Kategorie: Allgemein

Old but Gold

Old but gold: Warum auch alter Content Aufmerksamkeit verdient

Löschen, bearbeiten, behalten?

Erfolgreich bloggen bedeutet, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Im Laufe der Zeit jedoch sammeln sich in den düstersten Ecken des Archivs haufenweise Beitragsleichen, die still und geduldig im ewigen Nichts verweilen.

Auf den Straßen heißt es, einige wenige von uns würden ihr Archiv regelmäßig ausmisten – der durchschnittliche Content Creator weiß aber, wie viel Arbeit in jedem einzelnen Beitrag steckt. Ein Kompromiss: Aktualisieren statt löschen!

Ganz dem Zeitgeist gemäß lassen wir die Wegwerfkultur auch online hinter uns und gewöhnen uns an das Recycling. Was, wie und wieso überhaupt kannst Du in diesem Artikel nachlesen.

Wie sich veralteter Content auf Dein Ranking auswirkt

Wie so oft in den Kreisen der Online-Marketer orientieren wir uns zunächst an unseren Besuchern. Angenommen, jemand betreibt Recherche zu einem bestimmten Thema.

Bei den Suchergebnissen taucht Deine Seite auf einem der vorderen Plätze auf; dem Nutzer wird suggeriert, dass er nun alle Antworten findet, die er braucht.

Tatsächlich aber handelt es sich bei dem Suchergebnis um einen längst vergessenen Beitrag von 2002, der aus heutiger Sicht absoluten Quatsch erzählt. Würdest Du an Stelle des Besuchers so gütig sein, noch weiter auf Deiner Webseite zu suchen? Vermutlich nicht. Deine Webseite wird als inaktuell gebrandmarkt, der Nutzer springt ab und kommt nie wieder.

Nicht nur hast Du auf diese Weise die Chance auf einen neuen Stammleser vertan, gleichzeitig registriert Google den Abbruch und straft Dich mit einer höheren Absprungrate. Halb so schlimm, wenn es einmal geschieht. Doch wie viele Besucher kommen Dir aus diesem Grund abhanden?

Dabei braucht es nicht unbedingt eine solche Situation, damit Google Deine Schludrigkeit mit altem Content bemerkt. Dies wird von dem Suchmaschinen-Giganten auch ohne fremde Beihilfe zur Kenntnis genommen: Die Basis dafür ist der sogenannte Freshness Score.

Angestrebt wird, jeder Suchanfrage die aktuellsten und passendsten Ergebnisse zu liefern. Somit werden Seiten, die regelmäßige Updates bekommen, selbstverständlich bevorzugt. Berücksichtigt wird hierbei nicht nur, wie häufig neue Beiträge auf Deiner Seite landen oder ältere aktualisiert werden – auch wird beispielsweise geprüft, wie sich die Anzahl Deiner Backlinks im Laufe der Zeit verhält. Wenn der Trend absteigt, bedeutet das für Google, dass Dein Beitrag allem Anschein nach nicht mehr relevant ist.

Gleichzeitig ist der Freshness Score der Seiten relevant, die Verlinkungen zu Deiner herstellen. Sind diese veraltet, wird auch Deine als wenig aktuell eingestuft. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf. Zum Glück musst Du nicht untätig zusehen, auf einige dieser Faktoren kannst Du aktiv einwirken!

Dann solltest Du Beiträge löschen

Die Aufräum-Ikone Marie Kondo, die dank ihrer eigenen Netflix-Serie tausenden Wohnzimmern weltweit zur Ordentlichkeit verhelfen konnte, peilte mit ihren Methoden vermutlich keinen Content an. Doch lassen sich ihre Prinzipien beinahe übergangslos auf die Netzwelt anwenden: Das, was Dir (oder Deinen Besuchern) keine Freude mehr macht, muss gehen.

Dabei musst Du nicht rigoros alles eliminieren, sondern kannst Dich in Gedanken nochmals für seinen Nutzen bedanken und eine meditative Zeremonie daraus machen. Musst du aber nicht. Was Du allerdings schon tun solltest, ist prüfen, ob der Beitrag nicht doch noch Leser hat. Andernfalls würdest Du Traffic verschenken – was Du selbstverständlich nicht willst. Content, der noch aktiv gelesen wird, braucht meist nicht mehr als eine kleine Aktualisierung hinsichtlich der Daten.

Anders sieht es jedoch aus bei Beiträgen, die gar nicht mehr aktuell sein können: Eine Kritik für eine längst geschlossene Cocktailbar etwa. Content wie diesen kannst Du bedenkenlos löschen, doch solltest Du vernünftige Umleitungen einrichten. Ein 404-Fehler kann Deine Absprungrate unnötig in die Höhe treiben. Auch zu häufige Umleitungen auf Deine Startseite können für Besucher frustrierend werden. Besser ist es, diese Beiträge auf potentiell themenverwandte Postings umzuleiten.

Update and republish: Die Strategie für Wiederverwerter

Neben den Beiträgen, die stehenbleiben können und dringend wegmüssen, gibt es noch eine dritte, äußerst interessante Kategorie: Jene Posts, die bis auf wenige Elemente „allgemeingültig“ sind. An dieser Stelle erinnern wir uns erneut an den Freshness Score, der ein aktuelleres Veröffentlichungsdatum bevorzugt.

Hast Du also einen Beitrag gefunden, der mit wenigen Handgriffen wieder in vollem Glanz erstrahlt, solltest Du ihn überarbeiten, neu hochladen und den alten Post schlussendlich auf den neuen Beitrag umleiten. Wenn Du WordPress benutzt, kannst Du auch das Veröffentlichungsdatum auf den Tag der Überarbeitung setzen.

Dies signalisiert Google, dass etwas passiert ist und somit Aktualität an den Tag legt. Der Vorteil der Aktualisierung liegt auf der Hand: Wenn sich ein Beitrag mit etwas Überarbeitung auf den neuesten Stand setzen lässt, hast Du ein großes Repertoire an neuem Content, ohne ihn von Grund auf erstellen zu müssen.

Gleichzeitig bedeutet das sowohl für Deine Leser als auch für die Suchmaschinen, dass Dein Blog gepflegt wird und Aufmerksamkeit verdient. Idealerweise solltest Du regelmäßige Suchen nach aktualisierungswürdigen Beiträgen in Deinen Workflow integrieren.

Als Extra-Tipp kannst Du Deine Leser explizit bitten, Dich auf ihre Aktualisierungswünsche hinzuweisen – so bekommst Du nicht nur Interaktion, gleichzeitig werden Dir Deine Leser aufgrund der persönlichen Kommunikationsweise treu bleiben.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-der-perfekte-instagram-post

Der perfekte Instagram-Post: So sollten Deine Fotos aussehen!

#instagood – bessere Fotos, bessere Conversion Rate?

Instagram hat sich verändert. Während man vor einigen Jahren noch gut 100 Likes für ein unscharfes Foto seines Latte Macchiatos bekommen konnte, muss man sich dank Influencer-Kultur und unzähligen Business-Profilen heutzutage viel mehr ins Zeug legen.

Besonders dann, wenn man sich als Marke etablieren möchte. Selbst ein technisch gelungenes Foto ist leider kein Garant für eine hohe Interaktion. Nicht ohne Grund hat sich der Begriff „instagrammable“  etabliert, der die ganz eigene Ästhetik des beliebten Netzwerks beschreibt.

Nie gehört? Kein Problem! In diesem Beitrag findest Du einige Tipps, die dir zum perfekten Instagram-Foto verhelfen.

Du brauchst ein Theme!

Spätestens seit Einführung der Stories nutzen nur noch wenige Menschen die normalen Beiträge, um ihre Follower auf dem Laufenden zu halten. Stattdessen verschiebt sich die Bedeutung des Instagram-Feeds vom visuellen Tagebuch zu einer liebevoll kurierten Galerie.

Keine Sorge, deine verwackelten Momentaufnahmen, die Dich einfach nur glücklich machen, kannst du immer noch in der Story posten. Für deinen Feed allerdings solltest du dir ein stimmiges Gesamtbild überlegen.

Ob ein bestimmtes Farbschema, ausschließlich Makroaufnahmen oder minimalistische, helle Fotos ist dir überlassen. Alles kann funktionieren, solange Deine Beiträge optisch zusammenpassen. Idealerweise verkörpert Dein Theme den Charakter Deiner Firma – und wird so zu einem wichtigen Teil Deiner Corporate Identity.

Gleichzeitig wissen Besucher deines Profils, mit was für Posts sie es in Zukunft zu tun haben werden. Eine gewisse Erwartbarkeit kann helfen, eine verlässliche Fanbase aufzubauen. Schließlich wird niemand ein treuer Abonnent, wenn ihm lediglich einer Deiner Posts gefällt.

