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SEO meets Wissenschaft

Ein Blick über den Tellerrand: Social Media Plattformen für 2020

Facebook, Instagram.. und dann?

Allein im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Welt der sozialen Netzwerke stark verändert.

Beeinflusst von Trends, Zeitgeist und Marktsituation, kann sich eine beliebte Plattform binnen kurzer Zeit zum regelrechten Profil-Friedhof wandeln – genauso wie manche Seiten erst nach jahrelangem Bestehen zu Aufmerksamkeit gelangen. Dass auch die frisch angebrochenen, goldenen Zwanziger von Veränderung geprägt sein werden, sollte damit auch gesetzt sein.

Schon jetzt zeigen sich Entwicklungen, die bald die gesamte Netzkultur umkrempeln könnten: Netzwerke wie TikTok stehlen den Dauerbrennern Facebook, Instagram und Snapchat die Show, gleichzeitig rückt die Microblogging-Plattform Twitter wieder in den Mittelpunkt, während XING und LinkedIn im Business-Bereich erstarken. Doch warten auch neue, bisher unbekannte Netzwerke bereits in den Startlöchern.

Zeit, sich ein wenig umzusehen!

Goodbye, my Lover – diese Netzwerke mussten bereits weichen

Internet-Urgesteine werden sich noch an den Moment erinnern, als sie etwa zum Einstieg in die 2010er-Jahre widerwillig von MySpace zu Facebook zogen. Die ehemals beliebteste Social Media Plattform, die eng mit der Musikszene verknüpft war, konnte im Hinblick auf Seitenaufrufe zeitweise sogar über Google und Yahoo hinwegsetzen.

Obwohl die Seite dank individueller Profilgestaltung jedem zweiten Millenial einen Grundkurs in Sachen HTML verpasste, verlor sie ihre Mitglieder gegen Ende der Nullerjahre an Facebook. Die Nutzer tauschten ihre liebevoll hergerichteten Profile gegen ein schlichtes Einheitsdesign, welches nicht jedem Besucher das derzeitige Lieblingslied entgegenplärrte.

Gleichzeitig schien die Community bei MySpace mit der Plattform erwachsen geworden zu sein – Facebooks Altersbeschränkung von mindestens 13 Jahren und die Nutzung von Realnamen schien die Nutzer zu dem Zeitpunkt an der richtigen Stelle abzuholen.

Auch die Video-Plattform Vine legte einen Senkrechtstart hin, indem sie der Netzkultur eine eigene Art von Humor gebar. Die maximal sieben Sekunden langen Videos stellen das Vermächtnis der Plattform, das bis heute kopiert, doch unerreicht bleibt. Schon bevor Vine 2013 an den Start ging, wurde das Unternehmen von Twitter aufgekauft.

Mit der Einführung der Instagram Story hatte Vine plötzlich kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Hinzu kam, dass die Miniclips bei Instagram 15 Sekunden lang sein durften – also etwa doppelt so lang wie bei Vine. Weitere Netzwerke, die sich nicht durchsetzen konnten, sind beispielsweise die exklusive Community Ello wie auch Google Plus.

Während Erstere bereits ihren Reiz verlor, nachdem man einen Einladungslink ergattern konnte, schien Letztere nicht exklusiv genug: Mit jedem Google-Konto kam automatisch ein Account für das soziale Netzwerk des Suchmaschinengiganten einher, den allerdings irgendwie keiner so richtig wollte.

Doch bleibt am Ende die Frage: Welches beliebte Netzwerk verlässt uns als nächstes? Schließlich sind die Alternativen vielversprechend…

Diese sozialen Netzwerke könnten 2020 groß werden

Wohin es uns in diesem frischen, unverbrauchten Jahr 2020 verschlägt, wissen wir noch nicht genau.

Wer aus der Vergangenheit gelernt hat, weiß schließlich, dass soziale Netzwerke teilweise auch ein Revival durchmachen können – laut Social Media Experten ist eine solche Entwicklung wahrscheinlicher, als dass Newcomer die bestehenden Netzwerke vom Markt drängen. Twitter beispielsweise funktioniert schon seit seiner Gründung auf ein und dieselbe Art und Weise, trotzdem ist das Netzwerk in letzter Zeit erneut schlagartig populär geworden.

Nichtsdestotrotz zeigt etwa der Erfolg der einiger Apps, dass auch neue Plattformen Teil unseres Alltags werden können. Aus diesem Grund wollen wir an dieser Stelle einige interessante Plattformen vorstellen, deren rasanter Aufstieg uns nicht überraschen würde. Allgemeine Tendenz: Video-Plattformen!

  1. TikTok

Die chinesische App TikTok haben wir bereits im ersten Absatz als Beispiel angeführt. Warum? Weil sich bei dem Video-Netzwerk bereits jetzt schon eine ernstzunehmende Konkurrenz zu Social Media Größen wie Instagram und Snapchat abzeichnet.

