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Gewinnspiel-Marketing: Das solltest Du wissen!

Werde zum Glückspilz-Züchter!

Das Schlagwort „Social Media“ ist mittlerweile wahrscheinlich auch im kleinsten, verstaubtesten Meetingraum diskutiert worden. Plattformen wie Facebook, Instagram und Co. begleiten den Durchschnittsmenschen vom Frühstück bis zum Abendessen (oder darüber hinaus).

Und wird dabei durchgehend von Beiträgen raffinierter Marketer befeuert, deren Content teilweise sogar einen richtigen Mehrwert bietet.
Wie ist es also möglich, trotzdem irgendwie auf sich aufmerksam zu machen? Online-Gewinnspiele könnten die Antwort sein.

Worauf Du als Werbetreibender achten solltest, damit sie den gewünschten Erfolg bringen, erklären wir Dir hier!

Die Vorteile von einem Gewinnspiel

Nichts hat einen so sicheren Platz in den Herzen der Menschheit wie kostenlose Goodies. In manchen Fällen sind wir sogar empört, wenn sie ausbleiben – etwa, wenn sich nach einem Besuch in der Apotheke nicht einmal Taschentücher in der Einkaufstüte befinden.

Umso stärkere Gefühle werden von Gewinnspielen ausgelöst. Selbst Menschen, die noch nie etwas gewonnen haben, neigen dazu, es bei jeder aufkommenden Chance doch noch einmal zu versuchen. Insbesondere dann, wenn die Konkurrenz relativ klein ist und die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn somit recht hoch.

Genau dies ist bei den meisten Online-Gewinnspielen der Fall. Mit einem Call-to-Action kombiniert, eignen sie sich hervorragend, um Deinem sorgsam erstellten Business-Account mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Gewinnspiele für eine positive Konnotation Deines Unternehmens sorgen: Wer großzügig Sachen verlost, wirkt menschennah und um seine Abonnenten bemüht.

Gleichzeitig ist auch der Kostenfaktor ein gutes Argument für das Marketing mit Lostopf – während die Schaltung von Anzeigen bei Google AdWords oder hervorgehobene Facebook-Beiträge ziemlich ins Geld gehen können, sind Gewinnspiele meist vergleichsweise budgetfreundlich und bringen eine schnelle Wirkung.

Einige Unternehmen sparen sich in dieser Hinsicht sogar die Ausgaben für einen Preis, indem sie den Gewinnern immaterielle Belohnungen versprechen, beispielsweise ein Shoutout des Profils in einer Instagram-Story.  Allerdings sollte angemerkt werden, dass der Anreiz natürlich umso größer ist, je toller der Gewinn ist.

Entscheidest Du Dich, einen höherwertigen Gegenstand zu verlosen, kannst Du auch mit einer nahezu viralen Beteiligung rechnen. Ist die Voraussetzung für die Teilnahme etwa das Markieren von Freunden oder das Teilen des Beitrags, wächst die Reichweite fast von allein.

Ein weiterer nützlicher Aspekt von Gewinnspielen ist, dass sie dir wertvolle Kontaktdaten von Nutzern beschaffen können. Ist für eine Teilnahme eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse nötig, kannst du diese Gelegenheit nutzen, um beispielsweise einen Newsletter anzubieten. Die E-Mail-Adressen automatisch für Werbung nutzen ist allerdings verboten: Ohne Einwilligung des Nutzers können Werbemaßnahmen dieser Art rechtliche Konsequenzen haben!

 

So führst Du ein Gewinnspiel durch!

Als guter Marketer bist Du es selbstverständlich gewöhnt, in jedes Projekt Herzblut hineinzustecken. Ist demnächst ein Gewinnspiel geplant, solltest Du auch dieses akribisch planen. Zunächst sollte etwa feststehen, was mithilfe des kleinen Giveaways erreicht werden soll.

Mögliche Ziele etwa sind ein Plus an Abonnenten, neue Newsletter-Anmeldungen oder auch eine höhere Interaktionsrate. Je nachdem, für welchen Schwerpunkt Du Dich entscheidest, kannst Du auch Dein Gewinnspiel auslegen.

Auch bei der Art des Gewinnspiels ergibt sich ein großer Spielraum – möchtest Du es den Teilnehmern relativ einfach machen, indem sie nur auf „Gefällt Mir“ klicken oder sollen sie sich tatsächlich etwas Mühe geben? Ideen für Gewinnspiele mit echtem Rätsel-Charakter wären zum Beispiel Quizfragen zu Deinem Unternehmen oder verwandten Themen, Foto-Wettbewerbe oder auch eine möglichst kreative Antwort auf eine Frage.

Auch kannst Du entscheiden, ob du den Gewinner willkürlich auslosen oder anhand einer Bestleistung persönlich aussuchen willst. Ideal ist es, wenn Dein Gewinnspiel einen bestimmten Anlass hat, etwa ein Firmenjubiläum oder ein Feiertag. Immer eine gute Idee sind Wettbewerbe, die um die Weihnachtszeit stattfinden.

Da das Fest der Nächstenliebe auch eng mit Geschenken verwoben ist, entscheiden sich viele Unternehmen für digitale Adventskalender oder Gewinnspiele. Jahr für Jahr.

Dies bringt mit sich, dass Nutzer sich bereits an dieses Ritual gewöhnt haben und sich zur Weihnachtszeit auf die Suche nach attraktiven Gewinnspielen begeben. Kombiniert mit einer gewinnbringenden Suchmaschinenoptimierung kannst Du diese Suchanfragen für Dich ausnutzen.

Besonders wichtig bei der Durchführung sind allerdings transparente Teilnahmebedingungen. Diese sollten für jeden Nutzer gut verständlich sein. Eine klare Formulierung ist hier Pflicht – schließlich willst Du neue Anhänger dazugewinnen und nicht für Frust sorgen. Ebenso wichtig ist, dass Du auch die Art der Gewinnerermittlung deutlich machst.

Wird ein Gewinner ausgelost oder ausgesucht? Wie wird der Gewinner benachrichtigt und welche Daten werden letztendlich von ihm verlangt? Insbesondere Letzteres ist ein empfindliches Thema, dass Du trotz allen Spaßes, den ein Gewinnspiel verspricht, beherzigen solltest. Muss eine E-Mail-Adresse oder weitere Kontaktdaten angegeben werden, ist es zwingend notwendig, sich das Einverständnis der Nutzer erklären zu lassen. Schlussendlich muss natürlich auch ein Einsendeschluss kommuniziert werden.

Und wenn das Gewinnspiel vorbei ist? Dann liegt es an Dir, die Gewinne auch zügig an den Mann zu bringen! Um ungeduldige Nachrichten zu vermeiden, sollte die Auslosung möglichst rasch erfolgen. Viele Unternehmen klären direkt nach dem Einsendeschluss auf, manchmal sogar per Live-Übertragung. Auf diese Weise wird Spannung erzeugt, die Deine Abonnenten an Dich bindet!
Obwohl die Gestaltung und Durchführung von Gewinnspielen viel Spaß machen kann, solltest Du das Format auch nicht allzu stark ausreizen.

Klar, stetig wachsende Followerzahlen und ein großer Pool an E-Mail-Adressen können verlockend sein – doch möchtest Du bestimmt, dass man Dir auch aus den richtigen Gründen folgt, oder? Gewinnspiele sollten nicht die gesamte Content-Strategie ersetzen, sondern diese ergänzen. Richtig umgesetzt allerdings stellen sie eine tolle, interaktive Maßnahme dar, die im Grunde für jedes Unternehmen geeignet ist.

 

WhatsApp für Unternehmen – ein neues Level der Kundennähe?

Lohnt sich ein Unternehmensprofil bei WhatsApp Business?

Eigentlich könnten wir an dieser Stelle jede Woche dasselbe schreiben: Eine enge Verbindung zum Kunden fördert auch den Umsatz. Wie ihr diesen herstellen wollt, ist im Grunde euch überlassen.

Ein relativ neues Phänomen im Bereich Kundenkontakt jedoch ist WhatsApp Business: Mit einem speziellen Firmenprofil kann sich der Kundenservice anschreiben lassen wie der beste Freund oder die eigene Mama.

Kundenservice per Handynummer wird immer beliebter. Im folgenden Artikel stellen wir die Möglichkeiten vor, die WhatsApp Deinem Unternehmen bieten kann.

WhatsApp: Der coolere Bruder der SMS

Textnachrichten erfreuen sich seit ihrer Erfindung einer großen Beliebtheit. Da der Messenger-Dienst WhatsApp jedoch viel mehr als das bietet, ersetzt er schon seit einigen Jahren die ursprüngliche Kurznachricht.

Fotos, Videos und Sprachnachrichten heben Textnachrichten auf ein Level der Multimedialität, die beinahe so gut ist, wie dabei zu sein.  Kein Wunder also, dass WhatsApp mittlerweile deutlich häufiger genutzt wird als die gute, alte SMS. Rund drei Viertel der deutschen Online-Bevölkerung setzen bei ihrer Kommunikation auf WhatsApp. 