Eine große Hilfe, um Dein persönliches Instagram-Theme zu konzipieren, sind Moodboards. Entweder legst Du eine analoge Sammlung an Inspirationen an, in die Du beispielsweise Ausschnitte aus Magazinen kleben kannst, oder Du nutzt hierfür eine Plattform wie etwa Tumblr oder Pinterest. Auf diese Weise kannst Du verschiedene Farbkombinationen und „Stimmungen“ austesten, die Dir für Dein Unternehmen geeignet erscheinen.

Erzähle eine Geschichte

Produktfotos posten kann jeder. In der Regel sollten diese auch in Deinem Online-Shop zu finden sein. Deshalb fährst Du viel besser damit, statt Deiner Ware eher Deine Unternehmensphilosophie darzustellen.

Ein solches Konzept macht es auch für Dienstleister einfach, eine Community bei Instagram aufzubauen. Beispiele wären Fotos von Menschen, die Deine Marke verkörpern, oder Hobbies, Orten und Zitaten, die sich mit Deinem Produkt in Verbindung bringen lassen. Falls Du in dieser Hinsicht noch ein bisschen mehr Hilfe brauchst, kannst Du Dir unseren Artikel zum Storytelling anschauen!

Semi-professionell und stolz darauf!

Anknüpfend daran, dass Instagram sich optimal dafür eignet, Deine Follower dauerhaft an Deine Marke zu binden, solltest Du Dich auch als „einer von ihnen“ zeigen. Perfekt geschossene Hochglanzbilder lassen vielleicht das Herz eines jeden ausgebildeten Fotografen höher schlagen, kommen bei der Instagram-Community aber meist weniger gut an. Dies hat gleich mehrere Gründe.

Zum einen will der durchschnittliche Nutzer vor allem eins: Spaß haben. Und ein natürliches, lustiges Bild hat einfach einen höheren Unterhaltungswert als ein Bild von einem aufgeräumten Wohnzimmer.

Zum anderen erwecken starr konzipierte Bilder den Eindruck, dass sie geplant und vorbereitet wurden. In einem von Schnelligkeit und Aktualität geprägtem sozialen Netzwerk hinkst Du damit schnell hinterher. Aufnahmen dieser Art eignen sich eher für einen Katalog als für eine aktive Community.

Gleichzeitig ist Interaktion in sozialen Medien das A und O – und wer möchte sich schon mit einem Kaufhaus unterhalten? Wenn Deine Bilder den Eindruck erwecken, dass ihr ein sympathisches Team seid, das auch gerne für Fragen offen ist, wird die Kommunikation auch deutlich einfacher.

Erreichen kann man diesen Status, indem man vorrangig semi-professionelle Bilder postet. Natürlich sollen Deine Beiträge optisch ansprechend sein – aber eben auch lebendig.

Das Spiel mit den Farben

Weiter oben raten wir dazu, den individuellen Charakter Deines Unternehmens zu zeigen. Das wollen wir keineswegs zurücknehmen! Wenn Du Dich bei Deinem individuellen Theme für kräftige, bunte Farben entscheidest, finden wir das großartig.

Doch soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass Instagram tatsächlich bestimmte Farbschemata präferiert: Entsättigte Fotos, die sich nur auf eine kleine Farbauswahl beschränken, erhalten durchschnittlich vergleichsweise viele Likes.

Auch haben es helle, minimalistische Bilder einfacher, positive Reaktionen zu bekommen. Aus diesem Grund könnte es zugunsten Deiner Reichweite sinnvoll sein, Deine Fotos eher gedeckt zu gestalten. Ein Vorteil dessen ist natürlich, dass sich die einzelnen Fotos leichter aufeinander abstimmen lassen, wenn sie beispielsweise alle vor einem weißen Hintergrund geschossen wurden. Insbesondere Menschen, die kein besonderes Feingefühl für Ästhetik und Komposition haben, können so trotzdem ohne viel Mühe einen stimmigen Feed basteln.

Vorsicht solltest Du aber bei Filtern walten lassen: In der Regel kommen Bilder ohne Filter besser an. Einfach alle Fotos durch denselben Instagram-Filter zu jagen, ist also eventuell nicht die beste Idee.

Eine Frage der Komposition

Wer kein besonders geschultes Auge hat, kann meist gar nicht so richtig sagen, warum ihm ein Foto gefällt.

In den meisten Fällen liegt es an einer gelungenen Komposition: Ob aus einem interessanten Winkel heraus geschossen, ein geschickt gewählter Bildausschnitt oder die harmonische Anordnung mehrerer Objekte – die Qualität eines Fotos entscheidet sich nicht nur über das Motiv.

Deshalb solltest Du auch bei Deinem Business-Profil versuchen, deine Fotos interessant zu gestalten. Hilfreich ist es, einige Testfotos zu schießen und sich so zum perfekten Bild vorzutasten. Wer es besonders gut machen möchte, kann sich auch an Gestaltungsgesetzen wie etwa dem goldenen Schnitt richten.

Vielleicht hast Du ja schon von der sogenannten „Drittel-Regel“ gehört: Ein Foto wird mit drei horizontalen und drei vertikalen Linien eingeteilt. Der ideale Platz für Dein Produkt sind die Überschneidungspunkte der Linien.

Lasse Deine Follower nicht im Dunkeln tappen!

Gutes Licht ist das zentrale Element der Fotografie. Doch bedeutet das nicht, dass es einfach hell sein muss. Ideal eignet sich helles, natürliches Licht – also solltest Du Deine Instagram-Postings nicht auf den späten Abend verschieben.

Optimal eignet sich der frühe Morgen oder der frühe Abend. Auch verhangene Tage bieten optimale Lichtbedingungen. An sonnigen Tagen solltest Du darauf achten, nicht in das Gegenlicht zu fotografieren und damit rechnen, dass starkes Sonnenlicht auch härtere Schatten verursacht.

Uuuuund… Lächeln!

Als Business-Profil möchte man auf Instagram selbstverständlich die eigenen Produkte oder Dienstleistungen in den Fokus rücken. Doch bist Du gut beraten damit, hin und wieder auch ein freundliches Gesicht zu posten – ob eines Mitarbeiters, zufriedenen Kundens oder wessen auch immer Du möchtest.

Menschen betrachten Gesichter von Natur aus am liebsten, weshalb sie auch bei Instagram am meisten Likes erzielen.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-hohe-absprungraten

Deshalb sind deine Absprungraten hoch – und das kannst du dagegen tun!

Mit ein paar Tipps zu einer kleineren Bounce Rate

Manchmal kann es schön sein, Dinge wachsen zu sehen.Das wissen zum Beispiel Gärtner, Eltern und auch Marketer ganz genau – letztere freuen sich oft über hohe Zahlen bei Google Analytics.Dass diese aber nicht immer Gutes bedeuten, demonstriert die Bounce Rate hervorragend: Sie zeigt an, wie viele Besucher Deine Landing Pages verlassen, ohne in irgendeiner Weise mit ihnen zu interagieren. Sie „springen ab“.

Für deine Conversion Rate ist das natürlich eine Katastrophe – schließlich handelt es sich hierbei um ein Nümmerchen, das jeder SEO-Marketer steigen sehen möchte.

Gleichzeitig wirkt sich eine hohe Bounce Rate auf Deine Positionierung bei Google aus: Wenn die Bounce Rate den Anschein macht, als würden Deine Besucher Dich fluchtartig verlassen, wird auch Google skeptisch. Zum Glück ist die Absprungrate kein Kind; ihr musst Du nicht tatenlos beim Wachsen zusehen, sondern kannst mit ein paar Tricks dafür sorgen, dass sie klein bleibt.

Doch gilt es zunächst, herauszufinden, warum Deine Seite so häufig vorzeitig geschlossen wird. Für mögliche Gründe und mögliche Lösungen kannst Du einfach hier weiterlesen.

Der erste Eindruck zählt – Probleme mit dem Layout

Mittlerweile ist zu dem Großteil der Internet-Nutzer vorgedrungen, dass nicht jeder im Internet nur Gutes möchte. Unseriöse und betrügerische Seiten verraten sich häufig allein schon durch ihr schlechtes, liebloses Layout.

Insbesondere, da das Gestalten von Webseiten dank verschiedener Dienste immer leichter wird, ist ein unseriöses Aussehen ein großes Manko. Manchmal reicht es schon, kleine Dinge zu ändern: So sieht eine Seite beispielsweise schon viel freundlicher aus, wenn Du schöne Bilder einfügst.

Diese musst Du dank vieler kostenloser Bilddatenbanken nicht einmal selbst schießen. Auch wilde, irritierende Farben oder allgemein schlecht lesbare Texte schrecken ab. Wenn Du also schon einmal dabei bist, solltest Du Dein Layout auf Herz und Nieren prüfen.

Und es dreht sich und dreht sich – Pagespeed optimieren

Dass die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Internet-Users nicht besonders groß ist, ist Fakt. Informationen stehen für gewöhnlich binnen eines Augenblicks bereit.

