Aller Anfang ist schwer – 14 kostenlose Wege, Dein Unternehmen zu bewerben

Werben ohne Budget? Das geht!

Jeder kennt es, jeder tut es: Werbung im World Wide Web. Du willst Dein Business ebenfalls im Internet bewerben?

Wenn Du Dich schon mit den Möglichkeiten auseinandergesetzt hast, wird Dir vermutlich eines aufgefallen sein: Viele gewinnbringende Wege kosten Geld. Steckt Dein Unternehmen noch in den Kinderschuhen, scheint das ziemlich widersinnig – schließlich möchtest Du Geld verdienen, nicht ausgeben.

Zum Glück können wir Dir an dieser Stelle weiterhelfen. Im Folgenden findest Du eine kleine Auswahl kostenloser Möglichkeiten, wie Du Dein Unternehmen bewerben kannst!

Richte einen Blog ein

Du hast bereits eine Website? Sehr gut! Allerdings ist eine Homepage für jedes Unternehmen mittlerweile eher eine Selbstverständlichkeit als eine effektive Werbemaßnahme. Etwas arbeitsaufwändiger, doch ertragreicher, ist der wortgewandte Bruder der Website – der Blog.

Blogartikel bieten den Besuchern Deiner Seite einen Mehrwert, der sie gegebenenfalls auch von Deinem Produkt oder einer Dienstleistung überzeugt. Mit regelmäßigem Content, der nicht nur eine Verkaufsabsicht suggeriert, erreichst Du mehr Menschen und somit auch potentielle Käufer.

Laut ExpressWriters.com erhöht ein Blog auf Deiner Website die Wahrscheinlichkeit, über Suchmaschinen gefunden zu werden, um satte 434 Prozent. Nicht schlecht, oder?

Schreibe Gastbeiträge

Wenn Du schon einen Blog hast, umso besser. Dann bist Du das Schreiben zu Themen Deiner Nische bereits gewöhnt und kannst das nächste Level erklimmen: Einen Gastbeitrag auf einem anderen Blog!

Posts auf fremden Online-Präsenzen geben Dir die Möglichkeit, eine größere Reichweite zu erschließen. Gleichzeitig positionierst Du Dich als Experte auf Deinem Gebiet, wenn Du für andere Blogs informative Beiträge verpasst.

Die Audienz der „geborgten“ Webseite nimmt Deine Fachkenntnisse wahr und bringt Dir Vertrauen entgegen – wenn dann der Bedarf nach Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung besteht, erinnern sich die Leser an Deinen Namen.

Erstelle einen Pinterest-Account

Pinterest kann ein genialer Teil der Werbestrategie für kleine Unternehmen werden. Nicht nur, dass die geposteten Beiträge langlebiger sind als beispielsweise jene bei Facebook oder Instagram – gleichzeitig basiert die Plattform vorrangig darauf, die Ideen anderer User zu speichern.

Während das Teilen von fremden Content in anderen Netzwerken eher hinter die eigenen Postings gestellt ist, funktioniert die Welt bei Pinterest genau andersrum. Mit einem ansprechenden Beitragsbild (oder: einer Infografik) erhöhst Du die Chancen, dass Nutzer Deinen Beitrag auf ihren Boards speichern. Dort ist er dann wiederum für Andere sichtbar.

Dieses Prinzip ist besonders vorteilhaft, wenn Du an Gruppen-Boards mitwirkst; diese gibt es so gut wie für jede Nische und meist schleust Du auf diese Weise Dein Unternehmen umwegslos in eine große Followerschaft. Die Aufnahme in solche Gruppen ist üblicherweise recht einfach – meist genügt eine E-Mail an den Ersteller des Boards.

Kommentiere andere Beiträge

Ob auf Blogs oder in sozialen Netzwerken: Aufmerksamkeit bekommen meist hauptsächlich diejenigen, die mitten im Geschehen sind. Jede Art von Online-Auftritt muss mit Leben gefüllt sein, um nachhaltig eine Community aufzubauen. Der beste Weg, um Dich mit Deinem (künftigen) Publikum in Verbindung zu setzen, ist, Beiträge anderer zu kommentieren.

Häufig bietet die Kommentarfunktion unter Blogs die Möglichkeit, eine Webseite hinzuzufügen. So muss der Link nicht im Kommentar selbst erwähnt werden und wirkt weniger aufdringlich.
Dabei ist ganz egal, ob Du mit anderen Unternehmen oder Privatpersonen interagierst – wenn Du authentische, interessante Kommentare verfasst, fühlt sich sicherlich der ein oder andere Nutzer dazu verleitet, Deine Seite aufzurufen.

Belohne das Teilen in sozialen Netzwerken

Wahrscheinlich bist Du selbst schon auf die Idee gekommen, Dein Unternehmen in sozialen Netzwerken zu vermarkten. Dabei dürfte Dir auch aufgefallen sein, wie schwierig es ist, sich aus dem Nichts eine gewisse Reichweite aufzubauen. Doch warum hart arbeiten, wenn Du auch smart arbeiten kannst?