Ebenso wenig verwundert es, dass auch Unternehmen sich diese Popularität zu Nutze mache wollen. Über den Tag verteilt erwischen wir uns unzählige Male dabei, wie wir einen neugierigen Blick hinter die freundlich-grüne Schaltfläche riskieren. Was könnte also eine bessere Werbefläche sein als ein Platz inmitten unserer intimsten Kontakte?

Kundenservice per WhatsApp Business – geht das?

Die Vorteile, die ein direkter und persönlicher Kontakt zum Kunden bieten, liegt auf der Hand. Nicht nur eignet sich WhatsApp hervorragend, um Nutzer mittels Benachrichtigungen auf dem Laufenden zu halten – auch ist die Erreichbarkeit über eine Handynummer eine bequeme Möglichkeit für Deine Kunden, Dich zu kontaktieren.

Terminanfragen, kurze Rückfragen und informative Kurznachrichten sind nur einige Beispiele, die sich aus dem vielfältigen Spielraum der Kommunikations-App für Unternehmen schöpfen lassen.

Ein weiteres Plus ist die Möglichkeit zur Erstellung von Gruppen: Natürlich kann dies firmenintern genutzt werden, um alle Mitarbeiter gleichzeitig zu erreichen, aber können sich auch spezielle Gruppen für Stammkunden oder Eventbesucher lohnen. Was allerdings ein prägnantes Augenmerk der App ist, kann sowohl hilfreich als auch hinderlich sein: Das kleine Häkchen unter den Nachrichten, welches bei gelesenen Posts blau aufleuchtet.

Damit das Whatsapp- Profil tatsächlich einen guten Ruf genießt und Kunden enger an Dein Unternehmen bindet, solltest Du es auf keinen Fall zu lange unbeantwortet leuchten lassen. Schnelle Kommunikation ist das Lebenselixier des beliebten Nachrichtendienstes. Wenn du nicht hinterherkommst, solltest Du es gegebenenfalls gar nicht erst versuchen.

Aus diesem Grund eignet sich WhatsApp eigentlich auch nur für jene Unternehmen, die entweder über genügend Kapazitäten verfügen, um wirklich ständig erreichbar zu sein, oder über den Tag eher wenige Kundenanfragen bekommen.

Sobald die Anfragen nicht mehr zu beantworten sind, kann WhatsApp sich gegebenenfalls sogar nachteilig auf die Kundenbindung auswirken. Natürlich lässt sich diese Funktion ausschalten, doch könnte auch dies eher vertrauensunwürdig wirken.

Die Entscheidung sollte jedoch auch reiflich überlegt sein, wenn Dein Betrieb noch in den Kinderschuhen steckt: Wie bereits erwähnt, kommunizieren wir bei WhatsApp eher selten mit Unternehmen. Viel häufiger tauschen wir uns mit Personen aus unserem Alltag aus.

Das schafft ein sehr privates Umfeld, weshalb eine WhatsApp-Nummer als Kontaktmöglichkeit auch einen unseriösen Eindruck machen kann – als hättest Du noch nicht die Zeit gehabt, Dich um offizielle Kommunikationswege zu kümmern.

Chatten für mehr Umsatz: Mit WhatsApp Business Leads generieren?

Wie genau WhatsApp in einem Unternehmen eingesetzt wird, ist nicht vorgegeben. So musst Du auch gar nicht wirklich ansprechbar sein – manchmal ist dieser Kommunikationsweg auch relevant, um Content zu versenden.

In der Fitnessbranche beispielsweise bekommen Interessierte für ihre Handynummer Ernährungstipps, andere wiederum abonnieren Dienste, die ihnen täglich einen Witz schicken. Wenn Du regelmäßigen Content zu bieten kannst, der sich in eine kurze, knackige Nachricht verpacken lässt, könnte WhatsApp tatsächlich interessant für Dich sein. D

och lassen sich auf diesem Wege auch konkrete Strategien zur Herbeiführung von Leads nutzen: Etwa mittels Nachrichten, die einen personifizierten Gutschein-Code oder andere Angebote enthalten. Ein Vorteil, der nicht ignoriert werden sollte – eine E-Mail muss geöffnet werden.

Dass dies für Unternehmen schwierig werden kann, haben wir bereits an anderer Stelle behandelt. Bei WhatsApp allerdings erscheint eine Benachrichtigung unmittelbar auf dem Handy-Display und lädt somit eher ein, das Angebot auch zu nutzen!

Gute Argumente: So generierst Du Kontakte

Wir halten fest: WhatsApp steht den meisten Menschen im Alltag sehr nahe. Es ist der häufigste Kommunikationsweg, den wir für Freunde, Familie und Beruf nutzen. Aus diesem Grund ist es selbsterklärend, dass niemand seinen Kontakt so bereitwillig herausrückt wie etwa seine E-Mail-Adresse – zumal WhatsApp über die Handynummer funktioniert, die man sich nicht mal eben so separat erstellen kann.

Damit Deine Kunden Dich bereitwillig bei WhatsApp hinzufügen, musst Du ihnen einen unübertrefflichen Mehrwert bieten. Eine gute Idee können Extras sein, die man bei WhatsApp-Anmeldung erhält. Doch sollte es sich dabei um möglichst hochwertige Angebote handeln, damit Dich diese Aktion nicht in ein falsches Licht rückt. E-Books, ein attraktiver Rabatt oder Probemitgliedschaften für Dienste, die Du vielleicht anbietest, können ein guter Anreiz sein.

Auf keinen Fall sollten Deine Kunden das Gefühl bekommen, dass Sie ihre Nummer zu falschen Zwecken herausgeben. Auf diese Weise wird Dein Projekt, WhatsApp als zusätzlichen Service anzubieten, ganz schnell scheitern. Zufriedene Kunden sind interessierte Kunden, die bei Aktionen, Neuigkeiten und Veränderungen immer wieder vorbeischauen. Diesen Grundsatz solltest Du stets im Kopf behalten, wenn Du neue Werbestrategien planst – ob bei WhatsApp oder sonstwo. 

Hashtags: Wie viel ist zu viel?

So nutzt Du Hashtags effizient! #gebrauchsanleitung

Aufstrebende Influencer sind es schon gewöhnt, dass Instagram ihnen regelmäßig das Herz bricht. Nicht nur bekommen die Profile die gesamte Aufmerksamkeit, die mehr Anhänger haben als das Land, aus welchem sie kommen. Gleichzeitig sieht es bei ihnen immer so mühelos aus, während Follower anzulocken eigentlich Schwerstarbeit ist.

Besonders nervig: Die meisten Einstiege bringen oft Hashtags. Diese entlarven einen aber auch als Möchtegern-Popstar, der zwar erzählen kann, er poste aus Spaß – aber in Wirklichkeit nur hungrig nach Likes ist. Manche trennen die unliebsamen Hilfsmittel visuell vom Beitrag ab, andere verstecken sie in den Kommentaren.

Doch das Schwierigste? Die Frage, wie viele Hashtags man denn benutzen soll. Hashtag-Spamming wirkt sich negativ aus, zu wenige bringen aber auch nicht viel. Fast scheint es, als sei uns die Instagram-Karriere einfach nicht vergönnt. Doch finden wir uns damit natürlich nicht ab: In diesem Post bekommst Du alle relevanten Informationen zum Thema Hashtags! … #supportistkeinmord

Problem 1: Du benutzt zu viele Hashtags

Grundsätzlich lässt Instagram Dich ganze 30 Hashtags benutzen. Es steht Dir also absolut frei, einen Tag zu jedem einzelnen Kleidungsstück zu verfassen, das Du auf dem Foto trägst (#Socke1 #Socke2).

Alle Hashtags, die darüber hinausgehen, werden von Instagram nicht mehr gewertet. Dazu ergibt sich aber auch ein kosmetisches Problem: Wer wirklich groß werden möchte, sollte sich nicht zum Einstieg schon den Ruf zerstören.

Zu viele und vor allem sehr einschlägige Hashtags wie „follow4follow“ können unseriös wirken und schrecken echte Follower tatsächlich eher ab. Laut einer Studie von Quintly richtet sich die perfekte Anzahl an Hashtags allerdings an der Account-Größe: Zusammengefasst gilt, je weniger Follower, desto mehr Hashtags.

Kurioserweise steigt dieser Wert zwischen 10.000 und 100.000 wieder an, doch erzielen sehr große Accounts die meisten Interaktionen, wenn sie gar keine Hashtags benutzen. Trotzdem zeigt eine andere Studie der Fanpage Karma, dass beginnende Accounts auch nicht unbedingt die vollen 30 ausschöpfen sollten – die meisten Interaktionen gibt es für Accounts, die sich zwischen 20 und 24 Hashtags einpendeln.

Ein weiteres, interessantes Thema, das an dieser Stelle noch unbeantwortet geblieben ist, ist der sagenumwobene Shadowban Instagrams: Urplötzlich stellen Nutzer fest, dass sie für andere nicht mehr sichtbar sind. Nicht im Feed, nicht in der Rubrik „Entdecken“, nirgendwo.