Sollte sich also jemand auf Deine Webseite verirren und muss mehrere Sekunden oder gar Minuten warten, bis sie sich überhaupt zeigt, ist das kein gutes Zeichen. Natürlich ist die Motivation eher niedrig, weitere Unterseiten zu besuchen, wenn schon die Startseite sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat.

In einem solchen Fall ist es sehr verlockend, die Seite zu schließen und sein Glück anderswo zu wagen. Wie sagt man so schön – Zeit ist Geld! In Sachen Online-Marketing sogar wortwörtlich. Deshalb ist es an dieser Stelle angeraten, herauszufinden, wo die lange Wartezeit herrührt. Vielleicht reicht es schon, ein paar Bilder zu verkleinern oder die Anzahl der 301-Weiterleitungen zu verringern.

Für die Auswertung der Pagespeed gibt Dir Google selbst ein hilfreiches und kostenloses Tool an die Hand – Pagespeed Insights kann sowohl für Destkop als auch für Mobile genutzt werden.

Veralteter Content und falsche Informationen

Natürlich ist es nicht nur wichtig, wie Deine Webseite aussieht und wie lange sie lädt. Auch sollten ihre Inhalte stimmen.

Wenn der User schon auf den ersten Blick erkennen kann, dass ihre Inhalte veraltet sind (beispielsweise, weil der Startseiten-Text über ein Ereignis aus 2013 berichtet) oder nicht stimmen, ist auch keine weitere Interaktion mit deiner Seite gewünscht.

Fehler wie diese sind jedoch mit ordnungsgemäßer Pflege leicht zu vermeiden – Du musst Dich nur daran erinnern, hin und wieder Korrektur zu lesen.

Geiselnahme – Der Zwang zur Registrierung

Du kannst die beste Webseite der Welt aufbauen und ausschließlich interessanten Content posten – wenn Du Deine Besucher zwingst, sich zu registrieren, war alles umsonst.

Insbesondere, wenn es sich um den ersten Besuch handelt. Wenn Du unbedingt möchtest, dass man sich bei Dir registriert, solltest Du nicht mit der Tür ins Haus fallen. Eine kleine Besserung können Teaser darstellen: Zwar kann ein nicht-registrierter User nicht auf den gesamten Content zugreifen, doch reicht ihm eventuell auch ein kleiner Textabschnitt, in dem wichtige Informationen bereitstehen.

Wenn er doch weiterlesen möchte, kann er sich immer noch registrieren.

Wege aus dem Labyrinth – verwirrende Navigation

Du hast ein Problem und suchst im Internet nach einer Lösung. Du tippst dieses Problem zögerlich in die Suchleiste bei Google, das erste Ergebnis liefert scheinbar eine Antwort. Endlich! Du klickst auf den Link und stellst schnell fest, dass die Lösung für dein Problem dort nicht aufzufinden ist.

Aber bestimmt, wenn Du einen weiteren Link klickst. Gut, hier wohl auch nicht. Oder noch einen? Dieser führt zurück zur Startseite. Nachdem Du einige Minuten auf der Seite hin und hergehoppst bist, möchtest Du am liebsten nie wieder von ebendieser Website hören.

Wenn Deine Navigation verwirrend ist, könnte das Deine Seite sein! Aus diesem Grund solltest Du stets darauf achten, dass Unterseiten und ihre Verlinkungen alle funktionieren und auch gut strukturiert sind. Die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit sind an dieser Stelle die wichtigsten Schlagworte.

Sonst fängst Du Deine Besucher zwar für einige Minuten, kannst danach aber sichergehen, dass sie sich zum letzten Mal haben blicken lassen.

Überraschung! – Pop-Ups und ihre Freunde

Wenn Du nicht gerade Bargeld, gratis Hundewelpen oder einen sehr interessanten Gutschein anzubieten hast, solltest Du Pop-Ups lieber vermeiden. Im Fernsehen kommt es vielleicht vor, dass Zuschauer planlos umherzappen und vielleicht auch mal bei einer Werbung hängenbleiben.

Im Netz allerdings sind die meisten konkret auf der Suche nach etwas – und wollen nicht gestört werden. Falls du Pop-Ups nutzen möchtest, solltest Du darüber nachdenken, sie als sogenanntes Exit Intent Modal einzubinden: Hierbei handelt es sich um Pop-Ups, die sich erst zeigen, wenn der Nutzer die Seite verlassen möchte.

An dieser Stelle kannst Du beispielsweise einen Absprung verhindern, indem Du noch die Anmeldung zu einem Newsletter oder einen Gutscheincode anbietest.

Ebenso nervig ist Musik oder Videos, die sich von selbst abspielen. Hier solltest Du jedoch nichts machen – außer, es sein zu lassen. Wer schon mal zwanzig offene Tabs im Browser durchsucht hat, um herauszufinden, wo die nervige Musik herkommt, wird an dieser Stelle wissend nicken.

Nicht mit der Zeit gehen – keine mobile Version der Website

Responsives Design ist ein schönes Stichwort, wenn es um Benutzerfreundlichkeit geht. Viele Menschen nutzen ihre Smartphones oder Tablets mittlerweile viel häufiger als ihren Desktop-PC. Hast Du Deine Seite nicht darauf optimiert, könntest Du Pech haben.

Denn nur selten ist eine Webseite tatsächlich so beliebt oder interessant, dass man sich die Mühe macht, sie auf dem Rechner noch einmal aufzurufen. Ist es also unmöglich, irgendetwas auf Deiner Seite am Handy zu lesen, musst Du Dich dringend darum kümmern.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-social-media-automatisierung

Social Media Automatisierung – So findest auch Du Zeit für Instagram und Co.

Soziale Netzwerke haben nicht nur unser Miteinander verändert, sondern sich im Laufe der Zeit auch als großartiges Werbetool für Unternehmen entpuppt: Mit kreativen, originellen Postings lassen sich in Echtzeit deutlich mehr Menschen erreichen und langfristig an die eigene Marke binden. Wäre da nicht diese eine Bedingung, an die Erfolg in sozialen Medien immer geknüpft ist – die Regelmäßigkeit.

Im Tagesgeschäft fallen genug Dinge an, die es sich zu bearbeiten lohnt. Kontinuierlich alle Social-Media-Kanäle überwachen und sich um Follower kümmern kann da schon mal etwas zu knapp kommen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, diese Prozesse automatisiert ablaufen zu lassen. Du willst wissen, wie Social Media Automatisierung funktioniert und worauf man dabei achten muss? Dann solltest Du weiterlesen!

Was ist Social Media Automatisierung?

Immer mehr Unternehmen lassen sich davon überzeugen, dass ohne Internet heutzutage gar nichts mehr geht. Eine Homepage ist für das Gros der Firmen eine Selbstverständlichkeit, bei den sozialen Netzwerken steigen aber noch nicht alle durch. Kein Wunder: Schon für Privatpersonen bedeutet ein gepflegter Auftritt auf Instagram, Facebook und Co. jede Menge Zeitaufwand.

Hier gibt es bis auf ein paar Follower weniger jedoch kaum Konsequenzen, wenn man sich nach monatelanger Abstinenz mit einem Sätzchen wie „Ich hatte Wichtigeres zu tun“ zurückmeldet. Natürlich sehen sich Unternehmen ebenfalls vor wichtigere Dinge gestellt – das sollten die Follower allerdings nicht zu spüren bekommen.

Schließlich soll es für das Publikum jederzeit wirken, als sei es das höchste Gut des Betriebs. Was im Grunde genommen ja auch stimmt. Doch wie soll zwischen all den dringenden Aufgaben im Betriebsablauf genug Zeit übrig bleiben, sich originelle redaktionelle Inhalte aus den Fingern zu saugen und dies auch noch in regelmäßigen Abständen?

Die Lösung versprechen spezielle Tools, die das Posten für Dich übernehmen. Auf diese Weise können Beiträge schon Wochen zuvor abgearbeitet und auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig gepostet werden. Selbst die Interaktionen mit der eigenen Community lassen sich mit bestimmten Hilfsmitteln automatisieren – so werden beispielsweise mithilfe künstlicher Intelligenz Schlagworte in Fragen herausgefischt und eine standardisierte Antwort gepostet.

Auch, was den Grundstein für eine erfolgreiche Präsenz in sozialen Medien – den Content – angeht, lassen sich bestimmte Prozesse automatisieren. Beispielsweise die Ideenfindung: Mit Tools wie Google Alert können themenverwandte Schlagwörter abonniert werden.

Auf diese Weise lassen sich Neuigkeiten aus verschiedenen Quellen auffangen und zu eigenen redaktionellen Beiträgen verarbeiten. Ein besonders hohes Automatisierungspotential hat das sogenannte Social Listening: Selbstverständlich will jedes Unternehmen wissen, wie es um seinen Ruf bestellt ist.