Das Konzept der Plattform ist im Grunde nicht neu: TikTok war hierzulande früher hauptsächlich als Musical.ly bekannt – eine Community, in welcher vorrangig Lipsync-Videos gepostet werden.

So verwundert es nicht, dass hauptsächlich Teenager auf die Plattform ansprachen und teilweise sogar zur Prominenz wurden: Die Zwillinge Lisa und Lena etwa verdanken ihren Ruhm tatsächlich Videos, in welchen sie ihre Lippen zu Pop-Songs bewegen. Seit 2019 ist Musical.ly offiziell in TikTok übergegangen – eine Community, welche im Gegensatz zum Vorgänger nicht nur die jüngere Generation anspricht.

Selbst in Marketing-Kreisen ist das Video-Netzwerk mittlerweile ein wichtiges Thema geworden. Somit solltest Du das soziale Netzwerk dieses Jahr besonders gut im Auge behalten, alle Vorzeichen stehen auf Hype!

  1. Lasso

Apropos TikTok: Ebenso wie bei Vine, gibt es auch für TikTok einen zu Facebook gehörenden Konkurrenten. Allein deshalb sollte die Videoblogging-App Lasso als direkter Konkurrent nicht unterschätzt werden.

Die Nähe zu Facebook ermöglicht den Usern, Inhalte auch direkt als Facebook Story zu posten – die Schnittstelle zu Instagram soll als nächstes folgen. Auch die bestehende Community wie auch der finanzielle Support sind praktisch.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Zielgruppe – hauptsächlich Teenager –, sich tatsächlich für den Tik-Tok-Klon begeistern lässt.

  1. Houseparty

Videotelefonie ist längst ein alter Hut und ermöglicht Menschen aus aller Welt, selbst die größte geografische Distanz zu überbrücken. Eine waschechte Familienzusammenführung oder, ja, eine Hausparty waren bislang eher schwierig.

Dies soll mit der Gruppenchat-App Houseparty nun ein Ende haben: Mit über 20 Millionen Nutzern auf der ganzen Welt beschreibt sich die App nicht zu Unrecht als „face to face social network“. Obwohl Gruppen-Videochats auch bei anderen Netzwerken möglich sind, ist es das sympathische Branding der App wie auch die Möglichkeit, Freunde von Freunden kennenzulernen, die sie über andere Dienste hervorheben.

Umso besser: Das Gaming Feature, welches seit 2018 in den Chat integriert ist. Hiermit können Gruppen von Freunden gemeinsam Spiele spielen.

  1. Caffeine

Die Livestream-App Caffeine bietet ihren Nutzern genau das, was auch eine leckere Tasse frischen Kaffees morgens bewerkstelligt: Erfrischend und auf einen Schlag mitten im Geschehen, bietet die Plattform Usern die Möglichkeit, andere in Echtzeit an ihrem Leben teilhaben zu lassen.

An sich scheint die Idee wenig revolutionär – schließlich bietet auch Instagram eine Live-Funktion, die auch von Influencern weltweit gern und häufig genutzt wird. Der Teufel steckt jedoch im Detail: Von ehemaligen Apple-Entwicklern geschaffen und bereits als Plattform für namhafte Events genutzt, scheint die App trotzdem interessant genug für einen angehenden Trend.

Gemeinsam mit Freunden ein Spiel verfolgen und sich live austauschen zu können, bringt besonders für Sport-Fans Vorteile. Im Zentrum der Livestream-Community sollen aber nicht nur die „echten“ Sportarten stehen: Auch eSports und Gaming haben bei Caffeine einen hohen Stellenwert.

Übertragungen lassen sich auch vom Computerbildschirm oder dem heimischen Fernseher aus schalten – somit erinnert die Plattform zusätzlich an das Netzwerk Twitch.

  1. Steemit

Zum Abschluss: Ein Netzwerk, das dem nach Zukunft und Fortschritt klingenden Jahr 2020 wirklich gerecht werden könnte. Die dezentral organisierte Plattform Steemit, die eigentlich schon seit 2016 als Social Media- und Blogging-Plattform funktioniert, erinnert an Seiten wie Reddit oder 9Gag.

User können ihre Fotos, Videos und andere Beiträge mit anderen teilen und die Posts anderer Nutzer nach Belieben mit Likes versehen. Hier wird es jedoch interessant: Die sogenannten Upvotes, die man bei Steemit für einen Post erhalten kann, werden mit Steem-Coins vergütet – einer Kryptowährung, die dem Account gutgeschrieben wird und im Anschluss gegen eine beliebige Währung ausgetauscht werden kann.

Für ein geregeltes Einkommen eignet sich die Plattform vermutlich nicht, da die Währung Wertschwankungen unterliegt und es natürlich nicht planbar ist, immer eine bestimmte Anzahl von Likes zu erhalten. Doch befeuert die Möglichkeit, sich für seinen Content bezahlen zu lassen, selbstverständlich den Spaß.

Unterschätzte Plattformen: Lohnen sich XING und LinkedIn?