Zwar lässt sich die soziale Plattform ganz normal weiterbenutzen, doch kommen eben keinerlei Interaktionen mehr herein. Häufig wird dieses Problem darauf zurückgeführt, dass man sich in irgendeiner Weise eines Regelverstoßes schuldig gemacht hat. Zu viele Hashtags gehören jedoch nicht dazu – aber die falschen. Beispielsweise solche, die unanständige Inhalte suggerieren.

Problem 2: Du benutzt nicht genug Hashtags

Die meisten Leute, die Instagram benutzen, haben sich an die Nutzung der merkwürdigen Tags so sehr gewöhnt, dass sie die gute, alte Raute regelmäßig Hashtag nennen. Was genau ein solcher Tag bewirkt, weiß hingegen nicht jeder.

Aus diesem Grund eine kurze Erklärung an dieser Stelle: Ein Hashtag sorgt dafür, dass Dein Beitrag zu einem bestimmten Schlagwort gefunden werden kann. Seit auch das Folgen von Hashtags bei Instagram möglich ist, erhältst Du auf diese Weise die Chance darauf, dass Dein Beitrag anderen Leuten empfohlen wird. Mehr Hashtags bedeuten also mehr Reichweite und gleichzeitig auch mehr Chancen, direkt im Feed anderer Menschen aufzutauchen.

Als kleiner Account bist Du von diesen Schlagwörtern nahezu abhängig. Der Weg, der sonst auf Dein Profil führt, ist eher umständlich. So hast Du ohne Hashtags auf natürlichem Wege eigentlich keine Möglichkeit, gefunden zu werden – außer natürlich, Du erzählst Leuten online und offline von Deinem Profil und koppelst es mit allen anderen Accounts. Doch sind Hashtags etwas einfacher.

Fazit: Viele, aber nicht alle – und die richtigen!

Schlussendlich lässt sich zum Thema Hashtags sagen, dass sich insbesondere für aufstrebende Accounts lohnt, sinnvolle Schlagwörter zu recherchieren. Wem es vor allem um die Interaktion geht, der sollte sich bei wenigen Abonnenten tatsächlich an den goldenen 24 Hashtags orientieren.

Größere Accounts hingegen können getrost auf sie verzichten – hier ist die Conversion Rate am größten, wenn sie ganz wegbleiben. Noch wichtiger als die bloße Anzahl der Hashtags ist jedoch ihre Relevanz. Um dies nachzuvollziehen, reicht es, sich abermals in die Position des Suchenden zu versetzen: Wenn nach einem bestimmten Hashtag gesucht wird, wird auch bestimmter Content erwartet. Findet dieser Nutzer etwa unter dem Tag #fashionblogger ein Foto von einer Mahlzeit, wird es wahrscheinlich ignoriert und bleibt im besten Fall ohne Konsequenzen.

Im schlimmsten Fall wird dieser Account als verzweifelter Versuch gewertet, eine große Reichweite zu erzielen. Zwar wird der Beitrag mit falschen Hashtags zwar vielen Leuten angezeigt, doch interessiert er kaum jemanden davon. Besser ist es, sich in die suchende Person hineinzuversetzen und diese Tags zu wählen, nach denen man gegebenenfalls auch selbst gesucht hätte.

Wem die Inspiration fehlt: Manchmal hilft es auch, sich an einem guten Hashtag entlangzuhangeln. Bei jeder Suchanfrage schlägt Instagram ähnliche Hashtags vor, die mit Deinem Tag verwandt sind. Alternativ kannst Du auch prüfen, welche Schlagwörter andere themenverwandte Profile so benutzen.

Facebook Groups: Das digitale Clubhaus

Warum Facebook-Gruppen jetzt zum Thema werden

Die Menschheit entdeckt die Weiten des Internets ähnlich, wie sie auch einst die Welt entdeckte. Kulturen besetzten Landflächen, die eins den Namen MySpace trugen, bis ein unausgesprochenes Ereignis sie alle zu Facebook weiterziehen lässt. Dort fängt ein neues Leben an, bis auch die älteren Generationen nachziehen und die Jüngeren wieder in neue Gebiete aufbrechen.

Ja, es geht unter anderem darum, dass kaum jemand noch Facebook benutzt, seit sämtliche Tanten und Onkel auch dort sind und den Unterschied zwischen Chronik und privater Nachricht nicht verstehen. Doch ist Facebook noch nicht Geschichte – zumindest nicht für Online Marketer. Stattdessen macht das soziale Netzwerk Veränderungen durch, die sich für Werbetreibende als sehr nützlich erweisen können.

Zunächst wollen wir aber über ein eigentlich altes Thema sprechen, das die Werbewelt neu entdeckt zu haben scheint: Facebook Groups. Warum die guten, alten Gruppen jetzt ein Revival erleben, kannst Du im Folgenden nachlesen.

Warum auf einmal Facebook Groups?

Wo die Menschen sind, steckt auch das Geld. Das erkannten vor allem in Social Media Bereich zahlreiche Unternehmen, deren Accounts teilweise beliebter sind als die von Prominenten.

Ähnlich sollte es Facebook ergehen: Einst als soziales Netzwerk gegründet, das insbesondere den Kommilitonen Mark Zuckerbergs weiterhelfen sollte, mündete die Popularität des Social-Media-Riesen schnell in einer Flut an Werbemöglichkeiten.

Letztes Jahr machte sich bei Gründer Zuckerberg ein Umdenken bemerkbar – aus dem fast nur noch für Werbung und Bilder mit Sprüchen genutztem Netzwerk soll wieder eine soziale Plattform werden, wie sie es einst war. Umgesetzt werden sollte dies mithilfe eines Algorithmus, der die Bedeutung von bezahlter Werbung schwächt und den Posts von Freunden und Bekannten wieder Vorrang im Newsfeed überlässt.

Zusätzlich kommunizierte Facebook deutlich, dass gerade Gruppen die Seele der Plattform widerspiegeln. Während Beiträge im Newsfeed immer seltener geteilt werden und sich Nutzer für Updates über ihr Leben immer häufiger an Instagram, Snapchat und Co. wenden, ist die Hemmschwelle hierfür in Gruppen deutlich niedriger.

Das macht den Austausch intensiver und regelmäßiger, weshalb sie stärker in den Fokus des Netzwerks rücken – gewünscht sich vor allem „meaningful interactions“. Geplant ist ebenso, eine Gruppe für jede Nische und jedes Interesse bieten zu können.

Auf diese Weise macht Facebook es selbst den spezifischsten Neigungen unmöglich, keine Gleichgesinnten zu finden. Zumindest in der Theorie. Auf Facebook soll sich jeder aufgehoben fühlen und die Möglichkeit haben, sich mit anderen auszutauschen.

Wie fügt sich Online Marketing in die Facebook Groups?

Bei all der Intimität und Friede, Freude, Eierkuchen in den wiederentdeckten Facebook-Gruppen stellen sich Marketer an dieser Stelle wahrscheinlich die Frage – wie soll es ein Unternehmen schaffen, hier nicht unangenehm dazwischen zu grätschen?

Die Antwort auf diese Frage geht einher mit den Entwicklungen, die sich auch in anderen Bereichen des Online Marketings feststellen lässt: Indem man sich nicht ausschließlich als Unternehmen präsentiert. Ähnlich wie beim Storytelling, sollen Deine Follower nicht nur eine Zahl bleiben, sondern sich durch Identifikation an dich binden.

Deswegen ist die Erstellung einer eigenen Gruppe für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung eine gute Idee. Auf diese Weise können sich Menschen in Deiner Gruppe austauschen und beraten, während Du als Admin und Experte zum Thema bereitstehst und Fragen beantwortest.

Da Facebook-Gruppen auch ein höheres Maß an Exklusivität mit sich bringen, versprechen sie den Nutzern auch einen höheren Mehrwert. Ein besonderes Anliegen sollte aber sein, diese Exklusivität und Netiquette der Gruppe auch aufrechtzuerhalten. Nur so bietest Du den Mitgliedern einen geschützten Raum, der auch tatsächlich zu regen Diskussionen einlädt.

Das bedeutet: Verhaltensregeln sollten für jeden einsehbar schon zur Eröffnung der Gruppe feststehen, gleichzeitig solltest Du stets ein Auge darauf haben, ob sich unangenehme Menschen oder Fake-Accounts unter den Mitgliedern tummeln. Community Management ist ein besonderer Faktor bei Facebook-Gruppen, den es zu beachten gilt.

Vorteile von Facebook Groups für Dein Marketing

In den bisherigen Absätzen haben wir die Vorteile für Dein Online Marketing bereits angerissen. So etwa die deutlich größere Reichweite der Facebook-Gruppen, die sich daraus ergibt, dass Ihre Diskussionen als bedeutsamer gewertet werden als jene im Newsfeed.

Dies ist zu einem großen Teil der Exklusivität geschuldet: Nicht nur finden sich hier Leute zusammen, die ähnliche Interessen und einander ergo mehr zu sagen haben, auch ist die Bereitschaft, eigene Beiträge zu verfassen statt nur still mitzulesen, aus diesem Grund höher.

