Online-Shop, ist beispielsweise ein Belohnungssystem für Bestellungen denkbar: Mit jeder aufgegebenen Bestellung sammelt Dein Kunde „Erfahrungspunkte“, die ihm eventuell Rabattcodes oder Vergünstigungen einbringen. Ein besonders schönes Beispiel aus dem Online-Marketing sind Belohnungen für Bewertungen: Da in der Suchmaschinenoptimierung vor allen Dingen origineller Content wichtig ist, sind selbstgeschossene Fotos der Nutzer und Rezensionen sehr vorteilhaft für Deine Website. Kunden, die eigenständig Content auf Deine Website hochladen, tun Dir somit einen großen Gefallen. Den Anreiz kannst Du schaffen, indem Du pro Bewertung einen neuen Rang vergibst. So wird der Ehrgeiz Deiner Kunden geweckt, irgendwann zum Experten aufzusteigen – ob in Sachen Hotels, Beautyprodukten oder Technikgadgets. Alternativ bieten sich auch Gutscheincodes für den nächsten Kauf an. Wenn jemand mit Deinem Produkt zufrieden ist und auch noch die Aussicht hat, es bei der nächsten Bestellung etwas günstiger zu bekommen, wird er Dir mit Freuden eine Bewertung hinterlassen. Auf diese Weise wird das negative Gefühl des Geldausgebens durch einen kleinen Gewinn abgeschwächt. Anders, aber ebenso wirksam, ist der Zeitmangel – ablaufende Sekunden schärfen die Konzentration und motivieren zu einer Handlung. Im Kontext der Werbung kann das bedeuten, dass Deine Rabattaktion nur für einen Tag gilt und die ablaufende Zeit gut sichtbar am Kopf Deiner Website positioniert ist.

 

Deshalb verlierst DU Follower bei Instagram – 10 Gründe

Abonnenten kommen und gehen…

Wer seinen Instagram-Account wachsen lassen will, muss auch mal mit Rückschlägen rechnen. Über Nacht mehrere tausend Follower begrüßen zu dürfen, passiert nur äußerst selten.

Wie bei den meisten Dingen im Leben gibt es auch bei der Anzahl Deiner Abonnenten ein natürliches Auf und Ab, das sich irgendwann einpendelt. Wird die Zahl über Deinem Feed allerdings immer kleiner, obwohl Du dich liebevoll um Dein Profil kümmerst, läuft etwas schief.

In diesem Artikel sprechen wir über einige Gründe, die eventuell für den Rückgang Deiner Reichweite verantwortlich sind.

Follower verlieren: Ein völlig normales Phänomen

Das eigene Instagram-Profil zu züchten ist vergleichbar mit einer Diät: Am gesündesten ist, wenn man sich nicht von den Zahlen verrückt machen lässt.

Ebenso wie das Körpergewicht natürlicherweise schwankt, bleibt auch Deine Followerzahl nicht immer konstant. So kann es passieren, dass Du einen ganzen Tag ausschließlich Instagram widmest, Posts kommentierst, einen Call-to-Action setzt und am Ende das Tages tatsächlich noch weniger Abonnenten hast als vorher.

Da Follower idealerweise echte Menschen sind (und keine Bots) wird es diese Bewegung auch immer geben. Aus diesem Grund solltest Du Dir darüber bewusst sein, dass selbst Stagnation oder Rückgang nicht das Ende Deiner Instagram-Karriere bedeuten müssen. Häufig ist alles, was Du zum Überwinden eines solchen „Plateaus“ brauchst, etwas Geduld.

Es gibt viele Gründe für einen Rückgang Deiner Abonnenten, die Du leider nicht beeinflussen kannst. Wenn Du jedoch überzeugt bist, dass es an Dir liegen musst, kannst Du einige unserer folgenden Verbesserungsvorschläge austesten.

Grund 1: Du folgst nicht zurück

Höchstwahrscheinlich bist Du nicht der Einzige, der mehr Follower erwirtschaften möchte. Im Grunde genommen dreht sich so gut wie alles auf der visuellen Plattform darum, mehr Betrachter anzulocken.

So kann es immer wieder passieren, dass einige Nutzer relativ unehrliche Wege einschlagen – und Dir nicht aus Interesse an Deinem Profil folgen. Stattdessen soll das Abonnement Dich provozieren, den Gefallen zu erwidern. Folgst Du nicht zurück, wird Dir auch nicht mehr gefolgt.

Manche Nutzer gehen sogar so weit, dass sie ihr Abonnement sofort zurückziehen, ob Du ihnen zurückfolgst oder nicht. In solchen Fällen lässt sich der Rückgang auch nicht wirklich verhindern. Das Einzige, was Du tun kannst, ist eine App zu nutzen, die Deine „Unfollower“ anzeigt – und Dich ein Ründchen darüber ärgern.

Zurück kommen diese Abonnenten nämlich sowieso nicht.

Grund 2: Das Konto wurde gelöscht

Ebenso wie bei denjenigen Abonnenten, die einfach nur ein Abonnement zurückbekommen wollen, kannst Du auch deaktivierte Konten nicht beeinflussen. Entweder, der Nutzer löscht sein Konto selbst, oder verstößt gegen die Richtlinien Instagrams und wird entfernt.

In beiden Fällen musst Du wohl einfach hinnehmen, dass Deine Followerzahl etwas niedriger geworden ist. Auch lässt sich hin und wieder beobachten, wenn Instagram eine ganze Reihe an Fake-Accounts gleichzeitig löscht. Offizielle Atkionen wie diese erkennt man häufig an den Posts der anderen Nutzer – wenn so gut wie jeder über Verluste klagt, handelt es sich wahrscheinlich um die reihenweise Löschung von Konten.

Hast Du das Pech, dass Deine Followerschaft zu einem großen Teil aus Bots und weiteren Fake-Profilen besteht, kann eine solche Maßnahme einen dramatischen Unterschied erwirken. Allerdings sollte Dir in einer solchen Situation bewusst sein, dass es keine echten Menschen waren, die beschlossen haben, Dich nicht mehr zu mögen.

Somit hättest Du von diesen Followern auch keine echte Interaktion erwarten können.

Grund 3: Du postest zu häufig

Regelmäßigkeit ist eine sehr wichtige Eigenschaft, wenn es um den Erfolg von Social Media-Profilen geht. Aber auch für Regelmäßigkeit gibt es Regeln. Für einen wachsenden Instagram-Account sollte dieser konstant mit wertvollem Content gefüllt werden – jedoch nicht häufiger als zwei mal täglich.

Natürlich gibt es auch Accounts, die sich nicht um diese ungeschriebene Regel scheren und nach zwei Wochen Abstinenz zwölf Fotos auf einmal posten, doch handelt es sich hierbei um ein ziemlich riskantes Spiel.

Eindeutig wird dies, wenn Du Dich in die Lage Deiner Follower versetzt: Nichtsahnend scrollst Du Deine Startseite herunter, bis Dir plötzlich ein Post mit Gartenmöbeln entgegenspringt. Und noch einer. Und noch einer. Und noch einer. Frustriert über den Mangel an Abwechslung in Deinem Newsfeed und meist auch aus Trotz rufst Du das Profil des Herstellers auf und tippst entschlossen auf „Entfolgen“.

Niemand möchte mit Informationen bombardiert werden. Erst recht nicht, wenn diese auch noch verkaufsfördernd sein sollen. Wenn Du also möchtest, dass Deine Follower sich auf Deine Posts freuen, statt genervt von ihnen zu sein, solltest Du sie ruhig auch mal warten lassen. Selbst, wenn Du am Wochenende eine ganze Sammlung toller Fotos geschossen hast, die Du der Welt am liebsten alle gleichzeitig zeigen willst.

In einem solchen Fall ist es sinniger, eine Galerie zu erstellen oder sich die Fotos auf mehrere Tage aufzuteilen. So ist es auch einfacher, die regelmäßigen Updates aufrechtzuerhalten.

Grund 4: Du postest zu selten

Ein bis zwei Posts täglich zählen bei Instagram als Optimum, sozusagen die „goldene Mitte“. Maximal zwei Posts am Tag sorgen nicht dafür, dass sich Deine Follower wortwörtlich sattsehen, lassen Deinen Account aber auch nicht in Vergessenheit geraten.

Auch hat regelmäßiges Posten einen weiteren Vorteil: Wenn Du sehr lange mit dem nächsten Beitrag wartest und hoffst, Dich auf Anhieb zurück in die Herzen Deiner vernachlässigten Abonnenten zu katapultieren, kannst Du bitter enttäuscht werden. Wer lange nichts von sich hören lässt, geht mit einem Post tatsächlich ein Risiko ein, statt seine Followerzahl nach oben zu drücken. Verschwinden Deine Beiträge nämlich irgendwann aus dem Feed der Nutzer, wird auch Dein Account irrelevant.

Dass Instagram-Nutzer tatsächlich immer wieder ein Profil besuchen, um sich älteren Content nochmal anzuschauen, ist nämlich sehr exotisch. Teilst Du nach längerer Abstinenz dann also einen Beitrag, erinnerst Du Deine Abonnenten nicht daran, wie gern sie Dich doch hatten. Viel höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man keine Verbindung mehr zu Dir hat und sich fragt, was Deine Posts auf der eigenen Startseite machen.

Die logische Konsequenz: Der „Entfolgen“-Button. Alternativ erinnerst Du Deine Nutzer mit einem Lebenszeichen aus monatelanger Versenkung lediglich daran, dass sie Dir sowieso schon länger entfolgen wollten. Sich derart rar zu machen ist also schlecht, egal wie man es wendet.

Grund 5: Du interagierst nicht mit Deinen Abonnenten

Stell Dir vor, Du machst jemandem ein ehrliches Kompliment und bekommst keinerlei Reaktion. Unaufgeforderte Komplimente sind keine Selbstverständlichkeit, weshalb wir, selbst wenn wir sie ernst meinen, gerne eine Antwort bekommen.

Schließlich ist niemand gezwungen, nette Dinge zu sagen – man tut es, weil man Freude sehen will. Natürlich gilt dasselbe auch online. Ob Kommentare oder Direct Messages: Für einen erfolgreichen Account bei Instagram solltest Du Dir stets Mühe geben, Deinen Anhängern auch zu antworten.

Schließlich sind echte Interaktionen bei Instagram ein sehr wertvolles Gut. Normalerweise ist ein halbherziges Tippen auf den „Like“-Button das höchste der Gefühle. So ist es kein Wunder, dass die Hemmschwelle zum Entfolgen sinkt, wenn Du nicht auf Nachrichten reagierst. Das wirkt nicht nur unhöflich, sondern lässt auch das Interesse an Deinen Beiträgen schwinden.

Grund 6: Die Qualität Deines Posts ist schlecht

Mittlerweile schießt so gut wie jedes Handy gestochen scharfe Fotos. Gleichzeitig ist das Bearbeiten von Bildern dank Instagram selbst und zahlreichen weiteren Foto-Apps so einfach wie noch nie. Wer dann noch verwackelte, dunkle Fotos bei Instagram postet, provoziert seine Follower nahezu, das Abonnement zu kündigen.