XING und LinkedIn: Die Profis unter den sozialen Netzwerken!

Obwohl prinzipiell jedes soziale Netzwerk eine tolle Möglichkeit für Marketing darstellt, liegt der Fokus meist doch eher auf dem B2C-Bereich. Eigentlich wenig überraschend – die meisten Business-Profile sind in eigener Sache unterwegs.

Ist der werbende Post erst einmal abgeschickt, kehren die Verantwortlichen wieder zu ihrer Arbeit zurück. Nach einem Dienstleister für geschäftliche Anliegen sucht auf diesem Wege fast niemand.

Deswegen führt unser Weg heute zu den seriöseren Geschwistern von Instagram, Facebook und Co: Die Business-Plattformen XING und LinkedIn sind beliebte Anlaufstellen für das berufliche Networking, können aber auch in Sachen Kundenakquise sehr nützlich werden.

Darum sind Business-Plattformen interessant für das Online Marketing!

Auf Jobsuche sind XING und LinkedIn häufig die beste Wahl, um sich einen Eindruck vom Unternehmen zu verschaffen. Hier nämlich erhält der Nutzer ein umfassendes Bild der Firma selbst und nicht des kreativen Talents des jeweiligen Social-Media-Teams.

Manchmal werden auch einzelne Mitarbeiter von Bewerbern, Kunden oder Konkurrenten recherchiert, um ihre berufliche Erfahrung besser nachvollziehen zu können. Auf diese Weise bieten beide Netzwerke nicht nur die Möglichkeit, als Arbeitnehmer wertvolle Kontakte zu knüpfen, sondern tragen auch maßgeblich zur Außenwirkung eines Unternehmens bei.

Diese macht einen besonders positiven Eindruck, wenn die Informationen auf den entsprechenden Profilen möglichst aktuell, vollständig und ansprechend aufbereitet sind. Dazu gehören neben den Eckdaten eines Unternehmens interessante Zusatz-Infos, die Unternehmensphilosophie oder auch multimediale Inhalte wie Bilder oder Videos. Für potentielle Bewerber sind auch die Mitarbeitervorteile relevant.

Allerdings gibt es eine weitere Gruppe von Nutzern, die bei LinkedIn und XING ein aufregendes Publikum darstellen: Potentielle B2B-Kunden. Spezielle Berufsnetzwerke haben den Vorteil, dass Unternehmen hier manchmal tatsächlich „herumstöbern“. Entweder, um neue Kontakte zu knüpfen, oder aber um sich einen Überblick über die Konkurrenz zu verschaffen. Insbesondere das zielgenaue Targeting macht die Leadgenerierung über die Plattformen möglich. Beide bieten diverse Möglichkeiten der Kundenansprache, die sich optimal für den B2B-Bereich eignen.

Doch ist allein schon die Präsentation des Unternehmens bei XING oder LinkedIn ein gutes Hilfsmittel zur Generierung von Leads: Auf der Suche nach einem Anbieter für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung kann ein gepflegtes und aktuelles Profil in einem Business-Netzwerk einen guten, vertrauenswürdigen Eindruck hinterlassen. Ebenso können diese Profile mit weiterführenden Informationen und Links ausgestattet werden, die potentielle Kunden auf spezifische Landingpages verweisen. Gleichzeitig bieten beide Netzwerke Werbeanzeigen an, die sich (genau wie Google Ads) von Unternehmen zielgruppengerecht gestalten und steuern lassen.

XING oder LinkedIn – welche Plattform ist besser?

Wer auch nur oberflächlich versucht hat, sein Unternehmen in sozialen Netzwerken zu bewerben, weiß, dass dies kein leichter Job ist. Aus diesem Grund werden die meisten Marketer wohl abwägen, welche Plattform sich eher lohnt – schließlich erfordert die Pflege zweier Profile auch doppelt so viel Zeit. Pauschal lässt sich diese Frage allerdings nicht beantworten.

Der markanteste Unterschied zwischen XING und LinkedIn ist die Community: Während XING als deutsche Community hauptsächlich für national agierende Firmen interessant ist, handelt es sich bei LinkedIn um ein Netzwerk, das Fachkräfte aus der ganzen Welt vernetzt.

Des Weiteren gibt es auch Unterschiede, was den Aufbau der Werbeanzeigen angeht. Bei XING entscheidet sich der Nutzer vor dem Schalten einer Kampagne, welche Inhalte er bewerben möchte. Hierbei lässt sich aus sechs Optionen wählen: dem Profil des Unternehmens, dem eines speziellen Mitarbeiters, einer Stellenanzeige, der Firmenwebsite, einem Event oder auch einer erstellten Gruppe.

Mithilfe von Filtern kann im Anschluss die Zielgruppe ausgewählt werden, für welche die Anzeige besonders relevant sein könnte. Zusätzlich lässt sich nach Feinheiten wie dem aktuellen Arbeitgeber, dem Tätigkeitsbereich oder bestimmten Qualifikationen filtern.