Ein weiteres Argument für die Gruppen ist auch ihr Vorrang im Newsfeed, der eine Folge dieser Exklusivität ist. Likes zählen für Facebook zu sogenannter passiver Interaktion – es kostet kaum Aufmerksamkeit, einfach auf den Like-Button zu klicken. Ebenso schnell ist der entsprechende Beitrag auch wieder aus dem Gedächtnis verschwunden.

Einen höheren Stellenwert hingegen haben beispielsweise Kommentare, die als aktive Interaktion gelten. Die Reichweite einer solide aufgebauten Facebook-Gruppe kann also sehr interessant für Werbetreibende sein. Daraus ergibt sich auch ein attraktiver Werbeplatz für die eigene Webseite: Wer neue Beiträge auf seiner Seite in einer regen Community postet, kann sich in der Regel über eine hohe Conversion Rate freuen.

Schließlich kommt der Content zielgerichtet bei einem Publikum an, das sich genau für dieses Thema interessiert. Das Gefühl, mit Werbung bombardiert zu werden, bleibt gering – stattdessen freuen sich die Mitglieder über spannenden Input.

Die logische Konsequenz ist letztendlich, dass auch die Kundenbindung maßgeblich von einer starken Community profitiert. Das Gemeinschaftsgefühl entsteht vielleicht durch den Austausch mit Gleichgesinnten und ist nicht ganz von Dir als Marketer abhängig, doch zählt Deine Facebook-Gruppe für immer als Initiator, der all diese Menschen zusammengebracht hat, und wird aus diesem Grund auch stets erinnert.

Selbst von denjenigen, für die die Gruppe eigentlich keine Relevanz mehr hat: Das Gemeinschaftsgefühl bei Gruppen sorgt dafür, dass Menschen jahrelang in der Community bleiben, obwohl sie sich vom Thema eigentlich nicht mehr angesprochen fühlen. Diese starke Bindung wird im Endeffekt auch Deinem Unternehmen entgegengebracht, weswegen die Erstellung von Facebook Groups definitiv als nächstes auf Deinem Plan stehen sollte!

 

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-Content Curation

Content Curation: Andere die Arbeit machen lassen?

Wenn der Blog zur Ausstellung wird…

Es gibt eine alte, deutsche Wahrheit, die dem Volk schon seit Generationen in verschiedenen Lebensumständen weiterhilft: „Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, soll man den Mund halten“. Wie schwierig dieser vermeintlich freundliche Leitspruch werden kann, weiß vor allem eine erst vor Kurzem entstandene Menschengruppe: Content Creator.

Natürlich will jeder ausschließlich brillante Inhalte posten, die alle für sich Meisterwerke sind. Ob es sich nun um einen Instagram-Post oder Blogbeitrag handelt, ist dabei unerheblich.

Der Stressfaktor erhöht sich jedoch, wenn man an die Aktualitätssucht des Internets denkt: Die Möglichkeit, Informationen jederzeit und von überall aus in Echtzeit zu übertragen, hat dafür gesorgt, dass Updates regelmäßig kommen müssen – sonst verschwindet man schnell in der Datenflut.

Einen Weg, die eigenen Inhalte etwas zu strecken, haben wir bereits vorgestellt – doch es gibt noch einen weiteren. Content Curation macht Blogs, Social Media-Kanäle sowie alle weiteren Plattformen zu kleinen Galerien.

Was ist Content Curation?

Vermutlich ist „Kuratieren“ Dir bereits ein Begriff, vermutlich jedoch nicht im Zusammenhang mit Online-Content. Ursprünglich aus der Kunstwissenschaft stammend, bezeichnet er sonst die Tätigkeit von Galeristen, die interessante Werke für Ausstellungen zusammenstellen und diese betreuen.

Ähnlich sieht es auch bei Content Curation aus: Inhalte, die nicht selbst kreiert worden sind, werden auf eine bestimmte Weise zusammengeführt oder aufbereitet und über den eigenen Account veröffentlicht. Idealerweise handelt es sich dabei um Inhalte, die für die eigene Zielgruppe relevant sein könnten – erweitert durch eigene Kommentare etwa bekommen die fremden „Werke“ einen zusätzlichen Mehrwert.

Ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Nutzung liefern soziale Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter: Lustige Textbeiträge werden durch ein passendes Bild zu sehr lustigen Memes, Experteninterviews machen informative Beiträge besonders glaubwürdig, Infografiken untermalen die Posts anderer Autoren.

Auch werden interessante Beiträge von anderen Seiten geteilt oder gar ganze Profile verlinkt. Diese Strategie kann jedoch auch konkret für das Online-Marketing genutzt werden. Unterscheiden lassen sich dabei verschiedene Arten von Content Curation:

 

  1. Elevation: Wenn Der Betreiber des Kanals das Augenmerk seiner Followerschaft auf einen aktuellen Trend legen möchte, kann er Beiträge verschiedener Quellen hierzu sammeln und gemeinsam posten. Ein Beispiel hierfür sind Artikel in Blogs, die eine Art „weiterführender Literatur“ zum behandelten Thema per Linkliste anbieten.
  2. Aggregation: Ähnlich sieht es auch bei der „Aggregation“-Methode aus: Hier liegt der Unterschied allerdings darin, dass die Inhalte in einem einzigen Beitrag gesammelt werden.
  3. Chronology: Du berichtest schon seit einiger Zeit von einem bestimmten Thema? Dann wäre die chronologische Herangehensweise an Content Curation vielleicht eine Idee wert. Hier wird die Entwicklung der Beiträge über das Thema im Verlauf dargestellt.
  4. Destillation: Weniger ist mehr! Bei der „Destillation“ genannten Methode macht man sich eine quasi wissenschaftliche Herangehensweise zu Nutze, indem man aus die Quintessenzen verschiedener, fremder Beiträge in einem Post vereint.
  5. Mashups: Zum Schluss wählen einige Kuratoren einen wilden Mix verschiedener Beiträge. Manchmal kann eine solche Zusammenstellung dafür sorgen, dass ein Thema beispielsweise in einem anderen Kontext dargestellt wird – und somit auch anders diskutiert.

 

Was sind die Vorteile von Content Curation?

Im Grunde genommen überwiegen bei Content Curation eindeutig die Vorteile, weshalb sich die Strategie für viele kreative Köpfe lohnen kann. Selbstverständlich muss zunächst die Tatsache benannt werden, dass die eigenen Ideen für Beiträge mithilfe eingestreuter Fremdinhalte etwas gestreckt werden können.

Das hat nicht einmal etwas mit Faulheit oder einem Mangel an Kreativität zu tun – viel eher liegt es den meisten Content Creators am Herzen, ihrer Zielgruppe möglichst spannende und differenzierte Inhalte zu bieten. Indem man hin und wieder die Aufmerksamkeit auf andere interessante Personen des Internets lenkt, erweitert man den Online-Horizont der eigenen Follower.

Das sorgt in jedem Fall für positive Reaktionen: Schließlich freut sich doch jeder, wenn er beispielsweise einen interessanten Blog dank eines anderen interessanten Blogs findet. Wer sich mit dieser Art des Postings auseinandersetzt, findet natürlich auch hin und wieder interessanten neuen Input für sich selbst – und erweitert seinen Horizont, was unter Umständen wieder Inspiration für den nächsten eigenen Post bedeuten kann. Eine Win-Win-Situation!

Damit wären wir auch schon bei dem zweiten Vorteil, den Content Curation bietet: Natürlich wird nichts ohne Zustimmung geteilt. Indem man also andere Ersteller von Content freundlich bittet, ihre Inhalte aufbereiten und teilen zu dürfen, schafft man sich ein Netzwerk – und somit eine größere Reichweite. Content Curation ist eine Art Solidaritätspakt unter Internetmenschen.

Doch wird nicht nur der Kontakt mit den Urhebern der fremden Beiträge aufrechterhalten: Das Teilen von Content fördert die Kommunikation mit Deinen Followern und auch bei ihnen untereinander. Somit wird nicht nur Deine Reichweite größer, auch für Deine Conversion Rate kann Content Curation förderlich sein!

Kuratieren, ja – aber nicht stehlen!

Eigentlich sollte man meinen, dass wir alle über die Jahre, die es das Internet schon gibt, auch genug Netiquette gesammelt haben, um fremde Beiträge nicht einfach ohne Zustimmung zu teilen. Jedoch gibt es trotzdem laufend neue Webseiten, die zugunsten der eigenen Popularität gut und gerne Urheberrechtsverletzungen hinnehmen.

Ein Beispiel hierfür sind Instagram-Profile, die regelmäßig fremde Inhalte zu einem bestimmten Thema hochladen, ohne auf die Quelle des Contents hinzuweisen. Dabei handelt es sich selbstverständlich nicht um Content Curation – sondern um das Schmücken mit fremden Federn.

Das Revival der Lesezeichen – warum die Saved Posts bei Instagram jetzt Dein Engagement fördern

Gespeicherte Posts und ihre Vorteile

Dass man Beiträge bei Instagram jetzt auch speichern kann, ist vielen vermutlich gar nicht aufgefallen. Unaufgeregt wartet das kleine Lesezeichen unter jedem Post darauf, angetippt zu werden. In der Regel sind wir aber alle dessen schuldig, Beiträge nur zu liken und dann wieder zu verschwinden.