Sich mühselig durch Erfahrungsberichte zu fuchsen, nimmt jedoch zu viel Zeit in Anspruch. Mit speziellen Tools lässt sich der eigene Firmenname aus verschiedenen Kanälen herausfiltern und Meinungen ordentlich gelistet und zusammengefasst durchlesen. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel auch leichter reagieren, wenn ein Kunde ein defektes Produkt erwischt hat und seinem Ärger bei Facebook Luft macht.

Worauf muss ich bei der Social Media Automatisierung achten?

So schön ein komplett automatisierter Prozess in den Ohren vieler Werbetreibenden klingen mag – ganz so einfach ist es schlussendlich doch nicht. Zwar lassen sich Dinge wie das soeben beschriebene Social Listening sehr gut für das Online-Marketing nutzen; automatisierte Antworten und Inhalte sollten jedoch mit Vorsicht genutzt werden.

Diese Aspekte können unter Umständen nämlich sogar rufschädigend sein. Wer zum Beispiel seine Postings gänzlich einem Tool überlässt, nimmt sich die Möglichkeit, spontan auf aktuelle Geschehnisse zu reagieren und somit tagesaktuelle Inhalte zu posten.

Auch ist es nicht empfehlenswert, zwar regelmäßige und vielleicht auch hochqualitative Beiträge zu erstellen, darüber hinaus aber nicht aktiv in dem entsprechenden Netzwerk zu sein. Das interessanteste an dieser Form der Kundenkommunikation ist die Nähe und Erreichbarkeit des Unternehmens, die durch fehlgeleitete Maßnahmen in den Boden gestampft werden. Das wirkt auf die Followerschaft unnatürlich und wirkt sich nachteilig auf die Kundenbindung aus. Wer am Interesse seiner Anhänger vorbei postet, braucht natürlich auch keine großartige Interaktion zu erwarten. Noch brisanter ist es mit automatischen Antworten.

Es ist natürlich, dass wenn alles reibungslos abläuft, Kunden meist keinen Grund haben, sich persönlich mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen. Wird beispielsweise ein Produkt bestellt, das dann zügig und in perfektem Zustand beim Kunden ankommt, ist eine positive Bewertung das höchste der Gefühle.

Auch kommentieren die meisten Menschen Beiträge von betrieblichen Profilen eher selten. So gut wie jeder weiß, dass hinter dem vermeintlich freundschaftlichen Ton, den viele Unternehmen in sozialen Medien einschlagen, ein weiterer Marketer steckt, der lediglich versucht, seinen Job zu machen. Anders sieht es allerdings aus, wenn es etwas zu bemängeln gibt:

In diesen Situationen neigen viele Menschen dazu, das Anliegen diskutieren zu wollen. Ob schlechter Service, Produktschäden oder allgemeine Fragen und Unsicherheiten – meist wendet man sich im Internet an ein Unternehmen, weil man auf die Lösung eines Problems hofft. Verwendest Du an dieser Stelle automatische Nachrichten, kann das schnell in die Hose gehen.

Chatbots und Konsorten können sich mittlerweile ziemlich gut auf Anfragen einstellen und mit einer vorgefertigten Lösung antworten, doch trifft diese nicht immer den Nagel auf den Kopf. Schlimmstenfalls enthält diese keinerlei Auskunft, die dem Fragenden weiterhelfen könnte, was das Vertrauen in Dein Unternehmen massiv schädigen kann. Am schlimmsten ist es, wenn die automatische Nachricht auch eine Form mehr oder minder subtiler Werbung enthält. Deshalb solltest Du gut überlegen, ob Du die Pflege Deiner Community wirklich in die Hände eines Computers legen möchtest.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-segmentierung_im_email-marketing

Segmentierung im E-Mail-Marketing: Persönlichere Mails!

Jaja, mittlerweile wissen wir alle: Für eine gute Conversion Rate braucht es auch gute Inhalte. Was genau diese sind, ist aber gar nicht so leicht zu beantworten. Auch, wenn individuelle Persönlichkeiten an sich etwas sehr Schönes sind – im Marketing können sie manchmal ziemlich anstrengend werden.

Laut einer im Jahre 2012 durchgeführten Studie der Marketing-Plattform Epsilon werden lediglich 27,4 Prozent von über 7 Milliarden versendeten Mails unterschiedlicher Branchen nicht geöffnet. Bei der Klickrate sieht es umso trauriger aus: Etwas unter 5 Prozent der Adressaten wagen überhaupt, einen Link anzuklicken.

Deshalb zerbrechen sich Werbetreibende am laufenden Band den Kopf darüber, wie sie den Reiz zu klicken, lesen oder kaufen für die unterschiedlichsten Zielgruppen erhöhen.  Wie schön, dass sich E-Mail-Listen segmentieren lassen! Was genau darunter zu verstehen ist und wie Du die Segmentierung zu Deinem Vorteil nutzen kannst, erfährst Du hier.

Was bedeutet Segmentierung im E-Mail-Marketing?

Die Grüppchen, die sich in Schulklassen bilden, kennt jeder. Fernab von den in Hollywoodfilmen dargestellten Stereotypen der beliebten Mädchen, Nerds und Sportler, gibt es im wahren Leben teilweise deutlich spezifischere und individuellere Anhäufungen von Menschen, die nicht alle für dieselben Dinge zu begeistern sind.

Solche Zugehörigkeiten lösen sich nach der Schulzeit nicht plötzlich auf – wer sich jemals mit Zielgruppen beschäftigt hat, weiß das. Auch, wenn Du eine kaum überblickbare Summe an E-Mail-Adressen in Deinem Verteiler hast – die Hoffnung, dass Deine Mails auch bei allen Adressaten gleich gut ankommen, verraucht meist ziemlich schnell.

Hier kann die Segmentierung Deiner Mailing-Liste Abhilfe schaffen: Indem Du Deinen Verteiler in kleinere Blöcke unterteilst (im Fachjargon auch „clustern“ genannt) und für diese speziell angefertigte E-Mails verschickst, kannst Du Deine Conversion Rate um bis zu 203 Prozent erhöhen.

Der Grund dafür ist denkbar einfach – damit eine E-Mail geöffnet wird und sich ihr Leser zu einer Handlung entschließt, muss ihm ein Mehrwert geboten werden. Ist dieser optimal an eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet, bessert sich demgemäß auch die Conversion.

Wie viele Segmente sind sinnvoll?

Zum Glück erfolgt der Versand von Newslettern dank spezieller Anbieter fast von allein. Deshalb ist es ein leichtes, E-Mails vollautomatisiert und individuell versenden zu lassen. Das machen sich auch viele Marketer zu Nutze: Aufgrund der technischen Möglichkeiten ist es für viele Unternehmen lohnenswert, selbst kleinste Segmente anzusprechen.

Dies geht zum Teil soweit, dass von One-To-One-Marketing gesprochen wird – etwa, wenn exklusive Geburtstagsglückwünsche versendet werden sollen. Eine derart persönliche Ansprache schafft eine tiefe Kundenbindung und – Du hast es erraten – auch mehr Klicks.

Wie sollten E-Mails segmentiert werden?

Im ersten Moment wird dich der Erfolg segmentierter E-Mails wohl kaum überraschen. Natürlich öffnen Menschen lieber Werbemails, die ihnen interessant vorkommen. Die Kunst ist, herauszufinden, was für wen überhaupt ansprechend wirkt.

Dieser Aussiebungsprozess kann schon bei der Anmeldung beginnen: Datenfelder im Anmeldeformular sortieren die potentiellen Leser von Anfang an. Je nachdem, in welche Kategorien Du Deine E-Mail-Liste zusammenfassen möchtest, kannst Du beispielsweise Informationen wie Berufsgruppe, Alter oder auch Wohnort erfragen. Somit wären schon branchen- und altersspezifische sowie lokale Inhalte denkbar. Wenn Dein Angebot sich in geschlechtstypische Produkte einteilen lässt, kannst Du auch einen gesonderten Newsletter für Frauen und für Männer anbieten.

email

Dies ist zum Beispiel sinnvoll, wenn Du Kleidung oder Pflegeprodukte vertreibst. Doch Achtung: Hierbei sollte es sich nicht um Pflichtfelder handeln. In einem solchen Fall kann es schnell passieren, dass ein eigentlich interessierter Nutzer auf Dein Angebot verzichtet. Freiwillig hingegen machen viele Menschen gerne persönliche Angaben – schließlich wird so direkt suggeriert, dass der Newsletter für sie auch interessant sein wird.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Leser selbst entscheiden zu lassen, für welche Informationen er sich am meisten interessiert. Dafür erstellst Du von Anfang an Inhalte für unterschiedliche Interessengruppen, die Du im Anmeldeformular in einer Liste darstellen kannst.