Prinzipiell ist jede Art von Werbetrommel, die Du nicht selbst rührst, erfolgreicher. Ob Empfehlungen, Rezensionen oder einfach das Verbreiten Deiner Inhalte – das wirkt authentisch und reduziert das Risiko, Deinen potentiellen Kunden mit überschwänglichen Werbebotschaften auf die Nerven zu fallen.

Wenn Du also Deine Reichweite erhöhen willst, kannst Du diejenigen belohnen, die Dich bekannt machen. An dieser Stelle ist Deine Kreativität gefragt: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gewinnspiel? Wer Deinen Beitrag teilt oder Dein Profil verlinkt, landet im Lostopf und erhält die Chance auf einen Preis. Im Idealfall gestaltest Du Maßnahmen dieser Art spielerisch, damit Deine Follower Dir auch gerne weiterhelfen.

Eine eigene Kategorie, die jedoch auch auf diesem Prinzip basiert, ist das Influencer Marketing. Natürlich handelt es sich hierbei um ein großes, umfangreiches Business, das sich manche Unternehmen auch viel Geld kosten lassen. Doch nicht jeder Influencer ist millionenschwer und gefragt: Kleinere Profile bewerben Dich manchmal auch gern, wenn Du Ihnen einfach Dein Produkt zuschickst.

Eröffne eine Facebook-Gruppe

Vertrauen ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, Produkte oder Dienstleistungen zu vermarkten. Niemand wirft gern sein Geld aus dem Fenster – deswegen musst Du Deine Kunden davon überzeugen, dass Du Experte für Deine Nische bist und Dein Angebot jedem ans Herz legen würdest.

Doch wie sollst Du das tun, ohne von Tür zu Tür zu gehen und potentielle Anhänger zu missionieren? Ein eleganter Weg ist eine Gruppe bei Facebook zu erstellen: Hier können Nutzer Fragen stellen, die du ohne Umwege beantworten kannst. Dies schafft eine Vertrauensbasis und lässt Dich einen wichtigen Status innerhalb Deiner Nische erlangen.

Wenn sich die Gruppe zu einem informativen, freundschaftlichen Netzwerk entwickelt, umso besser! Mitglieder werden Freunde einladen, die wiederum zu Mitgliedern werden. Und so bekommt Dein Business schnell die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt.

Lasse Dich bewerten

Ob wirsindhandwerk.de, Jameda oder TripAdvisor – das Internet hat uns vorsichtig gemacht. Zumindest, was unser Konsumverhalten angeht. Bewertungsportale gibt’s wie Sand am Meer (und teils gibt’s sie auch für Strände), sodass wir uns vor fast jedem Kauf authentische Meinungen zu unserem Objekt der Begierde einholen können.

Teilweise geht das sogar so weit, dass wir lieber bei einem gut bewerteten Restaurant unser Essen bestellen, als eine Neueröffnung auszuprobieren, oder mit dem Kauf eines neu erschienenen Produkts warten, bis wir Meinungen dazu nachlesen können.

Aus diesem Grund ist es auch für Dein Unternehmen vorteilhaft, wenn das Internet ein paar positive Rezensionen über Dich ausspuckt. Wenn Du Glück hast, erstellen Deine Kunden diese von sich aus.

Andernfalls kannst Du auch positive Anreize schaffen: Ein kleiner Rabatt pro verfasste Rezension kann Wunder vollbringen. Außerdem lässt sich Werbung, die Du für Dein Unternehmen machst, selbstverständlich nicht gegen unparteiische, echte Empfehlungen aufwiegen.

Verbreite Neuigkeiten in Presseportalen

Du hast welterschütternde News zu Deinem Unternehmen zu vermelden, über die irgendwie niemand schreiben mag? Dann tu‘ es einfach selbst! Zahlreiche kostenlose Presseportale bieten Dir die Möglichkeit, Leser und Journalisten über Dein Business zu informieren.

Für gewöhnlich haben Pressemeldungen eine ziemlich lange Halbwertszeit, was die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen angeht. Wenn Du also in regelmäßigen Abständen interessante Beiträge zu Deinem Unternehmen verfasst, kannst Du Deine Bekanntheit merklich erhöhen. Portale, in denen sich kostenfreie Pressemeldungen posten lassen, sind zum Beispiel openpr.de oder firmenpresse.de.

Versende Newsletter

Wer schon mal sonntags sein E-Mail-Postfach geöffnet und zugeschaut hat, wie im Sekundentakt neue Werbemails eintrudeln, mag das Versenden von Newslettern für keine allzu sinnvolle Idee halten. Doch der Grund, weshalb wir so viel Werbung bekommen, ist denkbar simpel – weil es funktioniert.

Damit Dein Newsletter willkommen ist, solltest Du jedoch darauf achten, Deinen Abonnenten einen Mehrwert zu bieten. Informative Beiträge, die Expertenwissen zu Deinem Nischenthema vermitteln, werden selbst ohne Kaufabsicht gern gelesen. Somit platzierst Du Deine Marke in den Köpfen von Interessenten, noch bevor sie Deinen Service in Anspruch nehmen wollen. Mit Plattformen wie MailChimp gelingt das Führen von E-Mail-Listen auch absoluten Laien.