Die Hauptschlagader des Netzwerks sind jedoch die Unternehmensbeiträge, die maßgeblich in die Reichweite eines Unternehmens einfließen. Zusätzlich bietet der von der Plattform versendete Newsletter einen attraktiven Werbeplatz: Wer von der XING-Redaktion in den Newsletter aufgenommen wird, kann sich über zusätzlichen Traffic freuen.

Bei LinkedIn hingegen haben Sponsored Posts einen deutlich höheren Stellenwert. Aus diesem Grund lässt sich das gewünschte Publikum hier auch um einiges genauer herausfiltern. Für die Generierung einer Zielgruppe lassen sich beinahe alle Eigenschaften zu Rate ziehen, die auch im Nutzerprofil angegeben werden können. Neben der Bewerbung der eigenen Beiträge können bei LinkedIn auch Werbeanzeigen geschaltet werden, die im Wesentlichen den Kampagnen von Google ähneln.

Diese werden am obersten Rand der Seite angezeigt und verlinken etwa auf eine Landingpage oder das Unternehmensprofil. Ähnlich sieht es bei den sogenannten Display Ads aus, die als Werbebanner auf der rechten Seite erscheinen. Zusätzlich bietet die internationale Plattform sogenannte Dynamic Ads, die nur Personen angezeigt werden, die anhand ihrer Profildaten auch zur Anzeige passen.

Einen kuratierten Newsletter, in der Form, wie er sich auch bei XING vorfindet, gibt es nicht. Allerdings haben Unternehmen bei LinkedIn die Möglichkeit, persönliche Nachrichten zu bewerben, die somit unmittelbar im Posteingang einer bestimmten Zielgruppe landen.

Fazit: Welches Netzwerk ist das Richtige für mich?

Einen klaren Gewinner kann und sollte man im Vergleich zwischen XING und LinkedIn gar nicht nennen. Schließlich haben beide Netzwerke ihre individuellen Vorteile, die je nach Zielgruppe und Unternehmensart profitabel sein können. Falls Kapazitäten vorhanden sind, empfiehlt sich aus diesem Grund ein Unternehmensprofil bei beiden Netzwerken.

Doch lässt sich schlussendlich festhalten, dass die deutsche Business-Plattform XING vor allem relevant ist, wenn vorrangig deutsche Mitarbeiter wie auch Kunden gesucht werden und ein hoher Wert auf die Exklusivität der Inhalte gelegt wird.

Obwohl die Reichweite bei XING in der Regel niedriger ist und auch die Klickrate eventuell gering ausfällt, kann das Netzwerk für deutsche Unternehmen die bessere Wahl sein. Bei LinkedIn sollten Unternehmen aktiv werden, die auch international agieren. Hier lebt das Networking besonders von der Globalität, die auch mit einer größeren Reichweite einhergeht.

Doch sollte man bedenken, dass lokalspezifische Anzeigen hier eventuell eine geringere Relevanz haben können – trotz hoher Conversion Rate.

Gewinnspiel-Marketing: Das solltest Du wissen!

Werde zum Glückspilz-Züchter!

Das Schlagwort „Social Media“ ist mittlerweile wahrscheinlich auch im kleinsten, verstaubtesten Meetingraum diskutiert worden. Plattformen wie Facebook, Instagram und Co. begleiten den Durchschnittsmenschen vom Frühstück bis zum Abendessen (oder darüber hinaus).

Und wird dabei durchgehend von Beiträgen raffinierter Marketer befeuert, deren Content teilweise sogar einen richtigen Mehrwert bietet.
Wie ist es also möglich, trotzdem irgendwie auf sich aufmerksam zu machen? Online-Gewinnspiele könnten die Antwort sein.

Worauf Du als Werbetreibender achten solltest, damit sie den gewünschten Erfolg bringen, erklären wir Dir hier!

Die Vorteile von einem Gewinnspiel

Nichts hat einen so sicheren Platz in den Herzen der Menschheit wie kostenlose Goodies. In manchen Fällen sind wir sogar empört, wenn sie ausbleiben – etwa, wenn sich nach einem Besuch in der Apotheke nicht einmal Taschentücher in der Einkaufstüte befinden.

Umso stärkere Gefühle werden von Gewinnspielen ausgelöst. Selbst Menschen, die noch nie etwas gewonnen haben, neigen dazu, es bei jeder aufkommenden Chance doch noch einmal zu versuchen. Insbesondere dann, wenn die Konkurrenz relativ klein ist und die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn somit recht hoch.

Genau dies ist bei den meisten Online-Gewinnspielen der Fall. Mit einem Call-to-Action kombiniert, eignen sie sich hervorragend, um Deinem sorgsam erstellten Business-Account mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Gewinnspiele für eine positive Konnotation Deines Unternehmens sorgen: Wer großzügig Sachen verlost, wirkt menschennah und um seine Abonnenten bemüht.