So kann der angehende Leser einfach aus einer Bandbreite verschiedener Angebote auswählen und sichergehen, dass er den Content bekommt, den er auch bekommen möchte. Ob aus verschiedenen Themenbereichen oder unterschiedlichen Arten von Newslettern (etwa Angeboten, redaktionellen Beiträgen oder nur Gutscheincodes) bleibt dabei Dir überlassen.

Doch nicht nur Newsletter, die nicht interessieren, können ein Problem darstellen. Teilweise bestimmt auch die Häufigkeit den Erfolg Deiner E-Mails. Somit kann es auch eine gute Idee sein, diese vom Nutzer auswählen zu lassen: Mittels eines Häkchens kann sich Dein angehender Leser entscheiden, ob er täglich auf dem Laufenden gehalten werden möchte oder sich von permanenten Updates genervt fühlt und lieber wöchentlich oder gar monatlich von Dir hören möchte.

Diese Wahlmöglichkeit stellt schon bei der Anmeldung sicher, dass Deine E-Mails nicht irgendwann aus Verdrossenheit ignoriert werden. Allerdings gibt es viele Werbetreibende, die sich voller Motivation an die Erstellung eines Newsletters machen und die Segmentierung erst einmal außer Acht lassen.

Das muss kein Hindernis sein: Schließlich lassen sich mit der Auswertung von Datensätzen auch nachträglich noch Zielgruppen zusammenfassen. Wenn Du im Blick behältst, welche Links häufiger von welchen Adressaten geklickt werden, kannst Du Deine nächsten Mails nachhaltiger planen.

Manche Leser öffnen jede Deiner E-Mails, andere überhaupt keine? Wunderbar! In diesem Fall bieten sich spezielle Newsletter an, welche die aktive Gruppe beispielsweise mit einem speziell auf sie ausgerichtetem Angebot entlohnen (etwa weiterführender Content, ein Belohnungs-Rabatt etc.) oder solche, die sich explizit an die Gruppe richten, die länger nichts mehr von Dir gelesen hat.

Google June 2019 Core Update: Alle Informationen auf einen Blick!

Alles neu macht der… Juni. Zumindest bei Google. Die Betreiber der meistbesuchten Website der Welt brachten am Monatsanfang eine weitreichende Aktualisierung des Core-Algorithmus heraus, welche nun beginnt, sich bemerkbar zu machen.

Im Gegensatz zum wenige Monate früher durchgeführten March 2019 Core Update erreichte die Botschaft die Netzwelt nicht erst im Nachhinein – sondern bereits einen Tag zuvor über Twitter. Natürlich stehen nun mehrere Fragen im Raum: Welche Änderungen umfasst das „June 2019 Core Update“?

Was könnte sich für SEO-Strategen und Webseitenbetreiber ändern? Ganz genau ist noch nicht bekannt, in welcher Hinsicht sich das Update auf Rankings bei Google auswirken wird, doch wollen wir uns an dieser Stelle dennoch etwas genauer mit der sommerlichen Umstellung befassen.

Erstmals angekündigt: Das Core-Update im Juni 2019

Obwohl sogenannte Core-Updates nicht auf die Verbesserung eines expliziten Teilbereichs wie zum Beispiel Pagespeed hinzielen, können sie umfassende Veränderungen mit sich ziehen. Grund dafür ist, dass hier nicht an einem Aspekt des zugrundeliegenden Algorithmus geschraubt wird; stattdessen wird dieser „im Kern“ überarbeitet.

Mehrmals im Jahr werden Updates dieser Art ausgerollt, das letzte wie bereits erwähnt im März 2019. Doch was ist dieses Mal anders?

Nun, zum einen die Tatsache, dass es sich um das erste angekündigte Core-Update handelt. Bisher teilte Google die Nachricht von einem neuen Update erst dann mit der Öffentlichkeit, wenn es bereits durchgeführt war. Dieses Mal allerdings meldete sich das Unternehmen per Twitter.

Am 02. Juni teilte der Account „Google Search Liason“ mit, dass am folgenden Tag ein weitreichendes Update mit dem unspezifischen Namen „June 2019 Core Update“ ausstehe. Ebenso wurde auf einen älteren Tweet verwiesen, der die Notwendigkeit kleinerer und größerer Aktualisierungen erklärt.

Dass Google zum ersten Mal Bescheid gegeben hat, mag suggerieren, dass es dafür bedeutsame Gründe geben könnte – dem ist laut Danny Sullivan, der offiziellen Stimme der Google-Suche, nicht so.

Die Motivation für die Ankündigung sei somit schlicht und ergreifend der Vorsatz, künftig proaktiver mit Informationen dieser Art umgehen zu wollen und keine Verwirrung zu stiften. So sollen sich die Leute laut Sullivan nicht mehr „den Kopf kratzen und ‚hmm?‘ fragen, wenn sie erst nachher mit der Umstellung konfrontiert werden“.

Das brachte das Google March 2019 Core Update

Core-Updates sind keine Seltenheit. Tatsächlich behauptet der Suchmaschinen-Gigant selbst, dass sie mehrmals im Jahr durchgeführt werden. Das letzte Update, welches im März diesen Jahres ausgerollt wurde, hatte die Suchergebnisse ordentlich aufgewühlt.

Mit einem Fokus auf die besonders sensiblen E-A-T-Suchanfragen (Expertise, Authorativeness, Trustworthiness) veränderte sich vor allem viel in der Gesundheitsbranche. Während das Update beispielweise für netdoktor.de große Vorteile mit sich brachte, zählte apotheken-umschau.de zu den großen Verlierern.

Du willst wissen, ob sich das Core-Update auf Deine Seite ausgewirkt hat? Unsere Experten können dir weiterhelfen! 

Die wichtigen Fragen: Was ändert sich jetzt?

Klar, die interessanteste Fragestellung hierbei ist natürlich, was sich mit dem Rollout des neuen Core-Updates ändert – für die SEO-Welt, für private Nutzer und für alle anderen. Die Antwort hierauf ist so simpel wie enttäuschend: Leider kann man das noch nicht so genau sagen.
Da es sich um ein großes, unspezifisches Update des Algorithmus handelt, wird es auch eine Weile brauchen, bis es bei den verschiedenen Google Data Centern eingespielt ist. Laut Google könnte dieser Vorgang einige Tage in Anspruch nehmen. Doch keine Sorge: Sobald genauere Informationen über das Google June 2019 Update ans Licht kommen, werden wir schnellstens berichten.

8 kostenlose Bilddatenbanken

8 kostenlose Bilddatenbanken für Deinen Online-Auftritt

Manchmal muss man eben ehrlich zu sich selbst sein: Nicht jeder ist ein geborener Fotograf. Was die einen mit einem gottgegebenen Sinn für Ästhetik erreichen und andere sich wiederum in jahrelanger Ausbildung aneignen, ist eine ernstzunehmende Kunstform, die nicht jedem liegen muss. Deswegen sehen Deine Fotos vielleicht nicht so gut aus, wie du es gerne hättest. Dennoch sind Fotos ein notwendiges Mittel, um Online-Auftritten wie Blogs, Online-Shops oder Social-Media-Profilen Leben einzuhauchen. Keine Sorge: Auch ohne ein geschultes Auge für gute Motive kannst Du Deine Website mit Bildern schmücken – und das kostenlos. In diesem Artikel findest du eine kleine Auswahl kostenfreier Bilddatenbanken, die Deine Webpräsenz optisch ansprechend machen. Viele von ihnen bieten sogar Bilder an, die zur kommerziellen Nutzung freigegeben sind.

Realistic Shots

Kostenlose Bilddatenbanken 1

Bei Realistic Shots werden vor allem Unternehmen fündig, die sich in weniger kreativen Branchen wiederfinden: Mit einer großen Auswahl an Bildern aus den Kategorien Technologie, Natur, Reisen und Architektur verfügt Realistic Shots über ein Alleinstellungsmerkmal und kann beispielsweise helfen, Websites zum Thema Ingenieurwesen zu untermalen. Eine Vielzahl an hochqualitativen Landschaftsbildern holt traumhafte Strände auf die Homepage, ohne dass ein Betriebsausflug nötig wird. Hier gehts zu realisticshots.com

Picjumbo

Kostenlose Bilddatenbanken 2

Auf der Suche nach Bildern, die sich für Hintergründe eignen? Dann wirst du bei Picjumbo fündig. Die Datenbank vereint eine große Bandbreite professioneller Fotos mit teilweise sehr spezifischen Motiven. Wenn Du beispielsweise auf der Suche nach einem auf dem Grill brutzelnden Burger in sehr hoher Auflösung bist, solltest du definitiv hier vorbeischauen. Zusätzlich dazu bietet Picjumbo eine Premium-Mitgliedschaft an, die Dir Zugang zu einem noch größeren Pool an Bildern ermöglicht. Weiter zu picjumbo.com

Pixabay

Kostenlose Bilddatenbanken 3

Absolut freie Hand hast Du bei Pixabay – für die hier angebotenen Bilder wurde auf sämtliche Urheber- und Schutzrechte verzichtet. Neben einer großen Auswahl professioneller Fotos bietet Pixabay nach Bedarf auch Illustrationen, Vektorgrafiken und sogar Videos an. Somit ergibt sich viel Spielraum bei der Ausgestaltung Deiner Website, ohne auch nur ein Fünkchen Energie in die Erstellung von Bildmaterial zu investieren. Klingt nicht schlecht, oder? Hier gehts weiter.