Insbesondere dann, wenn sich zwischen Deinen Fotos starke Qualitätsunterschiede festmachen lassen. Nach einer Reihe guter Fotos ist ein unglücklicher Post häufig eine Einladung zum Entfolgen. Selbstverständlich haben Momentaufnahmen auch ihre Vorteile – und können mittels Storytelling sogar für das Wachstum genutzt werden.

Doch hat sich mit Einführung der Instagram-Stories der Schwerpunkt verschoben: Spontane Bilder gehören eher in die nach 24 Stunden verschwindende Story, der Feed hingegen sollte möglichst ordentlich gehalten werden.

Grund 7: Deine Follower wissen nicht, was sie bekommen

Wer für Hautpflege kommt, möchte Hautpflege bekommen. Beispielsweise. Natürlich sind einigermaßen themenverwandte Posts eine schöne Abwechslung, doch solltest Du nicht hoffen, dass sich die Follower Deines Beautyblogs genauso für Autorennen interessieren werden.

Die erfolgreichsten Profile bei Instagram sind diejenigen, die eine Nische abdecken – und nicht alle gleichzeitig. Ein Schwund Deiner Follower lässt sich somit teilweise auch darauf zurückführen, dass Du ihnen das gibst, was sie erwartet haben.

Wenn Du jedoch verschiedene Interessen hast oder manchmal auch private Posts teilen möchtest, solltest Du eventuell über ein weiteres Profil nachdenken, statt auf Deinem bestehenden Chaos zu schaffen.

Grund 8: Du erzählst nicht viel

Auch wenn Instagram hauptsächlich eine visuelle Plattform ist, bleibt es auch ein soziales Netzwerk. Es ist nicht verwunderlich, dass die erfolgreichsten Profile zumeist jene sind, die auch den Charakter der Person darstellen.

Wenn Du nur schöne Fotos postest, ohne eine Beschreibung zu verfassen, bist Du in einer reinen Foto-Community eventuell besser aufgehoben. Gleichzeitig sagen Bilder zwar mehr als tausend Worte, eben aber doch nicht alles. Oft ist eine Beschreibung notwendig, damit Deine Follower ein Foto einordnen können.

Selbst wenn Du glaubst, dass Deine Absichten offensichtlich sind: Meist sind sie es nicht. Deshalb führen zusammenhanglose Bilder, zu denen Du auch nichts sagst, oft unmittelbar zum „Entfolgen“-Button.

Grund 9: Du versuchst es zu sehr

Ähnlich wie für die Häufigkeit Deiner Beiträge gibt es auch für Promo und Phrasen ein gesundes Maß. Im Laufe der Zeit hat sich unter Influencern und solchen, die es werden wollen, eine charakteristische Schreibe entwickelt.

Oft finden sich unter makellosen Bildern lange Geschichten über Selbstliebe und Motivation, gespickt von zahlreichen Emojis und fußend auf einem Berg aus Hashtags. Nicht selten beginnen solche Beiträge auch mit einer scheinbar wahllos gestellten Frage an die Follower, die das Engagement boosten soll.

So gekünstelt die Plattform auch ist, so leicht kann man auch übertreiben. Selbst, wenn Du tausende von Profilen ausgewertet hast und die scheinbar perfekte Strategie für Instagram entwickelt hast, solltest du versuchen, authentisch zu bleiben. Besonders die Jugend lässt sich leicht davon vergraulen, wenn Unternehmen sich ihnen gewaltsam annähern möchten.

Wenn Du also beispielsweise nicht mit Jugendsprache vertraut bist, nutze sie auch nicht übermäßig. Auch zu viele Emojis sind auffällig. Oder zu viel Werbung. Ein erfolgreiches Instagram-Profil lebt von gesunden Proportionen. Damit Deine Follower für längere Zeit bei Dir bleiben, solltest Du sie auf eine spannende Reise mitnehmen – nicht nur in den Kreisverkehr.

Grund 10: Der Fehler liegt bei Instagram

Ob Du Follower verlierst, ist nicht nur von Deinen Abonnenten und Dir selbst abhängig. Auch Instagram als Plattform kann ab und zu Schuld daran sein, dass Deine Followerzahl rapide sinkt. So ereigneten sich in der Geschichte des sozialen Netzwerks schon häufiger Fehler, welche Nutzer frustriert und ratlos zurückgelassen haben.

Teilweise passiert es, dass Accounts spontan von Followerlisten geschmissen werden, obwohl sie gar nicht entfolgen wollten. Dann wiederum gibt es Fehler, in denen einige Schaltflächen nicht nutzbar sind – und das versehentliche Entfolgen zwar funktioniert, wieder folgen allerdings nicht.

Nicht immer, wenn die Zahl Deiner Abonnenten plötzlich sinkt, musst Du Deinen Content überdenken. Manchmal kommen Probleme auch „von oben“.

Aller Anfang ist schwer – 14 kostenlose Wege, Dein Unternehmen zu bewerben

Werben ohne Budget? Das geht!

Jeder kennt es, jeder tut es: Werbung im World Wide Web. Du willst Dein Business ebenfalls im Internet bewerben?

Wenn Du Dich schon mit den Möglichkeiten auseinandergesetzt hast, wird Dir vermutlich eines aufgefallen sein: Viele gewinnbringende Wege kosten Geld. Steckt Dein Unternehmen noch in den Kinderschuhen, scheint das ziemlich widersinnig – schließlich möchtest Du Geld verdienen, nicht ausgeben.

Zum Glück können wir Dir an dieser Stelle weiterhelfen. Im Folgenden findest Du eine kleine Auswahl kostenloser Möglichkeiten, wie Du Dein Unternehmen bewerben kannst!

Richte einen Blog ein

Du hast bereits eine Website? Sehr gut! Allerdings ist eine Homepage für jedes Unternehmen mittlerweile eher eine Selbstverständlichkeit als eine effektive Werbemaßnahme. Etwas arbeitsaufwändiger, doch ertragreicher, ist der wortgewandte Bruder der Website – der Blog.

Blogartikel bieten den Besuchern Deiner Seite einen Mehrwert, der sie gegebenenfalls auch von Deinem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugt. Mit regelmäßigem Content, der nicht nur eine Verkaufsabsicht suggeriert, erreichst Du mehr Menschen und somit auch potentielle Käufer.

Laut ExpressWriters.com erhöht ein Blog auf Deiner Website die Wahrscheinlichkeit, über Suchmaschinen gefunden zu werden, um satte 434 Prozent. Nicht schlecht, oder?

Schreibe Gastbeiträge

Wenn Du schon einen Blog hast, umso besser. Dann bist Du das Schreiben zu Themen Deiner Nische bereits gewöhnt und kannst das nächste Level erklimmen: Einen Gastbeitrag auf einem anderen Blog!

Posts auf fremden Online-Präsenzen geben Dir die Möglichkeit, eine größere Reichweite zu erschließen. Gleichzeitig positionierst Du Dich als Experte auf Deinem Gebiet, wenn Du für andere Blogs informative Beiträge verpasst.

Die Audienz der „geborgten“ Webseite nimmt Deine Fachkenntnisse wahr und bringt Dir Vertrauen entgegen – wenn dann der Bedarf nach Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung besteht, erinnern sich die Leser an Deinen Namen.

Erstelle einen Pinterest-Account

Pinterest kann ein genialer Teil der Werbestrategie für kleine Unternehmen werden. Nicht nur, dass die geposteten Beiträge langlebiger sind als beispielsweise jene bei Facebook oder Instagram – gleichzeitig basiert die Plattform vorrangig darauf, die Ideen anderer User zu speichern.

Während das Teilen von fremden Content in anderen Netzwerken eher hinter die eigenen Postings gestellt ist, funktioniert die Welt bei Pinterest genau andersrum. Mit einem ansprechenden Beitragsbild (oder: einer Infografik) erhöhst Du die Chancen, dass Nutzer Deinen Beitrag auf ihren Boards speichern. Dort ist er dann wiederum für Andere sichtbar.

Dieses Prinzip ist besonders vorteilhaft, wenn Du an Gruppen-Boards mitwirkst; diese gibt es so gut wie für jede Nische und meist schleust Du auf diese Weise Dein Unternehmen umwegslos in eine große Followerschaft. Die Aufnahme in solche Gruppen ist üblicherweise recht einfach – meist genügt eine E-Mail an den Ersteller des Boards.

Kommentiere andere Beiträge

Ob auf Blogs oder in sozialen Netzwerken: Aufmerksamkeit bekommen meist hauptsächlich diejenigen, die mitten im Geschehen sind. Jede Art von Online-Auftritt muss mit Leben gefüllt sein, um nachhaltig eine Community aufzubauen. Der beste Weg, um Dich mit Deinem (künftigen) Publikum in Verbindung zu setzen, ist, Beiträge anderer zu kommentieren.

Häufig bietet die Kommentarfunktion unter Blogs die Möglichkeit, eine Webseite hinzuzufügen. So muss der Link nicht im Kommentar selbst erwähnt werden und wirkt weniger aufdringlich.
Dabei ist ganz egal, ob Du mit anderen Unternehmen oder Privatpersonen interagierst – wenn Du authentische, interessante Kommentare verfasst, fühlt sich sicherlich der ein oder andere Nutzer dazu verleitet, Deine Seite aufzurufen.

Belohne das Teilen in sozialen Netzwerken

Wahrscheinlich bist Du selbst schon auf die Idee gekommen, Dein Unternehmen in sozialen Netzwerken zu vermarkten. Dabei dürfte Dir auch aufgefallen sein, wie schwierig es ist, sich aus dem Nichts eine gewisse Reichweite aufzubauen. Doch warum hart arbeiten, wenn Du auch smart arbeiten kannst?

Prinzipiell ist jede Art von Werbetrommel, die Du nicht selbst rührst, erfolgreicher. Ob Empfehlungen, Rezensionen oder einfach das Verbreiten Deiner Inhalte – das wirkt authentisch und reduziert das Risiko, Deinen potentiellen Kunden mit überschwänglichen Werbebotschaften auf die Nerven zu fallen.

Wenn Du also Deine Reichweite erhöhen willst, kannst Du diejenigen belohnen, die Dich bekannt machen. An dieser Stelle ist Deine Kreativität gefragt: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gewinnspiel? Wer Deinen Beitrag teilt oder Dein Profil verlinkt, landet im Lostopf und erhält die Chance auf einen Preis. Im Idealfall gestaltest Du Maßnahmen dieser Art spielerisch, damit Deine Follower Dir auch gerne weiterhelfen.

Eine eigene Kategorie, die jedoch auch auf diesem Prinzip basiert, ist das Influencer Marketing. Natürlich handelt es sich hierbei um ein großes, umfangreiches Business, das sich manche Unternehmen auch viel Geld kosten lassen. Doch nicht jeder Influencer ist millionenschwer und gefragt: Kleinere Profile bewerben Dich manchmal auch gern, wenn Du Ihnen einfach Dein Produkt zuschickst.