Gleichzeitig ist auch der Kostenfaktor ein gutes Argument für das Marketing mit Lostopf – während die Schaltung von Anzeigen bei Google AdWords oder hervorgehobene Facebook-Beiträge ziemlich ins Geld gehen können, sind Gewinnspiele meist vergleichsweise budgetfreundlich und bringen eine schnelle Wirkung.

Einige Unternehmen sparen sich in dieser Hinsicht sogar die Ausgaben für einen Preis, indem sie den Gewinnern immaterielle Belohnungen versprechen, beispielsweise ein Shoutout des Profils in einer Instagram-Story.  Allerdings sollte angemerkt werden, dass der Anreiz natürlich umso größer ist, je toller der Gewinn ist.

Entscheidest Du Dich, einen höherwertigen Gegenstand zu verlosen, kannst Du auch mit einer nahezu viralen Beteiligung rechnen. Ist die Voraussetzung für die Teilnahme etwa das Markieren von Freunden oder das Teilen des Beitrags, wächst die Reichweite fast von allein.

Ein weiterer nützlicher Aspekt von Gewinnspielen ist, dass sie dir wertvolle Kontaktdaten von Nutzern beschaffen können. Ist für eine Teilnahme eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse nötig, kannst du diese Gelegenheit nutzen, um beispielsweise einen Newsletter anzubieten. Die E-Mail-Adressen automatisch für Werbung nutzen ist allerdings verboten: Ohne Einwilligung des Nutzers können Werbemaßnahmen dieser Art rechtliche Konsequenzen haben!

 

So führst Du ein Gewinnspiel durch!

Als guter Marketer bist Du es selbstverständlich gewöhnt, in jedes Projekt Herzblut hineinzustecken. Ist demnächst ein Gewinnspiel geplant, solltest Du auch dieses akribisch planen. Zunächst sollte etwa feststehen, was mithilfe des kleinen Giveaways erreicht werden soll.

Mögliche Ziele etwa sind ein Plus an Abonnenten, neue Newsletter-Anmeldungen oder auch eine höhere Interaktionsrate. Je nachdem, für welchen Schwerpunkt Du Dich entscheidest, kannst Du auch Dein Gewinnspiel auslegen.

Auch bei der Art des Gewinnspiels ergibt sich ein großer Spielraum – möchtest Du es den Teilnehmern relativ einfach machen, indem sie nur auf „Gefällt Mir“ klicken oder sollen sie sich tatsächlich etwas Mühe geben? Ideen für Gewinnspiele mit echtem Rätsel-Charakter wären zum Beispiel Quizfragen zu Deinem Unternehmen oder verwandten Themen, Foto-Wettbewerbe oder auch eine möglichst kreative Antwort auf eine Frage.

Auch kannst Du entscheiden, ob du den Gewinner willkürlich auslosen oder anhand einer Bestleistung persönlich aussuchen willst. Ideal ist es, wenn Dein Gewinnspiel einen bestimmten Anlass hat, etwa ein Firmenjubiläum oder ein Feiertag. Immer eine gute Idee sind Wettbewerbe, die um die Weihnachtszeit stattfinden.

Da das Fest der Nächstenliebe auch eng mit Geschenken verwoben ist, entscheiden sich viele Unternehmen für digitale Adventskalender oder Gewinnspiele. Jahr für Jahr.

Dies bringt mit sich, dass Nutzer sich bereits an dieses Ritual gewöhnt haben und sich zur Weihnachtszeit auf die Suche nach attraktiven Gewinnspielen begeben. Kombiniert mit einer gewinnbringenden Suchmaschinenoptimierung kannst Du diese Suchanfragen für Dich ausnutzen.

Besonders wichtig bei der Durchführung sind allerdings transparente Teilnahmebedingungen. Diese sollten für jeden Nutzer gut verständlich sein. Eine klare Formulierung ist hier Pflicht – schließlich willst Du neue Anhänger dazugewinnen und nicht für Frust sorgen. Ebenso wichtig ist, dass Du auch die Art der Gewinnerermittlung deutlich machst.

Wird ein Gewinner ausgelost oder ausgesucht? Wie wird der Gewinner benachrichtigt und welche Daten werden letztendlich von ihm verlangt? Insbesondere Letzteres ist ein empfindliches Thema, dass Du trotz allen Spaßes, den ein Gewinnspiel verspricht, beherzigen solltest. Muss eine E-Mail-Adresse oder weitere Kontaktdaten angegeben werden, ist es zwingend notwendig, sich das Einverständnis der Nutzer erklären zu lassen. Schlussendlich muss natürlich auch ein Einsendeschluss kommuniziert werden.

Und wenn das Gewinnspiel vorbei ist? Dann liegt es an Dir, die Gewinne auch zügig an den Mann zu bringen! Um ungeduldige Nachrichten zu vermeiden, sollte die Auslosung möglichst rasch erfolgen. Viele Unternehmen klären direkt nach dem Einsendeschluss auf, manchmal sogar per Live-Übertragung. Auf diese Weise wird Spannung erzeugt, die Deine Abonnenten an Dich bindet!
Obwohl die Gestaltung und Durchführung von Gewinnspielen viel Spaß machen kann, solltest Du das Format auch nicht allzu stark ausreizen.