Bigfoto

Kostenlose Bilddatenbanken 4

Think global! Mit den kostenlosen Reisefotos auf Bigfoto. Geordnet nach Kontinenten, lassen sich innerhalb dieser Datenbanken Bilder von Orten finden, von denen man bisher nur geträumt hat. Pluspunkt: Nicht nur für Webseiten können die Bilder weit entfernter Orte interessant sein. Auch Autoren und solche, die es werden wollen, können sich für ihre Geschichten Eindrücke verschaffen, die sonst nur Fotografen einfangen. Um das Angebot abzurunden, lassen sich unter dem Menüpunkt „Miscellaneous Pictures“ noch weitere Bildmotive finden. Weiter zu Bigfoto

Imagebase

Kostenlose Bilddatenbanken 5

Auch Imagebase bietet Dir mehrere Tausend Fotos verschiedenster Motive aus Profihand. Eine begrenzte Themenauswahl gibt es hierbei nicht, weshalb auch Blogger glücklich werden. Eine interessante Spielerei ist der Zufallsmodus – auf diese Weise wird ein zufällig ausgewähltes Bild angezeigt. Perfekt für all diejenigen, die nach einem Bild suchen, aber noch nicht genau wissen, was sie sich vorstellen. Hier gehts zur Imagebase.

Death to Stock

Kostenlose Bilddatenbanken 5

Death to Stock ist zwar keine völlig kostenlose Bilddatenbank, sollte aufgrund der 14-tätigen Probephase trotzdem erwähnt werden, denn: Wer besonders hohe künstlerische Ansprüche hat, sollte sich diese Datenbank auf jeden Fall ansehen. Gemäß dem Namen „Death to the stock photo“ lassen auch die Fotos, die sich hier versammeln, eine noch bessere Qualität hinsichtlich Komposition und Ästhetik erkennen. Eine beschränkte Themenauswahl gibt es nicht, weshalb sich hier die unterschiedlichsten Motive finden lassen. Ebenso sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sich bei Death to Stock auch professionelle Bewegtbilder in Form von Gif-Dateien finden lassen. Hier gehts weiter!

Pexels

Kostenlose Bilddatenbanken 7

Auch bei Pexels lassen sich hochqualitative Fotos finden, deren künstlerischer Aspekt im Vordergrund steht. Obwohl sich hier grundlegend verschiedenste Motive finden lassen, ist Pexels die beste Anlaufstelle für Bilder von Menschen. Wer sich inspirieren lassen möchte, kann durch die hervorgehobene Auswahl an „Top-Fotografen“ stöbern. Gleichzeitig bietet Pexels die Möglichkeit, nach beliebten oder neuen Bildern zu sortieren. Ab zu Pexels!

Unsplash

Kostenlose Bilddatenbanken 8

Unsplash überzeugt insbesondere mit hochaufgelösten Aufnahmen mit interessanten Kompositionen. Viele der dort angebotenen, kostenlosen Bilder haben eine ungewöhnliche Perspektive und überzeugen mit einer besonderen Raffinesse. Ähnlich aufgebaut wie Pinterest, bietet die Datenbank registrierten Nutzern die Möglichkeit, Bilder für später zu speichern. Besonders interessant: Sehr spezifische Kategorien, beispielsweise „Current Events“ oder „Textures“. Auf diese Weise lassen sich ohne Mühe genau die Bilder finden, die gesucht werden. Für Menschen, die keine Zeit haben, sich Suchbegriffe zu überlegen! Weiter zu Unsplash!

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-instagram-bio

Warum die Instagram-Bio so wichtig ist

Erzähl‘ mal was von Dir!

Klar, Instagram ist ein visuelles Medium. Zugleich wird der Feed als Komposition immer wichtiger und rückt die Qualität der einzelnen Beiträge in den Schatten.

Trotzdem solltest Du eines im Auge behalten: Noch ehe sich jemand mit Deinem fotografischen Talent auseinandersetzen wird, kannst Du ihn schon von Dir überzeugen – mit Deiner Instagram-Steckbrief (auch schlicht und schön „Bio“ genannt).

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie das in 150 Zeichen überhaupt möglich sein soll. Schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte, warum dann mit zwei, drei Sätzen begnügen? Im folgenden Artikel erklären wir Dir, warum!

Die Funktion Deines Instagram-Steckbriefs

Kurze, prägnante Sätze können Dich und Dein Unternehmen besser beschreiben als lange Ausführungen. In Deiner Instagram-Bio erhält der Leser alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

Gleichzeitig bietet sich hier die Möglichkeit, eine persönliche Note einfließen zu lassen, die Deinen Charakter kurz umreißt – und Dich mit wenig Aufwand sympathisch macht. Ebenso bergen Business-Profile die Möglichkeit, eine unmittelbare Kontaktmöglichkeit einzurichten und auf die Unternehmenswebsite zu verweisen.

Kein Wunder, dass der gefühlt häufigste Satz bei gewerblichen Profilen „Link in Bio“ ist. Ebenso sinnvoll: Schon im Steckbrief zur Handlung auffordern. Ob Du auf ein neues Produkt hinweist oder ein Gewinnspiel ankündigst, mit Reaktionen bist Du immer gut beraten.

Allerdings reicht es nicht, zu wissen, wofür die Kurzbeschreibung über Deinem Instagram-Feed gut sein kann. Konkret entscheiden die untenstehenden Faktoren, ob Deine Bio hilfreich ist oder nicht.

Dein Profilbild

Nicht nur hat Dein Profilbild eine Position, die kaum übersehen werden kann – nämlich krönend über Deinen Beiträgen –, gleichzeitig bildet das ausgewählte Foto Deine Visitenkarte und somit Deinen ersten Eindruck, solltest Du etwas kommentieren, jemandem folgen oder Gefällt-Mir-Angaben verteilen.

Ein gutes Profilbild allein kann Nutzer neugierig auf Dein Profil machen, wenn sie beispielsweise in der „Folge Ich“-Liste anderer Nutzer zufällig über Deinen Account stolpern. Idealerweise sollte also sofort zum Ausdruck gebracht werden, was den User auf Deinem Profil erwartet. Doch solltest Du bedenken, dass das Bild in Listen ziemlich klein angezeigt wird.

Für Unternehmen eignen sich aus diesem Grund besonders gut das Logo oder eine gut erkennbare (!) Aufnahme Deiner Produkte. Als Unternehmen kannst Du Dich zusätzlich verifizieren lassen, was eine gute Erkennbarkeit verspricht und mit einem blauen Häkchen neben dem Profilbild angezeigt wird.

Der Username

Die menschliche Kreativität ist erst auf ihrem Höhepunkt, seit das Internet Usernamen fordert. Insbesondere in Portalen, in denen sehr viele Nutzer registriert sind und man wirklich sehr kreativ werden muss, um noch einen verfügbaren Nickname zu finden.

Als Unternehmen jedoch solltest Du insbesondere Wert darauf legen, dass du problemlos gefunden werden kannst. Auch, wenn ein lustiger Spruch Dein größter Wunsch ist – Dein Business-Profil ist nicht „Dein Baby“, sondern eine Deiner Werbemaßnahmen.

Sollte der Name Deines Unternehmens nicht verfügbar sein, kannst Du auf neutrale Ergänzungen zurückgreifen: So ist es denkbar, Deinen Firmennamen mit einem Wort wie „official“ oder „gmbh“ zu ergänzen oder Deinen Standort hinzuzufügen.

Dein Name

Wenn Du ein betriebliches Instagram-Profil pflegst, kannst Du das Namensfeld für Deine Reichweite nutzen. Statt einfach Dein Unternehmen einzutippen, lohnt es sich, Hashtags zu verwenden, mit denen Du assoziiert werden möchtest.

Der Steckbrief selbst

Wie bereits erwähnt, beschränkt sich die Instagram-Bio auf lediglich 150 Zeichen und bietet somit nicht allzu viel Spielraum. Im Vergleich zu den anderen Formalitäten, die sich bei Instagram bearbeiten lassen, hast Du an dieser Stelle den größten kreativen Spielraum.

Ein Instagram-Profil ist so etwas wie die neue Homepage, weshalb sie in wenigen Worten auch ungefähr dieselben Inhalte wiederspiegeln sollte. Natürlich ist die grundlegende Information, die auf keinen Fall fehlen darf, wer Du bist. Freiberuflicher Autor? Pflegedienst? Restaurantkette? Für jemanden, der auf Deinem Profil landet, sollte blitzschnell erkennbar sein, was Du auf Deinem Profil anbieten möchtest.