Eröffne eine Facebook-Gruppe

Vertrauen ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, Produkte oder Dienstleistungen zu vermarkten. Niemand wirft gern sein Geld aus dem Fenster – deswegen musst Du Deine Kunden davon überzeugen, dass Du Experte für Deine Nische bist und Dein Angebot jedem ans Herz legen würdest.

Doch wie sollst Du das tun, ohne von Tür zu Tür zu gehen und potentielle Anhänger zu missionieren? Ein eleganter Weg ist eine Gruppe bei Facebook zu erstellen: Hier können Nutzer Fragen stellen, die du ohne Umwege beantworten kannst. Dies schafft eine Vertrauensbasis und lässt Dich einen wichtigen Status innerhalb Deiner Nische erlangen.

Wenn sich die Gruppe zu einem informativen, freundschaftlichen Netzwerk entwickelt, umso besser! Mitglieder werden Freunde einladen, die wiederum zu Mitgliedern werden. Und so bekommt Dein Business schnell die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt.

Lasse Dich bewerten

Ob wirsindhandwerk.de, Jameda oder TripAdvisor – das Internet hat uns vorsichtig gemacht. Zumindest, was unser Konsumverhalten angeht. Bewertungsportale gibt’s wie Sand am Meer (und teils gibt’s sie auch für Strände), sodass wir uns vor fast jedem Kauf authentische Meinungen zu unserem Objekt der Begierde einholen können.

Teilweise geht das sogar so weit, dass wir lieber bei einem gut bewerteten Restaurant unser Essen bestellen, als eine Neueröffnung auszuprobieren, oder mit dem Kauf eines neu erschienenen Produkts warten, bis wir Meinungen dazu nachlesen können.

Aus diesem Grund ist es auch für Dein Unternehmen vorteilhaft, wenn das Internet ein paar positive Rezensionen über Dich ausspuckt. Wenn Du Glück hast, erstellen Deine Kunden diese von sich aus.

Andernfalls kannst Du auch positive Anreize schaffen: Ein kleiner Rabatt pro verfasste Rezension kann Wunder vollbringen. Außerdem lässt sich Werbung, die Du für Dein Unternehmen machst, selbstverständlich nicht gegen unparteiische, echte Empfehlungen aufwiegen.

Verbreite Neuigkeiten in Presseportalen

Du hast welterschütternde News zu Deinem Unternehmen zu vermelden, über die irgendwie niemand schreiben mag? Dann tu‘ es einfach selbst! Zahlreiche kostenlose Presseportale bieten Dir die Möglichkeit, Leser und Journalisten über Dein Business zu informieren.

Für gewöhnlich haben Pressemeldungen eine ziemlich lange Halbwertszeit, was die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen angeht. Wenn Du also in regelmäßigen Abständen interessante Beiträge zu Deinem Unternehmen verfasst, kannst Du Deine Bekanntheit merklich erhöhen. Portale, in denen sich kostenfreie Pressemeldungen posten lassen, sind zum Beispiel openpr.de oder firmenpresse.de.

Versende Newsletter

Wer schon mal sonntags sein E-Mail-Postfach geöffnet und zugeschaut hat, wie im Sekundentakt neue Werbemails eintrudeln, mag das Versenden von Newslettern für keine allzu sinnvolle Idee halten. Doch der Grund, weshalb wir so viel Werbung bekommen, ist denkbar simpel – weil es funktioniert.

Damit Dein Newsletter willkommen ist, solltest Du jedoch darauf achten, Deinen Abonnenten einen Mehrwert zu bieten. Informative Beiträge, die Expertenwissen zu Deinem Nischenthema vermitteln, werden selbst ohne Kaufabsicht gern gelesen. Somit platzierst Du Deine Marke in den Köpfen von Interessenten, noch bevor sie Deinen Service in Anspruch nehmen wollen. Mit Plattformen wie MailChimp gelingt das Führen von E-Mail-Listen auch absoluten Laien.

P.S.: Wenn Du bereit bist, doch etwas Geld zu investieren, solltest Du Dich Snail Mail zuwenden. Briefmarketing ist im Trend und kann Dich deutlich von der Konkurrenz abheben.

Bringe Hashtags in Umlauf

Hashtags können eine gute Hilfe sein, Deine Posts in sozialen Netzwerken für andere Nutzer sichtbar zu machen. Wenn Du Dein Unternehmen etablieren möchtest, ist es Zeit, noch einen Schritt weiter zu gehen – mit Deinem eigenen Hashtag.

Überlege Dir ein einschlägiges Wort oder eine Phrase, die zwar etwas mit Deinem Unternehmen zu tun hat, aber auch „Spaß macht“. Dein Markenname allein reicht nicht. Fordere Deine Follower dazu auf, ihre Beiträge mit Deinem Hashtag zu versehen. Auf diese Weise etablierst Du Schlagwörter, die sich unmittelbar auf Dein Unternehmen beziehen lassen.

Das Beste: Besonders häufig genutzte Hashtags lassen sich in den meisten sozialen Netzwerken auch in Top-Listen nachsehen.

Mache Deinen eigenen Podcast

Bloggen funktioniert für Unternehmen zwar immer noch ziemlich gut, doch hat die breite Masse ein neues Lieblingsmedium gefunden: Podcasts! Hier wirst Du in regelmäßigen Abständen zu einem Experten und Radiomoderator in einem, was die Beliebtheit Deiner Marke erheblich steigern kann – wenn Dein Podcast unterhaltsam ist.

Wenn Du selbst nicht gerne viel erzählst, kannst Du Dir auch Unterstützung ins Boot holen. So sind Podcasts mit unterschiedlichen Gästen ebenso interessant wie jene, die unterschiedliche Themen behandeln. Podcasts eignen sich großartig als Werbemaßnahme, da sie nicht gelesen werden müssen und dem Empfänger somit nicht so viel Aufmerksamkeit abverlangen.

Ein interessanter Podcast begleitet Deine Abonnenten auf dem Weg zur Arbeit, im Fitnessstudio, bei der Hausarbeit oder manchmal sogar ins Bett. Doch musst Du an dieser Stelle besonders interessante Inhalte bieten. Ein langweiliger Podcast ist unter Umständen noch schlimmer als ein langweiliger Text.

Starte einen YouTube-Account

Audiovisuelle Medien sind schon seit Langem erfolgreicher als Mundpropaganda. Deshalb solltest Du, wenn es für Deine Absichten sinnvoll ist, Deinen Start mit YouTube wagen. Ob Produktvorstellungen, Tutorials, Interviews oder ein interessanter Mix aus alledem: Videos, die dem Zuschauer einen Mehrwert bieten, können Deinem Unternehmen ordentlich Aufschwung geben.

Dabei ist es gar nicht nötig, einen Blockbuster zu schaffen. Semiprofessionelle Formate wie Vlogs sind bei Youtube beliebt und lassen Dein Unternehmen sympathisch und echt wirken.

Kümmere Dich um Deinen Eintrag bei Google My Business

Wie weiter oben erwähnt, hat das Internet uns alle in gewissen Punkten ziemlich misstrauisch gemacht. Laut einer Studie von SearchEngineWatch verlieren rund 73 Prozent der Befragten das Vertrauen in ein Unternehmen, wenn ihr Brancheneintrag online nicht stimmt.

Verwunderlich ist das nicht: Stell Dir vor, Du machst Dich auf den Weg zu einer Unternehmensadresse und bemerkst vor Ort, dass es hier nicht die geringste Spur von dieser Firma gibt. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich persönlich angegriffen fühlt – verschwendete Lebenszeit kannst Du Deinen Kunden niemals mit einem Coupon zurückgeben.

Deshalb lohnt es sich, auf solche Feinheiten zu achten. Ein Eintrag bei Google My Business ist kostenlos und sollte auf jeden Fall korrekt sein. Schließlich ist es nicht unüblich, dass potentielle Kunden das Unternehmen zunächst recherchieren, bevor sie Leistungen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus hat der Eintrag einen weiteren Vorteil: Dein Unternehmen erscheint auch auf der Karte!

Springe auf Online-Trends auf

Mit der Zeit zu gehen ist eine Werbemaßnahme, die so alt ist, wie die Werbung selbst. Nicht jedes Unternehmen kann auf Tradition bauen. Insbesondere nicht, wenn es sich gerade im Aufbau befindet.

Deshalb lohnt es sich, Deinen inneren Teenager wachzurütteln und auf aktuelle Trends zu reagieren: Ob #tenyearschallenge oder „the dress“ – wenn Du Dein Unternehmen in aktuelle Gesprächsthemen einbringst, kommt Dir ein Bruchstück dieser Aufmerksamkeit zu Teil. Den Zenit erreichst Du natürlich, wenn Du selbst einen Trend setzt.

Snail Mail: Warum Briefe im Marketing wieder populär werden

Schau‘ doch mal in den Briefkasten – Snail Mail ist zurück!

Meist sind es die Sonntage, die eine Flut versehentlich abonnierter Newsletter anspülen und das E-Mail-Postfach wie einen Marktplatz an einem belebten Samstagmorgen wirken lassen.

15 Prozent Rabatt, Gewinnchance, jede zwölfte Bestellung erhält eine Produktprobe. Den durchschnittlichen Verbraucher erreicht in seinem Leben eine derart große Menge werbender Mails, dass nur die ganz Mutigen einen Blick in ihren Spam-Ordner werfen.

Wie soll man sich als Unternehmen nun herausheben? Die Antwort ist so einfach wie raffiniert: Per Post.

Warum Snail Mail wieder in Mode kommt und welche Vorteile Werbung zum Anfassen für Dein Unternehmen haben kann, erklären wir Dir im folgenden Artikel!

Von Herzen in den Briefkasten – die Vorteile von Direct Mail Marketing

Wir müssen uns eingestehen, dass unser Briefkasten noch vor wenigen Jahren ganz anders aussah. Mit einem halben Kilogramm Prospekten und Briefen im Schlepptau begann die große Sortierung – Werbung, Werbung, Werbung, Brief, Werbung. Dank der Möglichkeit des Online- und insbesondere E-Mail-Marketings werden wir nur noch selten mit derartigen Unmengen erschlagen.

Stattdessen konzentriert sich der Werbewahn nun auf unser E-Mail-Postfach. Kein Wunder: Die digitale Möglichkeit spart Aufwand, erreicht mehr Menschen und kostet auch deutlich weniger, da die Kosten für Druck, Porto und Papiermaterial entfallen. Besonders für kleine Unternehmen ist diese Möglichkeit entlastend, da so auch ohne viel Kapital breit aufgestellte Werbekampagnen möglich sind.