Schade, denn: Schon jetzt nimmt das kleine, unscheinbare Lesezeichen seine Rache. Während das Team von Instagram darüber grübelt, ob Likes nicht doch zu sehr auf’s Gemüt schlagen und eine Welt ohne sie vielleicht besser wäre, fließen Deine gespeicherten Posts bereits in Deine Engagement Rate.

Im folgenden Artikel wollen wir der Bookmark-Funktion Instagrams die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die ihr schon seit 2016 gebührt.

 

Ja, man kann Posts bei Instagram speichern – Saved Posts und ihre Vorteile

Nein, so neu ist die Funktion tatsächlich nicht. Schon seit knapp drei Jahren sind wir alle nicht mehr gezwungen, mit schlechtem Gewissen im Bauch heimliche Screenshots von Beiträgen zu machen, die wir uns merken wollen. Statt als wildes Sammelsurium in der Camera Roll können wir unsere liebgewonnenen Instagram-Posts jetzt in unserem Profil speichern.

Das Beste: Niemand sieht unsere Kollektion, weder unsere Follower noch der Ersteller des Posts. Lediglich falls der Verfasser des Beitrags nach dessen Insights schaut, verrät eine Zahl über dem Bookmark-Symbol, wie häufig der Beitrag gespeichert worden ist. Somit ist es beispielsweise Künstlern möglich, sich interessante Gesichter anonym und unkompliziert als Zeichenvorlage zu speichern.

Seit kurzem ist diese unterbewertete Möglichkeit tatsächlich noch verbessert worden: Ähnlich der Online-Pinnwand Pinterest lässt sich die Anhäufung gespeicherter Beiträge sogar in Kategorien sortieren. Wenn Du beispielsweise nicht mehr nach dem Screenshot von einem Kuchen-Rezept suchen möchtest, nachdem er in den 200 Bildern eines langen Selfie-Abends verschwunden ist, wird Dich diese Nachricht vermutlich sehr freuen.

Generell sorgt diese schön geordnete Art und Weise, sich an tolle Beiträge zu erinnern, für ein ganz anderes Gefühl bei der Nutzung des beliebten Netzwerks. Nun, wo der Reiz der Kurzfristigkeit noch ein Stückchen weiter Snapchat überlassen wurde, ist der Druck, gute Beiträge zu posten, natürlich umso höher.

Der Instagram-Algorithmus und die Saved Posts

Obwohl Instagram seinen Algorithmus angeblich zugunsten des Nutzers ausrichtet, sodass diesem nur relevante Posts angezeigt werden sollen, ist nicht jeder ein Freund von der chronologisch ungeordneten Willkür, die mittlerweile die Timeline beherrscht.

Beiträge, mit denen häufig interagiert wird, haben im Hinblick auf die Sichtbarkeit Vorrang – wovon selbstverständlich am stärksten ohnehin schon bekannte Influencer und große Unternehmen profitieren.

Der inflationäre Gebrauch von Likes, der auf der Plattform vorherrscht, hat die Gewichtung des Algorithmus zu den Kommentaren verschoben; ein vieldiskutierter Beitrag gelangt auf diese Weise zu einer größeren Reichweite als ein Foto, das zwar mit vielen Likes, aber keinerlei Meinungen auftrumpft.

Nun soll das Speichern von Beiträgen das Sagen haben: Wenn jemand einen Beitrag für später abspeichert, bedeutet das für Instagram Quality Content. Schließlich scheint der Post interessant genug zu sein, damit ihn jemand auch nach ein paar Wochen noch einmal sehen möchte. Vielleicht hast Du schon beobachtet, dass sich Beiträge, die eine Galerie enthalten, in letzter Zeit häufen.

Insbesondere die Beiträge, deren erstes Bild ein gewöhnlicher Instagram-Post, die darauffolgenden Bilder aber Memes, Videos oder ähnlich beliebter Content sind, begegnen uns auf der Plattform immer häufiger. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Viele größere Accounts haben den Wert gespeicherter Beiträge schon erkannt.

Wie werden Beiträge „speicherbar“?

Zugegeben: Der Gedanke, dass die eigenen Fotos von fremden Personen vollständig anonym gespeichert werden können, ist komisch. Arbeitet man jedoch händeringend an der eigenen Influencer-Karriere, steht im Jahre 2019 definitiv die Frage im Raum, wie man Beiträge so gestaltet, dass sie von anderen gespeichert werden. Genug mit „insta-worthy“, ab sofort sollen Beiträge „saveable“ sein!

Insgesamt steckt dahinter dieselbe schwarze Magie, wie sie Dir schon aus sozialen Netzwerken bekannt ist: Du musst Dich einfach in die Lage Deiner Follower hineinversetzen. Besonders schwer ist das nicht; zumindest, wenn man selbst nicht nur Content Creator, sondern eben auch ganz normaler Benutzer ist. Überlege dir, welche Beiträge Du selbst abspeichern würdest.

Ein gewöhnliches Bild von einem Sonnenuntergang vermutlich eher nicht – auch, wenn es ein wirklich schönes Bild ist. Gespeichert werden vorrangig Beiträge, deren Wert über das Visuelle hinausgeht. Der optische Stimulus reizt uns bei einem zweiten Wiedersehen kaum noch. Information allerdings schon. Rezepte, Fun Facts und ähnliche „wiederverwendbare“ Beiträge eignen sich hervorragend dazu, den Weg in die Kollektion eines anderen Users zu finden. Auch motivierende Sprüche oder Zitate, die man immer wieder lesen möchte, sind eine gute Wahl.

Ein besonderer Trick kann die Nutzung von konkreten Daten sein, die für einen längeren Zeitraum gelten – Konzertdaten etwa. Dass sich jemand ein viel späteres Datum im Kopf vormerkt, ist ungewöhnlich. Dies geschieht bestenfalls bei der absoluten Lieblingsband, deren Konzert man jeden Tag entgegenfiebert. Auflistungen von Konzertterminen, Serienstarts oder ähnlichen interessanten Dingen, die erst viel später relevant sind, haben somit ein sehr hohes Speicherpotential.

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So planst Du Social Media Posts im Voraus!

Social Media Auszeit – ohne Risiken?

Das Internet schläft nicht. Das weiß zumindest jeder, der ein süßes Katzenvideo geguckt und sich um fünf Uhr morgens in der dunkelsten Ecke YouTubes wiedergefunden hat. Als Content Creator kann dies eine ziemliche Hürde sein: So schnell wie Inhalte auftauchen, ist Regelmäßigkeit das A und O des Postings.

Wenn Du Deinen Job gut machst, warten Deine Abonnenten sehnsüchtig auf neue Posts von Dir. Und natürlich willst Du keinen einzigen davon enttäuschen müssen. Hart arbeitende Menschen verdienen jedoch auch mal Urlaub. Mit unseren Tipps kannst Du Dir diesen getrost nehmen – und Deine Postings problemlos vorausplanen!

social media posts vorplanen

Darum brauchst Du einen Redaktionsplan

Vor geraumer Zeit haben wir an dieser Stelle empfohlen, den Redaktionsplan beiseite zu schieben und Dich dem lebendigen, sympathischeren Storytelling zu widmen. Schnelle Updates, Reaktion und Einblicke in Deine Arbeit binden Deine Follower enger an Dein Unternehmen. Dabei bleiben wir!

Ein Problem ist nur, dass  Erreichbarkeit und Aktualität eben nicht immer möglich sind. In jedem Betrieb kommen Faktoren zusammen, die Dich kurz- oder längerfristig von Social Media fernhalten können. Um nicht in Vergessenheit zu geraten, solltest Du trotzdem über einen Pool aus Beiträgen verfügen. Dieser lässt weiterhin Platz für spontane Postings, kann Dich aber auch bei Abwesenheit entlasten.

Auch, wenn Du keinen ausgiebigen Urlaub planst, kann Dir ein guter Content Plan im Arbeitsalltag weiterhelfen. Sind ein paar Beiträge schon vorbereitet, musst Du nicht auf das Posten verzichten, wenn etwas in einem anderen Bereich schiefläuft oder sich eine besonders stressige Woche einschleicht.

Ein weiterer Vorteil: Wer seine Posts plant, plant auch seinen Erfolg. Mit einer Strategie lässt sich deutlich leichter auf etwaige Ziele hinarbeiten. Nicht nur, was die Statistiken bei Google Analytics anbelangt – auch hilft ein Redaktionsplan, die Inhalte für die Leser verständlich zu machen. Etwa, indem Du sie aufeinander aufbaust.

Gleichzeitig wird es für Dich einfacher, den Überblick zu behalten. Thematisch ähnliche Beiträge kommen anfangs selten vor, wenn die Nutzung sozialer Medien noch neu und aufregend ist. Nach ein paar Jahren oder gar Monaten kann es anders aussehen. Peinlich wird es dann, wenn Dich einer Deiner Abonnenten auf die Dopplung hinweist.