Klar, stetig wachsende Followerzahlen und ein großer Pool an E-Mail-Adressen können verlockend sein – doch möchtest Du bestimmt, dass man Dir auch aus den richtigen Gründen folgt, oder? Gewinnspiele sollten nicht die gesamte Content-Strategie ersetzen, sondern diese ergänzen. Richtig umgesetzt allerdings stellen sie eine tolle, interaktive Maßnahme dar, die im Grunde für jedes Unternehmen geeignet ist.

 

WhatsApp für Unternehmen – ein neues Level der Kundennähe?

Lohnt sich ein Unternehmensprofil bei WhatsApp Business?

Eigentlich könnten wir an dieser Stelle jede Woche dasselbe schreiben: Eine enge Verbindung zum Kunden fördert auch den Umsatz. Wie ihr diesen herstellen wollt, ist im Grunde euch überlassen.

Ein relativ neues Phänomen im Bereich Kundenkontakt jedoch ist WhatsApp Business: Mit einem speziellen Firmenprofil kann sich der Kundenservice anschreiben lassen wie der beste Freund oder die eigene Mama.

Kundenservice per Handynummer wird immer beliebter. Im folgenden Artikel stellen wir die Möglichkeiten vor, die WhatsApp Deinem Unternehmen bieten kann.

WhatsApp: Der coolere Bruder der SMS

Textnachrichten erfreuen sich seit ihrer Erfindung einer großen Beliebtheit. Da der Messenger-Dienst WhatsApp jedoch viel mehr als das bietet, ersetzt er schon seit einigen Jahren die ursprüngliche Kurznachricht.

Fotos, Videos und Sprachnachrichten heben Textnachrichten auf ein Level der Multimedialität, die beinahe so gut ist, wie dabei zu sein.  Kein Wunder also, dass WhatsApp mittlerweile deutlich häufiger genutzt wird als die gute, alte SMS. Rund drei Viertel der deutschen Online-Bevölkerung setzen bei ihrer Kommunikation auf WhatsApp. 

Ebenso wenig verwundert es, dass auch Unternehmen sich diese Popularität zu Nutze mache wollen. Über den Tag verteilt erwischen wir uns unzählige Male dabei, wie wir einen neugierigen Blick hinter die freundlich-grüne Schaltfläche riskieren. Was könnte also eine bessere Werbefläche sein als ein Platz inmitten unserer intimsten Kontakte?

Kundenservice per WhatsApp Business – geht das?

Die Vorteile, die ein direkter und persönlicher Kontakt zum Kunden bieten, liegt auf der Hand. Nicht nur eignet sich WhatsApp hervorragend, um Nutzer mittels Benachrichtigungen auf dem Laufenden zu halten – auch ist die Erreichbarkeit über eine Handynummer eine bequeme Möglichkeit für Deine Kunden, Dich zu kontaktieren.

Terminanfragen, kurze Rückfragen und informative Kurznachrichten sind nur einige Beispiele, die sich aus dem vielfältigen Spielraum der Kommunikations-App für Unternehmen schöpfen lassen.

Ein weiteres Plus ist die Möglichkeit zur Erstellung von Gruppen: Natürlich kann dies firmenintern genutzt werden, um alle Mitarbeiter gleichzeitig zu erreichen, aber können sich auch spezielle Gruppen für Stammkunden oder Eventbesucher lohnen. Was allerdings ein prägnantes Augenmerk der App ist, kann sowohl hilfreich als auch hinderlich sein: Das kleine Häkchen unter den Nachrichten, welches bei gelesenen Posts blau aufleuchtet.

Damit das Whatsapp- Profil tatsächlich einen guten Ruf genießt und Kunden enger an Dein Unternehmen bindet, solltest Du es auf keinen Fall zu lange unbeantwortet leuchten lassen. Schnelle Kommunikation ist das Lebenselixier des beliebten Nachrichtendienstes. Wenn du nicht hinterherkommst, solltest Du es gegebenenfalls gar nicht erst versuchen.

Aus diesem Grund eignet sich WhatsApp eigentlich auch nur für jene Unternehmen, die entweder über genügend Kapazitäten verfügen, um wirklich ständig erreichbar zu sein, oder über den Tag eher wenige Kundenanfragen bekommen.

Sobald die Anfragen nicht mehr zu beantworten sind, kann WhatsApp sich gegebenenfalls sogar nachteilig auf die Kundenbindung auswirken. Natürlich lässt sich diese Funktion ausschalten, doch könnte auch dies eher vertrauensunwürdig wirken.

Die Entscheidung sollte jedoch auch reiflich überlegt sein, wenn Dein Betrieb noch in den Kinderschuhen steckt: Wie bereits erwähnt, kommunizieren wir bei WhatsApp eher selten mit Unternehmen. Viel häufiger tauschen wir uns mit Personen aus unserem Alltag aus.