Warum also entscheiden sich junge, aktuelle Marken trotzdem für den staubigen Weg der Snail Mail? Schließlich verbringen die meisten Menschen eher Zeit im Internet als mit dem Blättern durch Kataloge. Naheliegend, dass dementsprechend die Werbung per Mail effizienter sein müsste. Doch sind Printprodukte wie Flyer, Booklets und Postkarten keineswegs vergeudete Zeit. Die Werbung mittels E-Mails ist nämlich von geringen Öffnungsraten gezeichnet.

Von diesem Punkt an beginnt ein Entscheidungsprozess, der so manche Marketingabteilung entmutigen könnte: Von den wenigen, die eine Mail überhaupt öffnen, widmen sich noch weniger dem Inhalt des Schreibens, von denen wiederum nur ein Bruchteil auf einen Link klickt und sich zum Kauf entscheidet. Auf diese Weise bleibt Deine Mail bei dem Großteil der Empfänger einfach unbeachtet im Mail-Ordner liegen, vielleicht sogar im Spam.

Interessant ist, dass die Reaktionen bei Direct Mail ganz anders aussehen: Ein Umschlag birgt stets ein Geheimnis. Es liegt in der Natur des Menschen, es erfahren zu wollen. Aus diesem Grund ist es nicht unüblich, dass der durchschnittliche Verbraucher selbst offensichtliche Werbung öffnet, wenn sie in seinen Briefkasten flattert. In Zeiten, in denen Brieffreunde rar geworden sind, klafft hier eine große Lücke – für Dein Business.

Liebevoll gestaltete Post, bunte Umschläge und kleine Nettigkeiten überzeugen Deine Zielgruppe, noch bevor sie Dein Unternehmen wirklich kennen. Handelt es sich dabei um einen Gutschein, eine Probe oder ein anderes Goodie, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses auch genutzt wird. Um in Zahlen zu sprechen: Eine solide Antwortrate bei Direct Mail beträgt zwischen 0,5 und 2 Prozent. Für unaufgeforderte E-Mail-Werbung gelten schlappe 0,1 Prozent als Durchschnitt. So macht sich der Erfolg von Snail Mail in den Statistiken bemerkbar.

Doch lässt sich die Effizienz handfester Werbung auch anhand der emotionalen Komponente erklären: Wenn die Post, die Du verschicken möchtest, gut durchdacht und wertig ist, kommt dies auch unmissverständlich beim Kunden an.

Eine ansprechende Postkarte oder ein kleines Päckchen imitieren eine kleine Geste von Freunden. Da sich die Werbung, die regelmäßig im Briefkasten landet, mittlerweile etwas ausgedünnt hat, ist die Reaktion häufig positiv. Das Resultat: Dankbarkeit! Und womit sollten Deine potentiellen Kunden Dir sonst danken können, als mit ihrem Support?

Welche Arten von Direct Mail gibt es?

„Direct Mail“ ist ein Begriff, der so einfach wie auch kryptisch ist. Was genau sich darunter fassen lässt, ist jede Art von Post, die keine Rechnung ist. Anders gesagt: Alles, was dem Empfänger etwas gibt, statt ihm etwas zu nehmen, lässt sich als Direct Mail bezeichnen. Somit sind die unterschiedlichsten Möglichkeiten eingeschlossen, auf postalischem Wege Kunden zu werben. Natürlich kommt es hier darauf an, wie kreativ Du bist oder mit Deiner Post werden möchtest. Als Inspiration kannst Du Dir die folgenden Typen von Snail Mail anschauen.

Postkarten

Wenn schon am Umschlag erkennbar ist, dass es sich um Werbung handelt, landet der Brief häufig im Müll. Verständlich – da ein gewöhnlicher, langweiliger Umschlag suggeriert, dass sich in ihm gewöhnlicher, langweiliger Text befindet. Das tut sich niemand freiwillig an, wenn er nicht zwingend muss.

Mit einer Postkarte wird nichts verheimlicht: Nicht nur mit der Optik kannst Du punkten, die nicht erst beim Öffnen zum Vorschein kommt. Gleichzeitig sind alle wichtigen Informationen in kleinen Häppchen zusammengefasst und auf den ersten Blick sichtbar. Pluspunkte gibt es für eine besonders hübsche Karte, die sich nicht sofort als Werbemittel outet.

Dein Logo unauffällig unterzubringen ist sinnvoll, doch sollte die Postkarte sich auch genauso anfühlen: Wie eine Postkarte. Nicht wie eine Visitenkarte Deines Unternehmens. Mit etwas Glück platzierst Du Deine Werbung auf diese Weise gut sichtbar am Kühlschrank oder an einer Pinnwand im Hause des Empfängers.

Coupons

Gibt es Leute auf der Welt, die nicht gerne sparen? Vermutlich nicht. Rote Schildchen und Prozente lassen alle Augen leuchten. Versendest Du einen Coupon an Deine potentiellen Kunden, stehen die Chancen also gut, dass sie diesen auch nutzen wollen. Sparen weckt in den meisten Menschen einen ganz besonderen Eifer – gute Angebote darf man nicht verpassen! Obwohl ein Coupon quasi der ältere Bruder des Gutscheincodes ist, lockt er sogar noch eher in Dein Ladengeschäft.

Dein Kunde ist nun im Besitz einer bunten Eintrittskarte in die Welt der Schnäppchenjäger, die bald eingelöst werden möchte. Während ein Code fast ausschließlich in seinen eigenen vier Wänden funktionieren kann, stehen die Chancen mit einem Coupon schon besser: Beim Bummeln durch die Stadt findet Dein angehender Kunde das bunte Stück Papier in seinem Portemonnaie wieder und beschließt, doch bei Dir vorbeizuschauen. Mit einem Coupon ist der Interessent etwas freier als mit einem Gutscheincode, was die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs erhöht.

Proben

Ob Sonnencreme, Feuchttuch oder Brausetablette: Viele Verbrauchsgüter haben den Vorteil, dass sie sich portionieren lassen. Gut für deine Direct Mail-Kampagne! Wenn Du irgendeine Art von Verbrauchsgütern verkaufst, kannst Du sie ohne große Kosten postalisch versenden. Flache, leichte Dinge oder kleine Mengen eines Produkts kosten nicht mehr als ein gewöhnlicher Brief, hinterlassen jedoch einen viel stärkeren Eindruck.

Insbesondere, wenn Du kostspielige Produkte (beispielsweise Parfüm oder Hautpflege) verkaufst, kannst Du mit Gratis-Proben neue Kunden ins Boot holen. Bei teuren Produkten ist das Risiko für den Verbraucher besonders hoch, den Kauf zu bereuen. Deswegen zeigst Du ihm mit einer kleinen Aufmerksamkeit, dass er sich nicht fürchten muss – Dein Produkt ist genauso gut wie es klingt.

Kataloge

Man sollte meinen, Kataloge seien mit der unglaublichen Vielfalt an Online-Shops überflüssig geworden. Aus einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, sind sie der wilden Ansammlung von Zeug, die das Internet bündelt, um einiges voraus: Sie schränken die Auswahl ein. Wer einen Katalog durchblättert um sich beispielsweise eine Lampe anzuschauen, denkt über die Bestellung aus diesem Katalog nach. Oder eben nicht.

Im Internet allerdings ist man geneigt dazu, direkt zu vergleichen – mal schauen, ob die gewünschte Lampe bei einem anderen Online-Shop nicht doch günstiger ist! Durch die Haptik und die Aufmachung fesseln Kataloge seit Jahren die Aufmerksamkeit potentieller Kunden (manche allein dadurch, dass sie vier Kilogramm wiegen und bei einem Fritteusenbrand nützlich werden können). Bei einer Studie des USPS geben 42 Prozent der Befragten an, Kataloge tatsächlich zu lesen.

Zum Vergleich: Kreditkartenwerbung wird nur von 27 Prozent genauer betrachtet.Gleichzeitig hast Du mit der Aufmachung die Möglichkeit, dem Betrachter direkt weitere Produkte zu suggerieren – etwa bei der Präsentation eines ganzen Outfits oder von Inneneinrichtung.

So ist es wahrscheinlich, dass beispielsweise diejenigen, die auf der Suche nach zwei Gegenständen sind, nach dem Blättern in Deinem Katalog bereit sind, beides bei Dir zu kaufen.

Geschenke

Wenn Menschen etwas noch lieber tun, als Geld zu sparen, ist es, ihr Geld gar nicht erst ausgeben zu müssen. Deshalb machst Du Dir mit kleinen Promo-Geschenken immer Freunde. Je origineller und nützlicher das Geschenk, desto besser.

Aus diesem Grund lautet die goldene Regeln: Idealerweise sollte das Extra nicht sofort als Werbung erkennbar sein. Einen Magneten mit Deinem Logo wird sich kaum jemand an den Kühlschrank hängen wollen. Ist es ein neutraler, gut gestalteter Kühlschrankmagnet, wird Dein Unternehmen in Erinnerung bleiben. Und das ist schließlich das höchste Ziel, oder?

Handschriftliche Briefe

Werbung hat ein ganz bestimmtes Ziel: möglichst viele Menschen zu erreichen. Gepaart mit einem so langsamen Verfahren wie dem Schreiben von Hand, tun den meisten Werbeleuten bestimmt schon beim Gedanken daran die Handgelenke weh. Doch muss gesagt werden – es lohnt sich.

Eine handschriftliche Notiz weckt Sympathie für Dein Unternehmen und gibt dem Empfänger das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Zum Dank ist es dann nicht unwahrscheinlich, dass er sich entscheidet, Deine Dienste in Anspruch zu nehmen. Natürlich ist es nicht nötig, mehrere Tausend personalisierte Briefe zu schreiben, die sich zu einem Buch mit der Dicke aller „Harry Potter“-Bände gemeinsam binden lassen. Mehr als eine kleine, handschriftliche Botschaft ist nicht nötig, um Deine Popularität steigen zu lassen.

Geschenkkarten

Eine überzeugende Fusion aus Coupon und Geschenk ist die klassische Geschenkkarte. Hier bekommt der Empfänger einen bestimmten Betrag frei, den er für Deine Leistungen nutzen kann. Was den Freude-Faktor angeht, erreicht man hier besonders gute Ergebnisse: Der Empfänger der Karte darf sich selbst aussuchen, was er möchte und ob er sie als Rabattierung nutzen oder in ihrem Rahmen bleiben möchte.

Eine Geschenkkarte fühlt sich für gewöhnlich am wenigsten danach an, als Umsatzquelle benutzt zu werden. Aus diesem Grund huscht den meisten Menschen ein Lächeln über die Lippen, wenn sie in einem Briefumschlag mit Werbung längliches Plastik ertasten.

So geht’s richtig: Die besten Tipps für Briefwerbung

Selbstredend ist Direct Mail kein Garant dafür, dass sich kurz nach Versand Deiner Post Scharen neuer Kunden einfinden. Doch handelt es sich hierbei um eine Werbemaßnahme, die im Idealfall zusätzlich zum Online-Marketing angewandt werden sollte. Die Kombination aus E-Mail- und Briefwerbung bietet Dir die gewinnversprechende Möglichkeit, Dich sowohl online als auch offline zu behaupten.