Erstellung eines Redaktionsplans

Wenn Du jetzt beschließt, einen Plan für Deine Beiträge zu erstellen – wunderbar! Im Vorfeld solltest Du Dir aber über einige Dinge Gedanken machen, die in ihm enthalten sein müssen.

Bevor es an die Themenfindung geht, klärst Du zunächst einige Formalia: Das geplante Veröffentlichungsdatum, das Format, die gewünschte Zielgruppe, und idealerweise die Aktion, die auf Deinen Beitrag folgen soll.

Steht alles fest, kannst Du Dir die inhaltlichen Schwerpunkte Deiner Postings überlegen. Um Dir etwas Arbeit zu sparen, kannst Du Deinen Content mit ein paar Tricks strecken: Wie wäre es beispielsweise, einen älteren Beitrag zu aktualisieren? Oder auf einen interessanten Post hinzuweisen, der nicht von Dir ist?

Auch Fixpunkte im Kalender können eine gute Hilfe sein: Feiertage, ein Firmenjubiläum oder anstehende Ereignisse in Deiner Stadt. Wenn Du ein paar dieser Taktiken mit neuen Ideen vermischst, hast Du wahrscheinlich schon genügend Posts für einen ganzen Monat angesammelt. Jetzt musst Du sie nur noch in eine für Dich sinnvolle Reihenfolge bringen.

Batching – das „Vorkochen“ im Online Marketing

Das, was das Internet so spannend macht, ist seine Intermedialität: Textbeiträge gesellen sich zu Bildern, Videos und Podcasts. Wenn mehrere Sinne angesprochen werden, steigt auch die Aufmerksamkeit des Rezipienten.

Dieser psychologische Faktor macht sich im Online Marketing bezahlt – die Arbeit mit verschiedenen Medien gleichzeitig kann aber sehr zeitaufwändig sein. Deshalb ist es sinnvoll, Arbeit zu bündeln.

„Batching“ heißt das Zauberwort, das Deine Planung um einiges einfacher machen wird. Genauso, wie sich manche Leute sonntags in die Küche schleppen und Essen für die ganze Woche vorkochen (#mealprep), kannst Du die Arbeit an Deinen Beiträgen in einzelne Bereiche aufteilen.

Statt nur einem Foto für Instagram machst Du noch ein paar weitere, wenn Du eh schon die Kamera ausgepackt hast. Ebenso kreierst Du auf einen Streich eine Handvoll Grafiken, schneidest mehrere Videos oder schreibst ein paar Beiträge vor.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Hin und Her zwischen verschiedenen Medien raubt viel Zeit und Konzentration. Bündelst Du die einzelnen Aufgaben, hast Du auf einen Streich deutlich mehr Material, das Du am Ende nur noch zusammenfügen musst.

Hilfsmittel: So macht sich die Arbeit (fast) von allein

Leider reicht es nicht, Content nur postfertig aufzubereiten. Irgendwie will er ja auch hochgeladen werden. In einem Betrieb hast Du vielleicht das Glück, die Arbeit delegieren zu können: Vielleicht möchte ein freundlicher Kollege ja hin und wieder auf „Veröffentlichen“ klicken, solange Du nicht da bist.

Andernfalls gibt es zahlreiche Apps und Anwendungen, die Beiträge zu einer bestimmten Zeit veröffentlichen. Ein Beispiel hierfür ist Buffer, eine Art Warteschlange für Beiträge. Dienste wie Spokal ermöglichen Dir sogar, einen Katalog aus Posts anzulegen, deren Veröffentlichungsreihenfolge dann von der App selbst bestimmt wird.

Ebenfalls interessant: Tools, die Beiträge auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig posten. Mithilfe automatischen Crosspostings sparst Du Dir gleichzeitig die Arbeit, individuellen Content für jede einzelne Plattform zu erstellen.

Die Automatisierung im Bereich sozialer Medien hat allerdings nicht nur Vorteile – weitere Informationen zur Social Media Automatisierung findest du hier.

Old but Gold

Old but gold: Warum auch alter Content Aufmerksamkeit verdient

Löschen, bearbeiten, behalten?

Erfolgreich bloggen bedeutet, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Im Laufe der Zeit jedoch sammeln sich in den düstersten Ecken des Archivs haufenweise Beitragsleichen, die still und geduldig im ewigen Nichts verweilen.

Auf den Straßen heißt es, einige wenige von uns würden ihr Archiv regelmäßig ausmisten – der durchschnittliche Content Creator weiß aber, wie viel Arbeit in jedem einzelnen Beitrag steckt. Ein Kompromiss: Aktualisieren statt löschen!

Ganz dem Zeitgeist gemäß lassen wir die Wegwerfkultur auch online hinter uns und gewöhnen uns an das Recycling. Was, wie und wieso überhaupt kannst Du in diesem Artikel nachlesen.

Wie sich veralteter Content auf Dein Ranking auswirkt

Wie so oft in den Kreisen der Online-Marketer orientieren wir uns zunächst an unseren Besuchern. Angenommen, jemand betreibt Recherche zu einem bestimmten Thema.

Bei den Suchergebnissen taucht Deine Seite auf einem der vorderen Plätze auf; dem Nutzer wird suggeriert, dass er nun alle Antworten findet, die er braucht.

Tatsächlich aber handelt es sich bei dem Suchergebnis um einen längst vergessenen Beitrag von 2002, der aus heutiger Sicht absoluten Quatsch erzählt. Würdest Du an Stelle des Besuchers so gütig sein, noch weiter auf Deiner Webseite zu suchen? Vermutlich nicht. Deine Webseite wird als inaktuell gebrandmarkt, der Nutzer springt ab und kommt nie wieder.

Nicht nur hast Du auf diese Weise die Chance auf einen neuen Stammleser vertan, gleichzeitig registriert Google den Abbruch und straft Dich mit einer höheren Absprungrate. Halb so schlimm, wenn es einmal geschieht. Doch wie viele Besucher kommen Dir aus diesem Grund abhanden?

Dabei braucht es nicht unbedingt eine solche Situation, damit Google Deine Schludrigkeit mit altem Content bemerkt. Dies wird von dem Suchmaschinen-Giganten auch ohne fremde Beihilfe zur Kenntnis genommen: Die Basis dafür ist der sogenannte Freshness Score.

Angestrebt wird, jeder Suchanfrage die aktuellsten und passendsten Ergebnisse zu liefern. Somit werden Seiten, die regelmäßige Updates bekommen, selbstverständlich bevorzugt. Berücksichtigt wird hierbei nicht nur, wie häufig neue Beiträge auf Deiner Seite landen oder ältere aktualisiert werden – auch wird beispielsweise geprüft, wie sich die Anzahl Deiner Backlinks im Laufe der Zeit verhält. Wenn der Trend absteigt, bedeutet das für Google, dass Dein Beitrag allem Anschein nach nicht mehr relevant ist.

Gleichzeitig ist der Freshness Score der Seiten relevant, die Verlinkungen zu Deiner herstellen. Sind diese veraltet, wird auch Deine als wenig aktuell eingestuft. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf. Zum Glück musst Du nicht untätig zusehen, auf einige dieser Faktoren kannst Du aktiv einwirken!

Dann solltest Du Beiträge löschen

Die Aufräum-Ikone Marie Kondo, die dank ihrer eigenen Netflix-Serie tausenden Wohnzimmern weltweit zur Ordentlichkeit verhelfen konnte, peilte mit ihren Methoden vermutlich keinen Content an. Doch lassen sich ihre Prinzipien beinahe übergangslos auf die Netzwelt anwenden: Das, was Dir (oder Deinen Besuchern) keine Freude mehr macht, muss gehen.

Dabei musst Du nicht rigoros alles eliminieren, sondern kannst Dich in Gedanken nochmals für seinen Nutzen bedanken und eine meditative Zeremonie daraus machen. Musst du aber nicht. Was Du allerdings schon tun solltest, ist prüfen, ob der Beitrag nicht doch noch Leser hat. Andernfalls würdest Du Traffic verschenken – was Du selbstverständlich nicht willst. Content, der noch aktiv gelesen wird, braucht meist nicht mehr als eine kleine Aktualisierung hinsichtlich der Daten.

Anders sieht es jedoch aus bei Beiträgen, die gar nicht mehr aktuell sein können: Eine Kritik für eine längst geschlossene Cocktailbar etwa. Content wie diesen kannst Du bedenkenlos löschen, doch solltest Du vernünftige Umleitungen einrichten. Ein 404-Fehler kann Deine Absprungrate unnötig in die Höhe treiben. Auch zu häufige Umleitungen auf Deine Startseite können für Besucher frustrierend werden. Besser ist es, diese Beiträge auf potentiell themenverwandte Postings umzuleiten.

Update and republish: Die Strategie für Wiederverwerter

Neben den Beiträgen, die stehenbleiben können und dringend wegmüssen, gibt es noch eine dritte, äußerst interessante Kategorie: Jene Posts, die bis auf wenige Elemente „allgemeingültig“ sind. An dieser Stelle erinnern wir uns erneut an den Freshness Score, der ein aktuelleres Veröffentlichungsdatum bevorzugt.