Um aus der Masse herauszustechen, solltest Du diese Information mit einer Besonderheit Deines Unternehmens ergänzen. So kannst Du zum Beispiel Werte aufzählen, die in Deinem Betrieb besonders wichtig sind, Dein Spezialgebiet nennen oder eine kurze Auskunft darüber geben, was Dich in Deiner Region besonders macht – Du bist der einzige Hundefriseur Deiner Stadt? Erwähne es in Deinem Steckbrief!

Natürlich solltest Du Dir auch an dieser Stelle Deiner Zielgruppe bewusst sein und auf ein angemessenes Wording achten, auch wenn Dir nur wenige Wörter zur Verfügung stehen. Hast Du es eher mit einer älteren, konservativen Zielgruppe zu tun, solltest Du wohl lieber auf mehrdeutige Witze in Deiner Instagram-Bio verzichten und bei einer förmlichen Ansprache bleiben.

Möchtest Du aber die jüngeren Nutzer ansprechen, sind Hashtags Dein Freund. Ein strategisch gewählter Hashtag, den Du selbst für Dein Unternehmensprofil kreiert hast, kann mit etwas Glück auch gleich Deine Reichweite erhöhen. Gut sichtbar über dem Instagram-Feed platziert, spornt er Deine Follower an, ihn auch selbst zu nutzen.

Um Deine Instagram-Bio optisch hervorzuheben, kannst Du auch zu Deinem Unternehmen passende Emojis nutzen. Mit diesen lässt sich die kleine Fläche auch gleich besser strukturieren. Alternativ kannst Du auch Aufzählungszeichen oder Symbole in Deine Instagram-Bio einfügen.

Möchtest Du einen noch individuelleren Online-Auftritt, lassen sich auch verschiedene Schriftarten in Deinen Steckbrief kopieren. Hierbei helfen spezielle Generatoren, bei denen Du den gewünschten Text eintippen und dann formatiert kopieren kannst.

 

Künstliche Intelligenz im Online-Marketing

Künstliche Intelligenz im Online-Marketing

Von Alexa bespaßen lassen, mit Eva duschen gehen – künstliche Intelligenz und das Konzept der Heimvernetzung können einen Menschen mittlerweile durch seinen ganzen Alltag begleiten. Mit (Frauen-)Namen, die viele Menschen in ihrem Bekanntenkreis wiederfinden, generieren die Hersteller der programmierten Assistenten eine enge Bindung an den Nutzer. Kundennähe ist auch im Online-Marketing hoch im Kurs – und kann von KI, Algorithmen und maschinelles Lernen einfacher aufgebaut und gefestigt werden, als je zuvor.

Wissen, was der Kunde will – bevor er es weiß

Für Marketingmenschen aller Art ist vor allem eines interessant: Daten! Und an genau dieser Stelle können verschiedene Arten von KI nützlich werden. Ihre Paradedisziplin ist eben das, was für erfolgreiche Werbung essentiell ist – das Erfassen, Auswerten und Deuten von Datensammlungen. Wofür selbst ein erfahrener Werbeprofi einiges an Zeit braucht, ist mithilfe von künstlicher Intelligenz blitzschnell vollbracht. Somit lässt sich das Konsumverhalten des Kunden vorhersagen und die Werbung dementsprechend an seine Bedürfnisse anpassen. Gleichzeitig können Werbeplätze in kürzester Zeit einfach ausprobiert und somit die geeignete Platzierung ausgewählt werden. Komplexere Algorithmen können allerdings sogar noch mehr für Dein Unternehmen tun. Anhand gesammelter Daten entwickeln sie sich stetig selbst weiter. Auf diese Weise ist es ihnen nicht nur möglich, das Kaufverhalten einer bestimmten Zielgruppe zu analysieren.

Sie können die Zielgruppe sogar ermitteln, noch ehe sie besteht: beispielsweise, indem anhand bestehender Datensätze Profile für theoretische Interessenten angelegt und auf dieser Grundlage die besten Werbestrategien ermittelt werden können. Allerdings birgt „Programmatic Buying“ auch potentielle Gefahren, die nicht außer Acht gelassen werden sollen. Noch nicht allzu dramatisch, aber dennoch unangenehm bekam dies die Supermarkt-Kette Target zu spüren. Desinfektionsgel, Nahrungsergänzungsmittel… ein Teenager kaufte immer wieder Produkte, die auch bei Schwangeren im Einkaufskorb landen. Target sendete dem Mädchen daraufhin personalisierte Werbung für werdende Mütter – und enttarnte die Teenie-Schwangerschaft somit vor der Familie.

Content nach Maß

Doch nicht nur im Vertrieb kann künstliche Intelligenz in Sachen Online-Marketing punkten. Ebenso lässt sich mit ihrer Hilfe personalisierter Content erstellen, der dem Nutzer genau das bietet, was ihn interessiert. So lässt sich beispielsweise die Öffnungsrate von Newslettern erhöhen – ob Geburtstagswünsche, Veranstaltungsempfehlungen im Umfeld oder Vorschläge für Themen, die beim Nutzer gut ankommen könnten. Ein Spielmittel sind hierbei personalisierte URLS (kurz: PURLs), die zu einer individuell auf den Betrachter angepassten Landing Page führen. Denkbar wäre auch, dass Zeitungen und Nachrichtenportale in Zukunft die Reaktionen der User auswerten und eine personalisierte Startseite erstellen, die nur noch anzeigt, was auch gelesen wird. Hierbei ergibt sich natürlich auch ein vorteilhafter psychologischer Effekt: Man fühlt sich verstanden. Eine Website, mit der sich der User identifizieren kann, verspricht eine deutlich höhere Bindung. Doch nicht nur, was die Verteilung von Content anbelangt, können Maschinen im Online-Marketing jede Menge Zeit sparen. Auch die Erstellung von Content kann zu großen Teilen automatisiert werden. Selbst interessante, lesenswerte Texte lassen sich heutzutage ohne Probleme von KI erstellen und kaum von einem Erzeugnis menschlicher Arbeit unterscheiden. Doch ist auch an dieser Stelle definitiv Vorsicht geboten: Natürlich wird der maschinell erstellte Content zunächst geprüft werden. Ist dieser allerdings über längere Zeit perfekt, könnte es sein, dass die Prüfung mit der Zeit etwas nachlässiger wird – und offensichtlicher Quatsch über längere Zeit auf der Website stehen bleibt.

Künstliche Intelligenz als helfende Hand

kuenstliche_intelligenz_helfende_handWer schon einmal genervt den Hörer beiseite gelegt hat, weil er die Wartemusik beim Support eines Unternehmens nicht mehr ertragen konnte, dürfte mit Freuden in die Zukunft blicken. Auch, was Serviceleistungen angeht, wird künstliche Intelligenz gut und gerne eingesetzt. Nicht alle Serviceanfragen müssen individuell gelöst werden. Insbesondere im Internet, wo eine gute Nutzererfahrung meist auf schnellen, responsiven Lösungen aufbaut, sind lange Wartezeiten ein echtes Problem. Aus diesem Grund viele Unternehmen auf Chatbots, die sich durch die Kommunikation mit Kunden weiterentwickeln und somit Probleme lösen können, ohne dass ein Mitarbeiter eingeschaltet werden muss. Auf diese Weise werden weitere Kommunikationswege wie E-Mail oder Telefon entlastet und die Wartezeiten verkürzt. Ebenso lassen sich mithilfe von Chatbots beispielsweise Bestellungen nachverfolgen oder aufgeben. Da sich die Bots, wie bereits erwähnt, auch von Kundenanfragen speisen, wird auch das Vokabular immer wieder erweitert, was sie mittlerweile sehr realistisch und freundlich erscheinen lässt – und ein Mitarbeiter weniger muss sich mit unangenehmen Kunden herumärgern.

Die volle Kontrolle mit Insights

Die unangefochtene Spezialität künstlicher Intelligenz ist ihre schnelle Auffassungsgabe, was Daten anbelangt. Ohne großen Aufwand können Datensätze aus unterschiedlichen Zeitperioden miteinander verglichen und auch gleich ausgewertet werden. Was die richtige Beurteilung der gesammelten Daten anbelangt, ist die Maschine dem Menschen schon seit längerer Zeit voraus. Für das Online-Marketing ergeben sich so unzählige Chancen:  Mit detaillierten Angaben zur Customer Journey lassen sich Algorithmen programmieren, die das Monitoring aller Kanäle vereinfachen und Aufschluss darüber geben, wie die anstehenden Marketingmaßnahmen und das Budget aufgeteilt werden sollen. Auch können die für das Marketing verantwortlichen Personen die bisherigen Erfolge einsehen und von einer deutlich besseren Planbarkeit profitieren.