In einen lieblos zusammengepfuschten Flyer oder einen unpersönlichen Brief hat sich allerdings noch niemand verliebt. Wenn Du Direct Mail zu Deinem Vorteil (oder dem Deines Unternehmens) nutzen möchtest, musst Du kreativ werden. Dies beginnt im Idealfall beim Verpackungsmaterial. Wenn Du Dich kurz zurückerinnerst an Deinen letzten Besuch am Briefkasten – welche Post landete als erstes im Altpapier? Für die meisten Menschen sind es vermutlich die Dinge, die schon von Weitem nach „Verkauf“ aussehen.

Danach wandern alle Briefe in den Müll, die weder interessant noch wichtig sind. Besonders neugierig wird man, wenn unerwartet ein Päckchen eintrudelt. Dreidimensionale Verpackungen oder Umschläge, die einen größeren Inhalt erahnen lassen, werden so gut wie nie achtlos liegen gelassen. Es kann aber auch ausreichen, Deine Snail Mail in einem farbigen Umschlag zu versenden – Briefe von der Krankenkasse, der Bank oder der Versicherung kommen in einem gewöhnlich-weißen Kuvert daher.

Befindet sich in ihrer Mitte ein ansprechender, grüner Umschlag, wird dieser höchstwahrscheinlich geöffnet. Eine gute Gelegenheit, Aufmerksamkeit zu erhaschen, sind besondere Daten. Vielleicht solltest Du Dir nicht nur Weihnachten als Anlass aussuchen, wenn Du Kunden gewinnen willst. Zu großen Festen werden Haushalte normalerweise mit Werbung aller Art bombardiert. Suche Dir stattdessen weniger aggressiv kommerzialisierte Anlässe aus – den Geburtstag des Empfängers, das Jubiläum seiner Kundenmitgliedschaft, den internationalen Stelle-eine-Frage-Tag am 14. März (welcher sich auch hervorragend für einen Call-to-Action eignet).

Insbesondere die Vielfalt kurioser Feiertage sollte Dein Direct Mail-Marketing inspirieren. Auf diese Weise erfährt der Empfänger von einem besonderen Datum und bringt es künftig mit Deinem Unternehmen in Verbindung. Apropos Call-to-Action: So schön es auch ist, Menschen glücklich zu machen – Deine Werbekampagne soll auch den gewünschten Erfolg für Dein Unternehmen bringen. Deshalb solltest Du daran denken, den Empfänger auf eine bestimmte Weise zu einer Handlung aufzufordern.

Ob mit einem Ablaufdatum auf Deinem Gutschein, einer tagesabhängigen Aktion auf Deiner Website oder einer personalized URL, kurz PURL. Hierbei handelt es sich um speziell für den Empfänger erstellte Landingpages, die einen besonders hohen Standard in Sachen Kundenservice vermitteln. Doch kannst Du Dein Online- und Briefmarketing auch auf anderem Wege verbinden – zum Beispiel, indem Du eine bestimmte Anzahl durchdacht zusammengestellter Pakete auf Deinen Social-Media-Kanälen verlost.

Wie auch immer Du Deine Kampagnen gestaltest, Snail Mail ist ein zuverlässiges Werbemittel, das nie aussterben wird.

Vom Redaktionsplan zum Storytelling – so werden Follower zu Fans

Märchen 2.0: Storytelling im Online-Marketing

Im Internet herrscht eine andere Zeitebene. Die Flut an Content sorgt dafür, dass pro Beitrag nur sehr wenig Zeit bleibt, um einen potentiellen Kunden an sich zu binden. Aus diesem Grund lässt sich schon seit einer Weile ein Trend beobachten, der die Arbeitsweise im Online-Marketing neu strukturiert:

Storytelling ersetzt akribisch durchdachte Redaktion. Mit Snaps, Storys und Livestreams fühlen sich Leser nicht wie eine Umsatzquelle – sondern wie Freunde.

Auf alles vorbereitet: Vor- und Nachteile des Redaktionsplans

Wer sein Unternehmen in sozialen Medien bewerben will, stellt fest: Kommerzielle Nutzung ist mehr als Spiel und Spaß. Als Privatperson reicht es tatsächlich oft, hin und wieder ein Selfie oder ein Foto vom Sonnenuntergang zu posten. In welchen Abständen das Profil gepflegt wird, ist auch zweitrangig.

Instagram, Facebook und Co. sind für viele Menschen ein Hobby – weshalb auch niemand dabei von aggressiver Werbung genervt werden möchte. Möchtest Du Dein Profil allerdings nutzen, um einen Kundenstamm aufzubauen, ist eine Woche sehr viel Zeit. Innerhalb einer Woche kann jeder noch so tolle Post in Vergessenheit geraten. Und natürlich gibt es kaum ein Unternehmen, in dem das Erstellen von Online-Beiträgen die einzige Aufgabe ist.

So kann ein Redaktionsplan den Terminkalender etwas entlasten; Du weißt ganz genau, welcher Beitrag wann erscheint – und Deine Follower wissen es auch. Gleichzeitig kannst du für mehrere Monate vorplanen und musst nicht jeden Tag Zeit darin investieren, ein gutes Foto mit guter Geschichte zu finden.

Ein nicht zu verachtender Vorteil: Solltest Du krankheitsbedingt ausfallen oder Deinen Urlaub in einer einsamen Waldhütte verbringen, gaukelt Dein Unternehmensprofil den Abonnenten trotzdem Aktivität vor.  Allerdings passt ein Redaktionsplan nicht ganz dazu, was soziale Netzwerke darstellen wollen: Eine rege Community, in denen der Informationsaustausch in Echtzeit passiert.

Obwohl die Arbeit mit einem Plan eine gute Übersicht verleihen kann, ist sie für die Schnelllebigkeit des Internets nicht flexibel genug. Langwierige Freigabeprozesse und Änderungswünsche von sechs verschiedenen Parteien können Deinem Account auch noch den Rest an Frische und Aktualität nehmen. Tagesaktuelle Beiträge und ein direkter Draht zum Leser? Fehlanzeige.

Sich ausschließlich am Redaktionsplan abzuarbeiten, nimmt Dir die Möglichkeit, am Leben Deiner Follower teilzuhaben. Zusätzlich dazu ist leider nicht gesagt, dass sich Deine Abonnenten im Voraus auf Deine Beiträge freuen: Das Internet ist unbarmherzig, was Anerkennung von Mühe angeht. Natürlich solltest du versuchen, Deine Beiträge so ansprechend wie möglich zu gestalten, doch ist eine hohe Qualität kein Garant für Erfolg.

Wenn Du beispielsweise zwei Mal die Woche einen ausgefeilten Beitrag teilst, bleiben fünf Tage übrig, an denen sich kaum jemand für Dich interessiert. Hinzu kommt das Risiko, dass spärliche Posts Abonnenten auch regelrecht verjagen können. Ein Nutzer scrollt seine Startseite entlang, entdeckt nach längerer Zeit einen Post von Dir und erinnert sich nicht mehr, warum er Dein Profil eigentlich abonniert hat. Auf diese Weise kann es vorkommen, dass Dir Deine Aktivität genau das Gegenteil von dem bringt, was sie ursprünglich sollte.

Es war einmal… der Redaktionsplan – hier kommt Storytelling

Dass Online-Marketing nach Plan nicht mehr ganz so gut funktioniert, bedeutet jedoch nicht, dass soziale Netzwerke als Werbeplattform ausscheiden. Viel eher hat sich die Art, sie auf professioneller Ebene zu nutzen, verändert: Unternehmensprofile nähern sich privaten Accounts an und halten ihre Followerschaft mit spontanen, sympathischen Updates bei Laune.

Zwischendurch ein Snap vom Schreibtisch, ein kleiner Teaser zum kommenden Produkt in der Story oder ein Livestream bei der Präsentation: Viele Unternehmen gestatten ihren Followern jetzt auch einen Blick hinter die Kulissen. Das Ergebnis? Die Beziehung zwischen (angehendem) Kunden und Deinem Unternehmen wird stärker denn je!

Mit Storytelling zeigst Du nach außen, dass auch hinter Deiner Marke echte Menschen stecken, die mehr sind als ein gestriegelter Beitrag mit ein paar Eckdaten zum Produkt. Inhalte, die vermittelt werden sollen, erwecken im Rahmen einer Geschichte größtes Interesse: Ob witzig, spannend oder emotional ist Dir überlassen. Warum setzen wohl Generationen über Generationen auf Märchen und Gute-Nacht-Geschichten, um Werte zu vermitteln? Weil ein narrativer Rahmen jede Art von Inhalt einprägsamer macht.

Gleichzeitig bieten dir verschiedene, weniger arbeitsaufwändige Arten von Beiträgen die Möglichkeit, die Pausen zwischen den „richtigen“ Postings zu überbrücken. Noch ein positiver Aspekt: Während vorbereitete Inhalte zumeist den Anspruch haben, eine möglichst hohe Qualität zu bieten, kann man sich mit Snaps, Storys und Co. ganz ohne Fokus auf Seriosität austoben.

Mit Emojis, GIFs, Stickern und Filtern werden auch semiprofessionelle Aufnahmen zum Leben erweckt – und verschwinden bei vielen Netzwerken ohnehin nach 24 Stunden. Dem Internetnutzer wird suggeriert, dass Deine Arbeit Spaß macht. Spaß, den Du mit ihm teilen möchtest!

Die Kombination aus Redaktionsplan und Storytelling verspricht in Sachen Online-Marketing den größten Erfolg. Auf diese Weise wächst die Sympathie für Dein Business ungemein und macht aus Deinen Kunden Fans, die immer wieder auf Deine Marke zurückkommen. Dafür sprechen auch die Zahlen: Die Engagement-Rate sowie die Anzahl der Aufrufe ist beispielsweise bei Storys (ob Facebook Messenger oder Instagram) sehr hoch.

Nicht nur, weil die leicht verdauliche, unterhaltsame Statusmeldung weniger Konzentration erfordert als ein ausformulierter Beitrag, sondern auch, da sich die Storys im Interface noch über dem Feed befinden. Wer nicht beabsichtigt, sich länger bei Instagram herumzutreiben, sieht sich schnell einige Storys an und schließt die App wieder.

Feste Beiträge, die im Feed erscheinen, werden so gar nicht erst wahrgenommen. Aus diesem Grund können Storys, aber auch Snaps, Live-Übertragungen und Tweets dazu genutzt werden, für den ausführlicheren Beitrag aus dem Redaktionsplan zu werben. Natürlich gibt es auf dem Markt noch andere Unternehmen, die Dein Produkt oder Deine Dienstleistung anbieten – deswegen ist die Solidarität Deiner Abonnenten besonders wichtig.