P.S.: Wenn Du bereit bist, doch etwas Geld zu investieren, solltest Du Dich Snail Mail zuwenden. Briefmarketing ist im Trend und kann Dich deutlich von der Konkurrenz abheben.

Bringe Hashtags in Umlauf

Hashtags können eine gute Hilfe sein, Deine Posts in sozialen Netzwerken für andere Nutzer sichtbar zu machen. Wenn Du Dein Unternehmen etablieren möchtest, ist es Zeit, noch einen Schritt weiter zu gehen – mit Deinem eigenen Hashtag.

Überlege Dir ein einschlägiges Wort oder eine Phrase, die zwar etwas mit Deinem Unternehmen zu tun hat, aber auch „Spaß macht“. Dein Markenname allein reicht nicht. Fordere Deine Follower dazu auf, ihre Beiträge mit Deinem Hashtag zu versehen. Auf diese Weise etablierst Du Schlagwörter, die sich unmittelbar auf Dein Unternehmen beziehen lassen.

Das Beste: Besonders häufig genutzte Hashtags lassen sich in den meisten sozialen Netzwerken auch in Top-Listen nachsehen.

Mache Deinen eigenen Podcast

Bloggen funktioniert für Unternehmen zwar immer noch ziemlich gut, doch hat die breite Masse ein neues Lieblingsmedium gefunden: Podcasts! Hier wirst Du in regelmäßigen Abständen zu einem Experten und Radiomoderator in einem, was die Beliebtheit Deiner Marke erheblich steigern kann – wenn Dein Podcast unterhaltsam ist.

Wenn Du selbst nicht gerne viel erzählst, kannst Du Dir auch Unterstützung ins Boot holen. So sind Podcasts mit unterschiedlichen Gästen ebenso interessant wie jene, die unterschiedliche Themen behandeln. Podcasts eignen sich großartig als Werbemaßnahme, da sie nicht gelesen werden müssen und dem Empfänger somit nicht so viel Aufmerksamkeit abverlangen.

Ein interessanter Podcast begleitet Deine Abonnenten auf dem Weg zur Arbeit, im Fitnessstudio, bei der Hausarbeit oder manchmal sogar ins Bett. Doch musst Du an dieser Stelle besonders interessante Inhalte bieten. Ein langweiliger Podcast ist unter Umständen noch schlimmer als ein langweiliger Text.

Starte einen YouTube-Account

Audiovisuelle Medien sind schon seit Langem erfolgreicher als Mundpropaganda. Deshalb solltest Du, wenn es für Deine Absichten sinnvoll ist, Deinen Start mit YouTube wagen. Ob Produktvorstellungen, Tutorials, Interviews oder ein interessanter Mix aus alledem: Videos, die dem Zuschauer einen Mehrwert bieten, können Deinem Unternehmen ordentlich Aufschwung geben.

Dabei ist es gar nicht nötig, einen Blockbuster zu schaffen. Semiprofessionelle Formate wie Vlogs sind bei Youtube beliebt und lassen Dein Unternehmen sympathisch und echt wirken.

Kümmere Dich um Deinen Eintrag bei Google My Business

Wie weiter oben erwähnt, hat das Internet uns alle in gewissen Punkten ziemlich misstrauisch gemacht. Laut einer Studie von SearchEngineWatch verlieren rund 73 Prozent der Befragten das Vertrauen in ein Unternehmen, wenn ihr Brancheneintrag online nicht stimmt.

Verwunderlich ist das nicht: Stell Dir vor, Du machst Dich auf den Weg zu einer Unternehmensadresse und bemerkst vor Ort, dass es hier nicht die geringste Spur von dieser Firma gibt. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich persönlich angegriffen fühlt – verschwendete Lebenszeit kannst Du Deinen Kunden niemals mit einem Coupon zurückgeben.

Deshalb lohnt es sich, auf solche Feinheiten zu achten. Ein Eintrag bei Google My Business ist kostenlos und sollte auf jeden Fall korrekt sein. Schließlich ist es nicht unüblich, dass potentielle Kunden das Unternehmen zunächst recherchieren, bevor sie Leistungen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus hat der Eintrag einen weiteren Vorteil: Dein Unternehmen erscheint auch auf der Karte!

Springe auf Online-Trends auf

Mit der Zeit zu gehen ist eine Werbemaßnahme, die so alt ist, wie die Werbung selbst. Nicht jedes Unternehmen kann auf Tradition bauen. Insbesondere nicht, wenn es sich gerade im Aufbau befindet.

Deshalb lohnt es sich, Deinen inneren Teenager wachzurütteln und auf aktuelle Trends zu reagieren: Ob #tenyearschallenge oder „the dress“ – wenn Du Dein Unternehmen in aktuelle Gesprächsthemen einbringst, kommt Dir ein Bruchstück dieser Aufmerksamkeit zu Teil. Den Zenit erreichst Du natürlich, wenn Du selbst einen Trend setzt.