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Anker auf der Überschrift – sinnig oder sinnlos?

Anker (oder auch Springpunkte) lassen sich auf verschiedene Arten setzen. Wir erklären, warum sie nach Möglichkeit variiert werden sollten.

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Anna
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  • Was macht einen (guten) Anker aus?
  • Arten von Ankern
  • Das organische Linkprofil
  • Wie nun Anker in Überschriften setzen?
  • Warum sich der Überschriften-Anker lohnt
  • Fazit: Vor- und Nachteile von Ankern auf Überschriften

Anker auf der Überschrift – sinnig oder sinnlos?

Wenn man einmal auf wilder Seofahrt unterwegs ist, will man natürlich so oft wie möglich seinen Anker auswerfen – und einen vorteilhaften Link platzieren. Doch Vorsicht: Wer zu häufig den Anker auswirft, könnte das sprichwörtliche Schiff zum Sinken bringen. Aus diesem Grund rudern wir an dieser Stelle aus den Metapher-Gewässern zurück – und widmen uns in diesem Artikel den Vor- und Nachteilen von Sprungmarken auf Überschriften.


Was macht einen (guten) Anker aus?

Ein Ankertext ist eine anklickbare Verlinkung, zumeist als solche auch farblich oder mittels einer Unterstreichung gekennzeichnet.

Anker erleichtern das Navigieren zwischen verschiedenen Webseiten oder auch innerhalb einer Seite. Je mehr Content auf einer Seite vorhanden ist, desto größer wird der Nutzen von Ankern. Auf diese Weise kann etwa über ein verlinktes Inhaltsverzeichnis zwischen längeren Abschnitten hin und her gesprungen werden.

Arten von Ankern

  • Keyword Anker: Verlinkung des Stichworts, eignet sich besonders zum Verweis auf interne Seiten
  • Phrasen Anker: ganzer Satz/Phrase wird verlinkt, informiert den Nutzer über den zu erwartenden Content
  • Branding Anker: Zieldomain oder Markenname wird verlinkt
  • Generischer Anker: der Link als Handlungsaufforderung wie „hier klicken“; hat einen empfehlenden Charakter
  • Bild Anker: Anklickbare Bilder, das Alt-Attribut dient als Ankertext
  • Überschriften Anker: Der h1-Tag bzw. der Meta Title der Seite werden verlinkt
  • URL Anker: Verlinkung der URL – diese Variante macht nur mit einer sprechenden URL Sinn, bei internen Verlinkungen nützlich zur Hervorhebung der eigenen Brand

Das organische Linkprofil

Eine Variation der Ankertexte sorgt für ein organisches Linkprofil. Deswegen sollte jeder Ankertext an eine für ihn passende Stelle gesetzt werden. Wildes Keyword-Stuffing wird nämlich von Google erkannt und kann zu einer Abstrafung und damit Abwertung der Seite führen. Es lohnt sich also immer, ein möglichst breites Spektrum an Ankern zu verwenden. Das gilt natürlich auch für den Überschriften-Anker, der im Vergleich zu allen anderen Varianten von den meisten eher zögerlich gesetzt wird.

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Wie nun Anker in Überschriften setzen?

Der Überschriften-Anker macht zwar nicht immer Sinn, sollte aber als Variante im Linkprofil ausgenutzt werden.  Crawler greifen auch auf Überschriften zurück, um den Inhalt einer Seite richtig einzuordnen zu können. Um einen funktionsfähigen Anker zu erzeugen, müssen Überschriften mit der Anker-ID versehen werden. Als Beispiel:

Arten von Ankern

Der Überschrift wurde hier zusätzlich mit dem gleichnamigen Anker „Arten von Ankern“ versehen. Folgend müsste mit dem Rest der Überschriften genauso vorgegangen werden. Die Hierarchie der Überschriften ist dabei nicht von Bedeutung.

Auf diese Weise können alle Überschriften als interne Links einem Inhaltsverzeichnis zugeordnet werden. Das Inhaltsverzeichnis ist dann ein reiner Textblock, zusammengesetzt aus „< a >“ -Verlinkungen. Mit dem vorherigen Beispiel sieht das entsprechend so aus:

Der einzige Unterschied zur regulären Verlinkung ist deswegen tatsächlich nur die Raute, die dem Sprungziel im href-Attribut hinzugefügt wird.

Warum sich der Überschriften-Anker lohnt

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Wikipedia hat seine Seite eben nach diesem Prinzip gestaltet und dadurch die Nutzerfreundlichkeit erheblich erhöht. Über das Inhaltsverzeichnis gelangt man via Überschriften-Anker zum gewünschten Seiteninhalt. Suchmaschinen wie Google unterstützen diese nutzerfreundliche Gestaltung und leiten vorzugsweise von Suchergebnisseiten (SERPs) auf direktem Weg zum entsprechenden Unterpunkt.

Nach W3.org hat das Überschriften-Anker eine beratende Funktion in Bezug auf das ihm zugewiesene Element.

Strukturierungen wie diese internen Verlinkungen werden deswegen von Suchmaschinen bevorzugt, haben also an der passenden Stelle nur Vorteile für den Traffic der Seite. Google zieht sich diese „Sitelinks“ aus der Seite und zeigt sie dann zusätzlich unter dem Suchergebnis an. So kann direkt vom Suchergebnis aus auf den gewünschten Unterpunkt geleitet werden. Der Rest der Seite muss gar nicht erst durchgescrollt werden. Gerade für ressourcenreiche Webseiten wie etwa Wikipedia eignet sich dieses Verfahren, denn so kann dem Nutzer Wissen fast als sogenannter „snackable content“ serviert werden.

Der moderne Internetnutzer surft zu einem Großteil vom Handy aus und will dabei so wenig Zeit wie möglich mit der Orientierung auf einer Webseite zubringen. Google nutzt deswegen gerne übersichtliche Seitenstrukturierungen um die Suche für den Nutzer so schnell und effizient wie möglich zu gestalten.

Fazit: Vor- und Nachteile von Ankern auf Überschriften

  • Überschriften Anker unterstützen ein natürliches Linkprofil
  • Machen als Springpunkte eines Inhaltsverzeichnisses Sinn
  • Wenn sinnvoll, sollten alle Überschriften mit einem Anker versehen werden
  • Der Inhalt der Anker auf Seite/innerhalb eines HTML-Dokuments muss einzigartig bleiben
  • Inhaltsverzeichnis erstellen, mit < a >-Attributen und zusätzlichen Hashtags, die identisch mit den zuvor gesetzten Ankern sind
  • Das Inhaltsverzeichnis sollten sinnig platziert werden, möglichst an einer prominenten Stelle
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