 

Right here, right now – Wie moderne Kommunikation das Marketing verändert

Der Reiz von Engagement in Echtzeit ist nicht neu. Videospiele nutzen dieses Konzept schon seit Langem, weshalb das Schlagwort „Storymodus“ vor allem Gamern nicht fremd sein dürfte. Im Storymodus gibt es zwar ebenfalls einen programmierten Ausgang der Geschichte – doch ist der Spieler involviert und begegnet auf seinem Weg ungeahnten Problemen und Herausforderungen.

Im Online-Marketing funktioniert Storytelling ähnlich: Mit regelmäßigen Updates aus Deinem Alltag kommunizierst Du mit Deinen Abonnenten im Hier und Jetzt. Du kannst auf Fragen, Anmerkungen und Lob sofort reagieren – keine automatisch generierte Nachricht über eine Bearbeitungsdauer von 1-2 Werktagen stört eure Kommunikation. Auf diesem Wege bleibst du flexibel und kannst auch schneller auf Wünsche oder Kritik reagieren. Deine Kunden wiegen sich so in der Gewissheit, dass sie Dich bei Fragen oder Problemen direkt ansprechen können.

Die Authentizität ergibt sich jedoch nicht nur aus der zeitnahen Reaktion: Kurze Updates verlangen auch nicht nach einer besonders hübschen Form. Hier geht es tatsächlich weniger um eine reiflich überlegte Gestaltung als um die reine Vermittlung von Informationen. Genau so funktioniert schließlich die Online-Kommunikation mit unseren Mitmenschen. Dass man das Layout seiner Nachrichten im Messenger überdenkt und sich inspirierende Zitate überlegt, ist eher selten.

Indem sich Business-Profile also hin und wieder unperfekt und natürlich zeigen, unterscheiden sie sich nicht mehr so stark von dem täglichen Umfeld ihrer Abonnenten – und werden zum Teil des Privatlebens. Doch können wir uns nicht nur der Kommunikationsstruktur des Alltags anpassen, indem wir Storytelling für unser Online-Marketing nutzen.

Auch im Hinblick auf Trends birgt die neu entdeckte Spontanität in sozialen Netzwerken einige Vorteile: Hält man sich eisern an einen Redaktionsplan, müssen neue Themen erst irgendwo untergebracht werden. Bei brandaktuellen Ereignissen kann dies mitunter schwierig werden. Nicht immer lässt sich ein Artikel oder ein anderer Beitrag problemlos einschieben.

Versetzt Du Dich und Dein Profil jedoch in den Storymodus, kannst Du aktuelle Entwicklungen sofort berücksichtigen und zeigst Deinen Abonnenten, dass Du auf dem Laufenden bist.
Besonders hervorzuheben sind bei direkter Kommunikation natürlich Live-Formate: Ob Live-Reaction-Umfragen bei Facebook, Gruppenchats bei Instagram oder informative Webinare, die Nähe zu den Abonnenten ermöglicht ihnen, Fragen auf Augenhöhe zu stellen.

Du wirst schnell merken: Sobald die Distanz abgebaut ist, erhöht sich die Interaktion deutlich. Dies zeigt sich dann auch an den Konversionsraten.

Gesundes Mittelmaß: Die Kombination aus Redaktionsplan und Storytelling

Sich in einem Extrem zu verlieren, ist nur in den wenigsten Lebenslagen der beste Weg. Dies gilt auch für das Online-Marketing: Obwohl die ausschließliche Arbeit anhand eines Plans wie auch komplette Spontanität möglich ist, profitierst Du am meisten von einer Fusion beider Dinge.

Aufwändige Beiträge, die du in einem Redaktionsplan festhältst, sorgen für kontinuierliche Aktivität Deines Unternehmensprofils. So hast Du die Sicherheit, dass dir eines Tages nicht spontan die Ideen ausgehen. Gleichzeitig kann die Regelmäßigkeit Deine Abonnenten an dich binden.

Aufgemischt mit spontanen Beiträgen, die die Menschen hinter der Firma zeigen, bekommt Dein Profil einen Charakter. Posts dieser Art sind in der Regel etwas schneller gemacht und können immer wieder eingeschoben werden. Der Vorteil ist, dass es auf diese Weise nicht viel Mühe kostet, beispielsweise auch auf tagesaktuelle Themen einzugehen. Insbesondere mit dem Erstarken flüchtiger Beiträge, die nur eine begrenzte Zeit über abrufbar sind, muss nicht jede Online-Aktivität minutiös geplant sein.

Deine Abonnenten werden es gerade dann schätzen, wenn sie auch mal weniger konstruierte und für die Öffentlichkeit aufbereitete Seiten Deiner Marke kennen lernen dürfen. Denn eben das ist der Grundstein einer dauerhaften Beziehung: Ehrlichkeit!

11 Fragen an Deine Follower – und wie ein Call-to-Action helfen kann

Aktive Follower – Das Herzstück sozialer Medien

Die meisten Menschen sprechen gerne über sich selbst. Für gute Kommunikation kann das eine Herausforderung sein: Eine Partei erzählt zu lange von sich, die andere hört immer halbherziger zu und wartet eigentlich nur darauf, auch mal etwas beitragen zu dürfen.

Wenn dieser Punkt nicht erreicht wird, verliert sich das Interesse. Genau dasselbe gilt für Deine Follower.

Call-to-Action: Warum Follower Engagement selten von allein kommt

Ob bei Instagram, Facebook oder auch unter Deinem Blogpost – die Aufmerksamkeitsspanne von Internetnutzern ist recht klein. Wird ein Smartphone genutzt, bleiben dir lediglich 1,7 Sekunden, um zu glänzen; am Desktop bleiben 2,5 Sekunden pro Inhalt.

Ungefähr so lange konzentriert sich ein Nutzer durchschnittlich auf einen Post. Dass er sich in dieser Zeit dazu entschließt, einen Kommentar zu hinterlassen, ist eher unwahrscheinlich und auch von verschiedenen Faktoren abhängig.

Eine interessante Grafik ist hier nur die halbe Miete. Viel eher verhält es sich bei Online-Postings ähnlich wie beim Dating: Aussehen zieht an, Charakter hält fest. An dieser Stelle solltest Du Deine Abonnenten zur Handlung auffordern, also einen „Call-to-Action“ in deinen Beitrag mogeln.

Fragen an Deine Follower stellen eine Verbindung auf, die den Erfolg Deines Posts positiv beeinflussen können. Je mehr aktive Follower Du hast, desto erfolgreicher wird Dein Profil.

Doch welche Fragen eignen sich am besten, um das Engagement Deiner Follower zu steigern? Wir hätten da einige Ideen für einen Call-to-Action, welche Deine Posts zum Leben erwecken könnten.

Fragen, die Du an Deine Follower stellen kannst

Dass die Abonnenten kommen, ist für Erfolg im Online-Marketing nicht ausreichend. Sie sollten auch bleiben wollen.

Am besten gelingt dies, indem Du Deine Follower als Freunde betrachtest: Lerne sie kennen, zeige Interesse und höre aufmerksam zu.

Mit den folgenden Fragen regst Du nicht nur das Engagement Deiner Follower an, sondern bekommst auch einen Einblick in ihre Gedankenwelt – was Dir bei der Planung Deiner Marketingstrategie erheblich weiterhelfen kann!

Ohne welches Produkt könntest Du nicht leben?

Konsum ist ein sehr wichtiger Faktor in der schillernden Welt der sozialen Medien. Es gibt kaum erfolgreiche Profile, die noch nicht an der einen oder anderen Stelle Werbung für ein bestimmtes Produkt gemacht haben.

Namensgebend für den recht neuen Berufszweig der „Influencer“ ist ihr Einfluss auf ihre Follower – von Sympathie bis zur Nachahmung ist fast jede Gefühlsregung vertreten. So ist es kein Wunder, dass viele Menschen auch gern nach ihren eigenen Lieblingsprodukten gefragt werden.

Wird der eigene Vorschlag von anderen angenommen, fühlt man sich anerkannt und glücklich; Genau das, was Deine Follower mit Deinem Profil in Verbindung bringen sollen. Mit etwas Glück antwortet jemand vielleicht mit Deinem Produkt!

Was ist das Schwierigste an […]?

Auf das Wichtigste heruntergebrochen, bieten die meisten Unternehmen eine Lösung für ein bestimmtes Problem.

Manchmal fehlt das passende Geschenk für den Schwiegervater, die eigene Ernährung könnte etwas gesünder sein oder das Start-Up-Unternehmen zeigt nicht die gewünschten Erfolge.

An dieser Stelle – je nachdem, in welcher Nische sich Dein Projekt wiederfindet – kannst Du Deine Follower fragen, was für sie das Schwierigste an ihrem aktuellen Problem ist (für welches Du eine Lösung bietest).

Geteiltes Leid ist halbes Leid, deshalb neigen viele Nutzer dazu, sich ausgiebig zu Fragen dieser Art auszulassen. Gleichzeitig findest Du heraus, wie Du Deinen Abonnenten bzw. potentiellen Kunden besser entgegenkommen kannst.

Was ist Dein liebster Feiertag?

Es gibt kaum einen Menschen auf der Welt, der sich nicht auf Feiertage freut.

Eine große Vielfalt an Kulturen bringt auch viele unterschiedliche Feste mit sich, zahlreiche Traditionen und eine große Menge individueller Geschichten, die erzählt werden können.

Sprich: Ein perfektes Mittel, um das Engagement Deiner Follower zu fördern!

Wo versteckt sich […] auf dem Bild?

Persönliche Fragen haben den Nachteil, dass eventuell nicht jeder eine Antwort auf sie geben kann oder möchte. Dass Deine Follower unter einem Beitrag antworten, von dem sie sich nicht angesprochen fühlen, ist unwahrscheinlich.

Einer kleinen Herausforderung kann aber kaum jemand widerstehen: Ein Bildrätsel, ein Versteckspiel oder was sonst so einfällt – etwas aufzulösen oder erraten zu können fühlt sich immer gut an.

Idealerweise begleitet Dein Rätsel ein Gewinnspiel. So wird der Anreiz, zu interagieren, noch größer.

Wer ist deine Lieblingsfigur aus […]?

Insbesondere soziale Netzwerke wie Instagram und Snapchat werden überproportional von jungen Menschen genutzt, die sich meist auch leidenschaftlich mit Popkultur befassen.

Erweckt Dein Profil den Eindruck, dass Du nicht mit der Zeit gehst, kannst Du schnell langweilig werden – wie dieser eine Partygast, der bei keinem aktuellen Thema mitreden kann.

Hast Du Deine Zielgruppe klar definiert, solltest Du Dich nach ihren Interessen richten. Dies wirkt up-to-date und erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit, dass Du selbst zum Trendsetter werden kannst. Denn zu wissen, worauf der Mainstream im Moment aufspringt, ist die Grundlage dafür, die Zukunft mitzugestalten.

Wofür bist du heute dankbar?

Auch an dieser Stelle profitiert Dein Post von seiner Aktualität, allerdings aus einem anderen Blickwinkel: Wenn Du Deine Follower fragst, was ihren heutigen Tag verschönert hat, greifen gleich mehrere hilfreiche Mechanismen.