Das schafft ein sehr privates Umfeld, weshalb eine WhatsApp-Nummer als Kontaktmöglichkeit auch einen unseriösen Eindruck machen kann – als hättest Du noch nicht die Zeit gehabt, Dich um offizielle Kommunikationswege zu kümmern.

Chatten für mehr Umsatz: Mit WhatsApp Business Leads generieren?

Wie genau WhatsApp in einem Unternehmen eingesetzt wird, ist nicht vorgegeben. So musst Du auch gar nicht wirklich ansprechbar sein – manchmal ist dieser Kommunikationsweg auch relevant, um Content zu versenden.

In der Fitnessbranche beispielsweise bekommen Interessierte für ihre Handynummer Ernährungstipps, andere wiederum abonnieren Dienste, die ihnen täglich einen Witz schicken. Wenn Du regelmäßigen Content zu bieten kannst, der sich in eine kurze, knackige Nachricht verpacken lässt, könnte WhatsApp tatsächlich interessant für Dich sein. D

och lassen sich auf diesem Wege auch konkrete Strategien zur Herbeiführung von Leads nutzen: Etwa mittels Nachrichten, die einen personifizierten Gutschein-Code oder andere Angebote enthalten. Ein Vorteil, der nicht ignoriert werden sollte – eine E-Mail muss geöffnet werden.

Dass dies für Unternehmen schwierig werden kann, haben wir bereits an anderer Stelle behandelt. Bei WhatsApp allerdings erscheint eine Benachrichtigung unmittelbar auf dem Handy-Display und lädt somit eher ein, das Angebot auch zu nutzen!

Gute Argumente: So generierst Du Kontakte

Wir halten fest: WhatsApp steht den meisten Menschen im Alltag sehr nahe. Es ist der häufigste Kommunikationsweg, den wir für Freunde, Familie und Beruf nutzen. Aus diesem Grund ist es selbsterklärend, dass niemand seinen Kontakt so bereitwillig herausrückt wie etwa seine E-Mail-Adresse – zumal WhatsApp über die Handynummer funktioniert, die man sich nicht mal eben so separat erstellen kann.

Damit Deine Kunden Dich bereitwillig bei WhatsApp hinzufügen, musst Du ihnen einen unübertrefflichen Mehrwert bieten. Eine gute Idee können Extras sein, die man bei WhatsApp-Anmeldung erhält. Doch sollte es sich dabei um möglichst hochwertige Angebote handeln, damit Dich diese Aktion nicht in ein falsches Licht rückt. E-Books, ein attraktiver Rabatt oder Probemitgliedschaften für Dienste, die Du vielleicht anbietest, können ein guter Anreiz sein.

Auf keinen Fall sollten Deine Kunden das Gefühl bekommen, dass Sie ihre Nummer zu falschen Zwecken herausgeben. Auf diese Weise wird Dein Projekt, WhatsApp als zusätzlichen Service anzubieten, ganz schnell scheitern. Zufriedene Kunden sind interessierte Kunden, die bei Aktionen, Neuigkeiten und Veränderungen immer wieder vorbeischauen. Diesen Grundsatz solltest Du stets im Kopf behalten, wenn Du neue Werbestrategien planst – ob bei WhatsApp oder sonstwo. 

Hashtags: Wie viel ist zu viel?

So nutzt Du Hashtags effizient! #gebrauchsanleitung

Aufstrebende Influencer sind es schon gewöhnt, dass Instagram ihnen regelmäßig das Herz bricht. Nicht nur bekommen die Profile die gesamte Aufmerksamkeit, die mehr Anhänger haben als das Land, aus welchem sie kommen. Gleichzeitig sieht es bei ihnen immer so mühelos aus, während Follower anzulocken eigentlich Schwerstarbeit ist.

Besonders nervig: Die meisten Einstiege bringen oft Hashtags. Diese entlarven einen aber auch als Möchtegern-Popstar, der zwar erzählen kann, er poste aus Spaß – aber in Wirklichkeit nur hungrig nach Likes ist. Manche trennen die unliebsamen Hilfsmittel visuell vom Beitrag ab, andere verstecken sie in den Kommentaren.

Doch das Schwierigste? Die Frage, wie viele Hashtags man denn benutzen soll. Hashtag-Spamming wirkt sich negativ aus, zu wenige bringen aber auch nicht viel. Fast scheint es, als sei uns die Instagram-Karriere einfach nicht vergönnt. Doch finden wir uns damit natürlich nicht ab: In diesem Post bekommst Du alle relevanten Informationen zum Thema Hashtags! … #supportistkeinmord

Problem 1: Du benutzt zu viele Hashtags

Grundsätzlich lässt Instagram Dich ganze 30 Hashtags benutzen. Es steht Dir also absolut frei, einen Tag zu jedem einzelnen Kleidungsstück zu verfassen, das Du auf dem Foto trägst (#Socke1 #Socke2).