Hast Du also einen Beitrag gefunden, der mit wenigen Handgriffen wieder in vollem Glanz erstrahlt, solltest Du ihn überarbeiten, neu hochladen und den alten Post schlussendlich auf den neuen Beitrag umleiten. Wenn Du WordPress benutzt, kannst Du auch das Veröffentlichungsdatum auf den Tag der Überarbeitung setzen.

Dies signalisiert Google, dass etwas passiert ist und somit Aktualität an den Tag legt. Der Vorteil der Aktualisierung liegt auf der Hand: Wenn sich ein Beitrag mit etwas Überarbeitung auf den neuesten Stand setzen lässt, hast Du ein großes Repertoire an neuem Content, ohne ihn von Grund auf erstellen zu müssen.

Gleichzeitig bedeutet das sowohl für Deine Leser als auch für die Suchmaschinen, dass Dein Blog gepflegt wird und Aufmerksamkeit verdient. Idealerweise solltest Du regelmäßige Suchen nach aktualisierungswürdigen Beiträgen in Deinen Workflow integrieren.

Als Extra-Tipp kannst Du Deine Leser explizit bitten, Dich auf ihre Aktualisierungswünsche hinzuweisen – so bekommst Du nicht nur Interaktion, gleichzeitig werden Dir Deine Leser aufgrund der persönlichen Kommunikationsweise treu bleiben.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-der-perfekte-instagram-post

Der perfekte Instagram-Post: So sollten Deine Fotos aussehen!

#instagood – bessere Fotos, bessere Conversion Rate?

Instagram hat sich verändert. Während man vor einigen Jahren noch gut 100 Likes für ein unscharfes Foto seines Latte Macchiatos bekommen konnte, muss man sich dank Influencer-Kultur und unzähligen Business-Profilen heutzutage viel mehr ins Zeug legen.

Besonders dann, wenn man sich als Marke etablieren möchte. Selbst ein technisch gelungenes Foto ist leider kein Garant für eine hohe Interaktion. Nicht ohne Grund hat sich der Begriff „instagrammable“  etabliert, der die ganz eigene Ästhetik des beliebten Netzwerks beschreibt.

Nie gehört? Kein Problem! In diesem Beitrag findest Du einige Tipps, die dir zum perfekten Instagram-Foto verhelfen.

Du brauchst ein Theme!

Spätestens seit Einführung der Stories nutzen nur noch wenige Menschen die normalen Beiträge, um ihre Follower auf dem Laufenden zu halten. Stattdessen verschiebt sich die Bedeutung des Instagram-Feeds vom visuellen Tagebuch zu einer liebevoll kurierten Galerie.

Keine Sorge, deine verwackelten Momentaufnahmen, die Dich einfach nur glücklich machen, kannst du immer noch in der Story posten. Für deinen Feed allerdings solltest du dir ein stimmiges Gesamtbild überlegen.

Ob ein bestimmtes Farbschema, ausschließlich Makroaufnahmen oder minimalistische, helle Fotos ist dir überlassen. Alles kann funktionieren, solange Deine Beiträge optisch zusammenpassen. Idealerweise verkörpert Dein Theme den Charakter Deiner Firma – und wird so zu einem wichtigen Teil Deiner Corporate Identity.

Gleichzeitig wissen Besucher deines Profils, mit was für Posts sie es in Zukunft zu tun haben werden. Eine gewisse Erwartbarkeit kann helfen, eine verlässliche Fanbase aufzubauen. Schließlich wird niemand ein treuer Abonnent, wenn ihm lediglich einer Deiner Posts gefällt.

Eine große Hilfe, um Dein persönliches Instagram-Theme zu konzipieren, sind Moodboards. Entweder legst Du eine analoge Sammlung an Inspirationen an, in die Du beispielsweise Ausschnitte aus Magazinen kleben kannst, oder Du nutzt hierfür eine Plattform wie etwa Tumblr oder Pinterest. Auf diese Weise kannst Du verschiedene Farbkombinationen und „Stimmungen“ austesten, die Dir für Dein Unternehmen geeignet erscheinen.

Erzähle eine Geschichte

Produktfotos posten kann jeder. In der Regel sollten diese auch in Deinem Online-Shop zu finden sein. Deshalb fährst Du viel besser damit, statt Deiner Ware eher Deine Unternehmensphilosophie darzustellen.

Ein solches Konzept macht es auch für Dienstleister einfach, eine Community bei Instagram aufzubauen. Beispiele wären Fotos von Menschen, die Deine Marke verkörpern, oder Hobbies, Orten und Zitaten, die sich mit Deinem Produkt in Verbindung bringen lassen. Falls Du in dieser Hinsicht noch ein bisschen mehr Hilfe brauchst, kannst Du Dir unseren Artikel zum Storytelling anschauen!

Semi-professionell und stolz darauf!

Anknüpfend daran, dass Instagram sich optimal dafür eignet, Deine Follower dauerhaft an Deine Marke zu binden, solltest Du Dich auch als „einer von ihnen“ zeigen. Perfekt geschossene Hochglanzbilder lassen vielleicht das Herz eines jeden ausgebildeten Fotografen höher schlagen, kommen bei der Instagram-Community aber meist weniger gut an. Dies hat gleich mehrere Gründe.

Zum einen will der durchschnittliche Nutzer vor allem eins: Spaß haben. Und ein natürliches, lustiges Bild hat einfach einen höheren Unterhaltungswert als ein Bild von einem aufgeräumten Wohnzimmer.

Zum anderen erwecken starr konzipierte Bilder den Eindruck, dass sie geplant und vorbereitet wurden. In einem von Schnelligkeit und Aktualität geprägtem sozialen Netzwerk hinkst Du damit schnell hinterher. Aufnahmen dieser Art eignen sich eher für einen Katalog als für eine aktive Community.

Gleichzeitig ist Interaktion in sozialen Medien das A und O – und wer möchte sich schon mit einem Kaufhaus unterhalten? Wenn Deine Bilder den Eindruck erwecken, dass ihr ein sympathisches Team seid, das auch gerne für Fragen offen ist, wird die Kommunikation auch deutlich einfacher.

Erreichen kann man diesen Status, indem man vorrangig semi-professionelle Bilder postet. Natürlich sollen Deine Beiträge optisch ansprechend sein – aber eben auch lebendig.

Das Spiel mit den Farben

Weiter oben raten wir dazu, den individuellen Charakter Deines Unternehmens zu zeigen. Das wollen wir keineswegs zurücknehmen! Wenn Du Dich bei Deinem individuellen Theme für kräftige, bunte Farben entscheidest, finden wir das großartig.

Doch soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass Instagram tatsächlich bestimmte Farbschemata präferiert: Entsättigte Fotos, die sich nur auf eine kleine Farbauswahl beschränken, erhalten durchschnittlich vergleichsweise viele Likes.

Auch haben es helle, minimalistische Bilder einfacher, positive Reaktionen zu bekommen. Aus diesem Grund könnte es zugunsten Deiner Reichweite sinnvoll sein, Deine Fotos eher gedeckt zu gestalten. Ein Vorteil dessen ist natürlich, dass sich die einzelnen Fotos leichter aufeinander abstimmen lassen, wenn sie beispielsweise alle vor einem weißen Hintergrund geschossen wurden. Insbesondere Menschen, die kein besonderes Feingefühl für Ästhetik und Komposition haben, können so trotzdem ohne viel Mühe einen stimmigen Feed basteln.

Vorsicht solltest Du aber bei Filtern walten lassen: In der Regel kommen Bilder ohne Filter besser an. Einfach alle Fotos durch denselben Instagram-Filter zu jagen, ist also eventuell nicht die beste Idee.

Eine Frage der Komposition

Wer kein besonders geschultes Auge hat, kann meist gar nicht so richtig sagen, warum ihm ein Foto gefällt.

In den meisten Fällen liegt es an einer gelungenen Komposition: Ob aus einem interessanten Winkel heraus geschossen, ein geschickt gewählter Bildausschnitt oder die harmonische Anordnung mehrerer Objekte – die Qualität eines Fotos entscheidet sich nicht nur über das Motiv.

Deshalb solltest Du auch bei Deinem Business-Profil versuchen, deine Fotos interessant zu gestalten. Hilfreich ist es, einige Testfotos zu schießen und sich so zum perfekten Bild vorzutasten. Wer es besonders gut machen möchte, kann sich auch an Gestaltungsgesetzen wie etwa dem goldenen Schnitt richten.

Vielleicht hast Du ja schon von der sogenannten „Drittel-Regel“ gehört: Ein Foto wird mit drei horizontalen und drei vertikalen Linien eingeteilt. Der ideale Platz für Dein Produkt sind die Überschneidungspunkte der Linien.

Lasse Deine Follower nicht im Dunkeln tappen!

Gutes Licht ist das zentrale Element der Fotografie. Doch bedeutet das nicht, dass es einfach hell sein muss. Ideal eignet sich helles, natürliches Licht – also solltest Du Deine Instagram-Postings nicht auf den späten Abend verschieben.