Zunächst ist die Erinnerung noch frisch, weshalb der Großteil Deiner Follower sich problemlos engagieren kann. Gleichzeitig holst Du Deine Abonnenten für einen Moment aus ihrem Alltag ab und forderst sie heraus, kurz in sich zu gehen.

In Zeiten, die geprägt sind von Achtsamkeit, Stressprävention und einem Fokus auf mentale Gesundheit trägst du so indirekt zum Wohlbefinden der Nutzer bei – ohne große Anstrengung. Dies lässt sie Dein Profil eventuell mit einem guten Gefühl verknüpfen.

Ein weiterer Vorteil von Fragen, die sich auf den heutigen Tag beziehen, ist, dass sie wiederverwendbar sind. In zwei Monaten kannst du Deine Follower erneut fragen und wirst wahrscheinlich ebenso gute Ergebnisse erzielen.

Früher Vogel oder Nachteule?

Wenn es darum geht, wer zu welcher Zeit wach ist, gehen die Meinungen meist stark auseinander. Die Lager der Frühaufsteher und Langschläfer sind unvereinbar und haben die faszinierende Eigenschaft, dass so gut wie immer eine Diskussion entsteht.

Der Grund? Aufstehen tut jeder Deiner Follower, also kann sich jeder am Gespräch beteiligen. Gleichzeitig kannst Du mit der Frage, ob Deine Abonnenten eher tagsüber oder nachts aktiv sind, abschätzen, wann die höchste Aktivität deiner Followerschaft stattfindet – und diese Zeiten für Postings nutzen.

Wer erkennt dieses Gebäude wieder?

Falls Deine Internetpräsenz einen lokalen Bezug hat (ein Standort reicht eigentlich schon), kannst du auch diesen nutzen, um die Interaktion mit deinen Abonnenten anzuregen. Poste ein Bild von einem (un-)bekannteren Gebäude Deiner Stadt und lasse Deine Follower losraten.

Nicht nur ein gemeinsamer Heimatort kann Sympathie wecken: Heimatliebe hat für viele Menschen einen hohen Stellenwert. Position zu beziehen lässt Dich gegenüber Deinen Abonnenten authentisch wirken – ein Pluspunkt, wenn Du mehr Engagement wünschst.

Sparst Du Geld oder gibst Du es lieber aus?

Über Geld spricht man nicht. Eigentlich. Wenn Du Online-Marketing nutzt, um Dein Produkt zu verkaufen, kann es sich hin und wieder lohnen, die finanziellen Dinge auf elegantem Wege anzusprechen.

Zu fragen, ob Deine Follower Sparen oder Kaufen glücklicher stimmt, ist einer davon. Je nachdem, welche Antworten Dich erwarten, kannst Du Dein Angebot überarbeiten und Dich nicht nur über aktive Follower, sondern auch über mehr Umsatz freuen.

Was tust Du zuerst – Aufwachen oder Augen öffnen?

Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind, sprechen oft mehr Menschen an. Was zunächst leicht paradox wirkt, ergibt beim genaueren Hinsehen eigentlich ziemlich viel Sinn: Geht es ums Wissen, reicht eine einzige Antwort und das Thema ist erledigt.

Beim Mutmaßen allerdings kann die Debatte unter Deinem Post endlos lang werden und selbst nach Monaten noch Leute dazu anstacheln, ihre Position zu verteidigen. Genau so, wie die Diskussion um Henne oder Ei Familienfeier um Familienfeier beschäftigt, kannst du mit scheinbar unlösbaren Fragen für Engagement unter Deinen Posts sorgen.

Ein weiteres Beispiel: Welche Armlehne im Kino gehört Dir?

Hast Du Fragen?

Bis zu dieser Stelle können wir festhalten, dass sich Fragen stellen förderlich für Deine Internetpräsenz zeigen kann. Fragen gestellt zu bekommen jedoch genauso! Wie bereits erwähnt, ist die Aufmerksamkeit, die einem Online-Post zukommt, ziemlich gering.

Beiträge werden schnell gescannt, nicht eingehend betrachtet. Aus diesem Grund kommen Fragen beim Nutzer nur selten von allein auf. Um etwas aufrichtig wissen zu wollen, muss man sich schließlich vorher mit dem Thema beschäftigt haben.

In den knappen 1,7 Sekunden, die Dein Beitrag auf Deine Follower wirken kann, bleibt für Fragen keine Zeit. Deshalb solltest Du Deine Abonnenten daran erinnern, dass sie Dich überhaupt zur Rate ziehen können. Integrierst Du diesen Call-to-Action in Deinen Beitrag, wird der Leser aufgefordert, kurz über Deinen Post nachzudenken und sich bei Fragen an Dich zu wenden.

SEO mit Semtrix

SEO mit Semtrix

Damit Google Sie auch 2019 noch mag…

Wir haben keine Konzerne als Kunden. Und auch keine Firmen, die in mehr als 30 Ländern über 150 Filialen haben. Wir haben den deutschen Mittelstand. Und wir wollen Google in den Dienst des Mittelstands stellen. Dafür arbeiten wir jeden Tag.

Wir haben Firmen, die Türen herstellen, Gebäude putzen, Pools bauen, Autolacke produzieren, Spielzeug verkaufen und noch vieles mehr. Bei uns versammelt sich alles, was der Mittelstand zu bieten hat.

Darauf sind wir stolz. Dieser breite Kundenstamm erlaubt uns, unabhängig zu sein. Wir sind nicht von einem Großkunden abhängig. Wir können auch mal Nein sagen. Wir müssen uns nicht verbiegen. Wir sind frei und nutzen diese Freiheit auch im Interesse unserer Kunden.

Die Tätigkeiten unserer Kunden sind verschieden, doch ein Wunsch eint sie alle – bei Google gut abzuschneiden. Und dabei helfen wir ihnen.

Der Erfolg fängt bei uns an

In all den Jahren haben wir eine hohe Kompetenz aufgebaut. Diese Kompetenz fängt in dem Bereich an, den Google nicht beeinflussen kann: Mit unserem Team.

Hier mal Adwords schalten, dort mal schnell einen Text schreiben und nebenher noch Fragen der Kunden beantworten – das kann nicht gut gehen, wenn ein Mitarbeiter alles machen muss.

Bei uns bearbeitet jeder sein eigenes Thema und ist nicht Mädchen für alles. Unsere Kunden wissen, an wen sie sich wenden müssen. Der Experte für Linkbuilding setzt Links; der für Adwords schaltet Adwords; unsere Redakteure schreiben Texte; unsere Kundenbetreuer betreuen Kunden. Sie machen das, was sie können.

Wir bilden auch nicht für den Markt aus, wir bilden für uns aus. Wir übernehmen unsere Azubis. Sie haben ihr Handwerk von der Pike auf bei uns gelernt. Alle unsere Mitarbeiter mit ihrer langjährigen Erfahrung bei uns sind unsere Fachkräfte, die uns nach vorne treiben.

Ein weiteres Erfolgsrezept: Bei Semtrix wechseln die Mitarbeiter nicht ständig. Wir haben keine hohe Fluktuation. Unsere Kunden wissen das zu schätzen: Denn ihre Projekte werden über Jahre von den gleichen Mitarbeitern betreut. Unsere Kunden müssen nicht bei jedem Anruf erklären, was sie wollen. Wir wissen, dass eine hohe Fluktuation zu Lasten der Qualität und der Kundenzufriedenheit geht.

Übrigens: Am 15. Januar 2019 hat unser Kollege Yassine Bouyahie sein zehnjähriges Jubiläum bei uns gefeiert. Er hat damals als Praktikant bei uns angefangen und leitet heute den gesamten Dienstleistungsbereich von Semtrix.

„Wie performt die Seite?“

SEO ist ein ganzheitliches Geschäft: Die Texte müssen stimmen, Linkbuilding ist wichtig, die Bilder müssen richtig beschriften werden und die Meta-Daten müssen konkret sein. Das alles bleibt auch weiterhin wichtig.

Doch SEO entwickelt sich ständig weiter. Also entwickeln wir uns auch weiter. Wir überprüfen in regelmäßigen Abständen unsere Methoden und fragen uns: Greifen unsere Methoden noch? Sind die Seiten unsere Kunden bei Google weit vorne?

So haben wir im vergangenen Jahr gemerkt, dass die Performance einer Seite immer wichtiger wird. Das bedeutet: Google misst, wie lange User auf einer Seite sind. Springen sie sofort wieder ab? Oder klicken sie weitere Unterseiten an?

Google hat den Anspruch, die Wünsche der User auf Anhieb zu erfüllen. Google ist erst dann zufrieden, wenn seine User es sind. Und wie zufrieden kann ein User sein, der nach ein paar Sekunden wieder abspringt?

Google will das perfekte Ergebnis liefern. Der User soll sich denken: „Wow, schon wieder das richtige Ergebnis in so kurzer Zeit.“ Das ist das Geschäftsmodell von Google. Daran messen sie sich.

Da Google Analytics das alles mitbekommen muss, müssen die SEO-Maßnahmen metrisch sein. Das bedeutet, Google muss sie packen können, um sie zu verarbeiten.

Was bedeutet das für Sie?

Die Seite muss User freundlich sein; sie darf den User nicht verschrecken. Er muss sich wohl und verstanden fühlen. Das bedeutet: Die Seite muss barrierefrei sein. User können sie nutzen, egal ob sie mit ihrem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone auf die Homepage gelangen. Egal ob Sie Windows, Mac oder Ubuntu haben. Sie müssen auf Anhieb die Bilder sehen und die Texte lesen. Sie müssen sofort das Menü erkennen und problemlos von der Startseite auf die Produkt- oder „Über uns“-Seite gelangen.

Da alle diese Maßnahmen auf der Homepage sichtbar sind, heißen sie auch „Onpage“. Und sie erhöhen natürlich auch die Klickrate auf der Homepage unserer Kunden. Maßnahmen in diesem Bereich ist die Basis einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung. Denn sie ist es, die der User sieht. Hier muss er intuitiv verstehen, wo was ist. Misslingt dies, springt er ab. Und die Seite rutscht bei Google tiefer hinab.

Wir von Semtrix bieten für Bestandskunden an, den Internetauftritt zu überarbeiten. Wir überprüfen die Seite, ob sie User anspricht, und optimieren sie. Wir schreiben die passenden Texte, wir fügen Call-to-Actions ein, wir setzen die richtigen Unterseiten und machen die Seite intuitiv, so dass die Verweildauer der User steigt und damit auch das Ranking bei Google.

Wer diesen Markt beherrscht, beherrscht den Wettbewerb. Das können wir von Semtrix. Und zwar verdammt gut!