KI in sozialen Medien

Algorithmen sind in sozialen Netzwerken keine Neuheit. Sogenannte Social Bots sind in der Lage, per Bilderkennung Logos Firmen zuzuordnen. Als „Brand-Tracker“ eingesetzt können sie beispielsweise alarmieren, dass negative Rezensionen (Produktschäden oder Fehlproduktionen) massenhaft verbreitet werden und den Verantwortlichen Handlungsbedarf suggerieren. Ebenso bestimmen Algorithmen in vielen Netzwerken, welche Beiträge auf der Startseite des Nutzers angezeigt werden und welche nicht.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-spamfilter

E-Mail-Marketing: So umgehst Du Spam-Filter!

Newsletter sind ein sinnvolles und gleichzeitig auch nettes Instrument, um Kunden und Interessenten auf Dein Unternehmen aufmerksam zu machen. Als digitale Weiterentwicklung der Briefkastenwerbung bieten sie zahlreiche Möglichkeiten, Deinen Umsatz zu stärken – wenn sie denn ankommen. Ein durchschnittlicher Internetnutzer bekommt am Tag einen großen Haufen digitaler Post, die er eigentlich gar nicht haben möchte: Spam-Mails. Damit diese nicht Überhand nehmen, statten E-Mail-Anbieter ihre Nutzer in der Regel mit einem Spam-Ordner aus, der unerwünschte Post vor dem Auge des arglosen Users verbirgt. Manchmal leider auch Deinen liebevoll gestalteten Newsletter. Ein Glück, dass sich diese Spam-Filter oft auch umgehen lassen!

Was sind die Vorteile eines Newsletters?

spamfilter-umgehenWährend der Briefkasten eines Menschen früher die zuverlässigste Andockstelle für Werbung von Unternehmen war, ist es heute der Eingang seines E-Mail-Kontos. Das Versenden von Newslettern und anderer Werbemails ist mittlerweile so gängig, dass die altbekannte Briefpost sich zu einer eigenen, außergewöhnlichen Werbestrategie entwickelt hat. Warum dies Unternehmen sehr gelegen kommt, liegt eigentlich auf der Hand: Da weder Verpackung noch Versand bezahlt werden muss, kann mithilfe von E-Mails nahezu der gleiche Content versendet werden, ohne etwas zu kosten. Auch lassen sich Kunden und solche, die es werden wollen, mittels E-Mail-Marketing leichter erreichen: Ihre Adresse geben Menschen prinzipiell eher ungern her, weshalb sich so für Deinen Betrieb nur mühselig ein großer Pool an Adressaten ergibt. Die E-Mail-Adresse fliegt Dir jedoch an vielen Kontaktstellen Deiner Website zu, wenn Du höflich fragst – ob schon bei der Registrierung auf Deiner Seite, einer Bestellung, durch ein eingebundenes Newsletter-Formular oder auch im Rahmen verschiedener Aktionen wie Gewinnspielen oder Wartelisten für ein Produkt. Meist trennt Dich nur ein kleines Häkchen der Einwilligung von der Adresse, an die Du Deine digitale Post verschicken kannst. Zudem gestaltet sich die Herstellung eines solchen Newsletters mittlerweile recht einfach und kostensparend: Spezielle Plattformen lassen Dich ohne große Mühe E-Mails planen, gestalten und automatisiert versenden. Auf diese Weise können auch kleine Unternehmen vom Marketing per Mail profitieren, ohne sich in Unkosten zu stürzen.

Spam-Filter: Worauf muss ich achten?

Eigentlich sollten wir uns zunächst freuen, dass unser E-Mail-Account uns Spam-Mails in der Regel sehr zuverlässig vom Leibe hält. Generell als unerwünschte Post verstanden, birgt Spam meist noch böse Absichten: Ob schädliche Inhalte, Betrugsmaschen oder weitere kriminelle Machenschaften – E-Mails sind nicht nur ein Sprachrohr für Unternehmen, sondern leider auch für weniger vertrauenswürdige Quellen. Auch unbestellte Werbe-Mails reihen sich in die Schiene der unehrenhaften Absichten, weshalb die Zusage Deiner Adressaten so wichtig ist. Aus diesem Grund ist der erste Schritt zu erfolgreichem E-Mail-Marketing, sicherzugehen, dass Deine Mails vertrauenswürdig sind. Dies beginnt schon bei den technischen Voraussetzungen: Der Quellcode der Mail sollte möglichst zielführend und durchsichtig sein. Erstellst Du diesen nicht selbst, sondern lässt Dir von Plattformen wie Mailchimp helfen, kannst Du davon aber meist schon ausgehen. Zusätzlich kann es helfen, sich als Mitglied der Certified Senders Alliance (CSA) eintragen zu lassen – hierbei handelt es sich um eine Organisation, welche sich seriösen Mailings verpflichtet und von vielen Providern grundsätzlich toleriert wird. Doch auch beim Inhalt Deiner Mail gibt es einige Dinge zu beachten, die helfen können, den Spam-Ordner zu umgehen.

  1. Die Betreffzeile

Wenn wir schon Post bekommen, möchten wir auch wissen, warum. Ein gesundes Misstrauen legen wir schließlich auch offline an den Tag, wenn uns ein zwielichtiger Umschlag eines unbekannten Absenders in die Hände fällt und uns dann nicht einmal seine Absichten verrät. Dasselbe gilt natürlich auch für E-Mails. Reißerische Formulierungen, die den Nutzer auf aggressive Art zum Öffnen der Mail motivieren sollen, haben beim Spam-Filter schlechte Karten. Zugleich ist die Betreffzeile nicht der Ort für kryptische Botschaften. Mit einem offenherzigen, seriösen Titel beförderst Du dich nicht nur viel sicherer in den normalen Posteingang, sondern wirst auch eher gelesen. (Beispiele für unseriöse Betreffzeilen: https://onlinemarketing.de/news/spam-trigger-vermeiden-besten-schlechtesten-betreffzeilen-e-mails)

  1. Das Adressbuch

Bekannten trauen wir eher über den Weg. Aus diesem Grund kann es helfen, schon in Deiner ersten Registrierungs-Mail den Wunsch zu äußern, in das Adressbuch des Empfängers eingetragen zu werden. In der Praxis stehen die Chancen hierfür nicht besonders hoch – aus verständlichen Gründen, schließlich begreifen nur wenige ihren liebsten Online-Shop als „Freund oder Bekannten“. Einen Versuch ist es jedoch trotzdem wert!

  1. Die Beschwerden

E-Mail-Provider schützen uns nicht nur vor vielen Spam-Mails, sondern geben uns auch eine kleine Waffe in die Hand. Mittels Spam-Button können User unerwünschte Mails markieren. Eine Beschwerde wird somit unmittelbar an den Anbieter weitergeleitet. Naheliegend, dass Mails mit vielen Beschwerden auch den Ruf des Absenders zerstören können. Wirklich beeinflussen lässt sich dies zwar nicht, doch sind Beschwerden bei gutem, transparentem Content auch eher unüblich.

spamfilter-umgehen_Absatz1

  1. Gute Inhalte

Ebenso fließt in die Klassifizierung als Spam ein, wie die Reaktion auf bestimmte Mails ausfällt. Unmittelbares Löschen oder die Markierung als Spam sind hier sozusagen der Gnadenstoß. Damit das nicht passiert, sollten Deine Mails dem Adressaten also einen Mehrwert bieten und ihn dazu anregen, sie auch zu öffnen!

  1. Die Verteilerliste

Doch nicht nur Deine Mail an sich, auch Deine Verteilerliste sollte stets aktuell und gepflegt sein. E-Mail-Provider werten nämlich auch aus, wie erfolgreich Deine Zusendungen sind. Dies erfolgt anhand sogenannte Bounce-Rates, welche Aufschluss darüber geben, wie viele Deiner Mails nicht zugestellt werden konnten, da zum Beispiel inaktuelle Adressen in Deinem Verteiler sind. Hast Du nur bei der Hälfte Deiner Adressaten Erfolg, kannst Du schnell als Spammer gewertet werden.

  1. Der Ruf

Informationen verbreiten sich in Zeiten des Internets sehr schnell, darunter eben auch negative. IP-Adressen, die häufiger mit unerwünschten Spam-Mails in Verbindung gebracht wurden, haben beim E-Mail-Marketing auch deutlich weniger Erfolg. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn Du automatisierende Newsletter-Plattformen benutzt: Es kann sein, dass andere Unternehmen durch diese Spam versenden, was auch Deinen Ruf schädigen kann. Handeln kannst Du zum Beispiel, indem Du Dir eine eigene IP-Adresse sicherst oder gegebenenfalls prüfst, von wem Deine IP-Adresse sonst noch genutzt wird. Größere Unternehmen lassen sich manchmal von Providern als vertrauenswürdig einstufen, indem mehrere Mails an einem Tag verschickt werden, die eine gute Öffnungsrate aufweisen – das ist gut für den Ruf.