Optimal eignet sich der frühe Morgen oder der frühe Abend. Auch verhangene Tage bieten optimale Lichtbedingungen. An sonnigen Tagen solltest Du darauf achten, nicht in das Gegenlicht zu fotografieren und damit rechnen, dass starkes Sonnenlicht auch härtere Schatten verursacht.

Uuuuund… Lächeln!

Als Business-Profil möchte man auf Instagram selbstverständlich die eigenen Produkte oder Dienstleistungen in den Fokus rücken. Doch bist Du gut beraten damit, hin und wieder auch ein freundliches Gesicht zu posten – ob eines Mitarbeiters, zufriedenen Kundens oder wessen auch immer Du möchtest.

Menschen betrachten Gesichter von Natur aus am liebsten, weshalb sie auch bei Instagram am meisten Likes erzielen.

Semtrix-Blog-OM-Masterclass-hohe-absprungraten

Deshalb sind deine Absprungraten hoch – und das kannst du dagegen tun!

Mit ein paar Tipps zu einer kleineren Bounce Rate

Manchmal kann es schön sein, Dinge wachsen zu sehen.Das wissen zum Beispiel Gärtner, Eltern und auch Marketer ganz genau – letztere freuen sich oft über hohe Zahlen bei Google Analytics.Dass diese aber nicht immer Gutes bedeuten, demonstriert die Bounce Rate hervorragend: Sie zeigt an, wie viele Besucher Deine Landing Pages verlassen, ohne in irgendeiner Weise mit ihnen zu interagieren. Sie „springen ab“.

Für deine Conversion Rate ist das natürlich eine Katastrophe – schließlich handelt es sich hierbei um ein Nümmerchen, das jeder SEO-Marketer steigen sehen möchte.

Gleichzeitig wirkt sich eine hohe Bounce Rate auf Deine Positionierung bei Google aus: Wenn die Bounce Rate den Anschein macht, als würden Deine Besucher Dich fluchtartig verlassen, wird auch Google skeptisch. Zum Glück ist die Absprungrate kein Kind; ihr musst Du nicht tatenlos beim Wachsen zusehen, sondern kannst mit ein paar Tricks dafür sorgen, dass sie klein bleibt.

Doch gilt es zunächst, herauszufinden, warum Deine Seite so häufig vorzeitig geschlossen wird. Für mögliche Gründe und mögliche Lösungen kannst Du einfach hier weiterlesen.

Der erste Eindruck zählt – Probleme mit dem Layout

Mittlerweile ist zu dem Großteil der Internet-Nutzer vorgedrungen, dass nicht jeder im Internet nur Gutes möchte. Unseriöse und betrügerische Seiten verraten sich häufig allein schon durch ihr schlechtes, liebloses Layout.

Insbesondere, da das Gestalten von Webseiten dank verschiedener Dienste immer leichter wird, ist ein unseriöses Aussehen ein großes Manko. Manchmal reicht es schon, kleine Dinge zu ändern: So sieht eine Seite beispielsweise schon viel freundlicher aus, wenn Du schöne Bilder einfügst.

Diese musst Du dank vieler kostenloser Bilddatenbanken nicht einmal selbst schießen. Auch wilde, irritierende Farben oder allgemein schlecht lesbare Texte schrecken ab. Wenn Du also schon einmal dabei bist, solltest Du Dein Layout auf Herz und Nieren prüfen.

Und es dreht sich und dreht sich – Pagespeed optimieren

Dass die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Internet-Users nicht besonders groß ist, ist Fakt. Informationen stehen für gewöhnlich binnen eines Augenblicks bereit.

Sollte sich also jemand auf Deine Webseite verirren und muss mehrere Sekunden oder gar Minuten warten, bis sie sich überhaupt zeigt, ist das kein gutes Zeichen. Natürlich ist die Motivation eher niedrig, weitere Unterseiten zu besuchen, wenn schon die Startseite sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat.

In einem solchen Fall ist es sehr verlockend, die Seite zu schließen und sein Glück anderswo zu wagen. Wie sagt man so schön – Zeit ist Geld! In Sachen Online-Marketing sogar wortwörtlich. Deshalb ist es an dieser Stelle angeraten, herauszufinden, wo die lange Wartezeit herrührt. Vielleicht reicht es schon, ein paar Bilder zu verkleinern oder die Anzahl der 301-Weiterleitungen zu verringern.

Für die Auswertung der Pagespeed gibt Dir Google selbst ein hilfreiches und kostenloses Tool an die Hand – Pagespeed Insights kann sowohl für Destkop als auch für Mobile genutzt werden.

Veralteter Content und falsche Informationen

Natürlich ist es nicht nur wichtig, wie Deine Webseite aussieht und wie lange sie lädt. Auch sollten ihre Inhalte stimmen.

Wenn der User schon auf den ersten Blick erkennen kann, dass ihre Inhalte veraltet sind (beispielsweise, weil der Startseiten-Text über ein Ereignis aus 2013 berichtet) oder nicht stimmen, ist auch keine weitere Interaktion mit deiner Seite gewünscht.

Fehler wie diese sind jedoch mit ordnungsgemäßer Pflege leicht zu vermeiden – Du musst Dich nur daran erinnern, hin und wieder Korrektur zu lesen.

Geiselnahme – Der Zwang zur Registrierung

Du kannst die beste Webseite der Welt aufbauen und ausschließlich interessanten Content posten – wenn Du Deine Besucher zwingst, sich zu registrieren, war alles umsonst.

Insbesondere, wenn es sich um den ersten Besuch handelt. Wenn Du unbedingt möchtest, dass man sich bei Dir registriert, solltest Du nicht mit der Tür ins Haus fallen. Eine kleine Besserung können Teaser darstellen: Zwar kann ein nicht-registrierter User nicht auf den gesamten Content zugreifen, doch reicht ihm eventuell auch ein kleiner Textabschnitt, in dem wichtige Informationen bereitstehen.

Wenn er doch weiterlesen möchte, kann er sich immer noch registrieren.

Wege aus dem Labyrinth – verwirrende Navigation

Du hast ein Problem und suchst im Internet nach einer Lösung. Du tippst dieses Problem zögerlich in die Suchleiste bei Google, das erste Ergebnis liefert scheinbar eine Antwort. Endlich! Du klickst auf den Link und stellst schnell fest, dass die Lösung für dein Problem dort nicht aufzufinden ist.

Aber bestimmt, wenn Du einen weiteren Link klickst. Gut, hier wohl auch nicht. Oder noch einen? Dieser führt zurück zur Startseite. Nachdem Du einige Minuten auf der Seite hin und hergehoppst bist, möchtest Du am liebsten nie wieder von ebendieser Website hören.

Wenn Deine Navigation verwirrend ist, könnte das Deine Seite sein! Aus diesem Grund solltest Du stets darauf achten, dass Unterseiten und ihre Verlinkungen alle funktionieren und auch gut strukturiert sind. Die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit sind an dieser Stelle die wichtigsten Schlagworte.

Sonst fängst Du Deine Besucher zwar für einige Minuten, kannst danach aber sichergehen, dass sie sich zum letzten Mal haben blicken lassen.

Überraschung! – Pop-Ups und ihre Freunde

Wenn Du nicht gerade Bargeld, gratis Hundewelpen oder einen sehr interessanten Gutschein anzubieten hast, solltest Du Pop-Ups lieber vermeiden. Im Fernsehen kommt es vielleicht vor, dass Zuschauer planlos umherzappen und vielleicht auch mal bei einer Werbung hängenbleiben.

Im Netz allerdings sind die meisten konkret auf der Suche nach etwas – und wollen nicht gestört werden. Falls du Pop-Ups nutzen möchtest, solltest Du darüber nachdenken, sie als sogenanntes Exit Intent Modal einzubinden: Hierbei handelt es sich um Pop-Ups, die sich erst zeigen, wenn der Nutzer die Seite verlassen möchte.

An dieser Stelle kannst Du beispielsweise einen Absprung verhindern, indem Du noch die Anmeldung zu einem Newsletter oder einen Gutscheincode anbietest.

Ebenso nervig ist Musik oder Videos, die sich von selbst abspielen. Hier solltest Du jedoch nichts machen – außer, es sein zu lassen. Wer schon mal zwanzig offene Tabs im Browser durchsucht hat, um herauszufinden, wo die nervige Musik herkommt, wird an dieser Stelle wissend nicken.

Nicht mit der Zeit gehen – keine mobile Version der Website

Responsives Design ist ein schönes Stichwort, wenn es um Benutzerfreundlichkeit geht. Viele Menschen nutzen ihre Smartphones oder Tablets mittlerweile viel häufiger als ihren Desktop-PC. Hast Du Deine Seite nicht darauf optimiert, könntest Du Pech haben.

Denn nur selten ist eine Webseite tatsächlich so beliebt oder interessant, dass man sich die Mühe macht, sie auf dem Rechner noch einmal aufzurufen. Ist es also unmöglich, irgendetwas auf Deiner Seite am Handy zu lesen, musst Du Dich dringend darum kümmern.