Google Adwords Remarketing

Google Adwords Remarketing

Verfolgung als Werbemaßnahme

Ein User sucht Schuhe, schaut sich ein Paar an, will anschließend die Bundesligaergebnisse checken, wechselt auf die Seite des Kickers und sieht rechts neben den Spieltagergebnissen genau das Paar Schuhe, das er sich eben erst angeschaut hat. Hexenwerk? Zufall? Nein, dahinter steckt Google Adwords Remarketing.

Die Gründe sind zahlreich, Google Adwords Remarketing zu nutzen. Natürlich wollen alle Firmen ihren Absatz erhöhen, aber auch die Aufrufe der Webseite erhöhen, um bei Google weiter nach vorne zu preschen; Anmeldezahlen für den Newsletter nach oben zu jagen oder um die Markenbekanntheit zu steigern. Google nennt diese Verfolgung der Kunden Remarketing, andere nennen es auch Retargeting.

Dieses Remarketing ist zwingend notwendig, denn über 96 Prozent der User verlassen die Seite wieder, ohne etwas gekauft zu haben. Manche von ihnen haben sogar schon den Einkaufswagen befüllt, bevor sie unbedingt die Fußballergebnisse checken mussten. Bei diesen Kaufabbrechern ist die Chance sehr hoch, sie noch als Kunden zu gewinnen. Sie muss man nur auf anderen Seiten erneut ansprechen. Doch wie klappt das Ganze eigentlich?

Doch wie funktioniert Google Adwords Remarketing eigentlich?

Um Google Adwords Remarketing zu nutzen, brauchen Sie ein Google-Adwords-Konto. Unter dem Reiter „Gemeinsam genutzte Bibliothek“ finden Sie „Zielgruppen“. Gehen Sie dort auf „Remarketing einrichten“. Nun können Sie die Kriterien ausfüllen, nach denen Ihre Produkte den User verfolgen.

Wählen Sie Ihre Zielgruppe aus: Sollen alle Besucher getaggt werden oder nur die, die eine Unterseite besucht haben. Oder interessieren Sie sich nur für die Kaufabbrecher?
Das Tolle bei Google Adwords Remarketing ist, dass Sie gewisse Produkte auch koppeln können. Hat ein User Schuhe gekauft, können Sie ihm Schuhpolitur anbieten. Oder Schuhspanner. Oder einen Schuhlöffel.

Standardmäßig bleiben die Anzeigen 30 Tage aktiv, Sie können diese Zeitspanne aber ändern. Kleiner Tipp: Je teurer ein Produkt, desto länger sollte dieser Zeitrahmen sein. Denn Menschen entscheiden bei größeren Anschaffungen nicht über Nacht und müssen öfter mal an das Produkt erinnert werden.

Sie können unter „Frequency Capping“ auch auswählen, wie oft die User die Anzeige überhaupt sehen sollen. Das ist sinnvoll, denn die User sollen nicht unter einer Anzeigenflut ertrinken. Wenn User das Gefühl haben, auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden, wirkt das abschreckend. Gönnen Sie den Usern lieber eine Verschnaufpause.

Mit Google Adwords Remarketing aus Usern Kunden machen

Google Adwords Remarketing spielt die Werbung über das Display-Netzwerk aus. Dort sind die Seiten aller Partner gelistet, die Teil des Adsense-Systems von Google sind. Google Adwords Remarketing greift auf die Kriterien zurück, die Sie in Adwords bestimmt haben und setzt bei den Besuchern einen Cookie. Sobald Google den Cookie bei einem User erkennt, spielt es die Werbung aus.

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Zweite Runde für den SEO Manager*in Zertifikatslehrgang an der TH Köln

Immer mehr Arbeitnehmer und Selbständige stellen sich die Frage, wie man in einer sich ständig weiterentwickelnden digitalen Welt nachhaltige Suchmaschinenoptimierung erlernen kann – und das berufsbegleitend mit großer fachlicher Expertise. Obwohl die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften wächst, gibt es kaum  Lehrgänge, die praxisnah SEO-Kompetenzen vermitteln. Diese Herausforderung hat die TH Köln erkannt: An der Technischen Hochschule ist daher im Herbst 2018 zum zweiten Mal die Weiterbildung  SEO Manager*in gestartet.

Suchmaschinenoptimierung professionalisiert – eine Weiterbildung mit Zukunft

Die steigende Bedeutung von SEO ist nicht nur für User, sondern auch für Unternehmensinhaber oder Selbständige ersichtlich. Die Schnelllebigkeit dieses Bereichs, bedingt durch Algorithmus-Anpassungen und Updates, fordert Unternehmen. Ihr unternehmerisches Know-how verbunden mit SEO-Fachwissen liefert am Ende Ergebnisse, die eine hohe Sichtbarkeit und ein nachhaltiges Ranking bei Google erzeugen.

Auf dem Weg zu einer Professionalisierung der Suchmaschinenoptimierung erarbeiten die Teilnehmer des Lehrgangs wichtige Bausteine mithilfe von erfahrenen Dozenten innerhalb von fünf Monaten und 65 Unterrichtsstunden für den späteren Berufsalltag. Viktoria Börner, Weiterbildungsmanagerin der TH Köln, fast die Alleinstellungsmerkmale des Lehrgangs wie folgt zusammen: „Neben der ausgewogenen Dozent*innenauswahl zeichnet unsere Weiterbildung der Lehrgangsumfang aus. Suchmaschinenoptimierung ist ein komplexes Thema und es erfordert entsprechend Zeit, SEO-Inhalte so zu vermitteln, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen diese nicht nur verstehen, sondern auch strategisch und nachhaltig anwenden können. In Tagesseminaren ist dies kaum umsetzbar. Neben der Wissensvermittlung ist es uns ein zentrales Anliegen, die Teilnehmenden beim Transfer der Unterrichtsinhalte in ihre berufliche Praxis bestmöglich zu begleiten.“ Anders als bei einem Quereinstieg in den Online-Marketing-Bereich werden die Lehrgangs-Teilnehmer nicht ins kalte Wasser geschubst, sondern erhalten solide Grundlagen, die sie sofort einsetzen können.

Status quo der Lehrgangsstrukturen

Neben neun Präsenztagen verteilt sich der Arbeitsaufwand für die Teilnehmer auf dazwischenliegende Selbstlernphasen. Schwerpunkte liegen insb. auf der Onpage-Optimierung und dem Content-Marketing. Die Teilnehmer wenden die in dem Lehrgang vermittelte Theorie unmittelbar in der Praxis an, indem sie eine eigene SEO-Strategie für einen Webauftritt ihrer Wahl entwickeln.  Dazu stehen den Teilnehmern die Dozenten des Lehrgangs zur Seite. Der regelmäßige Austausch zum Arbeitsfortschritt macht den Lehrgang lebendig und dynamisch – immer nah an der realen Welt der Suchmaschinenoptimierung. Die Lehrinhalte werden stetig an aktuelle SEO-Entwicklungen angepasst.

Mit bestandener Abschlussprüfung (Präsentation und Fachgespräch) zur SEO-Strategie für den optimierten Webauftritt (Webseiten, Blogs, Online-Shops o.ä.) erhalten die Teilnehmer das  Hochschulzertifikat „SEO Manager*in“ der TH Köln. „Insbesondere unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die vor einer beruflichen Veränderung stehen, schätzen die Möglichkeit, durch das Zertifikat einer staatlichen Hochschule einen Nachweis über ihr Know-how in der Suchmaschinenoptimierung vorweisen zu können“, merkt Viktoria Börner an.

Der nächste Lehrgang beginnt am 21.03.2019. Interessierte können sich bis zum 06.02.2019 anmelden. Informationen zum Lehrgang und zur Anmeldung finden Sie unter: www.th-koeln.de/seomanager.

neues google sitelink format

Google testet neues Sitelink Format in den SERPs

Google arbeitet bekanntlich beständig an der Verbesserung der Suchergebnisse. Mit sog. Featured Snippets zeigt Google beispielsweise seit 2017 zu Suchergebnissen zusätzlich Kurzinformationen an, die aus der jeweiligen Page extrahiert wurden. Auch werden seit einiger Zeit Untersektionen einer Site unter dem Haupttreffer aufgeschlüsselt und verlinkt, die man dadurch direkt aufrufen kann, ohne erst über die übergeordnete Page zu gehen.

Neues Feature für erweiterte Informationen zu Suchergebnissen

Google testet derzeit ein neues Sitelink Feature, das noch mehr Inhalte einer Page anzeigt, ohne dass die Seite angeklickt werden muss. Bei manchen Suchergebnissen sind die Sitelinks neuerdings deutlich ausführlicher, unter dem allgemeinen Snippet eines Suchergebnisses sind erweiterte Angaben zu Schlagwörtern und Themen der Website ausklappbar. Klickt man auf ein Thema, erscheint dazu eine Kurzinformation mit wiederum weiterführenden Links.

Das neue Sitelink Feature ist derzeit einsehbar mit Chrome und Firefox im Incognito-Modus für z.B. die Suche nach „google translation api“.

Fortführung von Googles SERP-Strategie

Es geht Google offenbar um eine intelligente, nutzerfreundliche Aufschlüsselung der Seiteninhalte, die über die Anzeige der Untersektionen einer Site hinausgeht. Auch wenn diese Neuerung noch nicht offiziell angekündigt wurde, liegt sie auf der bisher von Google verfolgten Linie, den Suchenden so unmittelbar wie möglich die relevantesten und gehaltvollsten Informationen zu bieten.

Konsequenzen des neuen Sitelink Features

Es bleibt abzuwarten, ob die in Suchergebnissen mit derartigen Erweiterungen aufgeführten Seiten durch die vorab von Google dargestellten Informationen an Zugriffen und damit an Traffic eher verlieren oder gewinnen. Als Konsequenz, dass Google mehr Inhalte direkt in den Suchergebnissen anzeigt, ist je nach Fall eine zunehmende oder abnehmende Click-through-Rate möglich. Wie schon bei Featured Snippets können die angezeigten Kurzinformationen einen Besuch der Page für den Nutzer nicht mehr nötig machen oder aber erst recht motivieren. Nach der Einführung von Featured Snippets zeigte sich ein uneinheitliches Bild für die Click-Through-Rate – manche Seiten konnten davon profitieren, andere verloren dadurch.

Einflussnahme durch den Seitenbetreiber

Zunächst bleibt die offizielle Ankündigung des Rollouts des neuen Sitelink-Features von Google abzuwarten. Für Featured Snippets entscheidet Google selbstständig, zu welchen Suchanfragen ein solches Snippet angezeigt wird, die Einflussnahme darauf ist sehr beschränkt. In den Search Evaluator Guidelines gibt Google lediglich einen Hinweis auf Suchanfragen, die sich für ein Featured Snippet qualifizieren. Als Untergruppe der „Know“-Suchintention definiert Google für die Suchintention „Know Simple“ Antworten, die in ein bis zwei Sätzen oder einer kurzen Liste auf dem Display eines Mobiltelefons Platz haben. Mit der absehbaren Einführung des neuen, verwandten Features sind ähnliche Hinweise von Google zu erwarten.