Alle Hashtags, die darüber hinausgehen, werden von Instagram nicht mehr gewertet. Dazu ergibt sich aber auch ein kosmetisches Problem: Wer wirklich groß werden möchte, sollte sich nicht zum Einstieg schon den Ruf zerstören.

Zu viele und vor allem sehr einschlägige Hashtags wie „follow4follow“ können unseriös wirken und schrecken echte Follower tatsächlich eher ab. Laut einer Studie von Quintly richtet sich die perfekte Anzahl an Hashtags allerdings an der Account-Größe: Zusammengefasst gilt, je weniger Follower, desto mehr Hashtags.

Kurioserweise steigt dieser Wert zwischen 10.000 und 100.000 wieder an, doch erzielen sehr große Accounts die meisten Interaktionen, wenn sie gar keine Hashtags benutzen. Trotzdem zeigt eine andere Studie der Fanpage Karma, dass beginnende Accounts auch nicht unbedingt die vollen 30 ausschöpfen sollten – die meisten Interaktionen gibt es für Accounts, die sich zwischen 20 und 24 Hashtags einpendeln.

Ein weiteres, interessantes Thema, das an dieser Stelle noch unbeantwortet geblieben ist, ist der sagenumwobene Shadowban Instagrams: Urplötzlich stellen Nutzer fest, dass sie für andere nicht mehr sichtbar sind. Nicht im Feed, nicht in der Rubrik „Entdecken“, nirgendwo.

Zwar lässt sich die soziale Plattform ganz normal weiterbenutzen, doch kommen eben keinerlei Interaktionen mehr herein. Häufig wird dieses Problem darauf zurückgeführt, dass man sich in irgendeiner Weise eines Regelverstoßes schuldig gemacht hat. Zu viele Hashtags gehören jedoch nicht dazu – aber die falschen. Beispielsweise solche, die unanständige Inhalte suggerieren.

Problem 2: Du benutzt nicht genug Hashtags

Die meisten Leute, die Instagram benutzen, haben sich an die Nutzung der merkwürdigen Tags so sehr gewöhnt, dass sie die gute, alte Raute regelmäßig Hashtag nennen. Was genau ein solcher Tag bewirkt, weiß hingegen nicht jeder.

Aus diesem Grund eine kurze Erklärung an dieser Stelle: Ein Hashtag sorgt dafür, dass Dein Beitrag zu einem bestimmten Schlagwort gefunden werden kann. Seit auch das Folgen von Hashtags bei Instagram möglich ist, erhältst Du auf diese Weise die Chance darauf, dass Dein Beitrag anderen Leuten empfohlen wird. Mehr Hashtags bedeuten also mehr Reichweite und gleichzeitig auch mehr Chancen, direkt im Feed anderer Menschen aufzutauchen.

Als kleiner Account bist Du von diesen Schlagwörtern nahezu abhängig. Der Weg, der sonst auf Dein Profil führt, ist eher umständlich. So hast Du ohne Hashtags auf natürlichem Wege eigentlich keine Möglichkeit, gefunden zu werden – außer natürlich, Du erzählst Leuten online und offline von Deinem Profil und koppelst es mit allen anderen Accounts. Doch sind Hashtags etwas einfacher.

Fazit: Viele, aber nicht alle – und die richtigen!

Schlussendlich lässt sich zum Thema Hashtags sagen, dass sich insbesondere für aufstrebende Accounts lohnt, sinnvolle Schlagwörter zu recherchieren. Wem es vor allem um die Interaktion geht, der sollte sich bei wenigen Abonnenten tatsächlich an den goldenen 24 Hashtags orientieren.

Größere Accounts hingegen können getrost auf sie verzichten – hier ist die Conversion Rate am größten, wenn sie ganz wegbleiben. Noch wichtiger als die bloße Anzahl der Hashtags ist jedoch ihre Relevanz. Um dies nachzuvollziehen, reicht es, sich abermals in die Position des Suchenden zu versetzen: Wenn nach einem bestimmten Hashtag gesucht wird, wird auch bestimmter Content erwartet. Findet dieser Nutzer etwa unter dem Tag #fashionblogger ein Foto von einer Mahlzeit, wird es wahrscheinlich ignoriert und bleibt im besten Fall ohne Konsequenzen.

Im schlimmsten Fall wird dieser Account als verzweifelter Versuch gewertet, eine große Reichweite zu erzielen. Zwar wird der Beitrag mit falschen Hashtags zwar vielen Leuten angezeigt, doch interessiert er kaum jemanden davon. Besser ist es, sich in die suchende Person hineinzuversetzen und diese Tags zu wählen, nach denen man gegebenenfalls auch selbst gesucht hätte.

Wem die Inspiration fehlt: Manchmal hilft es auch, sich an einem guten Hashtag entlangzuhangeln. Bei jeder Suchanfrage schlägt Instagram ähnliche Hashtags vor, die mit Deinem Tag verwandt sind. Alternativ kannst Du auch prüfen, welche Schlagwörter andere themenverwandte Profile so benutzen.